Pinghost - The Second Try [EP]

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Hallo zusammen :)

ich würde euch gerne die EP The Second Try meines Instrumental Metal-Solo-Projekts Pinghost vorstellen.

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Band:
Ich habe mein Soloprojekt Pinghost bereits im Jahr 2015 gestartet und im selben Jahr meine erste, gleichnamige EP veröffentlicht. Ich spielte schon seit einer Weile in einer Alternative Rockband Bass und hatte dort auch sehr viel Spaß. Jedoch hatte ich seit meiner Entdeckung von Bands wie Architects oder Periphery den Traum, etwas härtere und progressivere Musik zu machen und vorallem auch mal Songs selbst zu schreiben. Die hätten vom Genre her allerdings unmöglich in meine alte Band gepasst. Außerdem habe ich nie die passenden Mitstreiter für eine zweite Band gefunden. Daher habe ich mich irgendwann dazu entschlossen, alleine ein Projekt zu starten. Der Vorteil dabei ist, dass man kompromisslos jeden Song bis ins kleinste Detail nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann (bei progressiver Musik oft ein Vorteil). Nachteile sind kreative Blockaden, die Unmöglichkeit Konzerte zu spielen und der höhere Gesamtaufwand:
Bass, Rhythmus- und Leadgitarre schreiben/lernen, Schlagzeug programmieren und Mixing/Mastering. Letzteres habe ich bei der Produktion der ersten EP versucht, mir selbst beizubringen, was zumindest halbwegs geklappt hat. Ein Jahr später habe ich nun meine zweite EP fertiggestellt und bin mit dem Gesamtsound um einiges zufriedener.
Ich würde für kommende Veröffentlichungen gerne sowohl Klargesang als auch Screams in meine Songs mit aufnehmen. Bis es dafür reicht, muss ich meine Fähigkeiten allerdings noch etwas ausbauen :igitt:.

Genre:
Vom Genre her würde ich meine Musik als instrumentale Mischung aus Progressive Metal/Djent und melodischem Metalcore bezeichnen. Die Einordnung fällt mir selbst recht schwer, da meine Einflüsse grob von Billy Talent und Foo Fighters über Deftones und Incubus, Architects und August Burns Red bis hin zu Periphery und The Dillinger Escape Plan reichen.

Instrumente:
- Schecter Banshee 6 mit Seymour Duncan Nazgul/Sentient-Pickups
- Squier Vintage Modified Jaguar Bass

Produktion:
Im Gegensatz zu meiner ersten EP habe ich für Gitarren- und Bassaufnahmen keine "echten" abmikrofonierten Verstärker verwendet, sondern habe direkt vom Instrument ins Audiointerface (Focusrite Scarlet 2i4) aufgenommen und ausschließlich digitale Amps verwendet. Dazu habe ich mich hauptsächlich wegen der nicht vorhandenen Lautstärkebelastung entschieden. Da ich mit dem Resultat aber extrem zufrieden bin, werde ich vorerst bei dieser Methode bleiben. Zum Einsatz kamen Bias FX und Bias Amp von PositiveGrid.
Für die Schlagzeugsounds nutze ich EZDrummer mit der Metal Machine-Erweiterung von Toontrack. Die Drumparts schreibe ich von Grund auf selbst, auch wenn ich sie wahrscheinlich niemals spielen könnte :D. Jedoch achte ich immer darauf, nichts "unmögliches" zu bauen (bspw. Snare und 2 Cymbals gleichzeitig). Meine DAW ist Reaper, deren Midi-Editor ich für die Drum-Programmierung nutze.

Musik:
Anspieltipp: Song 3 - Haunted Progression
https://soundcloud.com/pinghost/haunted-proression

Komplette EP - kostenlos downloaden (einfach bei Preis 0€ eingeben)
https://pinghost.bandcamp.com/album/the-second-try

Komplette EP - YouTube-Stream:



Ich freue mich über jegliches Feedback und hoffe, der ein oder andere findet ein wenig Gefallen an meiner Musik! :)

MfG Pinghost
 
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hai, sorry, aber damit kann ich gar nix anfangen. gibt aber bestimmt leute, die das ganz toll finden.

keep on rockin`
 
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Ich finde es wirklich nicht schlecht (läuft grad) sehr sauber aufgenommen , groovig , melodiös und GOTTsei Dank nicht das übliche "Hardcoregegrunze" dazu :D
 
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Finde ich echt Top! Auf jeden Fall dran bleiben
 
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chapeau! viele kleine ausgetüftelte details die spaß machen zu horchen, was als nächstes kommt, auch wenn die gefahr besteht, daß es zu komplex gewürfelt wird.
soll ich dir wünschen, daß du eine band für live zusammenbekommst? macht doch soooo viel mehr spaß
 
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Hallo Pinghost!

Zunächst mal hast du meinen großen Respekt für die Arbeit, die du dir gemacht hast - da steckt viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen in Sachen Planung/Songwriting/Tracking etc. drin. Die Aufnahme klingt gut - wie für diese Art von Musik üblich etwas "überproduziert" und glatt, der Sound ist ausgewogen und tut nicht weh (was er bei "harter" Musik m.M.n auch mal tun darf, aber okay.)
Für mich ist der größte Wermutstropfen die Intonation der Lead-Lines an manchen Stellen. Tendenziell neigst du scheinbar dazu etwas zu hoch zu intonieren - das schmälert etwas den sonst technisch ziemlich hoch angesetzten Anspruch deiner Musik.

Bitte weiter machen, ein bisschen an der Intonation feilen und wie oben schonmal vorgeschlagen Mitmusiker suchen um das Zeug auf die Bühne zu bringen!

Grüße,
Sam
 
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Erstmal vielen Dank für das bisherige Feedback.
Freut mich, dass es Leute gibt, die mit meiner Mukke was anfangen können :D
Ich werde aufjedenfall dran bleiben!

Zunächst mal hast du meinen großen Respekt für die Arbeit, die du dir gemacht hast - da steckt viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen in Sachen Planung/Songwriting/Tracking etc. drin. Die Aufnahme klingt gut - wie für diese Art von Musik üblich etwas "überproduziert" und glatt, der Sound ist ausgewogen und tut nicht weh (was er bei "harter" Musik m.M.n auch mal tun darf, aber okay.)
Für mich ist der größte Wermutstropfen die Intonation der Lead-Lines an manchen Stellen. Tendenziell neigst du scheinbar dazu etwas zu hoch zu intonieren - das schmälert etwas den sonst technisch ziemlich hoch angesetzten Anspruch deiner Musik.

Die Sache mit dem überproduzierten Sound ist mir selbst erst nach der Veröffentlichung mit etwas zeitlichem Abstand vom Mixen/Mastern aufgefallen. Wärend dem Prozess klang mir alles immer zu "unaufgeräumt" bzw. durcheinander. Im Nachhinein bin ich mit dem Glattbügeln des Sounds wohl etwas zu weit gegangen.
Werde bei kommenden Aufnahmen auch mehr auf die Intonation der Leadgitarre achten. Könntest du mir evtl. noch ein Beispiel nennen, wo dir die zu hohe Intonation besonders aufgefallen ist?
 
Könntest du mir evtl. noch ein Beispiel nennen, wo dir die zu hohe Intonation besonders aufgefallen ist?

Z.B. das 'B' in Haunted Progression bei Minute 0:39. Bei ca. 3:13 das gebendete 'D' ist hingegen zu tief.

Ein absolutes Gehör verleitet manchmal zum analytischen Hören und macht den Gesamteindruck etwas madig, sorry - ich finde insgesamt hast du 'nen richtig guten Job gemacht.
 
Z.B. das 'B' in Haunted Progression bei Minute 0:39. Bei ca. 3:13 das gebendete 'D' ist hingegen zu tief.

Ein absolutes Gehör verleitet manchmal zum analytischen Hören und macht den Gesamteindruck etwas madig, sorry - ich finde insgesamt hast du 'nen richtig guten Job gemacht.

Das fällt mir tatsächlich erst jetzt auf, aber ich muss dir dabei Recht geben.
Ist definitiv etwas, an dem ich in Zukunft arbeiten werde.
 
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Sehr schöne Arbeit, mein Kompliment. Erinnert mich stark an Uneven Structure, Chimp Spanner, oder Cloudkicker. Ich höre etwas Animals as Leaders heraus, etwas Tesseract. Ich mag sowas ja gerne, Überproduktion hin oder her. Metal darf ruhig auch frickelig und etwas komplexer sein.
Problematisch könnte sein, dass es aktuell seeehr viel Formationen gibt, die so eine Musik machen. Da bedarf es diverser Alleinstellungsmerkmale, um herauszustechen. Wie auch immer, gut gemacht... :great:

Ach ja, das Cover gefällt mir ganz gut...
 
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Sehr schöne Arbeit, mein Kompliment. Erinnert mich stark an Uneven Structure, Chimp Spanner, oder Cloudkicker. Ich höre etwas Animals as Leaders heraus, etwas Tesseract. Ich mag sowas ja gerne, Überproduktion hin oder her. Metal darf ruhig auch frickelig und etwas komplexer sein.
Problematisch könnte sein, dass es aktuell seeehr viel Formationen gibt, die so eine Musik machen. Da bedarf es diverser Alleinstellungsmerkmale, um herauszustechen. Wie auch immer, gut gemacht...
Ach ja, das Cover gefällt mir ganz gut...

Vielen Dank! Freut mich, mit so talentierten Bands verglichen zu werden (auch wenn ich bei weitem nicht deren Fähigkeiten besitze) :)
Es is natürlich sehr schwierig, aus der großen Masse an Progressive Metal/Djent-Bands der letzten Jahre herauszustechen ... Es ist aber einfach die Art von Musik, die mir im Moment die größte Freude bereitet. Und das wiederum ist für mich der Hauptgrund, überhaupt Musik zu machen.
Das Cover hab ich mit meinen beschränkten Paint.net-Fähigkeiten selber erstellt, schön dass es gefällt :D
 
Yo , ich hab es gerade nochmal laufen , Respekt , ist Wirklich Ordentlich ! Und Respekt , dass du die Drums auch selbst geschrieben hast , ich weiss was das für eine Arbeit ist ..
Was das ganze auch hörbar macht sind die Ausgefeilten Tempo und melodie/Sound wechsel .
Dass es etwas "Steril" klingt liegt bestimmt am einsatz von der Drumsoftware und dem Mix , weil es ist halt nicht einfach ohne Drummer oder Mehrspurgerät eine Live Athmosphäre einzufangen , dafür hast du das super gemacht mit den Mitteln :great:. (Mit einem echten Drummer und einem guten Bassisten würde das richtig Geil kommen ..)


Nach einiger Zeit mit Blues und Rock , bin ich jetzt mal wieder an etwas Härterem dran ,ich leg mich da nicht fest , ist nun mal so dass ich sowohl klassischen Rock ala Led Zep , Deep Purple mag , als auch guten Metal wie Metallica (Klar ..) oder Mastodon (Völlig Geniale Band und sind auch nicht ganz unschuldig an meinem derzeitigen Metal flash..:D)oder wie hier einfach mal was schönes Instrumentales , was man übrigens SUPER im Auto hören kann ;)
 
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