Digitalpiano zum lernen am PC

  • Ersteller Bounty7
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Hab nochmal alles verglichen und lande immer wieder beim p-45.
Gibt es denn noch Unterschiede bei den Größen der Tasten oder ist das überall gleich?
 
Es gibt Geräte mit sogenannten "Minitasten", hauptsächlich bei den Synthesizern. Die Geräte, welche wir dir hier vorgeschlagen haben, haben allerdings alle die normale Tastengröße und gewichtete Tasten.

Trotzdem spielen sich die Geräte doch leicht unterschiedlich. So wie sich auch jedes Klavier und jeder Flügel leicht unterschiedlich spielt, so empfinden die Hersteller der Digitalen Pianos mal etwas mehr die eine Klavier/Flügelmarke nach, mal die andere. Jeder Mensch ist da etwas unterschiedlich, was er bevorzugt. Das ist eine reine Sache des persönlichen Geschmackes.
Ich konnte schon nach ein paar Wochen nachdem ich mit klimpern angefangen hatte sagen, welche Tastatur ich mag und welche ich nicht so mag. Einfach indem ich ein paar Tasten gedrückt habe. Ich habe Anfang 2012 mit Klavierspielen angefangen und meine Vorlieben für bestimmte Hersteller sind immer noch die selben. Es lohnt sich also durchaus, auch als Anfänger, die Geräte mal zu befühlen.

Lg, TaTu
 
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Hallo bounty7,

bei mir war die Situation folgende:
so ähnlich wie Du es vorhast, habe ich auch angefangen, allerdings nicht mit einem Laptop, sondern dem PC.
Da ich die Kosten für ein richtiges Digi-Piano gescheut hatte, kaufte ich mir ein gebrauchtes Masterkeyoard mit einer ordentlichen Tastatur (Fatar Studio 1100).
Auch bei mir war/ist der Platz knapp, deshalb war ständiges Auf- und Abbauen angesagt. Kein Vergnügen, bei einem Gewicht von ca. 26 kg.
Dazu gesellte sich natürlich auch noch das jedes mal nötige Verkabeln (da das Keyboard noch echte Midi-Anschlüsse hat und kein USB, war noch ein genbrauchtes Midi-Interface vonnöten), eventuell PC hochfahren, mindestens aber das Starten der Software, etc.
Alles zusammen war nicht gerade förderlich für die Übungsmotivation.

Als nächstes besorgte ich mir für kleines Geld ein iPhone 4s, auf das ich die App "iGrand Piano" (regulärer Preis: 19,99€, gekauft für 7,99€ bei einer der regelmäßigen Sonderpreisaktionen von IK-Multimedia) installierte, sowie ein gebrauchtes iRig Midi Interface, um das iPhone mit dem Keyboard zu verbinden.
Das war schon mal deutlich komfortabler, als die Konfiguration mit dem PC.
Die App ist deutlich schneller startbereit, außerdem ist hier der der Aufwand mit dem Verkabeln geringer,als beim PC und ich konnte mir aussuchen, wo ich das Keyboard aufstelle, weil ich ich ja nicht mehr auf den PC im Arbeitszimmer angewiesen war.
Die Qualität und Spielbarkeit der App ist sehr gut, lässt die diversen kostenlosen Software-Piano nicht vermissen.

Dann ergab es sich, dass ich für einen Schnäppchenpreis ein Stagepiano mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern ergattern konnte.
Somit fielen die Einschränkungen und Unbequemlichkeiten, die die Lösungen mit externen Soundgeneratoren mit sich brachten, natürlich weg. (wie bebop99 bin ich längst der Auffassung, dass ein tonloses Masterkeyboard mit externer Klangerzeugung eigentlich nur Sinn macht, wenn man ein fest installiertes System hat, wo man nichts ständig auf- und abbauen, verkabeln etc. muss und das "extra Gewurschtel", wie bepop99 es nennt, nicht stattfindet)

Ich konnte nun das Keyboard aufstellen, wo ich wollte, Knöpfchen drücken und loslegen. Kein lästiges Verkabeln, App starten, etc., die Übungsmotivation und -häufigkeit war deutlich angestiegen.
Alles Prima!
.
.
.
Alles Prima?
Naja, nicht ganz...
Denn immer noch bestand das Problem des fehlenden festen Standplatzes, was im Grunde weiterhin bedeutete,dass das Piano auf- und abgebaut werden musste.
Kein Spaß, wenn das Teil 35 kg wiegt...:igitt:
Für den Übergang wurde mir vom Innenministerium genehmigt, das Piano im Schlafzimmer aufzustellen, aber nur solange, bis etwas neues, etwas,das sich bei Nichtbenutzung besser verstauen lässt, da ist.
na immerhin..:engel:
Mittlerweile ist es aber auch schon wieder aus dem Haus und zum Wochenende sollte das Roland FP-30 endlich Einzug halten.
Momentan bespiele ich übrigens wieder das Masterkeyboard mit dem iPhone als Klangerzeuger.

So, langer Rede kurzer Sinn:
Sei Dir im Klaren darüber, dass die Übungsmotivation umso höher ist, je weniger "Gewurschtel" man hat.
Wenn man keinen festen Platz hat, ist es zudem sehr wichtig, dass das Piano ein bandscheibenfreundliches Gewicht hat.
Falls Du trotzdem unbedingt eine Lösung mit externer Klangerzeugung vorziehst und zufälligerweise ein iPhone (mindestens 4s, oder entsprechendes iPad) besitzt, würde ich auf jeden Fall die Version mit einer Piano App (wie zb. iGrand Piano oder CMP Piano) ernsthaft in Betracht ziehen.
Ziemlich neu ist übrigens die App "Collossus Piano" von "Crudebyte", dem Entwickler von CMP Piano. https://www.crudebyte.com/mobile/colossus-piano/
Allerdings ist diese etwas teurer, kostet je nach Variante zwischen 20€ und 50€. Da sind dann aber auch die Samples zwischen 3,4 und 14 GB groß, also locker mal im Bereich der Piano-VSTs für den PC.
Man bräuchte also ein mit entsprechend ausreichendem Speicher ausgestattetes iPhone/iPad.

Mein unmaßgeblicher Rat:
Dein Budget gibst Du mit 500€ an.
Dafür bekommst du schon ordentliche Stagepianos mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern.
Wenn's drin ist, leg noch 'nen Hunni drauf, dann bekommst Du schon das FP-30 nach Hause geliefert.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass Du mit so einer Lösung auf Dauer besser fährst und glücklicher wirst.
 
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Hallo bounty7,

bei mir war die Situation folgende:
so ähnlich wie Du es vorhast, habe ich auch angefangen, allerdings nicht mit einem Laptop, sondern dem PC.
Da ich die Kosten für ein richtiges Digi-Piano gescheut hatte, kaufte ich mir ein gebrauchtes Masterkeyoard mit einer ordentlichen Tastatur (Fatar Studio 1100).
Auch bei mir war/ist der Platz knapp, deshalb war ständiges Auf- und Abbauen angesagt. Kein Vergnügen, bei einem Gewicht von ca. 26 kg.
Dazu gesellte sich natürlich auch noch das jedes mal nötige Verkabeln (da das Keyboard noch echte Midi-Anschlüsse hat und kein USB, war noch ein genbrauchtes Midi-Interface vonnöten), eventuell PC hochfahren, mindestens aber das Starten der Software, etc.
Alles zusammen war nicht gerade förderlich für die Übungsmotivation.

Als nächstes besorgte ich mir für kleines Geld ein iPhone 4s, auf das ich die App "iGrand Piano" (regulärer Preis: 19,99€, gekauft für 7,99€ bei einer der regelmäßigen Sonderpreisaktionen von IK-Multimedia) installierte, sowie ein gebrauchtes iRig Midi Interface, um das iPhone mit dem Keyboard zu verbinden.
Das war schon mal deutlich komfortabler, als die Konfiguration mit dem PC.
Die App ist deutlich schneller startbereit, außerdem ist hier der der Aufwand mit dem Verkabeln geringer,als beim PC und ich konnte mir aussuchen, wo ich das Keyboard aufstelle, weil ich ich ja nicht mehr auf den PC im Arbeitszimmer angewiesen war.
Die Qualität und Spielbarkeit der App ist sehr gut, lässt die diversen kostenlosen Software-Piano nicht vermissen.

Dann ergab es sich, dass ich für einen Schnäppchenpreis ein Stagepiano mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern ergattern konnte.
Somit fielen die Einschränkungen und Unbequemlichkeiten, die die Lösungen mit externen Soundgeneratoren mit sich brachten, natürlich weg. (wie bebop99 bin ich längst der Auffassung, dass ein tonloses Masterkeyboard mit externer Klangerzeugung eigentlich nur Sinn macht, wenn man ein fest installiertes System hat, wo man nichts ständig auf- und abbauen, verkabeln etc. muss und das "extra Gewurschtel", wie bepop99 es nennt, nicht stattfindet)

Ich konnte nun das Keyboard aufstellen, wo ich wollte, Knöpfchen drücken und loslegen. Kein lästiges Verkabeln, App starten, etc., die Übungsmotivation und -häufigkeit war deutlich angestiegen.
Alles Prima!
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Alles Prima?
Naja, nicht ganz...
Denn immer noch bestand das Problem des fehlenden festen Standplatzes, was im Grunde weiterhin bedeutete,dass das Piano auf- und abgebaut werden musste.
Kein Spaß, wenn das Teil 35 kg wiegt...:igitt:
Für den Übergang wurde mir vom Innenministerium genehmigt, das Piano im Schlafzimmer aufzustellen, aber nur solange, bis etwas neues, etwas,das sich bei Nichtbenutzung besser verstauen lässt, da ist.
na immerhin..:engel:
Mittlerweile ist es aber auch schon wieder aus dem Haus und zum Wochenende sollte das Roland FP-30 endlich Einzug halten.
Momentan bespiele ich übrigens wieder das Masterkeyboard mit dem iPhone als Klangerzeuger.

So, langer Rede kurzer Sinn:
Sei Dir im Klaren darüber, dass die Übungsmotivation umso höher ist, je weniger "Gewurschtel" man hat.
Wenn man keinen festen Platz hat, ist es zudem sehr wichtig, dass das Piano ein bandscheibenfreundliches Gewicht hat.
Falls Du trotzdem unbedingt eine Lösung mit externer Klangerzeugung vorziehst und zufälligerweise ein iPhone (mindestens 4s, oder entsprechendes iPad) besitzt, würde ich auf jeden Fall die Version mit einer Piano App (wie zb. iGrand Piano oder CMP Piano) ernsthaft in Betracht ziehen.
Ziemlich neu ist übrigens die App "Collossus Piano" von "Crudebyte", dem Entwickler von CMP Piano. https://www.crudebyte.com/mobile/colossus-piano/
Allerdings ist diese etwas teurer, kostet je nach Variante zwischen 20€ und 50€. Da sind dann aber auch die Samples zwischen 3,4 und 14 GB groß, also locker mal im Bereich der Piano-VSTs für den PC.
Man bräuchte also ein mit entsprechend ausreichendem Speicher ausgestattetes iPhone/iPad.

Mein unmaßgeblicher Rat:
Dein Budget gibst Du mit 500€ an.
Dafür bekommst du schon ordentliche Stagepianos mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern.
Wenn's drin ist, leg noch 'nen Hunni drauf, dann bekommst Du schon das FP-30 nach Hause geliefert.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass Du mit so einer Lösung auf Dauer besser fährst und glücklicher wirst.

Kann ich mir gut vorstellen, dass das erstmal anstrengend wird mit dem ständigen Auf- und Abbauen. Hab übrigens auch nen PC keinen Laptop

Das mit dem Iphone klingt zwar auch recht interessant, jedoch hab ich nen total kaputten Bildschirm und stells mir jetzt auch mit dem kleinen Bildschirm, wenn man mal etwas nachspielen möchte, recht anstrengend vor.

Das Fp-30 ist doch ebenfalls ein Digital Piano zum nutzen am Pc oder? Lese da gerade:
  • Leistungsfähiger Verstärker und Stereolautsprecher für einen eindrucksvollen Klang
aber das Klavier wird zu keiner Zeit ohne Kopfhörer genutzt.
Wieso dafür dann mehr zahlen als fürs Yamaha?
Oder versteh ich gerade irgendwas ganz falsch.
 
Das mit dem Iphone klingt zwar auch recht interessant, jedoch hab ich nen total kaputten Bildschirm und stells mir jetzt auch mit dem kleinen Bildschirm, wenn man mal etwas nachspielen möchte, recht anstrengend vor.
Neee,
du spielst nicht auf dem iPhone.
Du schließt das Keyboard ans iPhone nimmst dieses anstelle des PCs/Laptops als Klangerzeuger.

Das Fp-30 ist doch ebenfalls ein Digital Piano zum nutzen am Pc oder? Lese da gerade:
  • Leistungsfähiger Verstärker und Stereolautsprecher für einen eindrucksvollen Klang
aber das Klavier wird zu keiner Zeit ohne Kopfhörer genutzt.
Wieso dafür dann mehr zahlen als fürs Yamaha?
Oder versteh ich gerade irgendwas ganz falsch.
Das FP-30 kann man sowohl als Masterkeyboard für PC/Laptop/iPhone/iPad einsetzen, als auch als eigenständiges Instrument mit eigener Klangerzeugung inkl. Lautsprechern.

Beim "Hunni mehr" ging ich von deinem angegeben Budget von 500€ aus. Da das P-45 aber nur ca. 450€ kostet, wäre der Mehrpreis fürs FP-30 natürlich schon deutlicher.

Warum mehr zahlen, als für's Yamaha?
Der Hauptgrund für mich wäre vor allem die bessere Tastatur.
Das ist natürlich wie bei so vielen Dingen Geschmackssache.
Aber Du wirst für ein bißchen mehr "Geld in die Hand nehmen" eine deutlich bessere Tastatur erhalten, an der du vermutlich länger Spaß haben wirst.
Für mein Empfinden bietet das P-45, aber auch das teurere Yamaha P-115 oder P-255 nicht annähernd das "akustische Klavier-Feeling", wie das FP-30.
Ich sage nicht, dass die Tastaturen schlecht sind, sie fühlen sich halt nur, zumindest für mich, sehr viel keyboardartiger und weniger klavierartig an, als das FP-30.
Beim P-45 kommt noch hinzu, falls Du doch die eigene Klangerzeugung nutzen und auf das Midi/PC-Gewurschtel verzichten möchtest, dass dieses eine 64-stimige Polyphonie gegenüber den 128 beim Roland besitzt.
Wie weit sich das beim "normalen" Klavierspiel in der Praxis auswirkt, müssten erfahrenere Mitglieder besser beurteilen können.

Am Ende läuft's aber eh darauf hinaus, dass Du nicht ums selber Ausprobieren herumkommen wirst, um zu sehen, welche Tastatur Dir am sympathischsten ist.
 
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Ich habe das Gefühl, die Entscheidung für das P-45 steht eigentlich seit dem ersten Beitrag und das hat sich durch die Erörterung aller möglichen Aspekte und Alternativen nicht geändert.
Grundsätzlich spricht auch nichts gegen das kleine Yamaha, also: viel Spaß und Erfolg damit! :great:

Gruß Claus
 
ja schon, aber er schreibt ja auch, dass es ihm hauptsächlich auf die Güte der Tastatur ankommt.
Und gerade, wenn man schon ein gutes akustisches Klavier im Haus stehen und somit ständig den unmittelbaren und direkten Vergleich hat, könnte ich mir vorstellen, dass man mit einer Tastatur, die sich sehr viel keyboardartiger anfühlt, recht schnell unzufrieden oder gar unglücklich wird.

Ich will es ihm ja auch nicht ausreden, sondern auf eine Alternative aufmerksam machen, die angesichts des relativ geringen Mehrpreises ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist
 
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Hab nochmal alles verglichen und lande immer wieder beim p-45.
Du hast die Datenblätter/Beschreibungen/Empfehlungen verglichen, oder bist Du in den Laden und hast da selbst mal Hand angelegt? Papier ist geduldig, Testberichte auch. Selbst persönliche Erfahrungen anderer helfen Dir nur bedingt. Das einzige was wirklich zählt ist: Wie fühlt/hört sich das FÜR DICH an und ist das so, dass Du damit eine Weile Klar kommst?
Wieso dafür dann mehr zahlen als fürs Yamaha?
Du bezahlst im Großen und Ganzen für die Tastatur. DIe Elektronik gibt's mehr oder weniger als goodie dazu. Die Lautsprecher bestimmen den Preis nicht. In der Preisklasse klingen sowieso alle bescheiden.

Wenn das P45 für Dich passt, nimm das und spar Dir den Aufpreis. Aber bitte entscheide das nicht, ohne es selbst im Vergleich ausprobiert zu haben. Du kaufst doch bestimmt auch keine Schuhe danach, ob sie jemand anderem gut passen oder gefallen. Besonders, wenn Du vor hast, sie täglich zu tragen.

Es hat wirklich einen Grund warum es für praktisch identische Pianos unterschiedlicher Hersteller und Modelle im gleichen Preisrahmen immer noch einen Markt gibt und nicht nur ein einziges verkauft wird. Sie sind verschieden.
 
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Tut mir Leid, wenn ich hier das Gefühl vermittle, dass ich nur das Yamaha möchte.

Ich hab eben die teureren Modelle auch angeschaut und da ich ja die Tastatur übers Bild nicht vergleichen kann, bin ich immer davon ausgegangen, dass mir jetzt hier nur Modelle angeboten werden, die teurer sind, da ich sie eben auch ohne Pc und Kopfhörer nutzen kann. Da dies zu 99% nicht passieren wird, bin ich immer wieder auf die billigere Variante zurück. Ich kenne in der Nähe von mir kein Geschäft, das die beiden Modelle ausgestellt hat, aber ich werde mich nochmal umschauen.

Bitte nicht falsch verstehen. Bin jedem hier sehr dankbar für die nette Mithilfe.
 
darf man fragen, was man sich unter "in der Nähe von mir" vorzustellen hat?
 
Tut mir Leid, wenn ich hier das Gefühl vermittle, dass ich nur das Yamaha möchte.
Da gibt es nichts zu bedauern, Hauptsache ist doch, der Zweck der Kaufberatung wurde erfüllt.
Die verschiedenen Argumente und Alternativen wurden benannt, aber deren Bewertung liegt sinnvollerweise allein bei dir.

Gruß Claus
 
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..., dass mir jetzt hier nur Modelle angeboten werden, die teurer sind, da ich sie eben auch ohne Pc und Kopfhörer nutzen kann. Da dies zu 99% nicht passieren wird, ....
Lass dich nicht verrückt machen.

Worum´s IMHO geht:
Du suchst nach einer günstigen Möglichkeit neben dem Üben auf deinem Klavier auch leise und mit Kopfhörern zu üben. Um es günstig zu halten würdest du auf alles Unnötige verzichten und die Klangerzeugung auch über den PC in Betracht ziehen.

Das Yamaha P-45 entspricht meiner Meinung nach genau deinen Wünschen und wird vermutlich auch eine der günstigsten Möglichkeiten sein.
  • 88 Tasten Standardtastatur
  • Hammermechanik
  • USB-Port zum Anschluss an den Computer
  • Kopfhöreranschluss
  • tadelloser Pianosound (vor allem mit Kopfhörer sehr schön)

Ein Masterkeyboard (also ohne eigene Klangerzeugung) mit 88 Tasten und Hammermechanik kostet dich auch knapp € 400,- (das günstigste dass ich jetzt bei Thomann auf die schnelle gesehen habe ist das Studiologic SL88 um € 398,-). Dazu kommt dann noch eine Pianosoftware und vor allem das nervige Starten des PCs und der Software.

Ich habe das alles hier. PC mit Masterkeyboard (zwar ohne Hammermechanik, ist aber ein grundsätzlich anderer Einsatzzweck), dazu Steinbergs Grand3 Software (€ 150) und ein Stockwerk tiefer das Yamaha P-45 für unsere Vokalensemble-Proben.

Wenn mir beim Üben (singen) eine Figur nicht ganz klar ist laufe ich fast immer schnell runter zum Yamaha, denn bis das am PC alles läuft bin ich schon wieder längst zurück aus unserem Probenraum. Einschaltknopf drücken und spielen ist doch weit weniger umständlich als PC und Software starten, Lautsprecher deaktivieren, Kopfhörer anschließen ...

Und das Yamaha P-45 ist wirklich nicht so schlecht wie hier oft geschrieben wird. Natürlich kommt das Spielgefühl nicht an ein akustisches Klavier heran (das schafft wohl kaum ein Digitalpiano aber du hast ja daneben sowieso ein Akustisches), und es gibt auch klanglich Bessere. Aber wir nehmen das P-45 jetzt meist sogar bei unseren Auftritten mit, da das Roland FP-7 unseres Pianisten halt gut doppelt so schwer ist ... :)

lg Thomas
PS: Natürlich ist es immer gut, das vor Ort zu testen und zu vergleichen. Aber man sollte dabei vielleicht nicht vergessen, was und wofür man etwas kaufen will. Ich habe mich schon oft vor lauter "Vergleichen" Stufe um Stufe raufgehandelt und am Ende Sachen gekauft, die das vielfache von dem gekostet haben was ich eigentlich gebraucht hätte. Und das dann halt für mich fast ohne Mehrwert.
 
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Und das Yamaha P-45 ist wirklich nicht so schlecht wie hier oft geschrieben wird.
Zumindest in diesem Thread wurde das nicht geschrieben. Das Yamaha P-45 kommt für einige der Boardkollegen im Vergleich zu anderen Einsteiger-Digitalpianos nicht richtig mit, gerade hinsichtlich der ausdrücklich geforderten Tastaturqualität - das ist aber etwas anderes als "schlecht".

Gruß Claus
 
... der ausdrücklich geforderten Tastaturqualität...
Irgendwie geht dann jeder Thread irgendwann in diese Richtung. Aber Bounty7 hat das nie gefordert. Habe jetzt extra noch mal alles durchgelesen. Für seine Anforderung passt das ins Auge gefasste P-45. Warum soll er dann mehr ausgeben?
 
Genau das lese ich aber aus seinen Beiträgen heraus, dass ihm die Tastatur wichtig sei und dass diese gut sein soll.

Ganz ehrlich?
Wenn ich vor der Entscheidung stünde, ein neues P-45 als reines Masterkeyboard zu kaufen, würde ich mich stattdessen in den einschlägigen Verkaufsplattformen nach einem gebrauchten Masterkeyboard mit ordentlicher Hammermechanik umschauen.
Das von mir genannte Fatar Studio 1100 wird mittlerweile öfters für ganz kleines Geld (teilweise für nicht mal 100€) angeboten.
Und sehr viel schlechter, wenn überhaupt, als die P-45-Tastatur ist dessen Tastatur auch nicht.
Für meinen Geschmack bietet weder das eine noch das andere ein "echtes Klaviergefühl", sondern doch eher ein"Keyboardgefühl".
OK, im Preisbereich, über den wir hier sprechen, bietet keines der DPs ein wirklich authentisches Gefühl.
Aber das FP-30 kommt dem schon verdammt nahe.
Jedenfalls ist, ich betone es immer wieder: für meinen Geschmack, der "Gefühlsunterschied" zwischen einem P-45 und einem FP-30 deutlich größer, als der zwischen dem Fatar und dem P-45.

Wie gesagt: wäre es meine Entscheidung, würde ich, sofern finanzierbar, das max. Budget etwas überschreiten und mir die für meinen Geschmack bessere Tastatur holen.
Oder ich würde, müsste ich im Budget bleiben und ich kategorisch ausschließen könnte, jemals eine interne Klangerzeugung zu vermissen, gleich 350-200 € sparen und auf ein gebrauchtes MasterKeyboard mit nicht wirklich schlechterer Tastatur gehen.
 
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Tastaturqualität...
Wie gesagt ist mir nur die Tastatur wichtig.

Niemand will Bounty7 das Yamaha P-45 ausreden, aber seine Nachfrage im Thread und eine Kaufberatung haben nun einmal den Sinn, weitere Möglichkeiten anhand des Anforderungsprofils zu besprechen.
Warum soll er dann mehr ausgeben?
Das hängt von Bounty7s Bewertung der Tastaturen ab und davon, ob ihm eine bessere Qualität den Mehrpreis wert wäre. Diese Einschätzung ist natürlich ureigenste Sache von Bounty7.

Gruß Claus
 
Da ich noch nie auf einem Keyboard oder Digitalpiano gespielt habe, weiß ich natürlich nicht ob die Tastatur mich stört.
Fürs schöne Spielgefühl geh ich dann sowieso zum Klavier rüber, da das Digitalpiano nur dafür da ist, die Stücke zu üben / erlernen.

Das nächste Geschäft ist etwa 20km entfernt, hat jedoch die Modelle nicht da.
 
Dann sag doch mal, was er denn so an Modellen da hat!
Vielleicht hat er ja eins davon vorrätig: P115/YDP143/YDPV240/DGX660/DGX650
Laut Yamaha haben alle die GHS-Tastatur, die auch im P-45 verbaut ist.

Bei Roland müssten die Modelle RP401R und F-103R die gleiche PHA-4 Standard-Tastatur wie das FP-30 haben. Bei Roland könntest Du zur Not auch noch das FP-90 zum Vergleich nehmen, wobei dieses nach meiner Einschätzung etwas leichtgängiger ist, als das FP-30. Trotzdem sehr ähnliches Gefühl, wobei mir das FP-30 etwas besser gefallen hatte, eben weil sich die Tasten etwas schwerer anfühlten

Also rein fürs Gefühl könntest Du somit auch eines dieser Geräte anspielen, sofern vorhanden.
Irgendwas davon muss doch im Laden herumstehen...

PS:
Da ich noch nie auf einem Keyboard oder Digitalpiano gespielt habe, weiß ich natürlich nicht ob die Tastatur mich stört.
Fürs schöne Spielgefühl geh ich dann sowieso zum Klavier rüber, da das Digitalpiano nur dafür da ist, die Stücke zu üben / erlernen.
Naja, ich seh's so: Du bist nach eigener Aussage Anfänger.
Das bedeutet für mich, dass für Dich Klavierspielen auf absehbare Zeit erst mal üben, üben, üben, lernen, lernen, lernen bedeutet.
Die meiste Zeit am Klavier wirst Du also nicht damit verbringen, diesem locker und flockig die schönsten Melodien zu entlocken, sondern mit "harter, bodenständiger Arbeit" ;-)
Und da bin ich de Meinung, dass einem auch, oder gerade besonders, diese "harte Arbeit" lockerer von der Hand geht, wenn einem die Tastatur ein angenehmeres Gefühl vermittelt
 
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Ich muss kurz noch einen kleinen Nachtrag schreiben.

Da ja sowohl die Möglichkeit eines Digitalpianos wie auch eines Masterkeyboards mit Klangerzeugung am PC angedacht sind/waren.

Ich hatte heute Besuch von einem Freund (Pianist, Komponist) dem ich natürlich auch wieder meine neuesten Spielereien am PC gezeigt habe. Dazu zählt eben auch ein Masterkeyboard Nektar Impact (zum Noteneingeben gedacht) mit Grand3 von Steinberg wenn ich mal irgendwas kurz anspielen will, und nicht ins "Musikzimmer" in das Erdgeschoß laufen möchte.
Er hat ein wenig damit gespielt und ich dachte eigentlich ihn wird die Keyboardtastatur stören, aber er meinte das geht gar nicht so schlecht. Allerdings irritiert ihn die Zeitverzögerung extrem. Mir ist dieses Delay bisher nicht einmal aufgefallen muss ich gestehen. Aber nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde fällt es mir natürlich auch auf.

Wie gesagt, ihn störte am meisten das Delay - und hier werkelt ein i7 mit 12GB RAM und SSD mit einem sauberen Windows 10!

Für´s Noteneingeben und kurz was Anspielen reicht´s allemal. Aber wenn das zum Klavierüben genutzt werden soll, sollte man unbedingt darauf achten, das Delay kurz zu halten. Ich vermute in meinem Fall die Ursache beim ASIO-Treiber. Aber wie gesagt, bei mir ist das kein Problem.

lg Thomas
 
Hatte leider kein Internet die Tage!
An Delay hab ich noch gar nicht gedacht, aber das muss ich wohl selbst einfach ausprobieren.
Ich werd mich jetz mal durchprobieren ^^
 

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