Classic Vibe Preise gehen durch die Decke

Kontakt zu Menschen hättest würde Dir auffallen, dass es selbst solche Musiker gibt, die neben einer CS (Custom Shop) auch eine CV haben ... und staune ... mit beiden zufrieden sind.

Du solltest Deine Konstruktionen Deiner Wirklichkeit etwas mehr der Realität anpassen.

Der Kontakt ist da mein lieber.

Und woher nimmst Du das Wissen über meine Konstruktionen?

Da Du mich nicht kennst sehe ich Dein QUOTE als "es war wohl zu spät am Abend "an

Es gibt aber auch solche die es aufgrund ihrer selbstbezogenen Schneckenhausmentalität nicht gebacken kriegen, dass manche mit Squier & Co tatsächlich zufrieden sind und für die darum die Sinnhaftigkeit von 3fach teureren Klampfen nicht gegeben ist.

Auch hier. Ich selber habe neben CS Gibson auch ne Epiphone.
Ebenso amps in beiden Richtungen......

Mit beidem bin ich sehr zufrieden und hat den selben Stellenwert.

Zumal ich ja die Squier Gitarren gar nicht schlecht geredet habe.

Lediglich hatte ein Kaufverhalten beschrieben. Und dieses Kaufverhalten beobachte ich aus Erfahrung in meinem Geschäftsbereich und was man so sieht.

Schade.... Das Thema war bislang sehr nett . Eine Sachliche und Konstruktive Diskussion.....

Bis jemand wieder seitlich reingretschen muss. Dann noch ein HFU User....

Du kannst aber gerne Deinen Post editieren und "sorry" sagen. Würde das Thema retten.

Ansonst bin ich ab jetzt raus. Weiteres per PN.
 
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Die Cooper Burst ist eine Kupferburst.
Ok, danke für die Info.
Gruß
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Du vergleichst Preise aus unterschiedlichen Zeiträumen. Die Relationen sind annähernd gleich geblieben und die CV wird die MIM Std nicht überholen. Das wäre aus Sortimentsstrategie heraus grober Unfug.
Okay überholen vielleicht nicht, war ein wenig überspitzt ausgedrückt von mir. Der Preis von 500,- Euro ist für eine CV aber in meinen Augen ein wenig überteuert. Klar ändern sich Preise auch oft mal. Denke das liegt auch ein wenig am Dollar Kurs.
Grüße
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Schade.... Das Thema war bislang sehr nett . Eine Sachliche und Konstruktive Diskussion.....
Ja schade immer, stimmt schon. Manche bleiben einfach nicht Sachlich, und greifen einen immer gleich persönlich an wenn man mal anderer Meinung ist. Dabei sind doch Foren dafür da, um auch mal zwei Meinungen zu Hören, und dann darüber Diskutieren zu können.
Grüße und hoffentlich bleibst Du trotzdem bei diesem interessanten Thema dabei.
 
Na ja, die Sache mit dem: Was ist günstig? Ich hatte kürzlich 3 Versuche mit verschiedenen AM Fender Strat Deluxe plus (die mit den Karten). Die Preise sackten aufgrund individueller Rabatte und Fender Rabatte auf 899 US-$ und da wurde ich nervös. GAS und so und dann brillierte noch Peter Honore auf so einem Teil. Also erster Versuch, bestellt und bei der nagelneuen Gitarre war der Bridge Pickup kaputt. Das da schon vernehmbare Problem mit Störgeräuschen bei etwas Gain am Röhrenamp und den Tornado an Hintergrundgeräuschen am Fender Mustang III schob ich auf den kaputten Pickup, also Umtausch. Die zweite Gitarre kam ohne Kartenset und mit Kratzern und Lackierfehlern, offensichtlich ein Vorführmodell. Umtausch. Dritte Gitarre war optisch und haptisch perfekt, nur stellte sich heraus, dass die Störgeräusche der fehlenden oder fehlerhaften oder systemisch problembehafteten Abschirmung anzulasten sind. Bei einer Gitarre mit Noiseless-Pickups, die man für das High Gain Zeug nutzen will, vollkommen inakzeptabel. Also ab zum Techniker meines Vertrauens mit der Frage, ob das zu retten ist. Frustrierende Antwort: "Was glaubst Du, warum eine Gitarre mit dieser tollen Flexibilität, mit hervorragendem Hals, Locking Tunern, sehr guter Verarbeitungsqualität und guter Hardware jetzt über die Resterampe geht?" Ende einer beinahe großen Liebe, es gab keinen vierten Versuch mehr. Meine 2013 1958 MIJ RI Strat für 450,00 plus Tonerider Pickups und selbst abgeschirmt klang letztendlich selbst mit gainigeren Sachen besser, als das flexible Tonmonster AM Deluxe plus für Neupreise bei Einführung von über 1500 US-$. Was war ich sauer. Von der haptischen Verarbeitung her nehmen sich die japanische Strat und die Deluxe nichts, die war bei beiden Gitarren makellos.

Generell hat Fender die Preise wohl erhöht, dafür gibt es bei den MIM Standard jetzt eine vernünftige Abschirmung, bei den MIM Deluxe Locking Tuner, Zweipunkt Tremolo und Vintage Noiseless Pickups auch bei der Roadhouse. Die Preisgestaltung in Deutschland erschließt sich mir allerdings nicht immer. Da sieht man MIM Strats für 699 US-$ in den USA für 900-1000 EUR im deutschen Internethandel. Ich verstehe ja Steuern, Zoll usw. aber jetzt ernsthaft, eine MIM Strat für 1000 EUR? Wenn ich 18 Jahre alt wäre in der ersten Band, würde ich mir eine gebrauchte Korea Squier Strat Jahrgang um die 1990 für einen Bruchteil der Summe holen.

Die CVs sind preislich aufgerückt, haben m.E. aber die besser klingenden Pickups (Alnicos) im Vergleich zu dem MIM Standards (Ceramics), aber das hängt auch von Verstärker, Pedalen und Musikstil ab und ob man für derartige Dinge schon das Gehör hat.
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US Preise, direkt aus dem neuesten Katalog von Sweetwater und einem 2015er Katalog: CV 399 US-$, 2015 349 US-$, MIM Standard Strat 599 US-$, 2015 499 US-$, MIM Deluxe 799 US-$, 2015 noch mit Gold Hardware 699 US-$
 
Moin CV Player / Interessierte aber auch Nichtmöger,

nach ausgiebigen Tests meiner beiden Chinesen kann ich für mich feststellen das ich nichts bereue............
Beide sind einwandfrei verarbeitet / stimmstabil und klingen (wichtigste) wirklich klasse. Sie sind wohl auch gut abgeschirmt, denn sie brummen auch kaum.
Habe beide übrigens von Berufsmusikern aus Köln und nahe Hamburg gekauft. Deswegen waren sie auch schon bestens eingestellt.
Hab mir auch nochmal "spasseshalber" einige Blindverkostungen in YT (u.a. Andertons UK) angeschaut. Schon erstaunlich das selbst "Profi Verkäufer" schwerlich Unterschiede Spüren und Hören.
Klar waren u.a. die Hälse an meinen Am. Stds. (hatte ich 6 Stück) und der US G+L Tele schöner und fühlten sich besser an, aber besser bespielbar waren sie meiner Meinung nach nicht.
Erstaunlich gut (ich sags gerne nochmal) sind eben auch die Pickups. Auch High Gain können sie. Am besten klingen sie allerdings im "normalen" Gebrauch und ich freue mich wie klasse Strat und Tele klingen.
Meine Gibson (ne fette Trad. (auch mit "Vintage" PUs ) bläst sie natürlich weg bei bestimmten Songs, aber sie wird jetzt erstmal wieder längere Pausen haben weil ich z.Zt. sehr gerne diese glockigen und twangigen Klänge für z.B. Hendrix / Knopfler aber auch eben Keith Richards Riffs/Solos höre und spiele soweit ich es hinkriege.
Weiss z.Zt. wirklich nicht ob ich nochmal tiefer in die Tasche greife und wieder US oder Mexico kaufen werde. Beide sind die ersten Geigen wo ich Preisleistungs bezogen mal wirklich nix zu meckern habe.
Fazit : Klasse Klampfen die leider jetzt teurer wurden....
 
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:) hab ich mir doch schon fast gedacht :rolleyes: macht aber riesengaudi die jungs zu hören und zu sehn - am liebsten olli, die andertons, aber auch n stuff music / guitar center und sogar manchmal die japanischen spezialisten... - gregor hilden sagt ja leider nix in seinen beiträgen - so gesehen angenehm neutral ;)
 
Olli gefällt mir auch. Eben weil er seinen CS Wahn durchzieht.

Gregor ist auch gut. Netter Kerl würde mir wünschen das er mal richtig Dampf macht.


Aber back to Topic Es geht im Thema hier nicht um die gebotene Qualität. Die ist ja bekannt und in Ordnung. Es geht ja um die Sache das die Preise stark zugenommen haben bei selber Qualität!
 
ach ja noch en nachtrag : mit den jungs in "meinem" store diskutiere ich nur noch über preise.....
wenn ich palaver mit ne klampfe habe, gehe ich aber gerne zu den service leuten. die "müssen" ja nix verkaufen und haben aber gute erfahrungswerte
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i:great: ok ich sach auch nix mehr hier. Hab wohl zu wenig zu tun im Moment :cool:
 
Und wenn ich mir die Preise so anschau: ich hab meine Mexikanerin Ende 2011 dank der damaligen Rabattaktion von Fender um 409€ gekauft, regulär waren es glaub ich 469, also 60€ Rabatt. Beides ein guter Preis für die MiM Standard, die lange um die 500€ gekostet hat. Mal bissl mehr, mal bissl weniger.
Jetzt kosten die Squier CV mehr als ich damals gezahlt hab. Und da frag ich mich schon, woran diese Preisentwicklung liegt. Der Dollarkurs ist sicher ein Teil dieser Wahrheit, aber der kann nicht alles erklären. Inflation haben wir in der Zeit auch nicht nennenswert gehabt...
 
Habe beide übrigens von Berufsmusikern aus Köln und nahe Hamburg gekauft. Deswegen waren sie auch schon bestens eingestellt
Hatte meine auch bestens eingestellt, bzw. einstellen lassen. Aber wie schon erwähnt, ständig Stimm Problemchen damit, die Potis kratzten auch ständig rum. Und nein hab nicht stängig Divebombs und extreme Hendrix Bendings damit veranstaltet. Das mache ich nur mit meinen Fender Strats. Kann natürlich sein das ich ein Montags Modell erwischt habe, und Pech hatte. Und ehrlich gesagt hatte ich keinen Bock vielleicht nochmal 200 Euro oder mehr reinzustecken um ne einigermaßen brauchbare Klampfe zu haben. Naja hab sie dann wenigstens ohne Verlust Verkaufen können. Was aber stimmt das die CV einen autentischen Sound haben, also zumindest die 50s.
 
Oder du schaust, dass du eine günstige am Gebrauchtmarkt ergatterst, bevor da auch die Preise anziehen
... ist doch schon längst passiert, ich sehe überall Leute, die ihre CV zum ehenaligen Neupreis anbieten und mit dem aktuellen argumentieren ... aber mich überrascht es nicht und diesmal bin ich gewappnet :D (... habe schon immer gesagt, die CV werden die JV der Gegenwart ;) )

Medium 21300 anzeigenMedium 21278 anzeigenMedium 27002 anzeigendie Strat hat noch vor 'nem knappen Jahr auf'm Ibbenbürener zum Spottpreis (Kurs nach "echter"Anschaffungspreis=>gebraucht-Formel) den ganzen Vormittag rumgelegen, bevor ich mich erbarmt habe :D nicht bereut, auch abgesehen von der Preisentwicklung jetzt.
 
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Ok hab jetzt nochmal nachgeguckt, beim großen T kosten die Squier 499,- wie bereits erwähnt, aber die Mexico Std Strat liegt immer noch bei 629,- wie im Frühjahr. Also kann nix mit Dollar gestiegen oder so sein. Denke einfach das die bei Fender/Squier einfach nochmal abkassieren wollen, oder einfach große Nachfrage da ist. Keine Ahnung, aber 500 Euro ist einfach übertrieben für die CV.
Grüße
 
mmmh, es gibt Modelle - und dazu gehören für ganz klar Strat, Tele und Les Paul, da frage ich mich warum überhaupt irgendjemand diese Modelle neu kauft.
Davon wird man gebraucht so zugeschmissen, anders als bei manchen Exoten - da muss man entweder lange auf ein gutes gebrauchtes Modell warten oder neu kaufen. Es ist ja nicht so wie bei Autos, wo Abnutzung bzw. Zeitdauer der Nutzung den Gegenwert oder die Haltbarkeit verringern.

Eine gute Gitarre bleibt eine gute Gitarre - egal ob 1 Jahr alt oder 10 Jahre alt, ob 1.Hand oder 10.Hand.

Was von Seiten des Hersteller dahinter steckt weiß niemand ( außer mehr Kohle verdienen, klar - aber aus welchem strategischen Grund ist unbekannt ),
Bevor ich mir aber eine Squier für 500 € neu kaufe, kaufe ich mir lieber ein US Modell für 600-700 € gebraucht - es sei denn die Squier ist zufällig soooo unglaublich gut, dass ich befürchten muss dass kein US Modell jemals so gut sein könnte - was ich bezweifeln würde.

Der Dollarkurs kann schon mal nicht der Grund sein - denn der hätte sich ja dann innerhalb mehrerer Jahre um 40% verteuert ( 300 -> 500 € ).
Insofern gibt es eigentlich nur 2 mögliche Szenarien:

1. Fender will abchecken ob es sich lohnt bei einem höheren Preis weniger zu verkaufen und ob dabei mehr hängenbleibt
2. der Kunde soll wieder mehr zum Original getrieben werden
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worauf ich mal am ehsten tippe die produktion (china?) Ist einfach teurer geworden..

naja, wenn wir über steigende Löhne in China reden, dann sprechen wir ( zugespitzt ) von 1 € / Std auf 1,20 € /Std. dann kommen wir auf 3 € an Mehrkosten für eine Gitarre. das ist für mich kein Argument.
 
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Ich kann den Hype der damals um Classic Vibe entstanden ist auch nicht recht nachvollziehen, sicherlich ist der Sound (kann jetzt nur von der 50s reden) ordentlich. Hab mir die damals gekauft, weil ich neugierig war, ob die tatsächlich den Hype gerecht werden. Kann nur von mir selbst reden, war schon ein wenig ernüchternd. Klar ist sie besser als ne Bullet oder so, aber ständig hatte ich mit Stimm Problemen (vor allem bei einem 10er Satz Saiten) zu tun, hab sie mehrmals eingestellt. Würde immer der Mexico den Vorzug geben. Vor allem in den letzten Jahren bauen die mehr als ordentliche Fender Strats. Und mit ein wenig Modi und eventl. anderen Pu's (Geschmackssache) hat man schon ne mehr als ordentliche bis gute Fender in Händen.
Grüße

das liegt doch auf der Hand.
Ein Tiguan Fahrer wird auch oft sagen:"der Tiguan ist genauso gut wie der Porsche Macan. Der Preisunterschied ist null gerechtfertigt".
Der Porsche Fahrer wir das nie sagen. Der sagt entweder gar nichts, oder er sagt, der Porsche sei um Längen besser.

Der Tiguan wird nie zugeben, dass er ggbf. auch gerne den Porsche fahren würde. Der Porsche Fahrer wird hingegen nie zugeben, dass es ihm ggbf. gar nicht so sehr um das Auto geht, sondern auch zu einem (sehr) guten Teil ums Prestige.

Bei den Squiers oder Mexico Modellen ist ja ähnlich. Deren Besitzer sind diejenigen, die betonen, dass der höhere Preis für die US Modelle vollkommen ungerechtfertigt ist - im Gegenteil, die Squiers oder Mex Modelle sind ja eigentlich noch besser als die US Modelle.

Unterm Strich wird es beim Auto und bei der Gitarre ähnlich sein. Ja - es gibt einen Qualitätsunterschied ( Ausstattung, Sitze, Leder, Pickups, Hardware ).
Ob dieser Unterscheid aber dann auch den Preissprung rechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt.

Wobei Autos ja noch viel objektiver betrachtet werden können. Bei der Gitarre spielen die Hölzer eben eine große Rolle. Da kann man immer Glück und Pech haben, egal ob CV, Mex oder US. Beim Auto ist Blech Blech, und die Plattform ist 1:1 die gleiche. Nur dass eben die Verarbeitung im Porsche doch noch mal ne andere Hausnummer ist - eben eine Hausnummer für 20.000 ... 30.000 zu 50.000 € - aber dafür sind die Nähte bei den Ledersitzen besser vernäht - immerhin etwas :)
 
Da kann man immer Glück und Pech haben, egal ob CV, Mex oder US.
Sicher was dran, und klar kann man Pech haben. Nur bei ner US Strat mit über 1000,- dann halt ärgerlicher. Ich sage auch nicht das alle CV richtig kacke sind, aber der Preis von jetzt 500 Euro ist nicht wirklich gerechtfertigt. Und glaub mir, hatte schon einige "echte" Strats in Besitz, und das ist schon ne andere Liga als ne Squier. Und mittlerweile weiß man doch auch, das die Mex Strats in den letzten Jahren ziemlich aufgeholt haben. Und lieber steck ich noch nen hunderter in ne Mexicanerin (eventl. neue Pu's) als in ne Squier. Aber immer Ansichtssache alles.
Gruß
 
Bei der Gitarre spielen die Hölzer eben eine große Rolle
... Leo wusste das schon besser :D Aber anderes Thema.
Ich habe Porsche und Tiguan (na gut, in Wirklichkeit MB und Sharan ;) aber es geht ja nur ums Bild) in der Garage und bin genau deshalb davon überzeugt, dass sowohl der Prosche komplett überteuert ist als auch der Tiguan ein ebenso zweckdienliches Fahrzeug.
Gerade bei Tele, die einfach ein für industrielle Fertigung optimiertes Gerät ist, haben es die Chinesen inzwischen so gut drauf, dass die Amis nur noch ernsthaft mit ihren Lohnkosten prahlen können. Deine Argumente greifen zumindest bei mir nicht wirklch. Die "andere Liga" mag es bei E-Gitarren mit erheblichen Anteilen an Gitarrenbaukunst geben, bei akustischen Instrumenten auf jeden Fall, bei E-Gitarren mit Schraubhals ist das alles eher Dummsinn in meinen Ohren.
 
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Ich glaub, man darf hier nicht Sportwagen als FenderAm. nehmen, sondern müsste eher den Polo mit nem Civic vergleichen. Das deutsche Gerät vs. die asiatische Interpretation.
Auch da gibt es genug Leute, die sagen, Made In Germany ist deutlich besser als Billigschrott aus China, und das fühlt sich ja ganz anders an.
Und andrerseits gibt es dann tatsächlich genug kleine Unterschiede, die eine Wahl rechtfertigen.
 
... ja, es geht eindeutig nicht wirklich um etwas, was sich mit Fahrzeugen vergleichen ließe. Es geht um die gleichen Modelle aus verschiedenen Fertigungen, haste schon recht, @crazy-iwan .
Und denn eben auch um welche, die von Anfang an Massenprodukte waren. Dass ein Ami besser pickups wickeln kann als ein ausgebildeter Chinese ist auch ein Mär. Und das Lackierungsdingen ist eh modischen Vorlieben unterworfen, Fender USA hat ja selbst Jahrzehnte Polyurethan in Massen auf's Holz gekippt, die Dinger aus der Zeit bringen inzwischen mehr als das doppelte des Neupreises :D
 
... Leo wusste das schon besser :D Aber anderes Thema.
Ich habe Porsche und Tiguan (na gut, in Wirklichkeit MB und Sharan ;) aber es geht ja nur ums Bild) in der Garage und bin genau deshalb davon überzeugt, dass sowohl der Prosche komplett überteuert ist als auch der Tiguan ein ebenso zweckdienliches Fahrzeug.
Gerade bei Tele, die einfach ein für industrielle Fertigung optimiertes Gerät ist, haben es die Chinesen inzwischen so gut drauf, dass die Amis nur noch ernsthaft mit ihren Lohnkosten prahlen können. Deine Argumente greifen zumindest bei mir nicht wirklch. Die "andere Liga" mag es bei E-Gitarren mit erheblichen Anteilen an Gitarrenbaukunst geben, bei akustischen Instrumenten auf jeden Fall, bei E-Gitarren mit Schraubhals ist das alles eher Dummsinn in meinen Ohren.

dann hast du mich falsch verstanden.

Porsche Macan und Tiguan sowie Audi Q3 haben ca. 70-75% Gleichteile, aufgrund gleicher Plattform. Deswegen der Vergleich zu Mex und US Fender. VW macht bei einem vW ca 1000-1500 € MArge, bei einem Audi 4500 und bei einem Porsche ca. 15000 €. Bei den 25-30% der Teile, die nicht gleich sind, gibt es einen Qualitätsunterschied, aber wie man an den Margen sieht, ist dieser nicht so viel Wert ( in € ), dass es die Spanne rechtfertigt.

Damit wollte ich nur sagen, dass es menschlich ist, dass

A.
der, der das günstigere Modell nutzt ( mit Ausnahmen ) fast immer sagen wird, dass ist alles nur Geldmacherei, es ist ja das gleiche Teil, wegen des Namens sieht man nicht ein mehr zu bezahlen.

B.
Der der das teurere Gerät hat, wird meistens sagen, dass die Qualität eine bessere ist, diese den Preis rechtfertigt und das günstigere Gerät wäre merkbar schlechter. Er wird ( auch sich selbst ) selten zugeben, dass das Prestige beim Kauf eine gewisse Rolle spielt und deswegen ist man bereit sich selbst "ein bisschen was vorzumachen".

Beide haben Recht - und sowohl beim Geld als auch bei der Qualität liegt man irgendwo dazwischen. Die Squiers können ( über die gesamte Fertigung ) gar nicht so gut sein wie die US Modelle, genauso wenig wie die US Modelle sooo viel besser wären, dass sich der große Preisunterschied rechtfertigt.
Die Squiers und Mexes sind gut, gerade für den Preis, sie sind aber nicht 600 € schlechter, genauso wie die US Modelle nicht 600 € besser sind.
Beide Käufer machen sich in gewisser Weise etwas vor. Der eine, weil er für die Ersatzteile die er braucht um die gleiche Qualität zu bekommen wie das teure Modell auf sein billiges Modell ja auch noch etwas drauf zahlt, der andere weil er für das teure Modell eigentlich prinzipiell für den Gegenwert etwas zu viel bezahlt.


Fender macht sich nur die "menschlichen Eigenschaften" aus A. und B. zu nutze.


Alle Gitarren kommen aus den gleichen Fräsen, diese sind gleich programmiert. Der tatsächliche Anteil an Manpower liegt vielleicht bei 3 Std.
Selbst bei einem Auto ist das heute nicht mehr wirklich viel - Lohnkosten sind für mich deswegen fast immer ein Scheinargument, bei Ware die eigentlich komplett aus Maschinenfertigung kommt. Lass es mal pro Gitarre 50 € Lohnunterschied zwischen Mex und US sein.
Miete, Strom, Lager etc. sind in Mex auch billiger - auch noch ein paar € auf 1 Stk heruntergebrochen.
Materialien ( Stahlblock, Mechaniken, ggbf. nicht so lange gelagerte Hölzer, Elektroni ) kommen auch noch mit einigen Euros hinzu.
Am Ende hat man dadurch einen gewissen Qualitätsunterschied ( hier spielt auch beim Holz Streuung und Pech/Glück eine Rolle ) und einen gewissen Unterschied bei den Lohn+Betriebskosten.
Pro Gerät würde ich den auf 150-250 € einschätzen. Fender verlangt aber gute 600-700 € dafür.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
... ja, es geht eindeutig nicht wirklich um etwas, was sich mit Fahrzeugen vergleichen ließe. Es geht um die gleichen Modelle aus verschiedenen Fertigungen, haste schon recht, @crazy-iwan .
Und denn eben auch um welche, die von Anfang an Massenprodukte waren. Dass ein Ami besser pickups wickeln kann als ein ausgebildeter Chinese ist auch ein Mär. Und das Lackierungsdingen ist eh modischen Vorlieben unterworfen, Fender USA hat ja selbst Jahrzehnte Polyurethan in Massen auf's Holz gekippt, die Dinger aus der Zeit bringen inzwischen mehr als das doppelte des Neupreises :D

nein, es ist nicht grundlegend etwas anderes als bei den Fahrzeugen, siehe meine Antwort darüber. Sowohl bei VW als auch bei Fender gibt es gewisse Komponenten, die aus den gleichen Maschinen kommen und dem gleichen Prozess unterliegen. Zu den Lohnkosten und den wenigen Teilen, die wirklich besser sind habe ich auch etwas geschrieben.

Noch krasser ist es bei Aldi / Rewe - Konsumentenrente abschöpfen - nur sind es da 1:1 die gleichen Produkte, was noch dreister ist.
 
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