Orange Micro vs. Joyo Bantamp

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Seit die Joyo Bantamp mit vier Modellen, Zombie, Meteor, Jackman und Blue Joy beim T. erhältlich sind, hat man neben den Orange Mini-Amp Micro Terror und Micro Dark wirlich die Qual der Wahl. Ich mag den Crunch-Sound von Orange gern. In den Soundfiles auf yt wird der Micro Dark übermäßig mit Metal-Sounds vorgestellt.
Heavy-Metal HI-Gain spiele ich seltener, Solo-Sounds Richtung Gilmour schon mehr, bis zum britischen Crunch ACDC mäßig.
Von den Bantamp Miniamps sagt mir der Jackman zu, der Zombie ist wohl auch mehr dazu
geeignet, um die volle Sau raus zu lassen, der Meteor liegt so zwischen den beiden.
Der Blue Joy geht mehr auf warme blusige Clean-Sounds. Obwohl diesem über den FX-Loop mit Overdrive-Pedal auch mehr Zerre zu entlocken ginge.
Wenn der Micro Dark gut in Crunch-Bereich aussteuerbar wäre, der Preis ist angesichts des Überangebotes gerade über 30.00€ runtergegangen, so dass er fasst mit dem Micro Terror gleich zieht. Die Joyo's liegen ebenfalls auf dem gleichen Level.
Der Micro Terror klingt gegenüber dem Tiny Terror, der auch einiges mehr kostet, etwas dünn blechern nach meinem Geschmack. Kommt aber wohl drauf an, über welche Box man ihn spielt.
Als Box habe ich mir gerade einen Fame Vintage line GX60R in der Bucht geschossen, den ich nur als Speaker betreiben möchte. Da der 4 Ohm hat, muß ich mir wohl noch einen zweiten besorgen, den ich in Serie schalte.
Falls der Clean Sound von dem Fame noch besser ist, als wie vom Topteil, wäre es möglich das Topteil im Effekt-Loop des Fame zu hängen? Also über Kopfhörer wieder in Return, dann hätte man statt 20 Watt auch 60 Watt. Dazu wäre es wünschenswert, eine Steuerung über einen Foot-Switch zu haben, um von Clean (Fame) auf Crunch (Joyo oder Orange) zu wechseln. Der Fame ist ebenfalls ein Hybrid mit Vorstufenröhre.
Der Joyo verfügt gegenüber dem Orange über zwei Kanäle, Clean und Drive. Habe aber keine Vorstellung ob die drei Regler irgendwie aufgeteilt sind. Macht ja nicht viel Sinn nach dem Umschalten wieder alles neu abstimmen zu müssen. Also Fragen über Fragen. :D
 
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Bin noch auf weitere Soundfiles im yt gestoßen, und habe mir jetzt gerade den Orange Micro Dark bestellt. Ich denke man kann ihn auch etwas dezenter einstellen.
 
Der bantamp Zombie lässt sich auch moederat spielen mit recht wenig gain. Mir waren und sind die Micros zu blechern, der Zombie klingt dagegen richtig gut.
Bin aber auf deine Meinung gespannt.
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Ich kann meinen Beitrag mobil nicht nachträglich bearbeiten:

Der Zombie wäre aber auch nicht die richtige Wahl, wenn der britische Charakter gewünscht wird. Da wäre der Meteor wohl besser. Der Zombie geht sehr in Richtung Mesa Rectifier-Series.
 
Ich hatte zwar kurz Gelegenheit auf der Musikmesse 1-2 Bantamps anzuspielen, aber das kann man ja prinzipiell vergessen.
Die Ausstattung und Möglichkeiten (Bluetoth, 2 Kanäle...) übertrumpfen die Micro Terror Serie ja durchaus. Bei mir spielt sich gerade die Entscheidung Micro Dark vs. Zombie ab.

Hat mittlerweile jemand einen zu Hause stehen? Der Zombie ist zwar noch nicht erhältlich aber 2 Modelle sind ja mittlerweile lieferbar (Jackman + Meteor). Die Online Reviews haben mir allesamt zugesagt, allerdings ist es ja immer etwas schwierig sich darauf zu verlassen, da auch leicht manipuliert werden kann (Pedale, EQ Nachbearbeitung). Bei dem Preis kann man allerdings wohl kaum etwas falsch machen.
 
An der "richtigen" Box klingt der Micro Dark aber gar nicht blechern. Die dazugehörige 8"-Box kann man natürlich vergessen, aber ich spiele ihn über meinen Marshall Valvestate 8040 (Combogehäuse, hinten offen), der mit einem WGS Veteran 30 versehen ist und da klingt der kleine Orange schon richtig "groß" und "ernstzunehmend".
Richtig Clean geht natürlich nicht übertrieben laut, aber für zuhause mehr als ausreichend. Crunch kann er auch, natürlich mit britischem Voicing, allerdings klingt er nicht nach Marshall. Bei Orange ist alles etwas "dunkler" abgestimmt und die Mitten liegen mehr in tieferen Frequenzbereichen. Mit entsprechenden Pedalen kann man ihn aber auch mehr nach Marshall klingen lassen. Meine Les Paul harmoniert sehr gut mit der Turbo RAT vor dem Micro Dark.
 
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Habe den Micro Dark auf der Probe, in ordentlicher Lautstärke, über eine 4x12er gespielt. Die Gesichter der Bandkollegen vor und nach dem ersten Akkord, waren es schon wert :). Vom Sound her ist der bei höheren Gain-Stufen richtig schön rotzig fast schon grindig. Für den verwöhnten Metaller mit einer glattgebügelten, einfach zu spielenden, Zerre, ist das überhaupt nichts. Runterregeln per Volume-Porti geh bis angezerrt (für meine Bedürfnisse) auch. Ich kann ihn nur empfehlen, ohne die Joyos gespielt zu haben.
 
Bei mir wurde es ebenfalls der Micro Dark, aber die Joyos waren auch noch nicht lieferbar. @GI Peter Pan hat sich kürzlich einen Zombie zugelegt und was ich bislang gehört habe, ist der wirklich ganz interessant. Ob der allerdings für Lowgain die erste Wahl wäre, kann ich nicht sagen.
An der neuen Palmer jedenfalls hört sich der kleine Zombie echt groß an.
Das gilt aber auch für den kleinen Orange.
 
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Ob der allerdings für Lowgain die erste Wahl wäre, kann ich nicht sagen.

Ich hab das jetzt auch noch nicht so wahnsinnig viel ausprobiert, aber funktionieren wird das, wie gut ist wohl eine andere Frage. Generell verbindet man mit Low-Gain ja eher so einen Briten-Crunch, da ist der bestimmt nich so weit vorne ^^.
 
Die kleinen Joyo sind ja schon interessant, gibt es noch weitere Erfahrungswerte von jemanden hier?
Demnächst wird wohl auch ein weiteres Modell, der Vivo, erhältlich sein. Laut Infos im Netz soll er wohl an den Peavey 5150 angelehnt sein, dies aber nur nachgeplappert was man als spärliche Infos bekommt.
Irgendwie treibt es mich gerade um, mir so ein Teil mal zu bestellen um zukünftig für Proben schnell was ins Handschuhfach legen zu können.
Lohnt sich so ein Bantamp??
 
Passt zum Namensscheme V.I.V.O... 5150...

Die Kohle für die Dinger ist relativ schmal und der Karton für den Rückversand bei Nichtgefallen ziemlich klein. Probier es doch einfach selber aus ;).
 
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Ich besitze den orange micro terror und er ist mein lieblingsamp geworden seit ich die werksröhre gegen eine ehx gold getauscht habe. An einer guten box mit greenback oder v30 klingt das teil echt top und verträgt sich super mit allen effekten.

Diese miniamps sind top für ein kleines homestudio weil man zum preis eines großen topteils viele kleine haben kann die einem mehr grundsounds bieten mit dennen man arbeiten kann und dabei eben unheimlich platzsparend sind. Man denke nur an ein tonstudio wo an den wänden regaleweise mesas, marshalls, diezels, labogas usw stehn. Ich werde mir auch noch den micro dark holen und seh mich immer mal nach neuen teilen um die ich in meine samlung aufnehmen kann. Aber immer mit röhre weil man auch durch deren tausch den sound dieser teile merklich beeinflussen kann.

Es wäre toll wenn auch marshall, mesa usw auf den microamp zug aufspringen würden. Peavey hat das auch schon getan aber wohl eher schlecht als recht.
 
Es wäre toll wenn auch marshall, mesa usw auf den microamp zug aufspringen würden. Peavey hat das auch schon getan aber wohl eher schlecht als recht.
Ist halt immer so die Sache, viele Hersteller machen da was, aber nicht jeder kann sich die Expertise da sinnvoll einkaufen.
Wenn Marshall oder Mesa beispielweise sagen "der Profi dafür ist uns zu teuer, die Produktion dahinter würde keine attraktiven Preise erlauben, wir konzentrieren uns lieber auf das wo wir gut sind", dann passt das für mich.
Marshall zeigt mit den Modeller-Versuchen, dass nicht jeder Trend von jedem gut umsetzbar ist, sei es wegen der Qualität des Endprodukts, oder auch einfach nicht zum Markenimage passt.

Die grundsätzliche 3-Gleisige Aufstellung Laneys find ich wiederum geil, einen 100 Watter, einen halben, und die Studiovariante. Alle mit gleichem Preamp, und der kleine mit Home Recording Funktionen und deutlich erhöhter Mobilität.
Marshall würd mit nem transportablen JVM402 bestimmt Absatz machen...
 
Marshall würd mit nem transportablen JVM402 bestimmt Absatz machen...

Bisschen schwierig, einen Vierkanaler mit so vielen Knöppen in ein kleines Lunchbox Format zu pressen. Das würde meiner Meinung nach eher mit der JVM2 Serie funktionieren.
 
Bisschen schwierig, einen Vierkanaler mit so vielen Knöppen in ein kleines Lunchbox Format zu pressen. Das würde meiner Meinung nach eher mit der JVM2 Serie funktionieren.
Möglich wärs aber, man müsst vielleicht von den typischen Marshall Knobs ab, aber wenns nur daran scheitert...
 
Möglich wärs aber, man müsst vielleicht von den typischen Marshall Knobs ab, aber wenns nur daran scheitert...

Naja komm, wenn ich mir das "der JVM hat so viele Knöpfe, das ist kein "ehrlicher" Amp" Gemecker hier im Board durchlese, dann scheinen ja eh schon manche alleine mit der Anzahl der Regler hoffnungslos überfordert zu sein - und die dann noch auf engerem Raum und kleiner im Durchmesser? Da geht dann gar nix mehr, schätze ich.
 
Naja komm, wenn ich mir das "der JVM hat so viele Knöpfe, das ist kein "ehrlicher" Amp" Gemecker hier im Board durchlese, dann scheinen ja eh schon manche alleine mit der Anzahl der Regler hoffnungslos überfordert zu sein - und die dann noch auf engerem Raum und kleiner im Durchmesser? Da geht dann gar nix mehr, schätze ich.
Die anderen sind mir doch egal ;)
Du sagst es ja immer wieder, der Amp ist super beliebt und verkauft sich super.
Warum sollt ne 15-20 Watt Version, mit gleichem Funktionsumfang, vielleicht in soner leichten Blechbüchse wie der Ironheart, sich nicht auch verkaufen?
Ich glaub, das würd weggehen wie warme Semmel - grad auch in der 4-Kanal Version.

Alternativ, aber da geht Marshall den Weg glaub ich nicht, könnten die Kanäle ja zentral digital gesteuert werden.
Du hast also Reverb, Gain, Vol, EQ nicht mehr pro Kanal, sondern ein mal zentral, und die Teile stellen sich digital pro Kanal ein.
 
Ich hätte ja eh nix dagegen, wenn es einen 20W JVM geben würde - wobei mir ein klassisches Holzgehäuse lieber wäre.
Allerdings warte ich immer noch auf den kleinen Satriani Combo, der müsste ja auch langsam mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Ob dann parallel dazu gleich auch ein kleiner "normaler" JVM released wird, das wage ich zu bezweifeln - wäre zumindest verkaufstechnisch gesehen unklug.
 
Mehr kanäle seh ich nicht als problem. Warum nicht potis zum rausziehen mit rastung. Jeweils nur ein regler für hi mid low und gain womit sich aber jeder kanal voreistellen lässt und dann n fußschalter. Natürlich wäre das topteil trotzdem etwas größer aber sicher trotzdem noch kleiner als ein laboga the beast oder ein tiny terror. Ich denke schon, das sowas möglich ist.
 

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