Jazz studieren

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BrutusBashock
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Moin moin,
ich spiele jetzt seit ca. 5-6 Monaten Bass und es ist einfach nur sooooo geil. Ich stehe momentan vor der Frage: Ich hab richtig bock so viel wie möglich über dieses Instrument herraus zufinden, und zwar wäre mein traum so imrpovisieren zukönnen als ob ich durch das Instrument sprechen könnte... denke das versteht man ( hoffentlich :D). Und zwar war ich am überlegen Jazz mit Bass als Hauptfach zu studieren, da ich denke das ich so sehr hochwertigen Input durch einen Privatlehrer kriegen würde. Gibt es Dinge die ich beachten sollte? Sollte ich das ganze nochmal überdenken, da es jetzt nur ein anfängliche Freude ist? Bitte alles mögliche ein Kritik hier rein :D.

Einen geilen Tag euch noch ;)
 
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Hey @BrutusBashock,

Möchtest du denn explizit Jazz machen oder warum denkst du an ein Jazzstududium? Es gibt viele Wege das Instrument zu lernen, ein Studium ist nicht unbedingt der Beste. Auch nicht unbedingt schlecht, aber es kommt eben auf die Person an. Generell ist ein Musikstudium eher für Leute sinnvoll, die später auch ín dem Beruf arbeiten wollen. Wie ist das bei dir? Wenn es dir allein um dein Bassspiel geht und nicht um berufliche Absichten, würde ich eher einen anderen Weg empfehlen.

Schöne Grüße
 
Jazzstudium deshalb, da ich groove sehr wichtig empfinde, und ziemlich geil :D. Ebenso fühle ich mich im Funk,Soul,Jazz sehr sehr wohl und da man Funk ja leider nicht studieren kann sollte es Jazz sein. Beruflich besteht bei mir nicht das Verlangen dannach, der einzige Beruf den ich als sinnvoll erachte, um meinen Lebenstandart aufrecht zu erhalten wäre Lehrer (diese Aussage ist nicht auf Geld bezogen). Und Lehrer sollte man nur werden wenn man eine hohe Affinität für diesen Beruf hat, diese besitze ich allerding keineswegs :D.

ebenfalls schöne Grüße
 
Ist dir bewusst, dass du schon ein hohes Niveau auf deinem Instrument haben musst, um Bass studieren zu können? Du solltest bereits über sehr gute musiktheoretische Kenntnisse, Gehör und spielerische Fähigkeiten verfügen. Die Aufnahmenprüfungen zu diesen Studiengängen sind ein Zuckerschlecken. Hier im Forum gibt es auch eine Ecke "Musikstudium", dort stehen auch schon viele Antworten zum Thema Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium.

Vielleicht solltest du dir erstmal einen guten Basslehrer suchen, mit dem du dann auch speziell auf deine Wünsche eingehen kannst (Jazz, Funk etc.). Wenn du das ernst nimmst, hast du damit schon viel zu tun. Der könnte dir auch auf dem Weg zum Musikstudium helfen.

Wo stehst du denn überhaupt?
 
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Ja das ist mir allerdings bewusst, würde mich dementsprechend auch erst dort anmelden wenn ich mir in der Materie recht sicher bin. Anforderungen sind ja angegeben. Hab momentan auch nen Lehrer, weiß leider nicht ob er gut ist oder nicht, hatte noch nicht soviele, aber was ich sehr an ihm schätze ist, dass er so weit wie möglich auf meine Interessen und Vorschläge eingeht.
Wie meinst du das mit dem stehen ? ^^
 
Wie meinst du das mit dem stehen ?

Damit meint sie wie weit dein theoretisches Musikalisches wissen und dein praktisches können am Instrument ausgeprägt sind. Mit 5-6 Monaten Bass Praxis kannst du deinen Bass bestimmt schon richtig halten, da würde ich schon noch ein paar Jahre intensiv üben eh ich an ein Studium denke. Es sei den du bist ein Wunderkind, soll es ja auch geben. ;)
 
Fragen dieser Art sind schon vielfach hier im Board diskutiert worden. Ich verstehe voll und ganz, daß junge Menschen/Musikliebhaber ihr Hobby zum Beruf machen wollen, ich hatte auch mal so gedacht. Mein Rat ist der, einen "ordentlichen" Beruf zu erlernen, mit dem man sich und eine Familie etc. ernähren kann. Dann kann man mit den verbleibenden Ressourcen dem Hobby Musik, in Deinem Fall Bass, gut nachgehen.
 
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Bist Du, allgemein musikalisch betrachtet, Anfänger (so, wie ich es z.B. mit 20 war)? Oder spielst Du Klavier, oder Gitarre?

Grüße, Pat
 
Ich halte es für sinnvoll mehrere Lehrer auszuprobieren und nicht aus den falschen Gründen bei einem Lehrer zu bleiben. Wenn du einen Lehrer suchst, der dich explizit auf eine Aufnahmeprüfung vorbereiten soll, frag auch danach, ob derjenige sowas schon gemacht hat. Evtl. kannst du auch mit Musikstudenten in deiner Gegend sprechen und sie fragen, bei wem sie sich aufs Studium vorbereitet haben.
 
Öhm, also theorie ist für mich ein Thema das mir ansich schon schwieriger fällt aber wenn ich mich konzentriere dann geht es einigermaßen. Momentan sind mein Lehrer und ich bei dem Part mit Tonika,Subdominantenparallel,Dominantenparallele,Subdominante und so weiter angekommen (letzte Stunde begonnen), keine ahnung wo das auf der Theorieleiter steht aber dafür bin ich ja irgendwie auch hier :D.

Normaler Anschlag mit zwei Fingern läuft (äh Hump the Bump von den Red Hot Chilli Peppers geht bei 85 bpm safe, 90 bpm mit Anstrengung und 100 bpm sehr holperig...)

slapen läuft auch, allerdings nich so gut wie die Finger ( 2/3 davon und noch nicht so viel Varietät zwischen Pop und Slap). Mitm Pleck hab ich bis jetzt noch nicht so viel zu tun gehabt:rolleyes:.

Ich mach viel Musik zuhause am Looper aber auch im Proberaum mit 10-12 leuten. Vorher hab ich 6 jahre lang Akkordeon gespielt, wobei ich dort immer gern dazu sage, dass ich die Techniken alle drauf hatte, jedoch das theoretische Wissen nie so ganz verstanden hab... dementsprechend hab ich die ganzen Songs immer auswendig gelernt bis zum nächsten Vorspiel und dann runtergeleiert und vergessen. War auch n bisschen gezwungen da mein Opa Akkordeon spielt. Cajon spiel ich übrigens noch, seit ca. 4 Jahren und bin letztes Jahr damit in eine Band eingestiegen.


schönen Tag euch noch :great:
 
Hmm... Also meine Schwester hat Jazz und Pop an der MuHo in Mannheim studiert und ihr Freund studiert dort ebenfalls. Sie Saxofon (+Querflöte und Klavier im Nebenfach), er Schlagzeug (+Percussions und auch Klavier im Nebenfach).
Was ich da so mitbekommen habe, ist das Studium eigentlich mehr so die Kühr. Wer dort studiert ist eigentlich schon ein Crack und holt sich nur noch den Feinschliff.
 
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Hmm... Also meine Schwester hat Jazz und Pop an der MuHo in Mannheim studiert und ihr Freund studiert dort ebenfalls. Sie Saxofon (+Querflöte und Klavier im Nebenfach), er Schlagzeug (+Percussions und auch Klavier im Nebenfach).
Was ich da so mitbekommen habe, ist das Studium eigentlich mehr so die Kühr. Wer dort studiert ist eigentlich schon ein Crack und holt sich nur noch den Feinschliff.

So sieht's aus. Verglichen mit Mathematik: Zählen, Grundrechenarten, Algebra, Mathe-LK, Uni

Nur dass es bei Musik keinen derart vorgezeichneten Weg gibt. Einige meiner Kollegen hab z.B. vor dem Studium ein musisches Gymnasium besucht. Viele Musiker haben auch "nur" langjährigen Unterricht seit Kindestagen an hinter sich. Gerade bei Pianisten geht es nach meiner Erfahrung bei den Aufnahmeprüfungen ordentlich zur Sache. Bassisten kommen da schon eher durch. Man sollte aber schon gewisse Voraussetzungen erfüllen. Technisch sauber spielen, auch komplexe Sachen, vom Blatt spielen können, Kirchentonleitern in allen Lagen spielen, die Grundlagen der Harmonielehre kennen und verstehen.
Man sollte in die "Dorf-Bigband vor Ort" eintreten, wenn möglich, und sich dort zurechtfinden (Arbeit mit Arrangements, Walkingbasslines vom Blatt etc.).

Im Studium geht es eigentlich nicht mehr darum das Instrument zu erlernen, eher mit dem Instrument und den Mitmusikern etwas anzufangen (Combo Workshop, Arrangement). Für Bassisten kommt dann auch noch i.d.R. Piano als Zweitinstrument hinzu.

Für Dich speziell: Nach einem halben Jahr Bass wird das ziemlich sicher noch nicht reichen. Wenn das Studium Dein Ziel ist, dann solltest Du über einen Individualunterricht die Grundlagen erlernen und dann gegebenenfalls eine Studiumsvorbereitung machen. Einige Musikschulen bieten soetwas an, zum Teil Vollzeit über z.B. einige Monate oder zumindest Intensivkurse mit mehrmals wöchentlichen Terminen. Möglicherweise hast Du aber auch einen Lehrer, der diese weiterführenden Themen mit Dir durchgehen kann, allerdings bieten die erwähnten expliziten Kurse Ensemble-Arbeit an, die ein einzelner Lehrer nicht liefern kann.
 
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Ich würde das Thema Studium mal GAAANZ ruhig angehen.
1. Aufnahmeprüfung: Absolut nicht ohne (weiß ich aber nur vom Hörensagen) und beschränkt sich nicht auf reine Instrumentalbeherrschung.
2. Wozu studieren? Um damit später Geld zu verdienen?
Deinen Posts entnehme ich, dass Du nicht so den Vertrag mit Musiktheorie hast (6 Jahre Akkordeon spielen ohne Harmonielehre - geht das überhaupt?). Dann kommt ja eigentlich eine Tätigkeit als Musiklehrer weniger in Frage. Also eine Karriere als Solist / Bandmusiker / Studiomusiker / wasweißich. Für sowas braucht man aber in erster Linie kein Diplom, sondern Können.
Eine Freundin ist Profimusikerin und daher weiß ich, wie schwierig das sein kann, mit Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen, selbst wenn man wirklich gut ist.
Außerdem - wenn man nicht üben MUSS, macht es meist noch mehr Spaß! Musik als Hobby ist eine super Sache und auch nicht zu verachten.
 

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