Harley Benton vs Epiphone Dot

  • Ersteller elAwesome
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Wenn man im Internet rumliest, kriegt man den Eindruck, man könne angeblich 80% vom Klang einer Gibson aus einer guten Epi mit besser Elektrik rausholen

Ja. Lese ich auch immer.Belustigt mich immer wieder. Aber eine Alte Wurst bleibt alt, auch mit neuer Verpackung.

Ob man bei der Rechnung auch den Gitarristen einrechnet?

Epi baut keinen Schrott. Gerade Semis sind echt gut. Doch ob man nu wirklich eine Dot nimmt und 700 euro oder wie auch immer rein stecken muss????

Allerdings ist Gibson auch nicht immer Maß der Dinge.
Zumal es bei mir immer wieder Fragen aufwirft, wieso man nach einem Klang eines Prduktes ausschau hält ohne es kaufen zu wollen/können.

Ich habe für nen Huni 'ne Washburn HB32. Alles da was man braucht.

Klingt nicht nach Gibson. Muss ja auch nicht,ist ja Washburn :D

Just my 2 cents
 
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Hallo Alex,

vielleicht hilft Dir für Deine Entscheidung ja mein Epiphone-Dot-Umbau, in dem Du viel zum Aufbau einer normalen Dot und einer "etwas besseren" Dot findest. Siehe in meine Sig oder hier.
 
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Also ich verstehe natürlich wenn man sowas vorhat und sich sein Traumgerät zusammenbasteln möchte. Aber würde hier auch auf ein vollwertigeres Komplettinstrument gehen wie eine andere Gibson. Hatte die Epi 335er mal angespielt und es war mit Abstand die schlechteste Gitarre die ich in der Hand hielt. (wollt mir die ursprünglich kaufen)

Potiknöpfe eierten wie die Sau, alles fühlte sich enorm billig an, wirklich billig, die Haptik auch vom Hals war der Horror. Bespielbarkeit dafür total in Ordnung. Hab mir dann die Epi Sheraton Union Jack gekauft, klar kostete die das doppelte, aber war es auch wert. Und v.a. die Haptik spielt doch eine sehr grosse Rolle.

Also unbedingt die Dinger vorher in die Hand nehmen :)
 
Die Haptik vom Hals Horror, Bespielbarkeit in Ordnung???:engel:
 
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Haptik im Sinne von wie es sich anfühlte, also Qualität bzw Wertigkeit, aber zum Bespielen von der Ergonomie her tiptop.

So meint ich das. Sry fürs Missverständnis
 
Kleines Update:
Ich habe die Tage mit Peter von Vintage Inspired Guitars geschrieben, er hat eine ES-Kopie von Faber da, die er mir ohne Pickups zu einem guten Preis geben würde. Diese müsste ich dann noch selbst einbauen, aber das wollte ich ja sowieso. Die Faber hat im Gegensatz zu den HB/Epi einen Sustainblock aus Fichte, wie die guten Originale von Gibson und zumindest auf den Fotos sieht die Qualität spitze aus. Ausserdem hat sie ein mattes Satin Cherry Finish - gefällt mir wirklich sehr gut. Am Montag werde ich sie mal anspielen und testen, wie sie sich anfühlt.. wenn sich mein Eindruck bestätigt, habe ich gefunden, was ich suche.
Bei der Faber muss ich vermutlich kaum Hardware und Elektrik ersetzen, insofern komme ich nur unwesentlich teurer als mit Epi + Hardware. Ausserdem ist sie schon gut eingestellt.

Mal schauen!

Hallo Alex,

vielleicht hilft Dir für Deine Entscheidung ja mein Epiphone-Dot-Umbau, in dem Du viel zum Aufbau einer normalen Dot und einer "etwas besseren" Dot findest. Siehe in meine Sig oder hier.

Du hast ja was sehr ähnliches gemacht wie ich plane - mit Erfolg. Allerdings muss ich schon sagen, dass mich deine Fotos von den Innereien der Dot ein wenig abgeschreckt haben.
 
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Gute Entscheidung :great:

Lass dir mal die Lovers Pickups zeigen, vielleicht überzeugen Sie dich ja.

Von wo au CH kommst du?
 
Gute Entscheidung :great:

Lass dir mal die Lovers Pickups zeigen, vielleicht überzeugen Sie dich ja.

Von wo au CH kommst du?

Viel von denen gehört, aber die Liebe in Richtung PAF hat sich bei mir nie richtig entwickelt. Werde sie mir trotzdem mal genauer anschauen...
Komme aus Zürich ;)
 
...Allerdings muss ich schon sagen, dass mich deine Fotos von den Innereien der Dot ein wenig abgeschreckt haben.

Das war Absicht! Also natürlich nicht, um primär abzuschrecken. Aber eben um zu zeigen, wie solche Gitarren (in diesem Fall die indonesische) mehr oder weniger schnell und kostenminimiert bis zum Gehtnichtmehr (?) zusammengeballert werden, wo innen hinterher keiner sieht und außen sagt man dann: naja, ist doch ganz nett. Das Wort "Blender" verkneife ich mir mal, denn ich mag sie trotzdem, auch aufgrund ihres Klanges. ;)

Genau das ist es ja: Man kann offenbar für lau so ein Ding zusammenballern, etwas hübsche Optik drüberschmieren und komischerweise lässt sich so etwas gut bespielen und klingt auch noch gut. Irgendwo muss der günstige Preis ja herkommen - unterbezahlte Leute oder Arbeitzszeit, die gegen Null geht, d.h. Massenfertigung, die nach Containern gemessen wird...

Vielleicht ist ja so eine - ich schreibe jetzt mal - Sperrholzgitarre genau so ein Instrument, wo jeder Hersteller der Welt mit minimalstem Aufwand zusammenballern kann und hinterher kommt sogar was irgendwie gar nicht mal sooo schlecht klingendes dabei heraus? Da muss man keine Klanghölzer CNC-fräsen etc.?

Die koreanische Dot hingegen, am Ende meines Artikels, sieht so aus, wie es zu sein hat: saubere Fertigung eben auch innen.

Unterm Strich lohnt es sich, eben auch mal hinter die Kulissen zu schauen - würde sich im Laden allerdings doof machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings muss ich schon sagen, dass mich deine Fotos von den Innereien der Dot ein wenig abgeschreckt haben.

Das war Absicht! Also natürlich nicht, um primär abzuschrecken. Aber eben um zu zeigen, wie solche Gitarren (in diesem Fall die indonesische) mehr oder weniger schnell und kostenminimiert bis zum Gehtnichtmehr (?) zusammengeballert werden,

Ernsthaft? Das wundert doch niemanden wirklich,oder? Wem das noch schockt,schläft aber noch im Dornröschen Schlaf.
 
Was aber nun speziell das "Holz" der ES Modelle betrifft... da sitzt ja keiner bei Gibson und schnitzt die Bögen und Decken von Hand, da wird Sperrholz in Form gepresst - genauso wie bei HB oder Epiphone... Sperrholz bleibt Sperrholz... Bei der Montage mag das wieder anders aussehen..

Das stimmt. Nur hat es einen Grund warum Sperrholz, was sich immer qualitativ minderwertiger anhört, es aber nicht ist, verwendet wird. Die Rückkopplungsgefahr wird gegenüber massiven decken deutlich reduziert, was bei einer elektrisch verstärkten (semi)hollow nicht unerheblich ist. The Loar zB verbaut bei 300€ Gitarren massive, handgeschnitzte Fichtendecken und die Gitarren klingen genau nach dem, was sie kosten, von den anderen Bauteilen mal abgesehen.

Btw. Halt uns auf dem Laufenden, wenn du alle Teile beisammen hast und du die Gitarre aufbaust. Das Ergebnis würde mich interessieren.
 
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Nur hat es einen Grund warum Sperrholz, was sich immer qualitativ minderwertiger anhört, es aber nicht ist, verwendet wird.

Eben! Das sind meist drei Lagen dünnes Massivholz. Hier klingt das häufig so, als wären das Spanplatten... .
 
Die koreanische Dot hingegen, am Ende meines Artikels, sieht so aus, wie es zu sein hat: saubere Fertigung eben auch innen.

Unterm Strich lohnt es sich, eben auch mal hinter die Kulissen zu schauen - würde sich im Laden allerdings doof machen.

Das kam in deinem Artikel noch nicht ganz bei mir an: Hat sich die bessere Verarbeitung klanglich und in der Bespielbarkeit bemerkbar gemacht oder hast du deine Cherry einfach verkauft, weil du die andere schöner fandest?

Hast du sie mal mit anderen Gitarren verglichen?
 
Eben! Das sind meist drei Lagen dünnes Massivholz. Hier klingt das häufig so, als wären das Spanplatten... .
Also ICH hab das in der Herstellung anders gesehen. Mehrere Schichten dünnes Zeugs mit Dampf in Form gepresst. Ca 10-15 Lagen für eine Decke.
 
Aber nicht bei Gibson
 
Also ICH hab das in der Herstellung anders gesehen. Mehrere Schichten dünnes Zeugs mit Dampf in Form gepresst. Ca 10-15 Lagen für eine Decke.

Interessant. Eventuell liegen ja auch da wieder Unterschiede?

Oder ist es deines Wissens so, dass wenn eine ES-335 aus Ahorn/Pappel/Ahorn besteht z.B. die oberste Ahornschicht selbst wiederum aus mehreren Lagen besteht?

Korrigiere mich, Gibson selbst schreibt " 3-Ply" ... .

http://www.gibson.com/Products/Electric-Guitars/2015/Memphis/ES-335.aspx

demnach 3 massive Scheiben ... .
 
Nö. Man kann es in den f- holes einer 335 trotz Lackierung genau erkennen. Oben und unten Ahorn, jeweils 1 Lage und dazwischen eine leicht dunklere Schicht Pappel. Die Decke ist nicht dicker als ca 5mm, wo sollten sich da 15 Schichten ausgehen? Sorry
 
Ich weiß es nur von einer Framus Mayfield, die einzelnen Schichten waren dünner als 1mm. Bei Gibson stand ich noch nicht am Automat. :D
 
Das stimmt. Nur hat es einen Grund warum Sperrholz, was sich immer qualitativ minderwertiger anhört, es aber nicht ist, verwendet wird. Die Rückkopplungsgefahr wird gegenüber massiven decken deutlich reduziert, was bei einer elektrisch verstärkten (semi)hollow nicht unerheblich ist.

...absolut richtig, meine Aussage bezog sich auch nur auf den Sachverhalt...
Eben! Das sind meist drei Lagen dünnes Massivholz. Hier klingt das häufig so, als wären das Spanplatten... .

Der Fachausdruck dafür ist "Multiplex" Massivholzplatten werden einfach zu den verschiedenen, benötigten Stärken zusammen geleimt... , was dann auch "Sperren" genannt wird, von daher auch der häufig benutze Name "Sperrholz" - "Spanplatten" sind wieder eine ganz andere Geschichte..
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Aber nicht bei Gibson
schau dir mal das Video an Gibson Factory ES 335 da sagt er bei ca. 4:30 "three peaces laminatet"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ein drei teiliges Laminat. Ahorn Pappel Ahorn. Jeweils eine Schicht.
 

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