Wiederentdeckung der Blockflöte- Der Stand nach den ersten Wochen...

  • Ersteller finsaph
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So, mittlerweile sind schon wieder 2 Monate vorbei, ich habe mehr oder weniger viel um die Ohren, vor allem auch auf der Arbeit...hab aber die ganze Zeit mit Interesse verfolgt, was hier so geschrieben wurde. Und das Spielen entspannt mich wirklich und ich versuche, jeden Tag zu üben. Ich merke, dass einerseits manches flüssiger wird und ich auch immer besser unbekannte Stücke spielen kann, andererseits aber auch immer wieder über ähnliche Rhythmusfehler stolpere, oft auch bei vermeintlich einfachen Sachen (man sollte nicht glauben, dass ich mich sogar bei den ganzen einfachen Weihnachtsliedern regelmäßig verspiele...). Zwischendurch hab ich auch mal mit meiner Traumflöte gehadert, weil ich manchmal das Gefühl habe, die hohen Töne damit nicht immer so sauber hinzubekommen. Im Unterricht klappt es aber komischerweise immer, vielleicht weil ich da lauter spiele? Sie klingt in dem Raum auch irgendwie besser als zuhause. Und an sich mag ich die Flöte auch gerne.
Mit der Altflöte kann ich jetzt einigermaßen flüssig die Töne von g´-a", dadurch dass ich im Moment Weihnachtslieder spiele, gehen die anderen Töne aber auch, nur im Buch kommen die später und daher sind komplexere Stücke noch zu schwierig, denke ich. Es klappt aber ganz gut, ich kann auch gut hin und her wechseln, ohne durcheinander zu kommen, das hätte ich vorher nicht gedacht. Wenn ich die Altflöte in der Hand habe und die Noten vor mir, ist irgendwie klar, dass z.B. für das c eben nicht der Mittelfinger der linken Hand in Frage kommt...
Sobald ich nicht nur bei Weihnachtsliedern den größeren Tonumfang spielen kann, werde ich mich nach einer Holzflöte umsehen, also eine Auswahl bestellen. Was ungefähr in Frage kommen könnte, hab ich mir schon überlegt- bin mal gespannt, wie lange ich es noch schaffe zu warten;)
Und Ensemblespiel ist nach wie vor ein Wunsch von mir. Leider fühle ich mich aber noch lange nicht gut genug dafür...
 
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Ich merke, dass einerseits manches flüssiger wird und ich auch immer besser unbekannte Stücke spielen kann, andererseits aber auch immer wieder über ähnliche Rhythmusfehler stolpere, oft auch bei vermeintlich einfachen Sachen
Ja, da sehe ich zu mir eine Menge Parallelen. :)
Ich habe in letzter Zeit nicht allzuviele neue Töne dazugelernt, sondern eher versucht, flüssiger vom Blatt zu spielen, auch aus den Heften ohne CD. Das klappt besser, aber manchmal machen mir die Betonungen oder der Rhythmus Probleme.

Schön, dass du mit der Altblockflöte vorankommst. :)
 
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Mit der Altflöte kann ich jetzt einigermaßen flüssig die Töne von g´-a", dadurch dass ich im Moment Weihnachtslieder spiele, gehen die anderen Töne aber auch, nur im Buch kommen die später und daher sind komplexere Stücke noch zu schwierig, denke ich. Es klappt aber ganz gut, ich kann auch gut hin und her wechseln, ohne durcheinander zu kommen, das hätte ich vorher nicht gedacht. Wenn ich die Altflöte in der Hand habe und die Noten vor mir, ist irgendwie klar, dass z.B. für das c eben nicht der Mittelfinger der linken Hand in Frage kommt...

Freut mich, dass das Flötenspiel bei Die immer besser klappt. Die Weihnachtslieder hat man im Kopf, aber die anderen Lieder muss man sich erst erarbeiten.

Was ungefähr in Frage kommen könnte, hab ich mir schon überlegt- bin mal gespannt, wie lange ich es noch schaffe zu warten;)

Ich bin gespannt, welche Du Dir schicken lässt.
 
Ich auch;)
Heute war es im Unterricht irgendwie etwas frustrierend. Ich hab immer wieder die gleichen Rhythmusfehler gemacht, war mit mir unzufrieden und habe gedacht, das "ordentliche" spielen lerne ich nie...na ja, morgen ist ein neuer Tag.
 
Mal wieder ein kurzes Update....Heute habe ich mit Frau Kunath telefoniert und jetzt ist eine Auswahl mit Altflöten unterwegs- kommt wahrscheinlich schon morgen:)
Leider bin ich morgen nicht vor 22 Uhr zuhause, so dass ich dann höchstens noch auspacken kann. Bin trotzdem gespannt....Ich werd dann ein neues Thema aufmachen, denke ich, zur besseren Übersicht. Wollte das nur mal kurz loswerden, weil ich mich schon freue:)
Also wenn ihr mögt, halte ich euch auf dem laufenden;)
 
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Ja, bitte auf dem laufenden halten :D

Hast du selber ausgesucht oder Frau Kunath die Auswahl überlassen? Auf deine Wahl bin ich gespannt, denn eine Altflöte steht bei mir in - wie ich befürchte absehbarer - nächster Zeit auf der Liste :redface:
 
Ich lasse mich überraschen- deshalb bin ich auch besonders gespannt...
Ich wollte jetzt auch nicht mehr länger warten, hätte einfach gern eine Altflöte aus Holz...
 
hätte einfach gern eine Altflöte aus Holz...

Und ich dachte schon, jeder will nur noch Tenöre :tongue:

Ich mag die Altflöten sehr gerne. Sie sind noch leicht greifbar und liegen leicht genug in der Hand, aber trotzdem tragen sie schon so eine Ahnung vom bassigen in sich:D
 
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Genau deshalb;-)
Tenor hat bei mir nicht gepasst- vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Aber Altflöte lernen schadet ja nicht, fällt mir ja auch leichter als ich dachte. Und sie klingt auch schön, finde ich...jetzt muss ich nur noch eine finden die zu mir passt, und die irgendwann auch beherrschen;)
 
Tenor hat bei mir nicht gepasst- vielleicht war ich auch zu ungeduldig.

Vielleicht, aber Tenor ist auch wirklich nicht einfach zu greifen. Ich habe gewiss nicht die kleinsten Hände, aber Tenöre fordern mich auch heraus. Die Tage habe ich einen alten Heinrich Tenor bekommen, da ist die linke Hand bei mir dermassen gefordert. Klanglich ist er echt Oberklasse, aber der wäre für kleinere Hände schon fast unspielbar.

Bei den Altflöten sind selbst die mit recht langer Mensur immer noch "greifbar", dass ist halt nicht so frustig und man kommt leichter ans spielen und muss nicht ständig balancieren.
 
@finsaph Klar wollen wir auf dem Laufenden gehalten werden! Bin schon gespannt. :)
Hast du irgendwelche Vorgaben gemacht? Holzwünsche, Preislimit, Mensur ... ?

@funstrumentalist Ich kann meinen Knicktenor besser greifen als die meisten Altblockflöten. Lange Mensur ging da bei mir gar nicht. Aber ich habe eben nicht nur kleine Hände, sondern auch noch kurze Arme.
 
Ich kann meinen Knicktenor besser greifen als die meisten Altblockflöten.

Mit Knicktenören habe ich noch keine Erfahrung, aber interessant ist es schon, dass er für dich leichter wie viele Altflöten zu greifen ist. Ich muss dieses Jahr in Stockstadt mal Ausschau halten, ob ich nicht einen in die Hand bekomme. Das würde mich echt interessieren, einfach so vom Spielgefühl.
 
Ausschau nach Flöten halten ...
Irgendwie verlockt das ja immer wieder ... :-D

Die erste im Video vorgestellte Blockflöte von Bollinger finde ich spannend! Der abnehmbare Kopf fasziniert mich. Das Video wurde Nov 2016 hochgeladen. Ist also noch relativ neu.



Auf der Webseite wird diese Blockflötenform als g-Quartett vorgestellt: g-Alt - c-Tenor - g-Bass - c-Bass
http://www.geri-bollinger.ch/index.php?id=3

Die auf der Webseite hinterlegten Audio-Beispiele sind leider mit sehr starkem Hall abgemischt. So bekommt man keine Vorstellung davon, wie die Flöte in den eigenen vier Wänden klingen könnte.

Hier noch eine Video-Demonstration mit dieser Blockflöte


Das ganze Quartett ist eine ... na sagen wir mal ... etwas größere Anschaffung. Aber träumen darf man ja mal. ;-)
 
Die erste im Video vorgestellte Blockflöte von Bollinger finde ich spannend!

Das lässt sich aber doch mit einer "normalen" Flöte auch machen. So wie ich das sehe und höre liegt das eher an der Anblastechnik. Ob da der Windkanal etwas kürzer oder länger ist dürfte doch fast egal sein. Das "rauschige" kommt meines erachtens eher von der Technik, dass man zarter anbläst und dabei etwas Luft entweichen lässt.

Na, vielleicht säge ich mir auch mal eine meiner Flöten zurecht um zu schauen ob es dann mehr rauscht :evil:
 
Der längere oder kürzere Windkanal macht einen enormen Unterschied, da der Windkanal ja auch einen Verlauf hat. D.h. wenn man was wegnimmt ändert sich dieser und der Querschnitt. Mam kann das durch die Blastechnik noch zusätzlich beeinflussen, aber das ist nicht ser Punkt. Am besten mal ausprobieren, es ist wirklich frappierend!
 
wenn man was wegnimmt ändert sich dieser und der Querschnitt.

Der Verlauf wird kürzer, klar. Aber wieso soll sich was am Querschnitt ändern? Wenn der Windkanal konisch ist, dann setzt man etwas weiter vorne am Querschnitt an, wenn er zylindrisch ist ändert sich nichts. Der Austrittsquerschnitt bleibt auf alle Fälle gleich.
Ich vermute, dass es am ehesten die Breite des Austritts und die Breite des Labiums ausmacht plus Technik.

Ich habe Blockflöten mit engem Windkanal, da muss man die Luft fast reinpressen und welche mit weiten Windkanal, wie z.B. die Herwiga Rex. Da ist der gebogene Windkanal und das Labium auch sehr breit. Die kann man auch anhauchen und der Ton entsteht ganz leicht.

Die Grunwaldsche Trichterflöte hat dieses auch und da macht es aber wieder die Blastechnik, das wird eher das Geheimniss sein. Deswegen wird Herr Grunwald ja auch zu dir gesagt haben @Lisa2 dass man die Trichterflöte "richtig" anspielen muss um ihr Potential auszuschöpfen.

Mam kann das durch die Blastechnik noch zusätzlich beeinflussen

Dad kann das wahrscheinlich auch:tongue:
 
... wieso soll sich was am Querschnitt ändern?
Damit er sich ändern lässt, muss man wohl einen relativ weiten Windkanal bauen, dessen Länge sich auf ein Minimum beschränkt.

Um den Ton rauschig werden zu lassen, stellt man z.B. das Sound-Unit der Mollenhauer Helder so ein, dass man einen weiten Luft-/Kernspalt hat. Da der Block im Sound um so beweglicher ist, je weiter er ist (habe ich zumindest so in Erinnerung), hat man beim Spiel mit weitem Kernspalt entsprechend mehr Variationsmöglichkeiten.
Nimmt man bei der Blockflöte von Bollinger den Kopf ab, muss man den Windkanal, den man bei der Helder mit dem Sound-Unit variiert, mit den Lippen und (?) Zähnen (?) formen. Und dann ... ? Bestimmt ein interessantes Experimentierfeld!
 
Damit er sich ändern lässt, muss man wohl einen relativ weiten Windkanal bauen

Das ändert aber nach wie vor nichts am Querschnitt des Windkanals, denn der ist ja nicht flexibel...

..-hat man beim Spiel mit weitem Kernspalt entsprechend mehr Variationsmöglichkeiten.

Das ändern des Querschnittes vom Kernspalt wird wohl am ehesten etwas bewirken wenn dieser flexibel ist. Aber die erste Flöte welche im Video gezeigt wird ist nicht verstellbar.
 
Ausschau nach Flöten halten ...
Irgendwie verlockt das ja immer wieder ... :-D

Die erste im Video vorgestellte Blockflöte von Bollinger finde ich spannend! Der abnehmbare Kopf fasziniert mich. Das Video wurde Nov 2016 hochgeladen. Ist also noch relativ neu.

;-)
.

Lisa verzeih, ich habe es eingekürzt, man kann die clips ja in deinem beitrag sehen.


meine beobachtung:

er spielt einmal mit labium nach unten und kann so mit mit der UNTERlippe das fenster abschatten

er spielt labium nach oben und kann das fenster ebenfalls abschatten

er hat ZWEI windkanäle, die er nach bedarf und effekt "nutzt". der obere MUSS ja sein wegen der spaltung des luftstromes, der untere KANN hinzugenommen werden.



damit verändert sich das volumen des luftstromes. inwieweit der untere luftstrom (ohne klang) den oberen luftstrom mitreißt, beschleunigt (denke ja) ist mir noch nicht ganz klar.

auch der hinweis auf helder ist folgerichtig, ich meine jedoch, dass das alles auf die erfindung von strathmann zurückgeht, für die molle ja auch patentgebühren bezahlte.

auch der abnehmbare kopf war schon mal da.

hab heute einiges an unterricht, werde aber zusehen ein paar bilder aus meinem archiv zu finden.

#
toll finde ich es jedoch, dass immer noch ideen geboren werden und damit das thema blocki nicht erschöpft ist!
 
Ich kann nur sagen: Ich habe so eine Bollinger-Flöte schon ausprobiert. Der kürzere Windkanal macht einen enormen Unterschied. Auch ohne andere Blastechnik. Warum auch immer.
 

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