Sinn und Unsinn / Vor- und Nachteile des V-Accordions

Das meiste, was ich von diesen Teilen zu hören bekomme, erinnert dann aufgrund der fehlenden technischen Fähigkeiten an den Heimorgelsound der 70er Jahre.

Gilt das nicht auch für die Akkordeons, wenn man "70er Jahre" durch "30er Jahre" ersetzt?

Viele Grüße

morino47, der überhaupt und auch gar-nie-nicht ein Roland o.ä. spielen möchte.
 
wenn man "70er Jahre" durch "30er Jahre" ersetzt?
Wenn man als Prädikat dafür den 'Klang' nimmt, stimmt das. Eine Geige klingt heute ja auch -von kleinen Weiterentwicklungen so- wie vor 300 Jahren.

Der Unterschied liegt darin, Wie man ein Instrument spielt und da hat es beim Akkordeon schon Weiterentwicklungen seit den 30er Jahren gegeben, die man allerdings erst mal erlernen und beherrschen muss. Ich denke da z.B. an die Art und Weise, wie man heute auf dem Akkordeon Jazz spielt und M3

Genauso reicht es eben bei elektronischen Akkordeons nicht, eine Klangfarbe einzustellen. Aufgrund der fehlenden Attribute welche nur ein akustisches Akkordeon bietet, muss dies durch Ausreizen der technischen Möglichkeiten geschehen. Uwe macht das in Perfektion, da gibt es aber nur ganz wenige davon.
 
Hallo morigol,

wir haben wahrscheinlich aneinander vorbeigeredet. Ich hatte mich sehr kurz gefasst.

Du lehnst offensichtlich die elektronischen Roland-Dinger und Konsorten ab, weil das, was damit von vielen Spielern produziert wird, in Deinen Ohren und für Dein musikalisches Empfinden, milde gesagt, angestaubt ist - 70er Jahre hin oder her. Dass es leuchtende Ausnahmen gibt, gestehst Du zu. Steeger erwähnst Du als solche, und ich ergänze, dass es noch einige andere gibt, und nicht zuletzt sollte auch bekannt sein, dass z.B. in dem angesehenen Akkordeon-Wettbewerb Coupe Mondiale eine eigene Wettbewerbs-Kathegorie für elektronische Akkordeons existiert.

Ich habe mit meinem knappen Beitrag darauf hinweisen wollen, dass man mit derselben Begründung, nämlich dass das, was von vielen Spielern produziert wird, milde gesagt angestaubt ist - 30er Jahre hin oder her -, auch das Akkordeon ablehnen kann. Was bekanntermaßen viele tun, die ihr musikalisches Vorurteil durch ebendiese vielen Spieler bestätigt sehen.

Dass Du und ich und viele andere engagierte Akkordeonisten das Akkordeon nicht ablehnen, liegt eben auch daran, dass sich die Spielkultur auf dem Akkordeon weiterentwickelt hat und ständig weiterentwickelt, und dass man mit diesem Instrument auch anspruchsvollere Musik jenseits des 30er-Jahre-Standards machen kann.

Mozart hat zu seiner Zeit das Klavier ja auch nicht abgelehnt, nur weil seine Zeitgenossen in der Mehrzahl damit Schrottmusik produziert haben.

So sollten wir dem elektronischen Akkordeon auch zugestehen, dass es gepflegt wird und sich weiterentwickeln wird. Dass es im Vergleich mit anderen Musikinstrumenten entwicklungsgeschichtlich noch in den Kinderschuhen steckt, sollten wir ihm nicht negativ anrechnen.

Meint ein völlig unverdächtiger

morino47
 
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maxito
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Darf ich den alten Thread wiederbeleben?

Anm. d. Mod.: Verschoben aus https://www.musiker-board.de/thread...elektronische-akkordeons.451866/#post-8232798
Passt hier besser!


Ich habe am vergangenen Wochenende bei einem Musikhaus ein E-Akkordeon von Bugari gesehen. Ein Händler in meiner Nähe verkauft relativ viele E-Akkordeons (oder wie die heißen) von Roland oder alternativ von Bugari. Die haben überhaupt keine "gewöhnlichen" Akkordeons oder diatonische Harmonikas mehr. Verkäufer der Gitarren- und der Blasmusikabteilung haben mir gesagt, dass sie blass werden, wie gut die Dinger gehen. Der Akkordeon-Händler glaubt auch an das Produkt und präsentierte es ziemlich gekonnt.

Kann mich jemand auf den letzten Stand bringen? Was geht da ab? Wer kauft die Dinger und wofür werden die schwerpunktmäßig eingesetzt? Warum verkaufen sich die gerade jetzt so gut? Wann begann der Hype?
 
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Bernnt
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Ich hatte bis vor zwei Jahren drei Akkordeons. Eine Paola Soprani mit Limex 3, eine Scandalli Showman und meine Hohner Atlantik IIIN.
Da ich mir jetzt als Rentner nochmal ein gutes Akkordeon "gönnen" wollte, dachte ich auch an eine Anschaffung eines Roland.
Ich bin auch noch ab und an als AU unterwegs - dann mit Hauptinstrument Keyboard.
Habe das Roland auch mehrmals angespielt, kam aber mit dem Balgverhalten nicht 100%-ig klar.
Und da ich ja am Keyboard alle techn. Möglichkeiten habe (Begleitautomatik, Midi) habe ich mich entschieden, eine Morino muss her.
Meine Lebensgefährtin hat mich auch ein wenig bestärkt darin ;-)
Es ist dann eine neuwertige Morino VS de Luxe geworden. Ein tolles Instrument - ich hab mich ein wenig in sie verliebt :)

Mittlerweilen habe ich die Soprani und die Scandalli verkauft, mir die Morino midifizieren lassen und bin damit mehr als zufrieden.
Habe mir noch ein IPAD zugelegt und zwei Apps gekauft. Zum einen die Sounds von HDS zum anderen die von Turboreini (Turbosounds).
Die Apps sind für mich ideal, weil ich fast ausschließlich Oberkrainer spiele. Es geht aber auch Musette oder Mosch.

Lange Rede kurzer Sinn - habe die Morino jetzt knapp zwei Jahre und freue mich täglich, wenn ich mir Zeit nehme und damit übe.

Akzeptiere aber jeden, der sich für ein V-Akkordeon entscheidet. Jeder wie er mag.

Gruss, Kurt
 
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Hallo Leute,
Wenn hier im Forum von V-Akkordeons die Rede ist, werden fast immer die Roland-Modelle genannt. Nun gibt es aber auch andere V-Akkos, z.B. die Gwerder DA 7, wie Paul Frager oben schon erwähnt hat. Hat jemand solch ein Instrument? Wenn ja, wie sieht wohl der Vergleich zur Roland FR 8x aus. Mich würde interessieren, warum die Gwerder DA 7 so teuer ist. Immerhin fast doppelt so viel.

VG Chroma
 
Wenn hier im Forum von V-Akkordeons die Rede ist, werden fast immer die Roland-Modelle genannt.

Was daran liegt, dass das V-Accordion eben der bekannteste/verbreitetste Vertreter ist, und Rolands Modell so heißt. Inwiefern man Eigenschaften/Meinungen auf die Pendants anderer Hersteller übertragen kann, weiß ich nicht. Zumindest in der aktuellen Ausgabe der "Tastenwelt" gibt es einen Testbericht der Bugari Evo, die anscheinend etwas bessere Kritiken hinsichtlich Haptik und Bespielbarkeit bekommt. Allerdings genieße ich solche Kritiken in Zeitschriften immer mit Vorsicht, wenn der Hersteller in der gleichen Ausgabe auch mit einer Werbeanzeige vertreten ist ;)...
 
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Hallo Will,
schönen Dank für Deine Antwort. Allerdings nützt mir diese überhaupt nichts. Was Du oben schreibst ist mir alles wohl bekannt. Auch wollte ich gar nicht wissen, warum hauptsächlich Roland-Modelle besprochen werden. Das war lediglich eine Feststellung. Auf meine Fragen hinsichtlich der
Gwerder DA 7 hast Du aber leider gar nichts zu sagen. Deshalb weiß ich jetzt auch nicht, warum Du überhaupt geantwortet hast. Aber dennoch,
schönen Dank.

VG Chroma
 
Klar, Skepsis ist immer angebracht.
Ich hatte mal einen Beitrag im Akkordeonmagazin zum Bugari evo geschrieben und kann nur sagen, da steht nichts falsches.
Nachteile werden aber auch nicht erwähnt.

Ich finde z.B. die Knopfkoppelung der Hilfsreihen zwiespältig. Einerseits spielt es sich gut, weil es wie gewohnt auf akustischen Tastaturen funktioniert, andererseits ist man eben auch wieder auf B oder C Griff festgelegt. Ein munteres Umschalten zwischen allen erdenklichen Systemen ist genau auf die Hälfte reduziert und der Wiederverkauf wird somit ebenfalls auf die Hälfte der Interessenten eingeschränkt.

Es gibt noch ein paar andere Kleinigkeiten, die manchem wohl überhaupt nicht auffallen, für andere aber im Vergleich zum Roland nachteilig sind.

Aber so ist das ja immer. Das Spielgefühl ist besonders bei der Knopftastatur schon ohne wenn und aber deutlich verbessert. Das Gewicht ist ebenfalls deutlich reduziert.
Aber selbst das kann man unteschiedlich bewerten.

Niemand wird etwas gegen klein und leicht, bei gleichen oder sogar überlegenen Möglichkeiten einwenden. Doch manche von uns kommen mit einem schweren grossen Instrument spieltechnisch und haltungstechnisch besser klar als mit einem Winzling, den man erst einmal ordentlich fixieren muss. Die Armhaltung ist plötzlich anders und so weiter.

Zu Bernnts Frage:
Ich sehe keinen aktuellen Hype. Diesen Typ Akkordeon gibt es seit fast 25 Jahren. Roland baut seit 2004. Es hat seine Zeit gedauert, aber inzwischen hat jeder schon davon gehört oder es mal ausprobiert. Für die meisten ist es eine nette oder furchtbare Randerscheinung, für manche DIE Offenbarung schlechthin.
Ich bin ziemlich Pro und ein "Power-User".
Im Laufe der Jahre hatte ich alle grossen Typen und empfand jedes neue Modell als grossen Schritt nach vorn.

In den letzten Jahren tat sich leider nicht mehr so viel. Das 4x ist keine wirkliche Weiterentwicklung, sondern ein gut gemachtes Modell zwischen 3x und 8x.

Im bald erscheinenden Spezialheft Hochschulführer des Akkordeonmagazins schreibe ich wieder einen recht ausführlichen Abriss über Deine Fragen, falls nicht zu viel gekürzt wird.

Dir muss klar sein, dass es kein Akkordeon ist, sondern ein speziell für Akkordeonisten gemachtes Wolfskeyboard im Akkordeonschafspelz.
Mal abgesehen von den Midifizierungen akustischer Modelle.

Ich wüsste, wie mein Trauminstrument aussieht. Hast Du eine eigene Vision?

Ein Wort zu Gwerder:

Ich konnte es bisher nie probieren. Aber ein Blick auf die Webseite vermittelt mir sofort den Eindruck, dass dort wieder einmal besonderen Wert auf das spezielle Alleinunterhalter Klientel gelegt wurde, um es diesem besonders einfach zu machen.

Digitalakkordeons sind von der Sache her eigentlich alle gleich. Bei Gwerder wurde ein Begleitautomat integriert, und 2x30 Register zu freien Programmierung zu Verfügung gestellt.
Das sind Features, die für mich nur eine spezielle Ausrichtung auf einen bestimmten Musikertypus darstellen.
Roland und Bugari bleiben da allgemeiner und universeller. (und umfangreicher)
Auch Turboreini oder HDS music sind spezialisierte Alpensoundler und gehen in Richtung "Einschalten-Loslegen-Oberkrainer-Spass-haben".

Doppelt so teuer?
Das muß nicht doppelt so gut bedeuten.
Begleitautomat eingebaut? Na gut. Extern dazu kaufen wird billiger und flexibler, ist aber pflegebedürftiger. (Kabel und Programmierung, vielleicht sind bei einem anderen Begleitautomaten gerade Swing oder New Age als bevorzugte Styles vorhanden... wo man doch aber gerade Tuba und Alphorn braucht...)

Da muss man wissen was man will und ob einem solche Spezialisierung ein doppelter Preis wert ist.

Ich hoffe, ihr versteht mich nicht falsch, nicht jeder hat Lust, sich durch Menüs zu hangeln und sein Setup zu programmieren, um am Ende genau eine handvoll Sounds zu Verfügung zu haben und sich begleiten zu lassen, was Gwerder und Co von Haus aus genau passgerecht anbieten.
Deshalb sind es diese Anbieter auch bei höheren Preisen durchaus wert, genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Ich werde das aber nicht tun, weil ich schon bei flüchtiger Betrachtung weiß, dass mir die Spezialitäten nicht so viel bedeuten, um unbedingt kaufen zu müssen.
Trozdem ist immer irgendetwas dabei, was sehr interessant ist...
 
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Danke Uwe,
den Begleitautomat habe ich auf der Gwerder-Internetseite glatt übersehen. Genau das was ich nicht will, nicht brauche. Meine Vorstellung von einem Digital-Akko sind so simpel, dass es so ein Akkordeon wohl gar nicht gibt. Es braucht nicht mehr können als ein mechanisches Akko der oberen Klasse. Dann habe ich aber den Vorteil des geringeren Gewichtes, das für die Umwelt lautlose Üben zu jeder Zeit und ja vielleicht den ein oder anderen akustischen Show-Effekt. Das ist doch schon eine ganze Menge. Alles Andere, was ein Digital-Akko kann müsste ich aber dazu kaufen, obwohl ich es nicht haben will. Und das ist es, was mich daran stört.

VG Chroma
 
Hallo Chroma,
dann gibt es den, der sich ein Auto kauft und keinen Beifahrersitz benötigt, da er sowieso immer alleine fährt ...
Und es gäbe noch sehr viele solcher Beispiele.

Gruss, Kurt
 
Hallo truk,
heute sah ich in der Stadt einen Autobus, vielleicht 6 oder 7 Leute im Bus. Hinter dem Bus jede Menge PKW's, alle nur zum Teil besetzt. Alle in die gleiche Richtung. Ja, in der Tat, solche Beispiele gibt es viele. Es gibt aber auch viele, viel zu viele Menschen, die das alles in Ordnung finden. Deshalb wird sich da wohl auch kaum was ändern. Das sind die intelligenten Wesen dieses Planeten, die die einzige Welt, die sie haben, zu Grunde richten. Nur mal so als Beispiel erwähnt.

VG Chroma
 
dann gibt es den, der sich ein Auto kauft und keinen Beifahrersitz benötigt, da er sowieso immer alleine fährt ...

Alles Andere, was ein Digital-Akko kann müsste ich aber dazu kaufen, obwohl ich es nicht haben will. Und das ist es, was mich daran stört.

naja... Mein Auto hat auch einen Getränkebecherhalter, obwohl ich den nicht brauche und mein Akkordeon hat auch eine Reihe für den Ais Bass, obwohl ich den mein Lebtag lang noch nicht gebraucht habe.

Das entscheidende ist doch eigentlich nicht, ob features drin sind, die ich nicht benötige. Entscheidend ist für mich lediglich, ob mich das bei der Bedienung und Handhabung stört, oder ob ich die bei meiner Verwendung gar nicht wahrnehme.
 
Hallo.

Zur Gwerder DA-7 kann ich immerhin von ein paar kurzen echten Live-/Test-Eindrücken berichten. Das Ding wurde (anscheinend nur für kurze Zeit!?!) bei Böhm-Orgeln/keyswerk in Bückeburg vertrieben, was bei uns quasi um die Ecke liegt.
Bevor ich letztes Jahr mein FR-3x gekauft habe, hatte ich im Vorfeld neben dem FR-3x auch das FR-8x öfter in den Fingern, auf der Musikmesse das Bugari-Evo und kurz danach eben das Gwerder.

Mein Eindruck: Das Ding klingt sofort recht anständig nach Akkordeon – das war auch der Eindruck meiner Frau, die da sehr kritisch hinhört (und auch FR-3x und FR-8x rauf und runter mitanhören musste ;-).
Es ist sehr leicht und dennoch solide, das Gehäuse knarzt nicht annähernd so wie bei den FR-3x. Die Balgtechnik scheint den kleineren Roland nicht unähnlich, d.h. der Balgwiderstand bzw. gewollte Luftverlust lässt sich fix einstellen, ändert sich aber m.W. nicht in Abhängigkeit zu der Anzahl gedrückter Tasten und geschalteten Chören.
Dennoch sind Ansprache und Dynamik super, ich hatte sehr schnell das Gefühl, hier ein Akkordeon in den Händen zu halten und zu hören.
Die Technik ist Sample-basiert, d.h. es wurden Instrumente aufgenommen, v.a. die Hohner Gola durch alle Register, ein wenig Excelsior, Steirische und nicht näher benannte Instrumente, insgesamt 33 festgelegte (!) Akkordeonsounds (das kann man aber alles auf deren Homepage auch finden).

Und hier beginnen m.E. die Nachteile für fast 7000 Euro:

M.W. kann man keine Sounds programmieren, keine Register zusammenstellen etc. Es ist lediglich möglich die Register bzw. (GM-)Sounds auf die Schalter zu verteilen und wohl auch zu layern (zwei oder mehr Sounds gleichzeitig erklingen zu lassen).
Keine Ahnung, ob man ggf. weitere Samples in das Instrument laden kann.
Das Display ist seitlich angebracht. Die lapidare Aussage des Vertreters vor Ort: Na das brauche man ja nur, um sich das einmal zu programmieren. Meine Meinung: Gerade bei einem elektronischen Instrument möchte ich etwas mehr Kontrolle, will wissen was da gerade eingestellt/aktiv ist; und da bietet selbst das FR-3x mit Krüppel-Display mehr, da einfach einsehbar.

@Chroma :
Besonders, wenn du ein elektronisches Akkordeon „einfach nur“ zum Akkordeonspielen suchst, nicht programmieren willst, dann solltest du dir das mal anschauen.
Als reines Akkordeon, wenn die Begleitautomatik ausgeschaltet bleibt, ist das eine elektronische/virtuelle Gola. Ob die nach Gola klingt, vermag ich nicht einzuschätzen – ich habe das Original nur einmal kurz anspielen können und ansonsten nur Aufnahmen gehört – aber es klingt deutlich nach Akkordeon, anscheinend ohne viel programmieren zu müssen.

Warum ich es nicht gekauft habe:
Für mich selbst ist das V-Akkordeon zwar auch fast nur Akkordeonersatz, ich hole da nicht annähernd raus, was bspw. Uwe Steger daraus macht, kann ich auch gar nicht. Aber ein bisschen Spielerei darf dann doch sein. Und selbst wenn ich das Gwerder klanglich am überzeugendsten fand, war mir das zu viel Geld (es gibt das Bugari Evo zum gleichen Preis oder bisweilen ein echtes italienisches Top-Akkordeon leicht gebraucht, das FR-8x gibt es als Vorführgerät ab und zu für die Hälfte) bei nach meinem Kenntnistand zu wenigen Eingriffsmöglichkeiten.

Gruß,
Tobias
 
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War eben mal auf der Gwerder-Website und konnte nichts über Melodiebass finden. Hat das Instrument etwa keine Möglichkeit auf MIII umzuschalten? Das wäre ja ein absolutes NoGo.
 
Hallo Monteverdi,
in der Bedienungsanleitung für das Da 7 steht auf Seite 5 etwas für die Bass-seite. Also, umschalten auf 2 Bassreihen oder 3 Bassreihen. C-Griff und auch B-Griff. 4 Bass-reihen scheint es nicht zu haben. Wäre mir persönlich lieber. Der Begriff "Melodie-Bass" kommt so in der B.-Anleitung nicht vor. Aber immerhin, Scheint aber doch schon so wie Klangbutter es beschrieben hat: Ziel-Genre Volksmusik, Oberkrainer bis Show-bühne. Was mir gefallen hat ist, wie Tobias.R schreibt daß das Gwerder DA 7 vom Klang her am besten gefallen hat. Also gegenüber den Roland-Modellen. Er spricht sogar von "virtueller Gola". O'ha. Ja, und dann 2x 50 Watt Ausgangsleistung. Da ist schon einige Power drinn.

VG Chroma
 
Und dann gibt's noch die fantasievollen Varianten von unseren russischen Nachbarn, die bauen das Eier-Pad gleich mit ein, wahrscheinlich ist auch ein Wodkatank drin, denn die Jungs klingen alle in Bestlaune.
Guckst du --->
 
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