Seymour duncan ssl3 / ssl6 / ssl5

skullsmasher
skullsmasher
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
12.03.24
Registriert
29.03.16
Beiträge
89
Kekse
888
Ich möchte in eine Musima Lead star Strat einen SSL3 (Bridge ), den SSL6 (Middle) und den SSL5 (Neck) verschrauben. Grund für diese Konstellation: die DC Werte von 15,6 / 13,4 / 13,3 von Bridge zu Neck. Den SSL5 habe ich schon und auch den SSL3 wobei ich bei dem noch hadere nach dem Messen. Was für eine Kelle! Nun käme wie gesagt der SSL6 noch für die Mitte in Frage.

Viele nehmen ja den SSL5 für die Brigde und für den Rest den SSL1 welcher mit seinen 6,5 DC etwas lächerlich ist. Ich möchte eine Power Strat ohne die Pickups arg weit unterschiedlich rein oder rauszudrehen, es soll auch optisch so halbwegs aussehen. Hat jemand Erfahrung mit den von mir genannten Pickups? Musik deckt alles mögliche von Hendrix bis Metal ab.

Noch eine Frage zur Verdrahtung: ich überlege den Middle Pickup als Standard zu kaufen ohne die Reverse Wicklung. Grund: sollte mir der SSL5 am Neck nicht gefallen kann ich den wechseln mit dem SSL6. Ich weiß nicht inwieweit sich die ganze RW Geschichte wirklich lohnt - im Falle von Out of Phase wird das Kabel vertauscht und fertig, ergibt auch so den Humbucking Effekt. In den Mittelpositionen wüsste ich auch nicht wann ich da jemals gezerrt spiele wegen dem angeblichen Brummen was man ohne die Reversed Wound Sache hätte.
 
Eigenschaft
 
Rw/rp bedeutet nur das wenn 2 PUs an sind das Brummen ausgelöscht wird. Also bei 1+2 und 2+3.
Bei einem PU , egal welcher , brummt es ganz normal. Ohne rw/rp brummt es in allen 5 Stellungen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wobei ich persönlich inzwischen ja keine RWRP Pickups bevorzuge, weil es eigenartig klingen kann, wenn man während eines Songs auf eine der Zwischenstellungen schaltet und das Brummen ist plötzlich weg. Wenn es von vornherein nicht zu stark ist, stört es mich sowieso nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Das sollte mit den Werten funktionieren. Eine Power-Strat für meinen Sohn bekam in Neck-Pos. den SSL-5, in der Mitte den SSL-3 und einen Bridge-HB mit Alnico 8 Magneten, der das doppelte an Output brachte. Die Zwischen-Positionen hatte ich seriell, dazu die SSL in tapped, also anzapfbar. Dann halb und halb seriell geschaltet. Aber wenn du sie "normal" verdrahtest, sollte das ebenso funktionieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
SSL-5 und SSL-6 sind die gleichen PUs, der Unterschied ist das Staggering. Der SSL-6 hat flache Polepieces und ist "besser" für moderne Griffbrettradien (>9,5") geeignet. Vom Output ist da kein Unterschied. Die 0,1K Unterschied sind beim Spielen nicht bemerkbar und Toleranzen sind auch bei PUs aus der gleichen Serie normal. Messe mal ein und den selben PU bei unterschiedlichen Temperaturen durch.

Von den genannten PUs kenne ich nur den SSL-3 Hot sehr gut. Allerdings hatte ich den jahrelang nur in Mittel- und Halsposition zusammen mit einem Hot Rails. Der SSL-3 ist dem Hot Rails nicht unähnlich, ich würde ihn als Singlecoilversion desselbigen bezeichnen. Sehr heiß (längere Alnico 5-Polepieces und ca. 15,8K) gewickelt. Der Sound ist sehr mittig und weitaus weniger höhenreich wie z.B. der SSL-1 oder andere Vintage-SCs. Für cleane Sachen ist er daher etwas zu "matt", aber bei Verzerrung blüht er richtig auf. Trotz des an einen Humbucker anglehnten Sound hört man raus, dass er ein Singlecoil ist. Ich würde allerdings 500K-Potis empfehlen, der SSL-5 wird in den anderen Position davon auch profitieren.

Bei mir waren die beiden SSL-3 auch in der selben Phase und nicht RW/RP. Wenn dir das Brummen in den anderen Positionen (Steg, Mitte und Hals) nichts ausmacht, finde ich das Feature auch nicht so wichtig. Es gibt auch einige Gitarristen, die behaupten, das RW/RP auch etwas vom Sound "klaut". Dazu kann ich leider nichts sagen, weil ich keinen A/B-Vergleich habe.

Metal, sofern man auf Singlecoilsound steht, kannst du mit dem SSL-3 auf jeden Fall abdecken. Bei Hendrix wird dann der SSL-5/6 zum Einsatz kommen. So ganz authentisch wird das nicht klingen, aber es sollte schon gut gehen. Das Voicing des SSL-5/6 ist ja mehr an das eines "klassischen" Singlecoils angelehnt, nur mit mehr Power. Die Mitten sind also auch etwas ausgehöhlt und Bässe und Höhen etwas betonter. Die EQ-Kurve des SSL-3 ist genau umgekehrt, also ein umgedrehtes V.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Nun denn, ich sehe die Idee mit den 3 von mir gewählten Pickups ist garnicht so abwegig. Der SSL6 ist somit unterwegs zu mir.

Der SSL3 bleibt auch erstmal da, dieser kommt in die Brigde. Ich habe bei Seymour duncan gesehen dass dieser eine ähnliche Ausgewogenheit hat wie der SH4 JB Jr welchen ich in einer anderen Strat sehr mag. Den Hot Rail hatte ich auch schon mal drin aber irgendwas hat mir da gefehlt. Zur Not liegt er ja noch irgendwo herum. Die Potis lasse ich erstmal bei 250k Vol und 500k Tone.

Bin sehr gespannt wie sich die Musima Lead Star mit den neuen PUs verhält. Die alten Originale hatten so um die 4,7 k was echt mickrig ist, obwohl sie mit Booster auch Spaß gemacht haben. Die Dinger haben auf den Polepieces eine Magnetplatte ca 1,5 x 6cm.

Generell war ich sehr überrascht von der Gitarre die ein Ebay-Kauf war. Es wird ja gemunkelt, dass ein Bamberger Musikhaus die Teile wohl früher importiert hat...als wir Ossis unter chinesischen Konditionen gefertig haben und auch noch brauchbare Intrumente rauskamen. Ich werde berichten wenn alles läuft und paar Bilder uploaden :)
 
Wobei der Tausch des Volume Poti auf 500k in meinen Augen noch einiges bringt, vor allem wenn du den Output gern an der Gitarre regeln willst.
 
So, die Musima Lead Star 1 ist nun mit einem SSL3 am Steg, einem SSL5 in der Mitte und dem SSL6 am Hals bestückt und durchläuft die Testphase. Erstmal zu den PU's: die drücken ordentlich! Im Vergleich zu einer anderen Strat mit dem Suhr DA am Steg kommt der SSL3 locker mit. In den Bässen ist er vielleicht manchmal etwas....ich nenn es mal sumpfig. Könnte etwas definierter sein. In der Zwischenposition kommt definitiv nicht der typische Mark Knopfler Sultans Sound...eher eine deutlich dickere Variante davon. Mitte und Hals zusammengeschalten...klingt auf alle Fälle besser als der Mittel-PU alleine. Der DDR Switch, der sogenannte "Bausatz" macht diese Schaltung möglich. Die nächste Zwischenposition klingt fast original nur auch wieder dicker. Hals PU alleine...der macht Spaß, das ist fast wie Malmsteen.

So...dann hab ich noch nen Kondensator an der Vol-Poti gelötet ala T.Blug. Die Höhen bleiben bei leisedrehen erhalten.

Nächster Schritt wird noch sein einen Dummycoil im Tremolofach zu verstecken und den schaltbar zu machen, den alle Positionen brummen da ich keinen ReversePU verwendet habe. Der S1 Switch von Fender ist mir da total überteuert wie eigentlich alles von denen. 30,- Euro und mehr für ein Poti...wieviel % Gewinn machen die da eigentlich? Ich brauche nur An/Aus mit Riffelachse in Potiform. Dieser wird den 2ten Toneregler ersetzen, da ich die Dinger ohnehin nicht brauche...nur als optische Vervollständigung. Also wenn jemand einen Link zu einem bezahlbaren Switch hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
"Hals PU alleine...der macht Spaß, das ist fast wie Malmsteen."

Ich habe den SSL-6 ( wie 5 aber flat poles) und finde ihn einfach nur dumpf und leblos.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben