Frequenzabhängiges Buzzing bei Yamaha FX310A u. Probleme mit E-Saite

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Hallo Leute,
mir ist heute aufgefallen das bei ganz bestimmten Frequenzen rund um das zweitniedrigeste F ein Buzzing aus dem Korpus zu hören ist.

Also egal ob ich es auf der 5ten oder 6ten Saite spiele ist es gleichermaßen vorhanden. Gitarre ist ca. nen Monat alt. Ka. ob es von anfang an so war, denke aber eher nicht. Jedenfalls ist es mit jetzt erst aufgefallen und jetzt stört es mich auch.

Gitarre ist ne Yamaha FX310A also die mit Abnehmer. Wenn ich den Sound vom Abnehmer abgreife ist kein Buzzing zu hören.

Sehr komisch. Was kann das das sein.

Kann ich da selber was machen?

Danke.
 
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Da schwingt i-was mit, was lose ist ...

Das kann ein Teil des Bracings (Verbalkung) sein oder auch ein Ballend, was nicht richtig am Steg mit dem Bridgepin festgeklemmt ist.

Ebenso ist es möglich (wahrscheinlich), dass eines der Kabel im Inneren des Korpus mitschwingt.
Greif beim nächsten Saitenwechsel mal in den Korpus und untersuche, ob eines der Kabel locker hängt. Du kannst auch so einfach mal die Saiten lockern, dass du mit der
Hand in den Korpus kannst.
 
Wenn ich den Sound vom Abnehmer abgreife ist kein Buzzing zu hören.
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Nach Einstöpseln der Gitarre verschwindet das aus dem Korpusinneren kommende Buzzing, der unverstärkte Klang ist also "sauber"?
 
ich habe mir mal bei so was den sprichwörtlichen Wolf gesucht...
es war ein loser Gurtpin :D
 
Klinke? Wenn ja, lässt mich das vermuten, dass in der Buchse was locker ist und durch den Stecker am Vibrieren gehindert wird.

Gruß Hermanson
 
Danke Leute. Hab das "Problem" gefunden.

War das Batterie Einschubfach.

Ps. @peter55 Lieber Mod bitte ändere den Titel auf ...(Yamaha FX310A)

Die F310 ist ein anderes Modell und hat gar keinen Tonabnehmer. Denke so kann man anderen Usern besser helfen und unnötige Verwirrung vermeiden. Danke.
 
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Dazu jetzt noch eine "blöde" Frage. War eine Batterie drin? Bei meiner Gitarre bin ich nämlich gezwungen, obwohl ich nur selten verstärkt spiele, eine Batterie einzusetzen um Vibrationen zu verhindern. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich den 9–Volt-Block herausnehmen zu können ohne Vibrationen zu erzeugen.

Gruß Hermanson
 
Schaumgummi zurechtschneiden und in den leeren Kasten drücken. Dabei bissl Überstand lassen, so dass das Schaumgummi durch den Druck gut hält.
Ist aber nicht langzeit-tauglich. Das Schaumgummer zerdröselt und kann die Kontakte verstopfen, ebenso ist - wenn Weichmacher im Plastik sind - eine klebrige Schaumgummi-Pampe möglich.
Alternativ - ökologisch geht auch ein Streifen aufgerolltes Baumwolltuch. Ungebleicht und aus ökologischem Anbau.
 
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Schon, aber wie gesagt, spiele sehr selten verstärkt und habe die Befürchtung, dass die Batterie auslaufen könnte und Schäden verursacht.

Werde mal Corkonians Rat befolgen (vielen Dank übrigens) und den Bastel-Wastel aktivieren.
 
Hallo Leute,
hab jetzt meine Yamaha FX310A seid über einem Monat und bin prinzipiell zufrieden damit, jedoch ist mir heute etwas aufgefallen, was mich doch ein wenig stört.

Also ich stimme die tiefe E-Saite exakt auf E doch je höher ich sie spiele desto mehr verschiebt sich das tuning minimal in richtung "sharp".

Das ist aber nur bei der E-Saite. Alle anderen Saiten haben das nicht.

Meine E-Gitarre hat das auch nicht. Auf keiner Saite.

Wieso ist das so? ist das normal oder nicht?


Im 12ten Bund wenn ich den Vergleich mit dem Flagolett Ton mache ist schon ein kleiner Unterschied wahrzunehmen.

Danke für eure Hilfe.
 
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Erste Maßnahme: Saite(n) wechseln ... wenn so etwas erst im Lauf der Zeit auftaucht, liegt es meist an der Saite.
Bei einer Western kann sich ja die Oktavreinheit schlecht selbst verstellen.

Auf der anderen Seite ist die Oktavreinheit einer Western auch immer ein gewisser Kompromiss, da es keine individuell einstellbaren Saitenreiter gibt.
 
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Wieso ist das so? ist das normal oder nicht?

mich stört es schon weil ich mir einbilde es bereits ab dem dritten Bund wirklich zu hören das der Grundton minimal zu hoch erklingt. Zb. bei Akkorden.

Im 12ten Bund wenn ich den Vergleich mit dem Flagolett Ton mache ist schon ein deutlicher Unterschied wahrzunehmen.
normal ist das natürlich nicht :) und muss auch behoben werden.

erste Frage: sicher, dass du nicht einfach zu stark und verkrampft drückst? Oder beim Greifen die Saite minimal zur Seite schiebst? Durch beides würde der Ton höher. Und kann sein, dass du das auf der dicksten Saite stärker machst als auf allen anderen.
Ich mein mich zu erinnern, dass du in anderen Threads immer mal über Schmerzen in den Fingerkuppen und sonstige Probleme geschrieben hast, was alles zuviel Kraftaufwand beim Spielen bedeuten könnte.

zweite Frage: mal eine neue Saite probiert?
Wenn Saiten alt sind, ungleichmäßig eingedellt, verrostet oder verschmutzt, können die merkwürdigsten Effekte auftreten.
Genau die beschriebene Oktav-Unreinheit hab ich so schon erlebt. Einfach Saite wechseln und alles war gut.

drittens, wenn es das beides nicht war: dann wirds kompliziert. Die Saitenlänge kann man bei der Akustik nämlich eigentlich nicht beeinflussen (bei E-Gitarren kann man das netterweise schön einstellen.) Ein Gitarrenbauer müsste mal danach sehen, ob am Steg was geändert werden kann.
Aber darum erst Punkt 1 und 2 probieren.

edit
mäh tipp ich langsam :) egal.
 
Nein ich drücke nicht zufest (ist ja auch da wenn ich bewusst so leicht und sauber wie möglich drücke) und die Gitarre ist gerade mal einen Monat alt. Hat also so gut wie neue Saiten.

So wie es scheint ist das bis zu einem gewissen Grad normal bei Westerngitarren. Deshalb ist der Steg ja auch schräg damit das sozusagen kompensiert wird. Man muss also einen Kompromiss eingehen.

An sich müsste man ja um dieses Phänomen zu beseitigen die tiefe E-Saite noch länger machen.

Gitarrenbauer wird da ja dann auch nichts machen können.
 
Warum fragst du denn hier, wenn du es sowieso schon besser weißt?:rolleyes:;)

Entscheidend ist halt das hier:

...bis zu einem gewissen Grad...

Wie Peter oben schon geschrieben hat, ist hundertprozentige Oktavreinheit bei einer Gitarre mit durchgehendem Steg relativ schwierig, die Frage ist halt, wie groß bzw. störend die Abweichung bei dir ist. In einem gewissen Rahmen kann man die Stegeinlage durchaus anpassen, und auch die Saitenlage kann ein Rolle spielen.

Was ist denn für dich ein "deutlicher" Unterschied zwischen Flageolett und gegriffener Note? Kannst du das in Cent festmachen?
 
Warum fragst du denn hier, wenn du es sowieso schon besser weißt?:rolleyes:;)
+1

und die Gitarre ist gerade mal einen Monat alt. Hat also so gut wie neue Saiten.
Einen Monat gespielt plus eine unbekannte Zeit im Laden, du hast ja ein Ausstellungsstück gekauft (ich weiß, angeblich hing die da erst zwei Tage, naja.)
Neue Saiten heißt neue Saiten. Frisch aus der Packung.

Gitarrenbauer wird da ja dann auch nichts machen können.
Eine Stegeinlage kann nach hinten kompensiert sein, man könnte daran feilen, oder bei den Plastikteilen wäre ein Austausch gegen ein versetztes Teil denkbar...

... aber wie du meinst.
 
Was ist denn für dich ein "deutlicher" Unterschied zwischen Flageolett und gegriffener Note? Kannst du das in Cent festmachen?

Also es sind ca. 7 cent Unterschied am Korg Tuner auszumachen am 12 Bund.

PS. Die Gitarre ist tatsächlich nur 2 Tage im Shop gewesen. Ich war ja die Tage davor auch dort gewesen und sie hatten diese Gitte noch nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich versteh nicht, warum sich einige Gitarristen so dagegen wehren, die Saiten auszutauschen. Saiten sind "Verbrauchsmaterial" und kosten nur paar Euros. 1 Monat alt mag ja noch gehen. Ich hab schon Gitarristen erlebt, die mit rostigen Saiten angetanzt sind und eine Studioaufnahme damit machen wollten, und dann auch noch uneinsichtig waren, als man sie gebittet hat, die Saiten auszutauschen vor der Aufnahme. Versteh ich nicht, vorallem dann nicht, wenn man mit dem Klang der Gitarre nicht zufrieden ist.
 
... manches hat sich ja gebessert, auch die Lebensdauer der Saiten, aber als ich vor knapp 40 Jahren mit der Steelstring anfing, gab es unter den "Working musicians" zwei Fraktionen: Die einen, die die Saiten nach einer Woche für heruntergespielt erklärten, die anderen, die sie allabendlich vor jedem Gig neu aufzogen, oder jedenfalls vor jedem zweiten Gig. Als armer Schüler musste man da nicht mithalten, aber nach 4 Wochen galten die Saiten wirklich als "abgespielt". Was mit heute nicht daran hindert, sie doch (deutlich) länger draufzuhaben, aber ich spiele nicht mehr so häufig und die beschichteten leben auch länger. Und seinerzeit gab es kaum einen Saitensatz unter 15DM, dafür kostete der Kaffee bei Eduscho nur 50 Pfennig (7,5€ bzw. 0,25€ für die jüngeren Leser). Heute kostet der Kaffee fast das 10fache, manche Saiten sogar nominell kaum mehr.
 

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