Gibson Flying V Halskrümmung ändert sich nicht

Die "großen" Firmen haben das Motto: So haben wir es schon immer gemacht, warum sollen wir das ändern. Dazu ist es noch etwas teurer, das macht sich bei hohen Produktionszahlen dann doch bemerkbar. Und: Es gibt das "Gerücht" ein anderer Halsstab verändere den Ton.... Das mag ja sein - aber eine Änderung muss nicht zwangsläufig negativ sein. Ich verbaue dieses Stäbe schon länger, und kein Besitzer hat sich bisher über schlechten Ton beklagt...
 
Moin!

Ich bin da immer ein bisschen eigen bei der Trussrodwahl. Die ganzen blauen Kondome sind bei mir verboten. Das dämpft ja die Schwingung. 2 Wege mit zwei Stangen, die gegeneinander arbeiten sind es auch. Die klappern falls die neutrale Stellung die richtige sein sollte. Vielleicht ist es dem Heimwerker zu komplex eine konkave Nut zu fräsen, weswegen die meisten eine gerade Nut bevorzugen, aber ich mag den guten alten Trussrod am liebsten. Mit zwei dünnen Sperrholzstreifen auf einer Leiste neben dem Hals kann man leicht mit drei Schrauben eine geeignete Führung bauen. Daher kaufe ich standard Trussrods und baue diese Mutter mit ein. Dann noch mit dünnem Insert in den Hals geklebt und gut. Und Holzleim haftet so gut wie gar nicht auf Metall. Und wenn man den Druck betrachtet, den eine Schraube beim fest schrauben ausüben kann, da haftet kein Kleber am Trussrod.

So, genug vom OT. Der Mangel vom TE wurde ja von einem Gitarrenbauer bestätigt, wodurch das Schätzchen nun umgetauscht werden konnte.

Vielleicht als kleine Anekdote nebenher... Auch wenn es auch OT ist... Also... Letze Woche war ich mit einem Kumpel in einem Gitarrenladen, weil er sich eine neue Tele kaufen wollte. Ich habe zum ersten mal eine Gibson Midtown gesehen und mich in die Formsprache absolut verliebt. Ich weiß, es ist kein High End Model und ich weiß, dass man bei der großen G mit gerade mal 1000 Euro aufpassen muss. Aber ich war schon erschrocken, dass ich keine der 7 gekauft habe, weil mir jeweils in den ersten Minuten Mängel aufgefallen sind. Eine hatte eine schief montierte Mechanik. Die andere wurde wohl kurz vor feierabend geschliffen, da die Rückseite eine sichtbare Kante aufwies. Dann hatte die dritte kleine Risse am Hals. Und so weiter... keine in meinen Augen mangelfreie Gitarre war dabei. Das scheint auch dem Preisdruck geschuldet zu sein. Die großen Läden mit den guten und günstigen Preisen scheinen keine Hand mehr am Instrument - trotz Gitarrenbauer direkt im Haus - anlegen zu wollen. Diese würden dann auch einen verzogenen oder nicht korrekt einstellbaren Hals sofort bemerken. Aber bei den kleinen Läden, die dann auch mehr für die Instrumente haben wollen, bekommt man nicht nur auf Wunsch frische Saiten zum Testen aufgezogen - nein - sie stellen sogar die Gitarren ein und arbeiten diese nach, falls dies nötig sein sollte. Trotz dem Rückgaberecht würde ich daher immer noch nicht eine Gitarre im Versandhaus bestellen. Da verliebe ich mich noch in ein Modell und renne immer noch permanent zum Postschalter, weil irgendwas nicht richtig ist und ich eine gute aus der Charge haben mag. Generell habe ich auch den Eindruck, dass die meisten Hersteller die Sättel viel zu hoch ausliefern. Entweder wird einfach ein fertiger aufgeklebt oder die trauen sich nicht den Sattel zu feilen.

Naja... Ist ja auch nicht so wichtig. Jeder soll das so machen wie er mag und es richtig findet. Daher bin ich froh Mukker zu sein, da es hier kein Richtig und Falsch per se bei der Instrumentenwahl gibt, da alles letztendlich nur Geschmackssache ist.

So, OT off. :D Genug gemeckert.

Schicken Gruß,
Etna
 
Moin!

Ich bin da immer ein bisschen eigen bei der Trussrodwahl. Die ganzen blauen Kondome sind bei mir verboten. Das dämpft ja die Schwingung. 2 Wege mit zwei Stangen, die gegeneinander arbeiten sind es auch. Die klappern falls die neutrale Stellung die richtige sein sollte. Vielleicht ist es dem Heimwerker zu komplex eine konkave Nut zu fräsen, weswegen die meisten eine gerade Nut bevorzugen, aber ich mag den guten alten Trussrod am liebsten. Mit zwei dünnen Sperrholzstreifen auf einer Leiste neben dem Hals kann man leicht mit drei Schrauben eine geeignete Führung bauen. Daher kaufe ich standard Trussrods und baue diese Mutter mit ein. Dann noch mit dünnem Insert in den Hals geklebt und gut. Und Holzleim haftet so gut wie gar nicht auf Metall. Und wenn man den Druck betrachtet, den eine Schraube beim fest schrauben ausüben kann, da haftet kein Kleber am Trussrod.
Schicken Gruß,
Etna

Ich verwende einige Punkte Silikon in der Nut. Dann klappert Nichts mehr.
 
Moin!

Das ist denke ich ein gangbares Mittel. Ich versuche aber sowas grundsätzlich zu vermeiden. Schlimmer finde ich es, wenn ich Leute wie von Crimson Guitars sehe, die online Bauanleitungen posten, die das Klappern des Trussrods mit unterm Griffbrett eingeklebten Kreppband unterbinden. Da kraust sich mein Haar im Nacken.

Aber wie gesagt... alles Geschmackssache. Und die G Klampfen mit Kondom klingen ja auch.

Schicken Gruß,
Etna
 
Moin!

Das ist denke ich ein gangbares Mittel. Ich versuche aber sowas grundsätzlich zu vermeiden. Schlimmer finde ich es, wenn ich Leute wie von Crimson Guitars sehe, die online Bauanleitungen posten, die das Klappern des Trussrods mit unterm Griffbrett eingeklebten Kreppband unterbinden. Da kraust sich mein Haar im Nacken.

Aber wie gesagt... alles Geschmackssache. Und die G Klampfen mit Kondom klingen ja auch.

Schicken Gruß,
Etna


Auch wenn es ein wenig O.T. ist, so setze ich Halsstäbe ein: 6mm Nut, 10mm tief, für einen Halsstab der 9mm hoch ist. Einem 12mm breite, 1mm tiefe "Nut" für die Decklage aus Furnier. (Damit kein Leim beim Aufleimen vom Griffbrett zwischen Halsstab und Nut geraten kann. Einige Punkte Silicon in die Nut, Halsstab einlegen, Decklage Furnier mit wenig Leim fixieren. Fertig um das Griffbrett aufzuleimen. Noch nie Probleme gehabt!
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