A&H Qu-16 oder Alternativen gesucht für 3köpfige Band - Covermusik+Einspieler

howard jones
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Hallo!
Ich stehe kurz davor mir ein Qu-16 von A&H zu kaufen.
Der Hauptgrund für diesen Post ist, dass alles Geschriebene und Diskutierte darüber schon relativ alt ist (2013 bis 2015).
Mit meiner dreiköpfigen Band (Covermusik mit Einspielern) hatten wir bis jetzt eine Dynacord Powermate mit 12 Kanälen.
Außer den Auftritten gibt es auch die Arbeit im Proberaum wo mit Cubase an den Einspielern/Playbacks gefeilt wird.
.
Die Mitbewerber die ich bisher gefunden habe:
- Yamaha 01V96i
- Soundcraft SiEx1
- oder etwa ganz einfach bei Analog und bei Dynacord CMS1600 bleiben? Aber die Digitaltechnik bietet ja sooooooooooo viel mehr.
.
Hier ist also die Frage............was hat sich in 2016 getan / verändert?
.
Ist das Qu16 immer noch vorne mit dabei (natürlich auch auf dieses Preissegment bezogen)?
.
Viele Grüße
Klaus

P.S. Ich habe mir schon einige Tutorials angesehn und mein Gefühl tendiert schon sehr stark zu diesem Pult
 
Eigenschaft
 
Seh ich das richtig und dir gehts vordergründig um Liveauftritte und Proben und erst in zweiter Linie ums Recording?
Wenn dem so ist könnte ein geneigter Moderator den Thread in den PA-Bereich verschieben.

So wieder zurück zum Thema. Kannst vielleicht begründen was dir am Qu-16 besonders gefällt?

Es gibt natürlich noch andere Kandidaten. Die beiden Behringer X32 Modelle Producer und Compact sind da natürlich zu nennen. Oder, wenn man nicht unbedingt auf klassische Pulte mit vielen Fadern Wert legt, das QSC Touchmix 30 Pro. Oder auch das Yamaha TF-1.
Wirklich neu ist der Trend mit Rackmixern ohne Bedienoberfläche. Die werden dann entweder über Computer/Tablets bedient oder die Hersteller bieten mehr oder weniger komfortable Remotebedieneinheiten an.
Z.B Mackie Axis, Presonus mit der Cs18 und dem StudioLive AVB32. Oder auch ein Behringer XR18 bzw X32Rack mit einer X-Touch. Wobei die Behringer Version sicher die am wenigsten integrierte Lösung ist.

All diese Produkte schenken sich nicht viel. Da musst du dir im Detail ansehen was dir wichtig ist. Das 01V96 ist halt zum einen eine per Defibrilator künstlich am Leben gehaltens Konzept aus grauer Digitalvorzeit ir extrem gewöhnungsbedürftiger Oberfläche, zum anderen fehlen halt Features wie Remotesteuerung.
Das Soundcraft ist als Budgetlösung konzipiert und somit fehlen dem einige heutzutage üblichen Eigenschaften. Hervorheben kann man da dass der Kanal-EQ nicht über vier vollwertige Parametric-Bänder verfügt.
Das X32 ist für mich das vielseitigste und flexibelste Pult mit guten Features und auch gutem Sound. Es kämpft trotz mehrjähriger positiver Marktpräsenz noch immer gegen das hartnäckige Behringer Vorurteil.

Wenn du mit 16 Mic-Eingängen und acht analogen Ausgängen klar kommst kann ein X18 um ca 470€ echt viel Produkt um den Preis sein. Das mit einem Laptop, X-Touch oder BCR2000 kombiniert kann deine Bedürfnisse um max. 1100€ erfüllen.
Das X32 Producer bietet das was ein Qu-16 bietet nd noch mehr. Z.B die Möglichkeit der Erwiterung. Das X32 Compact wartet dann noch mit Kanaldisplays auf, was ein echter Vorteil ist.

Natürlich machst du mit dem Qu-16 sicher nichts falsch. Nur solltest du dir überlegen ob die Ygröße auch in absehbarer Zeit noch passt. Den erweitern kannst du das Qu-16 nicht.

Das analoge Pult wie das angesprochene Dynacord würde ich nicht nehmen. Wenn dann so etwas wie das ZED-R16. Das ist allerdings nicht so üppig mit Auxwegen, sprich Effekt und Monitor, ausgestattet.
 
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Danke erst mal für die ausführliche Antwort :)

Ja - vordergründig geht's um den Live-Mix.

Eine andere Frage vorweg. Wie steht es generell mit der Stabilität dieser PC's um die ein Mischpult herumgebaut ist?
Stabilität im Sinne von "sich Aufhängen". Und das auch noch nach Jahren?
Man kann viel über die Dynacord-Sachen diskutieren, aber die Zuverlässigkeit ist bisher immer ein riesiger Pluspunkt für mich gewesen.
Zumindest früher stand Dynacord ja mal für "made in Germany".
Über das Behringer X32 hab ich leider irgendwo einen Satz gelesen bei dem es um angebliche Qualitätsschwankungen der chinesischen Produktionsstränge ging. Das mag vielleicht nicht stimmen - im schlimmsten Fall sogar "Üble Nachrede" sein. Aber es hat bei mir einen Kratzer hinterlassen.
Wo lässt eigentlich Allen & Heath herstellen?

Was ich am Qu-16 mag?
Alles was ich bisher darüber angeschaut habe, fühlt sich so an, als ob da für mich einfach die Chemie stimmt.
Manche Dinge haben einfach nur mit dem Sprung von Analog zu Digital und nicht mit dem Qu-16 zu tun.

Jeden einzelnen Kanal mit einem Gate und Kompressor versehen zu können, ohne dass man dazu externe Hardware braucht.
Das Gleiche für die graphischen Equalizer. Ob das beim Qu-16 für jeden Output separat einstellbar ist, das hab ich noch nicht explizit herausgefunden.
Das Arbeitsergebnis abspeichern und beim nächsten Gig in dieser Location abrufen zu können.
Vier interne Effekte. Das heißt, das Chorus-Gerät für die Ovation können wir dann auch zuhause lassen.
Sowas eben.

Was meine ich zum Qu-16?
- 2000 Euro sind für mich auch irgendwie die Budget-Grenze. Es ginge zwar auch mehr, wenn's sein müsste. Aber ich will eigentlich nicht
mehr ausgeben. Und da die Powermate über Jahre mit ein paar Kanälen weniger ausgereicht hat, wäre da ein "nice to have" für ein paar
Hunderter doch ernsthaft abzuwägen. Das Qu-16 gibt's im Bundle inklusive Holz-Case für runde 1800 Euro.
Ich hab mir ja auch Gedanken gemacht, ob ich doch lieber das Qu-24 nehmen sollte. Konnte mich da aber auch nicht
wirklich dazu durchringen. (Nebenbei......dann muss man nichts umschalten wenn man den graphischen EQ bearbeitet - richtig?)
- Sehr verlockend finde ich die Option mit einem Tablet vom Saal aus Einstellungen vornehmen zu können.
Ich sehe das nicht im Sinne von "die ganze Arbeit auf diese Weise ausführen", sondern nur um Feinschliffarbeiten zu machen.
Für eine Band, die seit jeher den Mischer
auf der Bühne stehen hat und ein FOH definitiv ein unverhältnismäßiger Luxus ist, wäre das wirklich eine faszinierende Sache.
- A&H ist ein renomierter Name. Die haben einen Ruf zu verlieren. Und da ist sicher ein enormer Erfahrungsschatz im Sack.
- Mal eben schnell einen Mitschnitt via USB machen zu können gefällt mir auch gut.

Komplett nur mit dem Tablet zu arbeiten, also z.B. nur eine Qu-SB als Hardware zu haben, das liegt mir glaub ich nicht.
Ein paar Knöpfe mit einem Touch-Screen und ein schneller Überblick - das sollte schon sein.
 
Na dann mal der Reihe nach.
Man kann viel über die Dynacord-Sachen diskutieren, aber die Zuverlässigkeit ist bisher immer ein riesiger Pluspunkt für mich gewesen.
Das stimmt sicher, die wissen ganz klar, wie sie ihr Stammpublikum richtig bedienen. Innovation udn am Puls der Zeit zu sein ist eher nicht ihr Ding. Zumindest so wie ich es sehe. Ein adäquates Digitalpult im BEreich bis, sagen wir mal 5000 €, täte ihrem Portfolio sicherlich gut.
Über das Behringer X32 hab ich leider irgendwo einen Satz gelesen bei dem es um angebliche Qualitätsschwankungen der chinesischen Produktionsstränge ging.
Tja, das ist ein hartnäckiges Gerücht. Bedenke aber dass von den X32 Modellen inzwischen weltweit über 200.000 Geräte im Betrieb sind. Damit wird es wohl das weit verbreitetste Digitalpult, wenn nicht Mischpult generell, sein. z.B. wurden von einem MixWiz in 17 Jahren ca 17.000 Stück produziert. Und der MixWiz ist jetzt auch nicht ein Nischenprodukt. für diese Stückzahl gibt es, aus meiner Sicht, extrem wenig Berichte über Ausfälle. Mir machte bisher noch keines ein Problem. Genau das kann nich weder über Allen&Heath noch über Dynacord sagen. Und nich mache jetzt auch nicht erst seit gestern Tontechnik.
Wo lässt eigentlich Allen & Heath herstellen?
Made in China, genauso wie Soundcraft. Der Unterschied zu behringer ist, das B. inzwischen ein eigenes Werk gebaut hat mit eigener Führung und die anderen mit Subunternehmen arbeiten. Etwas das Behringer früher machte und das nicht so toll gelaufen ist.

Was ich am Qu-16 mag?

Jeden einzelnen Kanal mit einem Gate und Kompressor versehen zu können, ohne dass man dazu externe Hardware braucht.
Das Gleiche für die graphischen Equalizer. Ob das beim Qu-16 für jeden Output separat einstellbar ist, das hab ich noch nicht explizit herausgefunden.
Das Arbeitsergebnis abspeichern und beim nächsten Gig in dieser Location abrufen zu können.
Vier interne Effekte. Das heißt, das Chorus-Gerät für die Ovation können wir dann auch zuhause lassen.
Kompressor, Gate, EQ haben inzwischen alle digitalen Pulte. Da mags im Detail unterschiede geben, z.B. ob und wenn ja wie ein Sidechain vorhanden sind, gibts auch Deesser, Expander, sowas eben. aber da kommt man leider erst relativ spät drauf dass man sowas brauchen kann. Und wenns dan nicht da ist, dumm gelaufen. das Qu-16 hat in den Ausgängen graphische EQs, beim X32 müsste man die nach Bedarf aus dem FX Rack in die Busmaster hängen. Allerdings brauch ich inzwischen ganz selten die graphischen EQs, da die zum Feedback bekämpfen zu ungenau sind, das können die PEQs genauer, und als Musikalischer Filter sind sie auch nicht toll, das können die PEQs auch besser. Beim X32 hat man 6 Bänder in den Busmastern. Über die Matrix hat man dann nochmals 6 Bänder, wenn es im Master zu wenige sind.
Toll ist z.B. dass beide über Kompressoren in den Busmastern verfügen. damit kann man nette Dinger anstellen. Schade finde ich beim Qu-16 dass es keine Subgruppen gibt. das gibts erst beim Qu-24. Das X32 hat dagegen in jeder Ausführung immer alles was das größte auch kann, nur weniger physikalische Anschlüsse und weniger Bedienelemente bei den kleineren. Das ist etwas das so nur die SiEx-Serie auch kann, nur die hat andere Defizite.

Szenen zu speichern und wieder aufrufen ist etwas das auch alle können. Für eine Band wird da wohl meist ein einfaches Specihern und wieder laden ausreichen. Evetuell will man sich die Master-Einstellungen für Stereosumme und vielleicht auch Monitoring für immer wieder kehrende Locations auch ablegen. das wird dann etwas tricky, je nach Pult.
Vier effekte ist inzwischen auch schon oft so zu finden, also nicht nur beim Qu-16 sondern auch beim X32. Das hat eigentlich acht FX Slots, allerdings sind die vier letzten quasi einfachen Effekten wie EQ, Kompressoren, Transienten Designer usw. viorbehalten. Hall, usw gibts nur für die ersten vier Slots.
(Nebenbei......dann muss man nichts umschalten wenn man den graphischen EQ bearbeitet - richtig?)
Wie meinst du das? Natürlich ist bei keinem Digitalpult alles ohne "Umschalten" erreichbar, wenn du damit verschiedene Bildschirminhalte umschalten meinst. Denn sonst wären auch die kleinen Rackpulte nicht machbar.
Zumindest beim Qu ist der graphische immer da. man muss nur ins richtige Bildschirm-Menü wechseln.

Ich hab mir ja auch Gedanken gemacht, ob ich doch lieber das Qu-24 nehmen sollte.
Das habe ich schon in meinem ersten Post beschrieben. Das X32 unterscheidet sich da grundlegend vom Qu-16. Das X32-Producer, an sich vergleichbar mit dem Qu-16, hat zwar nur 16 XLR und 6 Klinke-Line-Eingänge bzw 8 XLR und 6 XLR Ausgänge. Allerdings kann man das jederzeit um 16 XLR Eingänge und 8 XLR Ausgänge erweitern (Mit einer S16 oder SD16). Damit hat man dann gleich viele Anschlüsse wie das große X32.
Genau sowas geht mit der Qu-Serie nicht. Es gibt zwar Stageboxen die können aber nicht mehr Eingänge bieten sondern nur die bestehenden ersetzen.

- Sehr verlockend finde ich die Option mit einem Tablet vom Saal aus Einstellungen vornehmen zu können.
Genau da ist Behringer mit der Vielzahl an möglichen Plattformen deutlich vorne. Windows, MacOS, Linux, Blackberry, iOS, Android ist schon beachtlich.

- Mal eben schnell einen Mitschnitt via USB machen zu können gefällt mir auch gut.
Jupp, das ist super, da kann das X32 'nur' mit einem Laptop mitschneiden.


Ich will ja jetzt nicht als X32 Evangelist auftreten. Das dumme ist nur, man bekommt halt recht viel Pult fürs Geld und das in hervorragender Qualität. Ich muss auch sagen dass ich bei den ersten X32 Jobs damals auch immer überlegt habe ob ich mir nicht ein Backup mit nehmen soll. Das war aber damals als das Pult gerade auf den Markt kam und keiner genau wusste was da daher kommt.
Wenn Du dich besser fühlst mit einem Qu-16 dann nimm es. Ist sicher eine gute Wahl. Obwohl ich selber auch manchmal ein 'Von der Bühne"-Mischer bin, so mische ich doch in der Regel andere Bands bzw Veranstaltungen. Da ist der Zugang zu dem was ein Pult können muss/soll sicher ein anderer als für den der in der BAnd auch nich für den Sound verantwortlich ist.
 
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Vielen Dank für die ausführlichen Infos!

Was mich jenseits der Features mal intersssieren würde:
Wie klingen die Pulte? Gibt es qualitative Unterschiede im Klang zwischen der Chrome-Serie und den Behringers, z.B. Preamp, was taugen die Reverbs und andere Effekte? Kriegt man auch klanglich mehr, wenn man die 2000€-Marke durchbricht oder zahlt man eher Feautures?
Beispiel:
Live-Situation, hochwertige Mics und PA, Band mit Vocals mit Comp/Reverb, hochwrtige Mikrofonierung (Vocal, Leslie, Fender-Rhodes, Percussion, etc.) - Ziel: natürlicher, feinauflösender Sound ...
Sind da die Digitalpulte in dieser Preisklasse schon das schwächste Glied in der Kette bzw. lohnt es sich, mehr auf den Tisch zu legen, wenn die Klangqalität an erster Stelle steht?
 
Wie klingen die Pulte?
Das Qu-16 kenne ich zwaar nicht so gut, da habe ich extrem selten damit zu tun, so wie ich das sehe schenken sich die beiden Pulte klanglich nix. Die Preamps, die Filter usw sind bei beiden mehr als gut genug um damit einen ansprechenden Sound zu machen. Das gilt übrigens eigentlich für alle derzeit aktuellen Pulte die mir bekannt sind. Da hat sich ein gewisser Standard eingebürgert. Da waren/sind die Unterschiede in den analogen Pulten sicher größer.
Bei Reverbs und anderen Effekten sieht die Sache anders aus. z.B. sind in den Soundcraft Pulten zwar Lexicon Effekte verbaut, allerdings in der eher weniger guten Version. Wahrscheinlich haben sie sich bei der MX-Serie bedient und nicht bei den PCMs. Ich finde auch dass die Effekte eines Presonus oder QSC eher rudimentär sind.
Auch Yamaha mit den allgegenwärtigen SPX-Effekten in all ihren Pulten könnte sich mal was einfallen lassen.
Beim Qu-16 sind lt. A&H die iLive-Effekte drin und die klingen schon recht ordentlich. Da findest du alle wichtigen Effekte und zwar Hall, Delay, Chorus, Flanger, Phaser.
Das X32 verfügt über sicherlich qualitativ mindest gleich gute Effekte. Zudem gibts neben den Standard Effekten auch noch einige mehr. die komplette Liste findest Du hier. (leider in Englisch, und lass dich nicht verwirren vom X-Air link, das hat die selben Effekte und deren Übersicht ist aktueller). Es gibt sogar einige Leute die denken darüber nach, ein X32 als Effekt-Engine für deutlich teurere Digitalpulte einzusetzen.
Ziel: natürlicher, feinauflösender Sound ...
Sind da die Digitalpulte in dieser Preisklasse schon das schwächste Glied in der Kette
Ich denke nach wie vor dass in den meisten Fällen die Person am Pult der limitierende Faktor ist, abgesehen von den "Signalerzeugern" vulgo Musiker. größere Pulte bieten andere Vorzüge wie mehr Flexibilität, mehr gleichzeitige Kanäle, Sicherheitsfeatures, usw. Was den Grundsound betrifft kannst du ruhig in der angepeilten Kategorie bleiben. Da tut sich bei 20.0000+ € Pulten auch nicht mehr soo viel. Ok, da werden mich jetzt einige Besitzer von solchen Konsolen steinigen. Klar kann ein Midas Pro oder Digico oder Avid viel coole Sachen, auch die dLive oder die größeren Yamahapulte usw. haben so ihre Qualitäten. Aber klanglich funktionieren auch die kleinen Pulte schon mehr als gut.
Ich selber habe voriges Jahr ein X32 gegen ein M32 ausgetauscht (leider zu einem aus heutiger Sicht etwas hohen Preis). Sind die Preamps(angeblich aus der Pro-Serie) so viel besser. Besser ja, deutlich besser nein. Die Hardware fühlt sich wertiger an, auch ist es nicht so ein buntes Teil wie die X32-Modelle. Ein wichtiger Grund war auch den ewigen Fragen bezüglich Behringer und Zuverlässigkeit auszuweichen. Und weil ich es mir einfach leisten wollte;-)
Damals habe ich auch ernsthaft eine Alternative zum XM32 gesucht. Nachzulesen hier. Und dann ist es doch das M32 geworden. Allerdings habe ich auch ein X32 Compact für kleiner Sachen und ein XR18 mit X-Touch. Das Compact betreibe ich auch immer wieder mit der Midas DL32. Damit habe ich quasi ein M32 in bunt;-)

Ich wollte dir noch raten von den Pulten die Remote- bzw. Offline-Software runterzuladen. Denn damit kann man recht gut die Funktionen durchsehen, auch wenn man nichts davon hört. Allerdings hat A&H bis jetzt für die Qu-Serie nur Software für das iPad rausgebracht. Zumindest di kannst DU dir ja mal runter laden wenn du ein iPad hast. für das Behringer gibts die einzelenen Anwendungen auch frei zum Runterladen auf deren Webpräsenz. Auch die Software von den anderen Pulten kann dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
 
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Hallo!

Eine Frage ist vermutlich übersehen.
Wie steht es generell mit der Stabilität dieser PC's um die ein Mischpult drumrum gebaut ist? Im Sinne von Software-Abstürzen?
Es kommt nie vor, dass irgendwas "hängt" und man dann aus Verzweiflung doch mal Aus/Ein-schaltet?
.
Das mit dem "Umschalten beim Bearbeiten des graphischen EQ's" ist so gemeint, dass das Qu-16 nur 16 Fader aber der EQ 24 Bänder hat.
Ergo muss man von den ersten 16 Bändern auf die restlichen 6 Bänder "umschalten" um diese dann mit den Fadern ändern zu können.
.
Eine Wissenslücke hab ich da auch noch entdeckt und mach es mir einfach........ich frag einfach hier direkt:
Subgruppen und (ich nenn das jetzt einfach mal) "Ausgangsgruppen" sind nicht irgendwie das selbe (bzw. zu einer Subgruppe umfunktionierbar) ?
.
Vielen Dank nochmal :)
 
Eine Frage ist vermutlich übersehen.
Wie steht es generell mit der Stabilität dieser PC's um die ein Mischpult drumrum gebaut ist? Im Sinne von Software-Abstürzen?
Es kommt nie vor, dass irgendwas "hängt" und man dann aus Verzweiflung doch mal Aus/Ein-schaltet?
Natürlich kann es vorkommen. Mir ist mal ein LS9 hängen geblieben. Lustigerweise hört man eher von den hochpreisigen Pulten dass so etwas passieren kann. Einige Hersteller bauen dazu sogar eigene Resetknöpfe für Oberfläche und Mixengine ein;-)
Auch hier hilft eine weite Verbreitung eines Produktes. Dadurch gibt es viele unterschiedliche Einsatzgebiete rund um den Globus. Das hilft potentielle Bugs zu finden.
Mir ist zumindest in den letzten 7-8 Jahren kein Digitalpult abgestürzt. Mein letztes Problem mit einem Mischpult hatte ich übrigens pikanterweise mit einem Dynacord Powermixer. Aber das war sicher "schlechter" Strom.
Das bringt mich zu einem anderen Punkt. Ich verwende immer (I M M E R) eine USV am digitalen FOH. Das habe ich mir damals beim LS9 angewöhnt denn man weiss ja nie wann der (vorsicht Vorurteil) Lichtmensch irgendeinen Fehler macht;-) Denn im Gegensatz zu analogen Mischpulten braucht ein digitales etwas Zeit um zu booten. Das ist beim X32 mit 10 Sekunden recht kurz, da gibt es andere Modelle, die bis zu mehreren Minuten booten. Wenn das wegen eines kurzen Stromaussetzers passiert ist das nervig. Da sind dann die 50-60 € für eine kleine Desktop USV gut angelegt.

Ergo muss man von den ersten 16 Bändern auf die restlichen 6 Bänder "umschalten" um diese dann mit den Fadern ändern zu können.
Lesen bildet:
Eine Wissenslücke hab ich da auch noch entdeckt und mach es mir einfach........ich frag einfach hier direkt:
Subgruppen und (ich nenn das jetzt einfach mal) "Ausgangsgruppen" sind nicht irgendwie das selbe (bzw. zu einer Subgruppe umfunktionierbar) ?

Beim X32 hast du 16 Mixbusse die entweder als Auxweg (pre/post) oder Subgruppe verwendet werden können. zum Ansteuuern von Effekten wie Hallo oder Delay nimmt man auch einen Auxweg. Die Konfiguration der Mixbusse erfolgt immer paarweise. D.h. wenn Mixbus 1 ein Pre-Fader-Auxweg ist dann ist Mixbus 2 auch ein Pre-Fader-Auxweg. zwei Mixbusse können auch als Stereo-Bus kombiniert werden. Der Mono-Bus kann auch als Mixbus verwendet werden, allerdings kann er nicht auf den Main LR Bus senden.

Beim Qu-16 hast du eine starre Konfiguration. Du hast vier FX Busse, vier Mono-Auxwege und 3 Stereo-Auxwege und keine Subgruppen. Ich seh grade im Handbuch das anscheinend beim QU-16 nur zwei Effektwege vorhanden sind. Hmmm. Vielleicht kann das ein Daueruser des Qu-16 (@Koksi01, @Wil_Riker, @SubbrSchwob ???) das klarstellen.
Subgruppen und Auxwege funktionieren an sich gleich wie bei einem analogen Pult. Hast du das Konzept beim analogen Pult verstanden hats du es auch für digitale verstanden.
Bei Subgruppen hat man bei den digitalen allerdings auch noch Bearbeitungsmöglichkeiten wie EQ und Kompressor dabei. Und Auxwege kann man, neben den Bearbeitungsmöglichkeiten, je nach Pult auch auf den MainLR-Bus routen. Ich verwende z.B. gerne eine Subgruppe um die Stimmen gemeinsam komprimieren zu können. Das macht die Stimmen 'tighter' im Sound und hat keinen Einfluss auf den Monitor.
 
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Hab jetzt mal ein bischen in die Behringer-Familie reingeschaut.
Wenn man sich für eines der kleineren Versionen entscheidet (Compact oder Producer), dann sieht das für mich so aus,
dass man es von der Bedienbarkeit her immer mit 8 Fadern für Inputs und 8 Fadern für Outputs zu tun hat.
.
Ist die Situation nun so, dass einer der Musiker das Pult auf der Bühne neben sich stehen hat und es
in der Regel so ist dass er am wahrscheinlichsten spontanen Zugriff auf alle Inputs haben muss, so ist diese
feste Konfiguration in meinen Augen ein Manko. Zumindest für unsere Band.
Einem FOH ist das wahrscheinlich egal - vielleicht sogar lieber.
Und wieder hab ich das Gefühl, dass die A&H-Philosophie besser zu uns passt.
.
Und die Inputs sind ausschließlich in XLR ausgeführt?
Was mach ich dann mit unseren Line-Pegel-Instrumenten - alle Kabel abändern, oder Adapter dazwischen?
 
dass man es von der Bedienbarkeit her immer mit 8 Fadern für Inputs und 8 Fadern für Outputs zu tun hat.
.
Das stimmt nicht. Man kann zwei Buttons zur Auswahl der Eingangsfader-Ebene gleichzeitig drücken und dann sind 16 Eingänge gleichzeitig auf die Fader gelegt. Wenn einmal die Busse eingestellt sind dann brauchts nur die Eingänge. Dann geht das so ganz gut.
Und die Inputs sind ausschließlich in XLR ausgeführt?
Was mach ich dann mit unseren Line-Pegel-Instrumenten - alle Kabel abändern, oder Adapter dazwischen?
Du hast 16 XLR und 6 Klinke-Eingänge. Gegen den Mehrpreis vonm Qu-16 kannst du dir aber auch eine Menge DI-Boxen zulegen um die Klinkensignale abzugreifen.
Und wieder hab ich das Gefühl, dass die A&H-Philosophie besser zu uns passt.
Naja, ich hatte schon gesagt dass das Qu-16 sicherlich gut passen würde. Mir hat es zu viele Einschränkungen aber gut, Jedem Tierchen sein Pläsierchen;-)
 
Ich seh grade im Handbuch das anscheinend beim QU-16 nur zwei Effektwege vorhanden sind. Hmmm. Vielleicht kann das ein Daueruser des Qu-16 (@Koksi01, @Wil_Riker, @SubbrSchwob ???) das klarstellen.

Ich bin bisher noch nicht in Verlegenheit gekommen, mehr zu benötigen ;). Man kann aber auch je Kanal Effektslots per virtuellem Insert zuweisen, soweit ich weiß :gruebel:.

Und die Inputs sind ausschließlich in XLR ausgeführt?

Beim Qu-16 sowohl als XLR als auch als Klinke.
 
@Mfk0815 ich bewundere Deine Geduld und Deine Mühe nicht nur aber insbesondere in diesem Thread.

@howard jones Ich glaube, Du hast nie die von Dir im Threadtitel genannte "Alternative" gesucht, sondern eine Bestätigung der schon längst gefällten Entscheidung pro Qu-16. Dies ist keine Unterstellung, sondern meine rein persönliche Meinung.

Nichts für ungut!

Gruß Jürgen
(glücklicher Besitzer eines X32)
 
Ja echt toll diese Geduld :)
Eine Bestätigung wäre super gewesen, aber jetzt hat mir Mfk0815 so viele Argumente gegeben, dass es fifty-fifty steht und ich unentschlossen bin.
Dass man zwei Buttons gleichzeitig drücken kann und es liegt alles vor mir wie ich es gerne hätte, das kann man in so kurzer Zeit kaum
alleine rausfinden (ich jedenfalls nicht). Dafür bin ich Mfk0815 wirklich seeeeeeeehr dankbar.
Ich werde mich noch intensiver mit dem Behringer-Compact beschäftigen. Das steht fest.
Bestellt wird erst im neuen Jahr. Das hab ich mir vorgegeben.
.
Super am Behringer finde ich z.B. dass man die einzelnen Spuren softwaretechnisch beschriften kann.
Ich hab mich schon wieder mit dem P-Touch in der Hand gesehn :)

Danke nochmal an alle und Entschuldigung falls ich jemanden genervt habe - aber es gab keine Vorentscheidung - echt nicht
 
Grund: Überflüssiges Komplettzitat des Vorgängerbeitrags entfernt
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann bitte ich um Entschuldigung :hail:.

Ich glaube, der "Süden" ist zu weit weg vom "Westen" sonst wärst Du herzlich eingeladen, Dir ein X32 in Ruhe anzusehen. Du bist doch eigentlich ein Tüftler, der Herausforderungen sucht - sagt jedenfalls Dein Blog :).

Gruß Jürgen
 
@howard jones
Im Frühjahr habe ich für eine Band (2FOUR2) in der ich Gitarre spiele, das Behringer X32 Compact angeschafft, weil wir in einen anderen Proberaum ohne PA umgezogen sind. Dort wird das X32 Compact zusammen mit zwei RCF ART 712-A Mk II Aktivboxen betrieben. Zwar habe ich noch nicht alles an diesem Digitalpult verstanden, aber das liegt auch daran, weil ich halt ein Newbee in Sachen PA bin und es kein ordentliches deutschsprachiges Benutzerhandbuch für das X32 gibt.
Das wird jedoch durch die vielen hilfreichen YouTube-Videos von Behringer sowie Dritten, das Wiki von Behringer sowie das Behringer-Forum und dieses Forum mehr als nur kompensiert. Zudem kann ich Dir für den Einstieg die DVD Hands On Behringer X32 empfehlen.

Meine andere Band (Soul Seven) hatte vor fast 1 1/2 Jahren als ich dort einstieg bereits ein Behringer X32 Compact als Mischpult im Proberaum. Wir machen dort damit regelmäßig Mehrkanalaufnahmen von der Probe mit PC/Laptop und auch bei Auftritten kommt es zum Einsatz.

Das X32 ist schon so etwas wie der Standard im preiswerten Bereich der Digitalmischpulte geworden und dadurch sind auch sehr viele Tontechniker damit vertraut.

Es ist halt die sog. eierlegende Wollmilchsau.

Fairerweise muss ich dazusagen, dass ich das A&H Qu-16 nicht kenne, jedoch waren für mich als Apfel-Verweigerer die Möglichkeit mit Android-Smartphone bzw. -Tablet und einem WLAN-Router das X32 Compact ebenfalls ansteuern zu können, ein wesentlicher Punkt, den ich so nur beim X32 bzw. M32 gefunden habe.

Ich kann Dir Deine Entscheidung für Eure Band nicht abnehmen, aber meine Kaufentscheidung würde für meine Band erneut X32 Compact lauten.

Inzwischen haben wir auch die passende digitale Stagebox SD16 dazu, wodurch wir am X32 Compact selbst 16 XLR Eingänge und die 16 Eingänge der digitalen Stagebox nutzen können, so dass uns nun 32 Kanäle zur Verfügung stehen. Das X32-Universum von Behringer ist schon genial, da es sehr gut erweiterbar ist. Bei Soul Seven nutzen einige Bandmitglieder (und u. a. inzwischen auch ich) beim X32 Compact die Möglichkeit des InEar-Monitorings mit dem Behringer Powerplay P16-M. und in einem Monat werde ich wohl auch meinen ersten Auftritt mit InEar-Monitoring haben.

Beste Grüße
Dieter aka Dita (ein glücklicher X32 Compact-Nutzer)
 
Ergänzung: Du musst von dem gewählten Produkt überzeugt sein - egal welches Pult es wird. Es bringt nichts, wenn Du beim Testen und dem sicherlich notwendigen Erlernen der Funktionen alle 5 min. denkst "ach hätte ich doch das andere Pult genommen".

Vielleicht hilft Dir YT weiter. Hier ein Beispiel fürs X32 (eine Suche nach X32 Drew Brashler bringt viele Lehrvideos)


Oder auch fürs Qu


Gruß Jürgen
 
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ich hatte nicht das Gefühl dass alles schon entschieden ist. Klar, das Qu-16 ist ein tolles Pult, klingt gut und würde dem Job sicher gerecht. Das X32 kann es auch. Es hat halt ein paar Eigenschaften das A&H dem kleinen Qu-16 versagt hat. Warum auch immer, wahrscheinlich um die größeren Modelle zu forcieren. Da habe ich schon beim Presonus blöd gefunden und finde es auch beim Qu-16 blöd. Behringer geht den anderen Weg. Da hat man bei der X32 Serie immer alle Features egal wie viele Eingänge physikalisch da sind. Und die Teile sind hervorragend kombinierbar und erweiterbar. Die flexibilität, die z.T. Erst durch Updates dazu gekommen sind, sind dann auch hin und wieder versteckte Schätzlein die es zu erforschen gilt. Will man das Pult genau für einen Anwendungsfall und das Qu passt, dann ist alles gut. Will man sich die Chance zur Entwicklung offen halten, dann ist das X32 einfach deshalb besser weil es mehr Variationen zulässt. Da muss man halt seine Präferenzen rausfinden.

Ach und hier noch so ein Detail am Rande. Das X32 kann ja Snippets speichern. Das sind verschieden Abgepeicherte Settings wie Hallkonfigurationen, EQ-Einstellungen ausgewählter Kanäle. Alle was man in einerSzene speichern kann ist möglich. Die kann man dann per Midibefehle z.B. Von einem Keyboardcontroller aus laden. Damit kann man also Songsettings oder auch nur z.B andere Einstellungen für ein Solo auch vom Keyboard steuern. Und es geht via Midikabeln. D.h. Man braucht keinen PC dazu.
Hab ich schon malgesagt dass mir das X32 Konzept gut gefällt?
 
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Seit Jahren freue ich mich über die neuen Firmware Downloads, die Updates der X-Edit und x 32 Mix.
Was da in den letzten Jahren implementiert wurde ist großartig : Combinator, Subharmonic, D-Esser , RTA, Snippets, Automix usw,usw.
neuerdings X-Touch Einbindung ( schon habe ich einen zusätzlichen Monitormischer )
Sicherlich benötigt niemand 34 vorkonfigurierte Effektmaschine welche sich teilweise an den "Klassikern" orientieren.
Kaum jemand wird den Automix in täglichen Gebrauch verwenden
Auch wird ein Modulator oder ein Gitarrenverzerrer den wenigsten fehlen.
Es ist aber ein gutes Gefühl wenn ich den Eindruck habe dass nichts fehlt - und wenn, so könnte es sein, dass im nächsten FW Update wieder eine Überraschung wartet.
Die Frage der "rider Tauglichkeit" hat sich in meinem Umfeld erledigt.
 
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Die Frage der "rider Tauglichkeit" hat sich in meinem Umfeld erledigt.
Ich hatte heuer schon einige auf denen 'No Digico' gestanden ist aber auf der Positivliste das M32. Das X32 traut sich wohl noch immer keiner rein schreiben;-)
 
Riderfestigkeit dürfte für den Threadersteller mit eigener Band nich wirklich relevant sein ;).
Ich würde das Q-16 für den genannten Einsatzzweck einem X32 vorziehen - nicht, weil ich selbst A&H-Fan bin, aber weil ein X32 in diesem Setup vermutlich ziemlicher Overkill wäre. Subgruppen wird man in einer 3-Mann-Band wohl kaum vermissen...
 
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