Anfängerin braucht Kaufberatung

  • Ersteller jana1708
  • Erstellt am
Dann mal abwarten, wie häufig die Lehrer bei einer derartigen Musikschule wechseln. Ist ja bei vielen privaten Musikschulen schon eine hohe Fluktuation.
 
Hallo !
Man muss vielleicht nicht in die Aldi-Musikschule gehen :keks:
Aber an den Volkshochschulen gibt es auch sehr guten Musik- oder Klavierunterricht !
Bis man mal die Grundbegriffe kennt und Noten usw. spielen kann vergeht eh ein gewisser Zeitraum !
Ohne Unterstützung von Fachpersonal würde ich niemand empfehlen ein Instrument zu lernen !
Musikalische Grüsse:m_piano1:
 
Hallo beisammen, ich schließe mich mal diesem Thread an weil ich vor einer sehr ähnlichen Kaufentscheidung stehe und es wohl unnötig wäre noch einen dazu aufzumachen.

Meine Tochter nimmt seit einem Jahr Klavierunterricht, wird demnächst sieben und jetzt wollte ich ihr ein Digitalpiano zum Spielen zu Hause zu ihrem Geburtstag schenken. Ihre Musiklehrerin ist sozusagen von der alten Schule und konnte mir bezüglich der elektronischen Geräte keine Auskunft geben, kennt sie alle nicht, sie meinte nur ich solle beim Kauf auf eine gewichtete Tastatur achten. Ins Auge hatte ich jetzt das Yamaha P45 gefasst, auch als Nicht-Musiker weiß ich, dass diese Firma zumindest keinen Schrott liefert.

Wenn ich sehe, dass sie in ein paar Jahren noch Spaß am Spielen hat, hätte ich keine Probleme damit Platz in der Bude zu schaffen und ein richtig gutes "echtes" Instrument ins Haus zu holen. Wenn es um das Wohl der Kinder geht bin ich da auch kein "Sparfuchs".

Habe ich den Segen von euch Experten ihr dieses Instrument für den Anfang zu kaufen, man kennt ja die Volatilität von Kindern, nächstes Jahr hat sie vielleicht schon wieder ganz andere Interessen und dann verstaubt das teure Keyboard in der Ecke.

Danke schon einmal für alle Antworten. Schönen Tag euch allen.
 
Die Chance, dass sie länger dabeibleibt steigt, wenn du was besseres kaufst, zb kawai cn 35.
 
Hallo juwa,
herzlich willkommen hier im Forum.

mal eine andere Idee...
wenn du eh vor hast ihr später evtl. mal ein Klavier hin zu stellen. Man kann Klaviere auch mieten, oder miet/kaufen (Mietpreis wird später z.T. auf den Kaufpreis angerechnet)
Damit hättest du auch 0 Risiko falls deine Tochter doch nicht dabei bleibt.

Lg, Tatu
 
Damit hättest du auch 0 Risiko falls deine Tochter doch nicht dabei bleibt.
Nun ja, Miete für ein Klavier für ein Jahr plus zweimal Transport. Da kommt schon so einiges zusammen.
 
Transport, Wartung und Stimmen ist bei unserem Händler im Mietpreis mit drin. Kann aber sicher von Händler zu Händler unterschiedlich sein. Einfach vor Ort mal erkundigen.

Lg, Tatu
 
Danke für eure Anregungen. Sie hat übrigens die Möglichkeit täglich an einem guten Klavier in ihrer Schule zu üben. Wünschen tut sie sich zum Geburtstag neben dem Piano ein Skate-Board (bekommt sie auch von der Oma), nur mal um zu veranschaulichen wie diffus die Interessen von Kindern in dem Alter sein können.

Für mich als Papa ist es natürlich schöner sie spielen zu sehen statt auf einem knochenbrechenden Skateboard, aber wenn sie lieber etwas anderes machen will so ist das kein Problem, also ihr deswegen etwas teureres Instrument zu kaufen, nur damit sie bei der Sache bleibt und weiter Interesse am Klavierspielen hat ist nicht notwendig, ich will ihr da nichts aufzwingen. Wenn die Passion vorhanden ist weiter zu lernen, so dürfte das von mir ins Auge gefasste Yamaha p45 welches ich neu für 390€ bekommen würde doch kein Problem sein, oder?
 
Und wenn du was teureres kaufst und sie dann aufhört ist es ein Problem?
 
Yamaha p45 welches ich neu für 390€ bekommen würde doch kein Problem sein, oder?
Natürlich wäre das für den Anfang nicht schlecht.
Die ersten Jahre würde das auch reichen.

Teurer geht natürlich immer.
Was willst (kannst) du denn max. ausgeben am Anfang?
 
Du stehst wie viele andere vor dem Problem "kohle vs Interesse" ;)

Und das ist gar nicht so abwegig, gerade wenn es um Kinderwünsche geht.
Aber du machst einen Fehler :)

Denn deine Tochter spielt schon ein Jahr und ist guten Klang gewöhnt.
Du solltest nicht "weil sie auf einen guten Klavier / Flügel lernt braucht sie daheim nur..." Sagen, denn eigentlich braucht Sie daheim (den dort spielt sie die meiste Zeit) ja das Optimum.
Im Unterricht Spiel ich einen echten Steinway Flügel, aber nur alle 14 Tage ne Stunde....:rolleyes:

Wenn du bereit bist, eh irgendwann mehr zu investieren: tu es jetzt!
Eine gute Tastatur und mindestens einen akzeptablen Klang sollte deiner Tochter viel weiter helfen, als "nur" ein Yamaha P-45.
Ich selbst hab ein Casio PX 160 welches mir einfach besser gefallen hat als das P-45 aber schon nach 3 Monaten denke ich: "es könnte schon feiner bespielbar sein und besser klingen könnte es auch":)
 
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Wenn man(n) es sich leisten kann, würde ich auch zu einer Preis- bzw. Geräteklasse höher tendieren. Klang und Tastatur sind da schon deutlich näher dran am akustischen Original und auch die Möglichkeit durch die ganzen anderen Sounds (E-Piano, Strings, Orgel, usw., usw.) bringt für Kinder neue Farben und Abwechslung ins Spiel, wenn es langweilig zu werden scheint. Solange es sich um ein Gerät der empfohlenen Markenhersteller handelt, wirst Du das notfalls auch mit kleinem Verlust wieder loswerden. Das P-45 ist eigentlich nur dann zu empfehlen, wenn das geplante oder zur Verfügung stehende Budget nicht mehr hergibt und man trotzdem noch einigermaßen vernünftig damit musizieren kann.
 
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Sie hat übrigens die Möglichkeit täglich an einem guten Klavier in ihrer Schule zu üben.
Das könnte unter Umständen ein Problem werden. Wenn sie wirklich regelmäßig auf einem guten Klavier üben kann, wird sie daheim möglicherweise nicht viel Freude an einer Tastatur haben, die dagegen deutlich hinterher hinkt.

Ich stand vor einer Weile vor einer ähnlichen Entscheidung, mir für das abendliche lautlos Üben ein Digital Piano zu meinem brauchbaren akustischen Piano zu stellen. Als Anfänger und Späteinsteiger.

Nach dem Durchprobieren der üblichen Verdächtigen habe ich dann auf den Kauf ganz verzichtet. Das was halbwegs für mich bezahlbar war wollte ich im Vergleich mit dem akustischen Instrument nicht mehr haben. Das was akzeptabel war, war deutlich jenseits meines Budgets.

Hat sie schon auf DPs gespielt? Nur weil mich das Tastengefühl abgeschreckt hat, muss das ja keine universelle Wahrheit sein. Kinder sind oft viel flexibler als verstörte Erwachsene :rolleyes:

Probespielen lassen halte ich aber für eine bessere Idee als blind kaufen. Ich nehme an, das Ziel ist, dass sie abends mit Begeisterung und freiwillig ihre Übungen damit macht. Das wird dann wohl auch der Deal sein. Wenn sie das p-45 probespielt und meint, es ist OK, dann passt es ja. Wenn sie dabei bleibt ist es sicher keine Dauerlösung.

Wenn sie es beim Probespielen ablehnt, würde später auch beim Üben keine echte Freude aufkommen und in dem Fall wäre es vermutlich eher nutzlos.
 
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Vor vielen Jahren hatte ich das gleiche Thema und habe meiner Tochter ein Kawai CN 31 gekauft (also das von stuckl vorgeschlagene, nur halt der Vorgänger). Hat sich als richtig erwiesen, die Tochter liebt es heute noch. Ich wollte aber damals schon lieber ein Stagepiano kaufen, aber Frau und Tochter "da sieht aber nicht schön aus"!
Heute (ca 9 jahre später) wäre das Stagepiano viel praktischer, denn sie tritt dann und wann schon mal auf, Hochzeiten, Abiball usw. Dann kann ich immer losdackeln und das von der Musikschule ausleihen, gottseidank klappt das immer. Und mittlerweile haben sie ein Yamaha P-255 im Gigbag. Früher hatten sie auch ein Yamaha, Bezeichnung weiß ich leider nicht, aber im Flightcase. Das P-255 kann man transportieren, auch alleine. Das alte nur zu zweit.
Jetzt zum Punkt: Das CN 35 ist ein sehr gutes Piano, mit dem sie auch in 10 Jahren noch Spaß haben kann! Das P-45 müsste vielleicht in ein paar Jahren upgegraded werden, ist dann aber noch da für Gigs. Sieht aber im Kinderzimmer mit Ständer nicht so schön aus, im Wohnzimmer undenkbar (frag mal Deine Frau)!;)
Wenn sie schon ein Jahr spielt, ist die Gefahr des Abspringens gering. Geh mit ihr in einen größeren Musikladen und laß sie anspielen, wenn ihr das P-45 reicht, dann schlag zu. Sie kann das schon beurteilen. Wenn sie lieber ein Homepiano möchte (z. B. CN-35), dann komm aus dem Beutel, das ansonsten anstehende Genöle über Jahre möchtest Du nicht haben :evil:
Oder halt ein anderes, ggf. sogar ein echtes Klavier, wenn Geld, Platz und ein freistehendes Haus (wegen Nachbarn) vorhanden sind. Aber lass sie aussuchen.
OK, beim Steinway Flügel würde ich dann doch lieber eingreifen :D
 
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Habe ich den Segen von euch Experten ihr dieses Instrument für den Anfang zu kaufen, man kennt ja die Volatilität von Kindern, nächstes Jahr hat sie vielleicht schon wieder ganz andere Interessen und dann verstaubt das teure Keyboard in der Ecke.
Ziemlich sicher sogar, denn so ein Keyboard wird im Gegensatz zu einem guten Klavier ziemlich schnell langweilig. Zum Abgewöhnen ist es also bestens geeignet. ;)

Es gibt natürlich die Ausnahmen, die sieben Jahre lang auf einer 500€-Medeli/Hemingway-Schrottkiste durchhalten und dann selber zur Kaufberatung erscheinen, nachdem sie alt genug sind, aber der Normalfall ist das nicht.

Auch wenn es am Ende nur ein paar Jahre Klavierunterricht werden, sind die anders als ein Skateboard langfristig etwas wert. Daran können Erwachsene nämlich später anknüpfen - besonders einfach, wenn bereits von früher ein Klavier vorhanden ist.
 
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Was ich hier nicht erwähnt habe ist das wir z.Z. in Rom leben und die Wohnung auch nicht besonders groß ist. Es ist jetzt schon absehbar, dass wir in ein paar Jahren zurück ziehen werden und dann hätte ich eben kein größeres Transportproblem bzw. könnte ein Einsteigermodell von einer bekannten Marke ohne sehr großen Geldverlust gebraucht verkaufen. Wenn sie bis dahin noch spielt, würde ich mir dann ein gutes "echtes" Klavier ins Haus holen, sogar Platz für einen Flügel hätte ich dann. ;-)

Ich suche mal nach einem Fachgeschäft und lasse sie auf die Geräte spielen, wenn sie dann sagt das Ding geht gar nicht, muss ich eben mehr ausgeben, denn wer billig kauft, kauft ja oft doppelt.
 
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Wenn sie schon ein Jahr spielt, ist die Gefahr des Abspringens gering. Geh mit ihr in einen größeren Musikladen und laß sie anspielen, wenn ihr das P-45 reicht, dann schlag zu. Sie kann das schon beurteilen. Wenn sie lieber ein Homepiano möchte (z. B. CN-35), dann komm aus dem Beutel, das ansonsten anstehende Genöle über Jahre möchtest Du nicht haben :evil:
Oder halt ein anderes, ggf. sogar ein echtes Klavier, wenn Geld, Platz und ein freistehendes Haus (wegen Nachbarn) vorhanden sind. Aber lass sie aussuchen.
OK, beim Steinway Flügel würde ich dann doch lieber eingreifen :D

Als Grundschulkind wollte ich immer Piano spielen lernen, weil ich den Klang des Instruments sehr mochte, ich nahm auch Unterricht nur kam dann irgendwann der Punkt als die Lehrerin meinte, ich bräuchte zum Üben auch ein Instrument zu Hause, damals gab es diese Digitalpianos nicht, meine Eltern wollten sich kein Klavier ins Haus stellen und haben mir eine ... Gitarre ... gekauft. :-D

Jetzt habe ich schon sehr viel zum Thema gelesen und als Laie hätte ich nicht gedacht, dass analoge Instrumente den Digitalpianos noch immer so haushoch überlegen sind und gerade auch für die ersten Schritte. Als Kind hätte ich damals aber Freudensprünge gemacht, hätte man mir so ein Einsteiger-DP geschenkt. Also besser das als eben... nichts, einer Gitarre oder einer furchtbaren Blockflöte.

Ich will sie auch nicht zu sehr verwöhnen, denke für ein Kind in dem Alter ist ein Geschenk von 400-500€ Wert wirklich was tolles, meine Eltern hätte schon das nicht ausgegeben, wenn ich ihr diesbezüglich freie Hand lasse, so gehen wir mit einem Steinway aus dem Laden und nächstes Jahr will sie dann ein Pony oder gleich ein Rennpferd. Irgendwo muss sie auch lernen auf dem Teppich zu bleiben und wenn sie tatsächlich Piano spielen mag, dann sollte sie auch mit den Einschränkungen von Einsteigergeräten klar kommen und trotzdem weiter machen. Zwingen oder "überlisten" will ich sie zu nichts.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Natürlich wäre das für den Anfang nicht schlecht.
Die ersten Jahre würde das auch reichen.

Teurer geht natürlich immer.
Was willst (kannst) du denn max. ausgeben am Anfang?

Also ursprünglich wollte ich maximal 200€ fürs Geburtstagsgeschenk ausgeben, bin jetzt aber nach reiflich Lesen schon bei 400-500€ angelangt, darunter lässt man es wohl lieber ganz bleiben. Natürlich könnte ich theoretisch auch mehr ausgeben, sogar auch deutlich mehr, will aber eher nicht, auch um ihr nicht zu sehr das Gefühl zu geben von den Eltern verwöhnt zu werden.

Wenn ich sehe, dass sie in einem halben Jahr noch das 500€ Keyboard mit Enthusiasmus spielt, dann verkaufe ich das als leicht gebraucht wieder, mache dadurch vielleicht 200€ Verlust, aber das wäre trotzdem deutlich weniger, als wenn etwas teureres in einem Jahr in der Ecke verstaubt. Das ist eben meine Überlegung dazu.
 
Und wenn du was teureres kaufst und sie dann aufhört ist es ein Problem?

Ich denke schon, und zwar in dem Sinne, dass ich dann anfangen würde zu sagen, wir hätten ihr jetzt für so viel Geld ein Piano gekauft und nun nutzt sie es nicht jeden Tag. Wir würden ihr dann vielleicht - auch unterbewusst - das Spielen aufzwingen wollen und das wäre natürlich sehr falsch. Ihre Mitschüler haben z.T. gar kein Piano oder spielen "billigere" Instrumente. Möchte jetzt auch nicht, dass meine Tochter den Eindruck bekommt etwas besseres zu sein, weil ihr Papa sich mehr leisten kann als die meisten Familien ihrer Mitschüler.
 

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