Es war einmal ein Einsteiger-Thread - Sammelsurium von Fragen, Antworten und Problemen

Öfter muss man auch nicht wechseln, wenn man hobbymäßig spielt.

Ich muss bei regelmäßigem Spielen meine Saiten nach einer (max. zwei) Wochen entsorgen. Mein Handschweiß lößt selbst Knast- Gitterstäbe mühelos auf!:cool::D
 
Oder ich mach da so langsam einen Plauder-Thread im Biergarten draus......:gruebel:.......
Ich war dann mal unter Zuhilfenahme eines modulierten Threadtitels so frei, bevor 's zu einer "Überforderung" für dieses SuFo und bei Nachahmung zu einer eben solchen bei dem einen oder anderen User führt ;-) .

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Eine globale Entwarnung!

War heute mit meinem Set bei einem Gitarrenlehrer bei uns in Düren und sein Verdikt lautete: Gitarre in Ordnung, Kabel in Ordnung und der Verstärker ist ebenso vollkommen in Ordnung!
Meine größte Sorge, der Rauschpegel, den ich beschrieben habe, ist für jeden Verstärker normal.

Gitarrenunterricht gibt es bei dem guten Herrn auch und zwar für günstige 88 € für 4 Unterrichtsstunden (45 Minuten) im Monat.
Ich denke, ich übe mal bis Ende August mit YouTube zu Hause, um vom »Niveau -1« weg zu kommen und schenke mir danach ein paar Monate Unterricht.

*edit - Klärung via PN*
 
Grund: siehe Edit (grün) - C_Lenny
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Eine globale Entwarnung!

War heute mit meinem Set bei einem Gitarrenlehrer bei uns in Düren und sein Verdikt lautete: Gitarre in Ordnung, Kabel in Ordnung und der Verstärker ist ebenso vollkommen in Ordnung!
Meine größte Sorge, der Rauschpegel, den ich beschrieben habe, ist für jeden Verstärker normal.

Gitarrenunterricht gibt es bei dem guten Herrn auch und zwar für günstige 88 € für 4 Unterrichtsstunden (45 Minuten) im Monat.
Ich denke, ich übe mal bis Ende August mit YouTube zu Hause, um vom »Niveau -1« weg zu kommen und schenke mir danach ein paar Monate Unterricht.

C_Lenny
Könntest du bitte meinen esten Beitrag mit meiner Liste der (für mich) besonders hilfreichen Beiträgen ergänzen?
So bleibt der Thread überschaubar und vielleicht sogar für jemanden außer mir nützlich.


Sehr gut, freut mich zu hören. Ferndiagnosen sind leider immer schwer. Dann kanns jetzt richtig los gehen.

Achte auch am Anfang beim alleine üben mit Youtube stark auf deine Haltung und Griffe. Das ist extrem wichtig, da Fehler am Anfang sich sonst durchziehen und irgendwann später behoben werden müssen. Deswegen macht es Sinn früh ein Lehrer zu nehmen sobald du merkst, dass Gitarre spielen dein Hobby für längere Zeit wird. Sobald du die Grunddlagen beherrschst, kann man natürlich beherzt zum Buch greifen, wenn man auf den Lehrer verzichten mag. Mit etwas Erfahrung geht weniger schief.

Falls du beim alleine üben irgendwann Schmerzen hast oder etwas unangenehm ist, sofort aufhören, sonst drohen Verletzungen. Vorsichtig mit Gefühl angehen und auf die korrekte Ausführung achten. Auch nicht alle Youtube Pseudolehrer haben übrigens Recht mit dem was zum Teil erzählt wird.
 
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Dann kanns jetzt richtig los gehen.
Losgegangen ist es ja schon längst, wollte nur sicherstellen, dass mit meinem (gebrauchten? Das kläre ich übrigens noch) Verstärker alles in Ordnung ist.
Falls du beim alleine üben irgendwann Schmerzen hast oder etwas unangenehm ist, sofort aufhören
Also die Fingerspitzen vom Zeige-, Mittel- und Ringfinger fühlen sich ja schon seit Tagen komisch an, aber in dem Fall gilt »no pain, no gain«, oder?
 
Das ist normal und wird eher noch wenig schlimmer. Legt sich dann aber auch wieder, wenn sich erstmal etwas Hornhaut gebildet hat. Das kannst du getrost ignorieren. Alles andere nicht. Wenn es in Sehnen, Knöcheln oder sonst wo weht tut, kürzer treten und/oder pausieren. Ein bischen Muskelkater hier und da (wo man es sonst gar nicht kennt) ist auch nicht schlimm.
 
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Also die Fingerspitzen vom Zeige-, Mittel- und Ringfinger fühlen sich ja schon seit Tagen komisch an, aber in dem Fall gilt »no pain, no gain«, oder?

Das ist die Ausnahme. Da muss leider jeder durch :D Nach ner Woche wirds schon besser ;)

Ich denke da eher an Ziehen/Stechen am Handrücken, Ellenbogen bzw in Gelenken oder im Karpaltunnelbereich. Leichter Muskelkater ist völlig in Ordnung. Gerade bei Barré am Anfang sind leichte Schmerzen üblich, da die Muskulatur nicht dran gewöhnt ist. Ferner kommt es auch mal zu Schmerzen im Rücken, weil sich Leute beim spielen verbiegen.

Der Trick bei Schmerzen ist immer Haltung korrigieren, wenn die Haltung stimmt die Intensität verringern und lieber öfters wiederholen.
 
Ich muss bei regelmäßigem Spielen meine Saiten nach einer (max. zwei) Wochen entsorgen. Mein Handschweiß lößt selbst Knast- Gitterstäbe mühelos auf!:cool::D
:D
Regelmässig Abwischen , ich mach das mindestens eimal am Tag mit alten T-shirts ,aber was mir auch aufgefallen ist dieser Neue Silberne Glanz der Saiten ist immer nur von kurzer Dauer , da kann man wischen wie man will , durch die Reibungshitze der Finger laufen die schnell an, vor allem durch Bendings heizt sich das Metall auf.
An der Wand hängt seit 3 Wochen die SG mit Nigelnagelneuen Saiten , Griffbrett sauber und Bünde Blitzen dass es eine Freude ist ...ich glaub ich spiel die NIE wieder :

Ab Min 1:02 .."Nicht berühren , nein nichtmal anschauen darf man sie":D
 
Off Topic:

Ein ganz kleines wenig Off Topic,

Dreimal darfst du raten, warum hier ein Fender Mustang II herumsteht ;).

Kann ich irgendwie verstehen - ich hab ihn hier stehen und er ist für das Geld richtig super! :)

Erstaunlich dass so viele (also auf den letzten 2 Seiten jedenfalls schon mal zwei Leute) den Mustang 2 haben. Als ich vor 'nem guten Monat "Amps für daheim" beim großen M. angespielt habe, befand ich den (nach dem Line 6 Spider) als den Schlechtesten. Klar kann er clean und leicht angezerrt. Aber sonst nix. Zuerst hatte ich da den Blackstar HT1 Metal - aber durch den 8" Speaker klang Distortion eher wie "Stock in nem Wespennest" - daher ging der zurück und ich hab mir alle Modeller mal genauer angeguckt. Nach 4 Stunden ging ich mit dem VoxVT 40X raus. Charmanter Clean Sound, bissiger angecrunchter Blues Sound und warmer (!) Overdrive (vor allem die Orange Kopie ist sehr geil^^). Nur das mit dem richtig ultra massive High Gain in Form von Mesa Boogie überzeugt mich nicht so sehr (ist aber immer noch nicht so grottig wie vom Line 6 Beispielsweise) - vielleicht bin ich fürs Setup aber auch einfach nur zu blöd (muss wohl mal die Bedienungsanleitung lesen... der soll wohl auch ne Noise Gate haben xD...)

Hier ein Review, für Leute die dran interessiert sind (ist aber nur die 20 W Version):
https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/vox-valvetronix-vt20x-test/2.html

Man muss die Videos nicht schauen, es gibt genug Alternativen auf YT. Für Leute, die es etwas filigraner mögen z.B. Greg Koch für Wildwood guitars. .

Kannte ich noch nicht. Was mir aber gleich aufgefallen ist, ist dass das Session Intro Video (wenn man den Kanal noch nicht abonniert hat, kommt das) schon sehr, sagen wir mal, "angelehnt" an das von Wildwood Guitars ist. Zumal die Gitarren welche die bei Wildwood vorstellen ja preislich jenseits von Gut und Böse sind^^. Und ich habe noch nie so eine riesen Ansammlung von Videos zu Gibson Les Paul Gitarren gesehen xD.


On Topic:

Irgendwie stelle ich fest, dass die Dunlop Tortex Jazz III .88-Plektren doch zu klein für meine Finger sind. Beim »A Horse With No Name« habe ich zum Beispiel häufig das Gefühl, dass ich das Plektrum gleich verlieren werde. Am liebsten hätte ich etwas mit der gleichen Oberfläche und Härte wie Jazz III (vielleicht ein Tick dünner) aber von der Größe eines Fender Medium. Hättet ihr eine Empfehlung für mich?

Ich persönlich benutze die hier (seit immer und auch für den Bass^^ - da jedoch die 1mm Variante):

https://www.thomann.de/de/fender_nylon_073_pack.htm

Feucht mit Wasser?
Ja, noch mit ein bisschen (!) Spülmittel und anschließend mit dem vom Alex75 erwähnten Silbertuch "trocken" wischen. So kriegst du Schmutz etc. gut runter ohne was extra kaufen zu müssen.

Ferner kommt es auch mal zu Schmerzen im Rücken, weil sich Leute beim spielen verbiegen.

Da empfehle ich die Gitarre im Flamenco Stil auf dem linken Bein (also von der Ego-Perspektive aus) zu legen. Das hat 3 Vorteile. Erstens, man kommt leichter an die hohen Töne (also spricht 12. Bund und weiter), Zweitens hat man keine unnatürliche Drehung des Rückens und Drittens kommt es dem Spielen in Stehen am Nächsten.



Der im vorher erwähnte Petrucci weiß auch warum er es so macht^^:
 
Zuletzt bearbeitet:
klang Distortion eher wie "Stock in nem Wespennest"
Bei meinem ID:Core klingen die OD1 und OD2 »Voices« zwar nicht nach einem Wespennest aber mich wundert auch ein bisschen, dass dieses… Grundbrummen fast konstant bleibt.
Über die gespielten Töne wird quasi eine Tonspur aus Brummen gelegt. In Reviews (auch der winzigen 10-Watt-Version) klang es doch ein wenig anders. Hm…
 
... Gerade bei Barré am Anfang sind leichte Schmerzen üblich, da die Muskulatur nicht dran gewöhnt ist. ...

Sorry, hier muss ich einhaken weil man dies auch falsch verstehen könnte.

Schmerzen sind wohl am Anfang leider üblich, sollten jedoch auf keinem Fall als gegeben und normal hingenommen werden! Wenn es schmerzt war es zu viel und man hat einen Fehler gemacht. D.h. manche Übungen können am Anfang nur ein paar Mal gemacht werden, dann ist wieder lockern angesagt. Oft müssen Grundübungen gemacht werden um die Muskulatur erst aufzubauen und dann können schwerere Übungen gemacht werden. Es macht keinen Sinn so zu üben, dass es schmerzt. Wer so übt, übt den Schmerz mit ein und wird sich später wundern, gewisse anspruchsvolle Stücke nicht sauber und locker spielen zu können.

Oberstes Gebot beim Üben ist locker in der Muskulatur zu bleiben, also immer wieder Pausen einlegen und es nicht übertreiben. Leider gibt es noch genug Gitarristen, auch Gitarrenlehrer (und Bücher!), die es noch nicht kapiert haben. Meistens erkennt man sie daran, dass sie ihren Gitarrenunterricht bei Anfänger mit Akkorde beginnen statt mit einfachen Melodien im griffgünstigen 5.-7. Bund.

Also bitte, gleich richtig anfangen!


@GeMir
Schon mal versucht den Tonregler an der Gitarre bei Highgain runter zu drehen?
 
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Nur das mit dem richtig ultra massive High Gain in Form von Mesa Boogie überzeugt mich nicht so sehr (ist aber immer noch nicht so grottig wie vom Line 6 Beispielsweise) - vielleicht bin ich fürs Setup aber auch einfach nur zu blöd (muss wohl mal die Bedienungsanleitung lesen... der soll wohl auch ne Noise Gate haben xD...)

Was hast du getestet? Der Rectifier hat auch in der Lunchbox Version extrem viel Gain. Der Mark V ist eigentlich sehr human in channel 2 und legt erst in channel 3 stark zu. Noisegate und Humbucker sind bei soviel Zerre ratenswert. Der Recti ist halt vorallem auf härtere Genre ausgelegt.

Bei meinem ID:Core klingen die OD1 und OD2 »Voices« zwar nicht nach einem Wespennest aber mich wundert auch ein bisschen, dass dieses… Grundbrummen fast konstant bleibt.
Über die gespielten Töne wird quasi eine Tonspur aus Brummen gelegt. In Reviews (auch der winzigen 10-Watt-Version) klang es doch ein wenig anders. Hm…

Das liegt entweder daran, dass das Noise Gate nicht an ist oder das du noch nicht muten kannst. Ab einem gewissen grad an Zerre wird alles was klingt laut gemacht, egal wie leise es ist. Pinch Harmonics klingen zum Beispiel nur mit ordentlich Gain, während man sie clean fast nicht hört.

Sorry, hier muss ich einhaken weil man dies auch falsch verstehen könnte.

Da hast du Recht. Durch den Schmerz spielen sollte man nie. Einfach pausieren, sobald sich was bemerkbar macht.
 
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Palm Muting meinst du? Kann ich noch nicht.

Ja, unter anderem. Wobei du beim typischen Verstädnis von Palm muting eigentlich die Saiten anschlägst, um diesen typischen Ton zu bekommen. Um Störgeräusche zu umgehen behilft man sich auch gern mit den Handballen für tiefe Saiten, dabei unterbindet man ausschwingen. Zusätzlich mutet die linke Hand für hohe und je nach Geschmack auch für tiefe. Im Idealfall kannst du den Anschlag durchziehen und es ertönen nur Saiten, die du anspielen willst. Daneben hilft ein präzier Anschlag, um ungewolltes Anschlagen benachbarter Saiten zu vermeiden.

Muting und sauberes Spiel kommt von allein mit der Zeit. Am besten langsam Anfangen und eine gute Basis legen.

Für den Anfang würde ich, aber nicht soviel wert auf muting legen. Wichtiger ist sich auf den Takt/Metronom zu konzentrieren und dabei zu versuchen die Griffe gut zu üben. Der sauberst gespielteste Ton zur falschen Zeit klingt schlimmer als ein schlecht gemuteter Ton zur richtigen Zeit.
 
Und auch mit Gain runterzugehen?
...

Kommt darauf an. In einem ODD-Kanal bedarf es normalerweise nicht so viel Gain da ja der Kanal ja von vorne herein verzerrt ist. An meiner Röhre (Blackstar HT1R) z.B., bekomme ich einen schönen verzerrten Sound mit Gain auf 9:00 Uhr im Overdrive-Kanal. Im Clean-Kanal muss ich schon Gain auf 15:00 nehmen um den Sound etwas anzucrunchen.

Also, wenn du in deinen ODD-Kanälen rumspielst und der Sound matcht zu sehr, kannst du Tone an der Gitarre weit zurücknehmen und Gain am Amp auch.
 
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Off Topic:

Erstaunlich dass so viele (also auf den letzten 2 Seiten jedenfalls schon mal zwei Leute) den Mustang 2 haben. Als ich vor 'nem guten Monat "Amps für daheim" beim großen M. angespielt habe, befand ich den (nach dem Line 6 Spider) als den Schlechtesten. Klar kann er clean und leicht angezerrt. Aber sonst nix. Zuerst hatte ich da den Blackstar HT1 Metal - aber durch den 8" Speaker klang Distortion eher wie "Stock in nem Wespennest" - daher ging der zurück und ich hab mir alle Modeller mal genauer angeguckt. Nach 4 Stunden ging ich mit dem VoxVT 40X raus. Charmanter Clean Sound, bissiger angecrunchter Blues Sound und warmer (!) Overdrive (vor allem die Orange Kopie ist sehr geil^^). Nur das mit dem richtig ultra massive High Gain in Form von Mesa Boogie überzeugt mich nicht so sehr (ist aber immer noch nicht so grottig wie vom Line 6 Beispielsweise) - vielleicht bin ich fürs Setup aber auch einfach nur zu blöd (muss wohl mal die Bedienungsanleitung lesen... der soll wohl auch ne Noise Gate haben xD...)

Da haben wir wohl ein wenig aneinander vorbei geredet :b Ich meinte lediglich, dass ich verstehen kann, weshalb er sich ärgert den Mustang dem Super Champ X2 vorzuziehen - bei mir steht nämlich ein X2 und der ist für seine knapp 500€ echt ein wahnsinnig guter Amp :)
 
Ein wenig mehr »on topic«: Die Geschichte mit dem (vermutlich) gebrauchten bzw. retournierten Verstärker hat ein gutes Ende genommen.
Der Verstärker wurde heute getauscht und jetzt habe ich einen wirklich brandneuen ID:Core 10 (»Limited Edition«) mit Netzteil, Gurt und sogar Bedienungsanleitung.
 
Und? Rauscht und brummt es?:D
 
Rauscht und brummt es?
Nicht mehr (aber auch nicht weniger) als die Version in etwas weniger gewöhnungsbedürftiger Farbe.
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