Gute "leise" E-Gitarre :)

M
Marss
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
26.03.17
Registriert
26.08.06
Beiträge
29
Kekse
0
Hi,
ich will mir seit langem wieder mal eine neue E-Gitarre zulegen, und mein Hauptmerkmal muss sein, dass die E-Gitarre in der Akustik (ohne Verstärker) sehr leise ist.
Das heißt Nachbar im Haus sollte möglichst nichts hören wenn ich da rein haue. (sehr sehr hellhöriges Haus...). Wird dann alles über Kopfhörer laufen.
Also sozusagen eine E-Gitarre ohne klangstarken Korpus etc. bei der der Nachbar auch Nachts keine Psychosen von 100x Skala rauf und runter davon trägt.
Ich hatte früher mal eine Ibanez JEM Vai (die grün/blaue mit Blümchen...) und die war fand ich schön leise, aber trotzdem super Klang mit Verstärker natürlich. Ich hoffe es geht noch leiser?
Also denke ich wird es in Richtung Strat Modell gehen?

Meine Preisvorstellung ist so um die 1000 EUR fürs Erste.
Ich habe leider noch nichts näheres im Auge, weil ich absolut keine Ahnung habe welche Modelle dafür derzeit in Frage kommen.
Ich wohne 50km vom Thoman weg, kann mir das also mal Probeschauen nach Tips von hier.

Auf jeden Fall Danke im vorraus.
Es gibt natürlich sehr viele E-Gitarren die dem Kriterium entsprechen könnten, aber vielleicht gibt es hier ja zufällig jemanden, der das selbe "Problem" mit einer "extremely leisen" guten Gitarre gelöst hat und kann einen Tip geben?
 
Eigenschaft
 
In was für einem Haus wohnst du? Japanisches Papierhaus? Von der Lautstärke sollte jede normale Solidbody Gitarre in Frage kommen. Da hört man im Nebenraum nichts. Semi Hollows etc. sind etwas lauter. Fahr zu Thomann und teste daus welche dir gefällt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7 Benutzer
Ja sowas... fast Papierhaus. Alles Regips und Hohlräume überall, Unterhaltungen über Heizung führen, wohn hier halt zur Miete. Naja :)

Gibt es eventuell bei der Korpus Holzart unterschiede von laut/leise?
Also ich hab zB. eine "Godin Redline HB" und die ist gefühlt 3x so laut wie meine alte Ibanze JEM (die ich leider nicht mehr habe)
 
Ich denke auch, die Gitarre sollte kein Problem sein. Selbst ne Semi-Akustik würde passen.
Eher wenn der Fuß tappt, oder der Stuhl knarzt.
(Ach ja, und meine Strat oder die Paula sind akustisch mit die lautesten.)
 
@Marss: bitte nicht böse sein, aber ich würd mir ne andere Wohnung suchen.......eine e-gitarre ( solidbody) ist nun wirklich leiser als ein Gespräch oder andere Geräusche.......würd mich nerven, wenn das jeder mitbekäme...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
.eine e-gitarre ( solidbody) ist nun wirklich leiser als ein Gespräch oder andere Geräusche....

Na, das halt ich aber fürn Gerücht!

Meine Partnerin kann meine E-Gitarren in "Natura" noch 2 Zimmer weiter hören. In manchem hellhörigen Haus kann ich mir gut Vorstellen, das gerade Nachts, wenns ringsum sonst ruhig ist, auch der ein oder andere hellhörige Nachbar seine Freude daran hat. Genauso, wie an zu lauten Kopfhörern......................
 
Das Haus, in dem ich wohne ist auch sehr hellhörig, einige Konstruktionsfehler... Das Haus hat zudem noch Holzböden, alle ohne Trittschalldämmung. Und ich möchte auf gar keinen Fall stören oder gehört werden. (wäre mir auch peinlich...)
Mit einer Solidbody ist direkt vor der geschlossenen Zimmertür ganz leise ein Zirpen zu hören. Was ich nun spiele ist nicht mehr zu erkennen. Das Zimmer drüber ist unser Schlafzimmer, wenn meine Gemahlin sich da mal mit unseren Kindern unterhält, ist das von mir unten zu hören. Wenn ich unten spiele, ist das oben nicht zu hören. (Die Information bezüglich der Lautstärke sind von meiner Gemahlin, Musikerin und hellhörig)
Durch die Resonanz Deines Körpers nimmst Du die Gitarre sowieso lauter war als ein Zuhörer. Also keine Sorgen.

Und selbst mit einer Semi-Hollow: wenn die Lautstärke nicht über leises Radio hinaus geht, darf kein Vermieter etwas dagegen haben. Eine Wohnung muss gebrauchsgemäß nutzbar sein. Also eine Bandprobe gehört eher nicht dazu. Atmen, sich normal bewegen und nicht zu laut Musik hören, der Uhrzeit angemessen, schon.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hier trägt jemand die Kirche aus dem Dorf..:D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
dg-20.png

+

kopfhoerer-300x220.jpg


= :great:


:embarrassed:
Hier trägt jemand die Kirche aus dem Dorf..:D

die_Kirche_ist_Jung.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Unabhängig davon macht es überhaupt keinen Sinn, jetzt ein bestimmtes Modell zu empfehlen, weil selbst hier die akustische Lautstärke vom einem zum nächsten Exemplar der gleichen Modellreihe stark variieren kann.
Hatte ich zuletzt sehr beeindruckend bei einer Testreihe von diversen 2016er Charvel Pro Mods festgestellt, von denen auch verstärkt jede deutlich anders klang.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wenn deine Wohnung so extrem hellhörig ist, dann muss Musik und Fernseh ein echter Gruppengenuss sein. Meiner Meinung nach müssen deine Nachbarn in der Wohnsituation mit einer uneingesteckten Gitarre einfach klar kommen. Auch bei Nachtruhe kann man nicht verlangen, dass sich gar niemand mehr im Haus bewegt. Rücksichtsvoll muss man aufjedenfall sein, aber das klingt nach schweren baulichen Mängeln, wenn der Nachbar einen noch Wort für Wort in der nächsten Wohnung versteht.

3XeHj kann ich da nur zustimmen.

Und selbst mit einer Semi-Hollow: wenn die Lautstärke nicht über leises Radio hinaus geht, darf kein Vermieter etwas dagegen haben. Eine Wohnung muss gebrauchsgemäß nutzbar sein. Also eine Bandprobe gehört eher nicht dazu. Atmen, sich normal bewegen und nicht zu laut Musik hören, der Uhrzeit angemessen, schon.

Anstatt einer neuen Gitarre, könntets du dir eine Schallisoliertekabine auch bauen :D Preislich wahrscheinlich übertrieben und der Umzug käme günstiger :D

Irgendwie haben alle E-Gitarren eine gewisse Grundlautstärke. Selbst die billigen Diskountermodelle aus billigstem Sperrholz schwingen ein bischen und geben gut Geräusche von sich.
 
Ihr habt euch jetzt alle so bisschen hochgeschaukelt ;)
Danke aber an alle...

Das beste ist wohl ich schau einfach mal zum Thoman direkt und teste.
Hab ja jetzt doch von euch einige gute Tips bekommen
 
Das beste ist wohl ich schau einfach mal zum Thoman direkt und teste.
am besten an einem Montag oder Dienstag Vormittag, kurz nach 9:30 Uhr, weit entfernt von Feiertagen und Schulferien. Du kennst ja die übliche Geräuschkulisse der Gitarrenabteilung...
und nimm jemanden mit, der sagen kann, wie laut die Gitarre sich in paar Metern anhört.

Ibanez S-Series habe ich im Vergleich leise in Erinnerung. Das sind ziemlich flache Solidbodys. Also eher die schmaleren Metal-Bretter, meine unmaßgebliche Erfahrung.
 
Meine Erfahrung, je schwerer das Holz, um so höhergelagert ist die akustische Frequenz. Hohlräume a la Strat oder Lightweight LP machen laut. Jem könnte ich mir wegen dem FR vorstellen. Ich würde mal was aus Esche oder schwerem Mahagoni (ist aktuelle vollkommen zu Unrecht out) probieren, z. B. die unbeliebten 4,5 kilo LPs aus den 80 ern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Also meine Les Paul ist lauter als meine Strat aber beide immer noch leiser als wenn man ganz normal redet. So lang du also eine Solid Body spielst dürften deine Nachbarn davon weniger mit bekommen als wenn du Fernsehen schaust. Bei uns ist es auch sehr hellhörig, darum spiele ich immer über einen Amplifii TT mit Kopfhörer. Geht super vor allem weil man dann auch alle mögliche Tracks mit laufen lassen kann, die es im Netz gibt.
 
Ich denke auch, dass die Schwankungen pro Exemplar da etwas zu groß sind um pauschale Auskünfte geben zu können.

Semi-Hollow- oder gar Full-Hollowbody-Gitarren fallen dann logischerweise raus (bist du wahrscheinlich selbst drauf gekommen), im Gegensatz zu dem was hier geäußert wurde bin ich der Meinung, dass diese auch unverstärkt eine recht beachtliche Lautstärke erreichen können. Habe Exemplare gespielt wo das schon fast an leise gespielte, kleine Akustik-Gitarren heranreicht...

Du kannst ansonsten auch einmal unterschiedliche Saiten ausprobieren, das macht durchaus auch einen (gewissen) Unterschied. Wobei ich da durchaus ein gewisses Dilemma sehe. Denn klar gibt es bei so etwas wie Ton wenig, was objektiv gut oder schlecht ist, allerdings finde ich sehr schwingfreudige (und somit i.d.R.) auch lautere Saiten meist auch besser im Klang.

Zu bedenken ist hier dann allerdings auch das Frequenzspektrum: Höhen klingen im Raum subjektiv oft lauter, durch Wände hört man aber meist die energiereichen Schwingungen der Bässe deutlicher. Kennst bestimmt das Phänomen des wummernden Basses von Parties in der Nachbarschaft, ohne dass man die Melodie hört - die nach dB nicht unbedingt leiser ist. Wie gesagt, Höhen klingen oft spitzer/nerviger, verlieren sich aber auch schneller. Wenn es wirklich EXTREM hellhörig ist und du laut spielst, kann das also ggf. als störender empfunden werden, grundsätzlich hört man durch Wände meist aber mehr Bässe. (Meine Erfahrungen, bin aber physikalisch bei Weitem nicht so bewandert wie andere hier, lasse mich also gerne korrigieren)

Was aber wohl am meisten ausmacht, zugleich aber wohl am schwersten zu kontrollieren, da sehr einschränkend: Passe deine Spielweise an. Das macht einen sehr, sehr wesentlichen Teil der Lautstärke aus. Ist aber natürlich nur bedingt praxistauglich, da man bestimmte Sachen nur mit variiertem Anschlag und der einhergehenden Dynamik sinnvoll spielen kann...

Kenne das Problem zwar nicht ganz so stark (unverstärkt + leise verstärkt kann ich in der Wohnung spielen), aber ich muss meinen Verstärker so leise fahren, dass gut klingende verzerrte Sounds nicht drin sind. Es geht nur Clean + topfig klingende, unter Lautstärke gefahrene Overdrive-Sounds. Aber gut, das Problem ist nun wirklich nicht allzu exotisch...

Also meine Tipps für dich:
- Keine Semi- oder Full-Hollowbodies
- Teste verschiedene Saiten
- Keine zu bass-lastige Gitarre*
- Passe deine Spielweise zuhause an (soweit sinnvoll möglich) - wohl eher: Suche dir aus, was du spielen möchtest/kannst

*Siehe Hinweis oben, Höhen klingen im Raum oft störender für unfreiwillige Hörer, sind aber durch Wände EIGENTLICH weniger problematisch
 
Also meine Les Paul ist lauter als meine Strat aber beide immer noch leiser als wenn man ganz normal redet.
Hast du das mal gemessen?

Ich hab die letzten Wochen tatsächlich öfter mal Lautstärken verglichen; Fernsehschauen, Kochen, Quatschen am Esstisch, Reden auf der Couch und eben auch Gitarre spielen, mit und ohne Verstärker. Die Gitarre ist nicht zwingend leiser als ein "normales Gespräch".
Das hängt sehr davon ab, wie man spielt. Dennoch ist sie auch nicht lauter. Das sind wenige dB Unterschied und der Vergleich ist absolut abhängig von Spielweise und Unterhaltungsstil. Dennoch; ich kann im Nachbarraum telefonieren und es stört meine Partnerin icht beim Fernsehschauen, wohingegen der gleiche Pegel mit der E-Gitarre dazu führt, dass sie sich gestört fühlt.
Die Art des Geräuschs trägt hier wohl ziemlich entscheidend zu bei....z.b. mit, im Mittel 66-68dB Fern schauen und bei gleichem Pegel Gitarre spielen, führt dazu, dass die Türen beim Gitarre spielen geschlossen werden, wohingegen beim TV meine Partnerin bei offenen Türen schlafen legt. - Verrückt oder?
 
Dieses Phänomen beschäftigt mich auch. Zum Beispiel wenn Nachbars Kreissäge Samstag Nachmittag niemanden zu stören scheint, akustisches Gitarrespiel dagegen schon. Das ist psychologisch hochinteressant. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich würde mir was mögliches schweres suchen. Mehr Masse -> größere Trägheit -> weniger Schwingung.
Dünnere Saiten helfen wahrscheinlich auch.

Konkret könnte ich dir meine PRS SE Paul Allender empfehlen, die ist im Vergleich mit meiner (Noname) Strat mega leise.
 
Ich würde mir was mögliches schweres suchen. Mehr Masse -> größere Trägheit -> weniger Schwingung.
Das halte ich ganz klar fürn Gerücht...
Meine lautesten Gitarren sind eine sackschwere Tele, und direkt dahinter ne recht leichte Paula.
Meine ganzen anderen Gitarren, die gewichtsmäßig dazwischen hängen, sind unverstärkt leiser.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben