Alter Fender Twin Reverb Umbau in Top und Box Problem mit Federhall

@captain0492

EVM12Ler Scheint ja der "Duesenberg" unter den Speakers zu sein...:cool:
(zumindest mal :eek:preislich)
Jensen (welcher ?) bzw. WGS12C :)great:zwiefldraader) scheinen ja auch recht leckere Alternativen zu sein.

Meinst Du das die G12M70 gar nicht die original verbauten sind ?

Mir geht`s halt bei diesen Amp nicht um Zerre sondern um gemütlich "bluesy" Fender Sound also klar Vintage;)
( im Prinzip war für mich die bestehende Kombi eh schon "Zucker"...)
 
Sorry Doppelpost
 
Meinst Du das die G12M70 gar nicht die original verbauten sind ?
Definitiv nicht, die waren um 1980 rum der Standard in Marshall und Laney Cabs.
Und Du wirst Dir, klanglich gesehen, den größten Gefallen damit tun die auszutauschen.
 
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@crazy-iwan

Das hätt` ich mir nicht gedacht.
Kannst Du mir sagen , was eigentlich original damals verbaut wurde ?
 
Normalerweise Oxfords oder JBLs, beide heutzutage aus Unobtanium...
 
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:D , das merk`ich mir !
Ich hab`ja jetzt schon mehrfach von Euch hilfsbereiten und freundlichen Zeitgenossen den "Wink mit dem Zaunpfahl" bekommen andere Speakers einzusetzen - dem werde ich jetzt auch folgen !
(Wisst`s eh, alter Esel bewegt sich manchmal ungern vom gewohnten "Platz" weg)
Mit den 3 bereits genannten Speaker-Typen , kann ma ja verm. nix falsch machen - da hab ich jetzt die "Qual" der Wahl ! (Mal sehen was YT so hergibt...)
(Jensen C12N ?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, keinen Jensen C12N...wenn was Jensen-ähnliches dann Jupiter 12LC oder WGS G12C
In einem Twin kann auch ein Mix aus WGS G12C und G12C/S interessant sein, (2x C/S vermutlich eher zuviel der Höhen) oder (falls man sich das Fitness Studio sparen will) ein EVM12L und wenn die Höhen nerven dann ein Eminence Cannabis Rex oder Swap Thang... aber bitte keinen C12N...
 
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Meinst Du das die G12M70 gar nicht die original verbauten sind ?
hm.
Leider nicht ganz so definitiv.
Wenngleich die 7enders gerne mit JBLs kamen (das war dann die aufgerüstete Version) oder mit Oxfords und dergleichen (irgendwann kamen dann die Eminence.. auch so um die Zeit herum), gab es eine Weile auch Celestions serienmässig in 7ender Amps. Zumindest findet man ab und zu im Netz etwas über Twin Reverbs mit G12M-70. Und das sind dann immer Silverface-Amps. Und hier haben wir es auch mit einem Ultralinear Silverface zu tun, wenn ich die Informationen richtig interpretiere.
Es gab auch nicht sooo viel Auswahl an Lautsprechern, die einen 135w Amp ggf. überleben.
Die Jensens waren definitiv zu schwach dafür, Oxfords sicher auch. Was war dann in den Amps, die nicht mit JBL ausgeliefert wurden...?

Also - es könnte schon sein, dass die Pappen original sind.

Allerdings war 7ender noch nie bekannt dafür, teure Speaker zu verbauen. Auch die heute legendären Jensens waren in den 60ern die Budgetvariante...
Für MEINE Ohren tut man einem Twin fast IMMER etwas Gutes, wenn man die Lautsprecher upgraded. Wenn es britisch colorierte Lautsprecher sind überdies.
Aber die Wahl will gut überlegt sein.
Man verkauft mit den Celestions einfach jede Menge von den seidigen, offenen Höhen, die gute 7ender Amps haben, weil diese dann einfach nicht abgebildet werden. Ein gute Twin hat immer auch etwas Luftiges im TopEnd. "Sogar" mein in Gitarristenkreisen nicht sehr geliebter "Red Knob" The Twin liefert diese luftigen, seidigen Höhen. Ein britischer Speaker nöckt da kurz drunter die Hochmitten rein und schneidet die Luft einfach ab. :(
Ein Celestion der so etwas mMn durchaus abgebildet kriegt ist ein alter Pre-Rola G12H30 55Hz Basscone. Aber da verträgt ein Pärchen eben nur 60w - zu wenig für den Twin.
Das andere Charaktermerkmal für amerikanische Cleansounds sind spankige Höhen (das kann der G12H30 leider nicht sooo gut). Das bildet den Anschlagsknack gut ab und ist etwas für die Tonformung. Eben das, was Countrylines so gut nach vorne bringt und einen beim Zuhören "YIIIEEHAA" und einen Cowboyhut in die Höhe werfen lässt, auch wenn man kein Countryfan ist.
Insgesamt sind amerikanische Lautsprecher etwas linearer in der Widergabe - also keine ausgeprägten Mittenbetonung wie bei den Briten.

Ob es DAS ist, was DU willst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Spank und Sparkle mit ordentlicher Leistungsaufnahme ist für mit der WGS G12C. Macht sich besonders gut mit seinem "kleinen" Bruder G10C im Team. Der "Kleine" liefert nämlich in den unteren Mitten das nach, was der "Große" nicht von vorneherein hat.
Wenn es weniger Spank geben soll ist ein Pärchen ET65 von WGS das Ticket, finde ich. Und und und...

s´Zwieberl
 
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Also - es könnte schon sein, dass die Pappen original sind.
Mhm, interessant.
Die haben auch durchaus n Frequenzverlauf, der mir Clean gefallen hat - nur nicht mit Band.
Haben halt extrem loose Bässe und n Scoop, und dazu kratzige Höhen.
Kann mir vorstellen, dass die grad mit ner Tele echt Zähne bersten lassen.
 
Meine Güte , Ihr seid schnell, Danke !

Für´s Erste hat gleich das "Herzerl" zum hüpfen angefangen für

https://www.tube-town.net/ttstore/L...ar-Speakers/WGS-G12C-12-75-W-8-Ohm::4964.html

wegen



C/S und ET65 sind auch fein , aber der hat die "Luft"...:great:

Natürlich ist der Mischvorschlag (10c) vermutlich gleich noch optimaler.

Da aber der Frontausschnitt schon für`n 12er drinn ist , würde das eine gröbere Umbauarbeit bedeuten...:gruebel:

@zwiefldraader
Hab mich auch gewundert, und hab`s einem Vorbesitzer zugeordnet, der diesen Twin als Keyboardverstärker (vm. Hammond") lt. meiner Info benutzt hatte ( deshalb auch der beim Kauf fehlende original Halltank)
P.S. Was hält`s Du von der Mischung zwischen den noch funtionierenden G12M70 und dem WGS ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @4769

nur keine Angst vor dem Umbau. Das lässt sich sehr einfach bewerkstelligen.
Den Adapter gibts bei Dirk zum vertretbaren Kurs. Spart den Umbau.
Und wenn es eng zugehen sollte, kann man an einer Seite ein bissl was vom Adapterring außen absäbeln. Ich nutze meine mit großer Freude.

Der G12C ist eine echte Diva und verträgt sich nicht mit jedem Speaker an seiner Seite. Interessanterweise auch nicht optimal mit sich selbst.
Mit dem 10er aber ein Träumchen. Ehrlich gesagt habe ich nur zwei Lautsprecher entdeckt, die mit dem G12C richtig gut zusammenspielen. Und das ist der G10C oder der Black´n´Blue (AlNiCo, Blue Bulldog Derivat) - letzterer mit 15w aber VIEL zu schwach für Deine Zwecke.
Ein 10er mit Converterring ist auch nicht teurer als ein zweiter G12C. Und klingt zusammen GRÖßER als zwei G12...

s´Zwieberl
 
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Adapterring heisst das "Zauberwort" ! :D
(Hab`mich schon wieder mit der Stichsäge gesehen...)

No dann wird`s diese Kombi !!:great: (der "Esel" hat sich bewegt)

Vielen Dank nochmal

Das sich 2 G12c miteinander nicht vertragen...
Kannst Du den Effekt beschreiben ?
 
Der G12C ist nicht gerade ein mittenreicher Lautsprecher, eher ein bisschen "scooped" im Vintagesinn.
Das bedeutet klanglich, dass er sowohl über einen sehr runden, vollen Bassbereich verfügt und auch reichlich Höhen für Spank und Sparkle liefert.
Im Doppelpack hat sich bei mir dieser Effekt noch verstärkt. Im Einzelbetrieb ist das klasse, gedoppelt hatte ich den Eindruck, dass mir in der Mitte etwas Fleisch fehlt und die Bässe fast zu dick auftragen.
Der G10C ist das mittenorientierter, hat die Bässe beschnitten aber dafür deutlich mehr untere Mitten als der G12, klingt also "fleischiger" (und das schreibe ich wohlwollend - als Vegetarier, irgendwie komisch). Auch riegelt der oben etwas früher ab und spendiert etwas Rauch für den Klang, den der G12 alleine so nicht unbedingt hat.

Es funktioniert nicht immer (nicht mal oft) 10er und 12er zu mischen - aber bei den Beiden klappt das. Vielleicht weil sie exakt den gleichen Magneten haben, den selben Antrieb und das gleiche Konzept. Auf alle Fälle gehen die gut zusammen, während zwei G12C für much too much der goodies war.
 
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Verstehe...
Manchmal kann zuviel des Guten , auch wirklich zu viel werden...
 
Nun ja, WGS sind sicher fein, ebenso die bei mir original verbauten CTS. Lansings (JBL) waren ja früher das upgrade schlechthin und ein Twin mit den orangen JBLs kostet ja auch heute noch ein paar hundert Euronen mehr - mir persönlich sind sie zu schrill.

Hatte bzw. habe auch noch eine Box bestückt mit den boutique Speakern von Tone Tubby (1 Alnico & 1 Keramik hemp cones), extrem effizient (103db), extrem teuer und extrem gut klingend. Ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach das beste, was man seinem Fender antun kann. Leider neben ar...teuer komischerweise in Europa auch schlecht zu kriegen wegen fehlender RoHS Zertifizierung.
Aber falls man gewillt ist, so ca 500 EU in die Hand zu nehmen, sind diese Speaker wirklich der heilige Gral.
 
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@captain0492
Streich bitte das Wort "unmaßgeblich";)
 
Hatte bzw. habe auch noch eine Box bestückt mit den boutique Speakern von Tone Tubby (1 Alnico & 1 Keramik hemp cones), extrem effizient (103db), extrem teuer und extrem gut klingend. Ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach das beste, was man seinem Fender antun kann.
AlNiCo und HempCone... klingt für das lesende Ohr erst mal ziemlich "warm"... Ich lese immer wieder über die ToneTubbys und es scheint so ne Love/Hate Sache zu sein. Mit klar mehr Lovers.
Aber ich vermute bei der Beschreibung schon einen serious top end roll-off.
Wie sind Deinen Erfahrungen? Ich stelle mir die TTs eher erdig und weich vor. Fehlen da keine Höhen für den klassischen Fender Sparkle?
Ich wäre interessiert...
 
Mein Fall sind die TTs nicht, mir klingen die (wie Du schon angemerkt hast) zu warm. Allerdings ist das schon ne Weile her dass ich so einen gehört habe, evtl haben sie da was geändert? Änderung sind definitiv notwendig gewesen weil bei den TTs ja zumindest am Anfang die Haltbarkeit anscheinend ein Problem war...
 
Den Klang von Lautsprechern zu beschreiben, finde ich immer schwierig. Im Vergleich zu den EVM 12L klingen die TT's etwas wärmer und haben definiertere Mitten, die EV's klingen an sich ja recht kühl und spröde, waren ursrünglich ja PA Lautsprecher.
Bei den TT's darf man am Amp erstmal den EQ ordentlich zurück nehmen, vor allem die Bässe. Sie haben viel seidige Höhen aber nicht den Sparkle, den man an z.B. Jensen C12Q so liebt.
Nutze sie als Extension Cab für meinen zweiten Amp, einen Vibro King, da mir die 3x10 LS alleine zu wenig "unten rum" hatten.

Muss allerdings zugeben, dass das ganze Zeugs in den letzten Jahren vorwiegend zuhause genutzt wurde (aber nicht unbedingt auf Zimmerlautstärke) und erst seit wenigen Wochen wieder in meinem frisch bezogenen Proberaum steht. Was sich nun wie gegen eine bass/drums section durchsetzt, wird sich erst noch zeigen.
 
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