Der Keyboardsubmixer Thread

  • Ersteller Duplobaustein
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Wo Du Phonic schon selbst erwähnst, was spricht denn gegen den Phonic 442? 4 Mono, 4 Stereo, 2Aux, oder hab ich was übersehen?
Mein Favorit für Deinen Fall wäre ja der Allen & Heath ZED14, vom Routing unschlagbar, aber der ist vermutlich zu groß.
Wäre nicht überhaupt ein Mixer ohne Fader wie z.B. Der ZED10 besser? Normal geht man doch eh kaum an die Kanal Lautstärken, wenn sie denn einmal eingestellt sind.
Geeignete Rackgeräte gibt's reichlich, die mehr als genug Inputs haben, sogar Auxwege, wie z.B. die Roland M-Serie. Ich hab auch einen HK Target Linemixer mit 8 Stereo INs, Auxwegen, Aux-Returns etc., wobei ich selbst mittlerweile fast ausschließlich nur noch Audio-Interfaces nutze, oder halt auch lieber zu einem Digitalmixer tendiere, weil die Möglichkeiten, auch flexibles und variabel Speicherkarte und abrufbares Routing zulassen.
Das Preisleistungs-Verhältnis des XR12 schlägt jeden analogen Mixer, von den Möglichkeiten mal abgesehen. Setzt allerdings ein Tablet oder Rechner voraus, also wenn der eh vorhanden ist, würde ich nicht lange weiter überlegen..
 
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Der am 442 ist zwar schon ziemlich kompakt und von Features und Preis her sehr attraktiv, aber für meine Zwecke immer noch zu groß, der ZED-14 sowieso. Wenn analog, dann auf jeden Fall ohne Fader, und da wäre der Mackie der einzige mit AUX Returns.
Aber inzwischen neige ich schon ziemlich zum XR. Tablet kann ich von meiner Frau borgen... und in den meisten Fällen reicht ja vermutlich auch schon das Smartphone zur Steuerung (wenn man einmal alles schön programmiert hat)...
 
Mal ein Feedback zum XR18. Zum live Spielen von VSTs in Verbindung mit Backings von Ableton ist der ASIO Treiber in meinem Setup zu schwach. Mein Rechner ist relativ potent, also da braucht es, wenn man VSTis einsetzen will, schon noch ein Interface. Wäre schön, wenn Behringer hier nochmal nach legen könnte.
 
Hi Leute, ich wurde von sequencer.de hierher umgeleitet, habe mich jetzt hier angemeldet um nur eine Frage zu stellen :)

Wie ist die Durchgangslatenz von dem XR12?

Hintergrund der Frage ist der, dass ich gerne die Einzelausgänge meines Drumcomputers in einer Subgruppe abmischen möchte und diesen Submix über die Aux-Outs dann in meinen Octatrack (Live-Sampler) einspeisen möchte. Da ich in dem Setup keine Möglichkeiten für eine Midilatenzkorrektur habe, würde der Drummix leicht verzögert zu den Samples im Octatrack sein. Ich denk mal die Schmerzgrenze liegt da bei max. 5 ms. Ich meine nicht die Durchgangslatenz als Audiointerface sondern nur intern im XR12, also A/D-EQ+DYN-D/A. Wer kann mir da etwas sagen?

Beste Grüße Jan
 
Du gehst - wenn ich dich richtig verstehe - davon aus, dass ein Digitalmixer wie der XR12 in der Verarbeitung von Audio-Daten eine größere Latenz hat als ein Analoger Mixer!? Schon möglich, aber wohl höchstens messbar und in einem Bereich, der deutlich unter der hörbaren Grenze liegt, sonst würde wohl niemand einen Digitalmixer nutzen. Insofern würde ich sagen, dass Du das wohl vernachlässigen kannst. Was wäre Deine Alternative? Ein Analogmixer?
Ich verstehe nicht, inwiefern die Midi-Latenz in diesem Aufbau einen Einfluss haben sollte.
 
Richtig. Ein analoger hat keine Latenzen, ein digitaler auf jeden Fall. Die Frage ist nur, ob die stören. Hatte Sorgen dass es ggf. > 10 ms ist. Ich habe eigentlich keine Alternative, weil ich im Prinzip einen DAW EQ brauche wo ich radikale Cuts machen kann, um insbesondere unter 200 Hz aufzuräumen. Der Behringer EQ ist da schon ideal. Midilatenz habe ich mich falsch ausgedrückt, ich meine die Midiclock, die ich ja bei einer DAW ein paar ms verschieben kann, damit externes Gear tight ist, das geht bei meinen Hardwarekisten nicht, sonst könnte ich die Durchgangslatenz vom XR kompensieren. Aber wenn du sagst, die ist sowieso vernachlässigbar gering, dann mache ich mir keine Sorgen. Danke für die Antwort! Werd ich mir wohl den XR12 besorgen!
 
Du gehst - wenn ich dich richtig verstehe - davon aus, dass ein Digitalmixer wie der XR12 in der Verarbeitung von Audio-Daten eine größere Latenz hat als ein Analoger Mixer!?
Das ist durchaus so. In der Regel ist die Latenz auch vernachlässigbar klein, so dass das z.B. beim Monitormix nicht stört. Es gibt aber durchaus Szenarien, wo de Latenz störend wirken kann - gerade, wenn man einen Digitalmixer als Submixer irgendwo einsetzt (dann addieren sich ggf. die Latenzen von Submix und FOH etc...), oder wenn Signale (z.B. im Monitor) zusammenlaufen, die zwar sehr kleine, aber unterschiedliche Latenzen aufweisen (etwa, weil man irgendwo einen Submix macht und ein zusätzliches Stereosignal am Submix vorbei geht - das kann schöne Kammfiltereffekte geben...).
Ich kann aber aus Erfahrung sagen: Selbst die Addition der Latenzen eines Korg Kronos, eines XR16 und eines FOH-Mixes (ebenfalls digital) bis zu mir in den Monitor ist mir nie störend aufgefallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke noch mal für die Antworten. Das es zu Phasing-Effekten kommen kann, ist klar. Genau wie du beschrieben hast, mit Routings wo man was parallel zum Digi-Mixer führt usw. In Bezug auf das Timing scheint es aber ja wirklich unkritisch zu sein. Natürlich, Digi-Mixer sind schon fast der Standard und meine Sorgen mögen etwas lächerlich wirken, wollte mich nur mal absichern bevor ich das Ding ordere. BG Jan
 
Im Thread hat es einige Diskussion über die Behringer XRs gegeben. Das sind ja nun Mixer mit Mikrofon-Vorverstärkern mit entsprechend hohem Gain. Der wird aber für die Line-Pegel von Keyboards gar nicht gebraucht.

Wie funktioniert das? Wird im Vorverstärker der Verstärkungsfaktor verändert? Werden die Line-Pegel erst auf Mikro-Niveau gedämpft, um dann wieder verstärkt zu werden? Wird der Mikro-Preamp umgangen, wenn man einen TRS-Stecker verwendet (statt XLR)?

Wundert sich
Murmichel
 
Ich hab alle meine Keys mit Gain (5-10db) da dran stecken und das ist kein Problem.
 
Im Thread hat es einige Diskussion über die Behringer XRs gegeben. Das sind ja nun Mixer mit Mikrofon-Vorverstärkern mit entsprechend hohem Gain. Der wird aber für die Line-Pegel von Keyboards gar nicht gebraucht.

Wie funktioniert das? Wird im Vorverstärker der Verstärkungsfaktor verändert? Werden die Line-Pegel erst auf Mikro-Niveau gedämpft, um dann wieder verstärkt zu werden? Wird der Mikro-Preamp umgangen, wenn man einen TRS-Stecker verwendet (statt XLR)?]

Vor allem – und das interessiert besonders die Elektroniker – arbeiten die Behringer-Mikrofon-Preamps, wenn es schon keine Chance gibt, sie zu umgehen, linear oder färben sie den Klang in irgendeiner Weise?

Genau deshalb würde ich mir nie einen Submixer welcher Art auch immer zulegen, der nicht alle Kanäle als Line hat. Jetzt kann man sagen: "Über die PA hört das keiner." Ich hab nur zu Hause keine PA.


Martman
 
Und selbst zuhause ist das aus meiner Sicht total wurst.
Ich habe mein Haus auch extra gedämmt damit ich das Gras nicht wachsen höre.
 
Ich hab alle meine Keys mit Gain (5-10db) da dran stecken und das ist kein Problem.

Dass das kein Problem ist, hatte ich mich schon gedacht, denn sonst wäre das sicher diskutiert worden. Ich frage mich trotzdem, was da technisch passiert.
 
Man kann von Behringer halten, was man will, aber die XRs sind einsame Spitze. Die Preamps sind von Midas, und die fallen schlicht und einfach nicht auf: sie färben nicht und rauschen nicht.
Selbst hochwertige Linemixer haben gefühlt mehr gerauscht als diese Kisten. Die sind einfach gut geworden ;)
 
Kann ich genauso bestätigen. :)

Einzig die Midi Implementierung könnte Keyboarder freundlicher sein. ;)
 
Ich mache das ganze ja wie gesagt über x32r und kann das auch nur bestätigen.

Und das was ein PreAmp verfärben kann, macht ziemlich sicher jeder Abhöre oder Kopfhörer die manche zuhause haben ebenso.
 
Zunächst mal muss man ja zwischen X(R)18 und XR16/12 unterscheiden. Erstere hat nur 2 RCA-Line-Eingänge, letztere haben sowohl XLR-Combo Mic-Eingänge als auch TRS Line-Eingänge.

Wenn man die Anleitung studiert, stellt man fest, dass aber selbst die Mic-Eingänge bis zu +23 dB vertragen. Den Blockschaltbildern kann man außerdem entnehmen, dass die Preamps zwischen den Eingängen und den A/D-Wandlern immer durchlaufen werden.
 
@Duplobaustein und an die, die ein XR12/18 haben...

Was ich möchte: L/R Out zum FOH, mindestens einen oder besser zwei weitere Ausgänge an den FOH und einen zu meinem IN EAR System. Jetzt die Frage: Wie kann ich den Kopfhörer Out befeuern? Kann ich da auch alles frei hinrouten? Ich habe den Editor mal auf den Mac geladen, aber da komme ich gerade nicht so durch irgendwie.

Wenn ich den Kopfhörer Out wie einen BUS behandeln kann, würde der 12er reichen und das wäre preislich echt erträglich...

Edit...
Wenn ich das in der App/Software richtig deute, kann ich jeden BUS abhören und muss den BUS nicht zwingend auf den Main Out legen, richtig? Das heißt ich könnte das umsetzen...
 
Ja, das mache ich genau so. :)
 
Ich dachte du hast ein 18er? Der hat doch mehr Ausgänge?

Aber dann sollte der 12er ja reichen...

Edit:
Und der hat 2HE?
 
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