Mal wieder ein kleines Update...

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finsaph
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Dachte es wird mal wieder Zeit- trotz Urlaubszeit, aber langsam ist es ja schon wieder etwas weniger sommerlich;)
Ich beschäftige mich nach wie vor relativ viel und gerne mit der Flöte, hatte allerdings in den letzten 3-4 Monaten die Sopranflöte kaum in der Hand- nur noch die Altflöte, der Klang sagt mir einfach mehr zu.
Dabei hänge ich am Ende des ersten Buches von Manfredo Zimmermann. Ich könnte damit schon längst durch sein, aber es gibt so viele schöne Sachen...Im Moment hat es mir das Buch "Duo-Schatzkiste" angetan, daraus haben wir im Unterricht ein paar einfache Stücke gespielt. Wegen der Ferien fand jetzt die ganze Zeit kein Unterricht statt, ab nächste Woche geht es weiter. Dadurch hab ich mir selbständig (mit ein bisschen YouTube) die "Sonata II F-Dur" von William Croft versucht anzueignen. Finde ich stellenweise nicht einfach, aber sehr schön. So schnell wie ich sie auf youtube gefunden habe, kann ich sie leider nicht spielen....ich weiß auch nicht, ob ich so ein Stück mittlerweile problemlos hinbekommen sollte nach einem 3/4 Jahr...aber wichtig ist ja erstmal dass es Spaß macht, und das tut es:)
Ein Fernziel ist immer noch eine Gruppe, aber zeitlich wird das leider sehr schwierig. Und ich bin auch sehr schnell nervös (wenn nur meine Lehrerin zuhört, und die ist super nett und geduldig) und haue dann auch bei ganz einfachen Sachen daneben. Daher bin ich mir auch gar nicht sicher, ob ich das überhaupt schaffen würde....aber man kann ja träumen ;)

Wie läuft es bei den anderen Flötenspielern so? Habt ihr noch Spaß und Zeit?
Ich schicke euch mal allen liebe Grüße....
 
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Schön, dass du hier mal ein bisschen belebst. :)

Ich bin noch dran, hatte aber kürzlich eine Daumen-OP (Springdaumen) und kann deshalb zurzeit nur kurz und nur einfache Stücke möglichst ohne oder mit wenigen überspielten Tönen spielen. Die Alt geht gerade besser als die Sopran, weil es noch nicht so angenehm ist, den linken Daumen nach innen zu bewegen.

Ich hatte seit Anfang April nun vier Mal Unterricht. Das hilft mir vor allem im Bezug auf Betonungen, denn die sind manchmal ein Schwachpunkt. Außerdem musste ich ein für mich schwieriges Stück üben (Greensleeves bearbeitet von Dolmetsch auf der Sopran, mit unzähligen Trillern und bis zum hohen C), seitdem klappt das hohe A besser.

Bei Zimmermann bin ich erst auf Seite 65 (und das Stück macht mir zu schaffen). Das auf Seite 63 habe ich auch im Unterricht gespielt, das ist nicht so schwer, aber eine gute Übung, um richtig die 1. Note zu betonen.

Die Duo-Schatzkiste hatte ich auch schon überlegt, anzuschaffen. Welche hast du? Da ich mich hin und wieder mit einer jungen Frau aus dem Dorf treffe, die viele Jahre lang Flötenunterricht hatte, kann ich gut noch ein paar Duette brauchen.
 
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Ich hab die für Altflöte von Elisabeth Kretschmann, die Stücke die wir bisher gespielt haben, gefallen mir gut.
Das mit dem Daumen ist ja übel, hoffe mal du bist Rechtshänder...und wünsche dir dass es schnell wieder gut wird.
Betonungen fallen mir auch schwer, und Rhythmusfehler mache ich leider noch häufig...aber Fortschritte merke ich schon, und das macht wirklich Spaß.
 
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So, ist bestellt. Da sind viele einfache Stücke drin, das ist gerade gut für meinen Daumen. :)

Ich bin weitgehend Rechtshänder, mache aber sehr viel mit Links. Und es ist erstaunlich, wie häufig man den Daumen braucht. Schleifen binden, Lappen auswringen, Knöpfe schließen ... :(
 
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Ja, ich glaube man merkt das erst, wenn man dann wirklich eingeschränkt ist.
Aber das Buch gefällt dir bestimmt....
 
Falls es keine Duette sein müssen, habe ich noch ein paar Empfehlungen für dich:

Das Altblockflöten-Solobuch von Barbara Hintermeier kennst du vermutlich. Es ist ein dicker Schmöker mit 150 Seiten und einer großen Stückauswahl, viele davon einfach, für andere müssen wir noch ein paar Jahre üben.

Falls du gerne mit CD spielst: Gut gefällt mir die "Recorder and more"-Reihe. Zwar ist die eingespielte Begleitmusik vom Computer, aber erträglich. Für mein (und dann vermutlich auch dein) Können sehr gut passend sind "Arcangelo Corelli - Elf Stücke für Altblockflöte" und "Georg Friedrich Händel - Stücke für Altblockflöte". Die Sonaten von einem anderen Händel-Band sind mir zum Großteil noch zu schwer, nur das Presto aus der Sonate Nr. 1 in g-moll kann ich und liebe ich.

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Danke:)
Vor allem die beiden "recorder" Bücher sehen sehr interessant aus. Für den Unterricht sind Duette schon gut, aber Solostücke passen auch. Das Hintermeier-Buch habe ich auch als Duettbuch, aber nur anfangs ein paar der leichten Stücke probiert und dann war mir der Rest noch zu schwer und ich hatte es erstmal beiseite gelegt. Ich mag auch gerne die Klassikhits für Altflöte und diese silberne Reihe...muss nochmal schauen wie die heißen.
Das Stück auf Seite 65 bei Zimmermann fand ich auch schwierig und es hat mich nicht so angesprochen (wahrscheinlich weil ich es nicht hinbekommen habe...). Ich hab dann weitergemacht, weil ich dann dachte, ich muss mich nicht zu jedem der Stücke zwingen...
Denke aber auch, dass wir vom Niveau her ähnlich liegen;)
Ich wechsle auch viel ab, mal das eine, mal das andere Buch....
 
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Die Duo-Schatzkiste ist heute angekommen. Aber puh! Einfach sind die Noten nicht! Gleich das erste Stück hat's rhythmisch in sich.
Da ich weiß, dass Boismortier oft nicht so schwer ist, habe ich mich dann daran versucht. Das Menuett auf den Seiten 38/39 habe ich dann auch gleich mal zweistimmig aufgenommen, klingt ganz nett. Aber die meisten Stücke aus dem Heft scheinen noch über meinem Niveau zu liegen. Kein Wunder, steht vorne "für fortgeschrittene Blockflötenspieler" drin. Na ja, kommt Zeit, kommt Können. :)
 
Ich bin unterwegs und hab das Heft gerade nicht da, aber das was ich gerade übe, ist die Sonate ab Seite 20. Die finde ich auch nicht unbedingt so einfach, vor allem im 3. Stück sind ziemliche Sprünge am Ende drin...aber mir gefällt das Stück total gut.
Eine Seite vor diesem Stück sind 3 Menuette (geht also auf S.18 los), die sind einfach und auch ganz schön, finde ich...
Ich werd auch noch ganz schön lange mit dem Buch beschäftigt sein.
Von deinen Tipps hab ich heute das von Corelli bestellt:)
 
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Die ersten drei Stücke auf den Seiten 18 und 19 hatte ich heute auch probiert. Das Menuet II ist ganz nett, die anderen haben mir bis jetzt nicht so gut gefallen. Eben habe ich noch den Contredance I von Seite 40 aufgenommen, klingt zweistimmig ganz gut.

Die SonataII scheint mir wirklich nicht so einfach zu sein. Ich finde Bindebögen über den Taktstrich ofmals ein bisschen schwierig.
 
Ja, ich bin auch mal gespannt, wieviele Fehler sich da eingeschlichen haben bei mir, hoffe es sind nicht zuviele....Am Mittwoch im Unterricht werde ich es sehen. Ich glaube den Contredance habe ich auch schon gespielt.
Zweistimmig aufnehmen bekomme ich leider nicht hin, da fehlt mir noch einiges....
 
Die beiden Stücke, die ich heute aufgenommen habe, sind ja sehr einfach, da klappt es gut. Zuerst habe ich es kurz so durchgespielt, beim zweiten Durchgang aufgenommen. Zwar sind vereinzelt kleine Fehler drin, aber ich kann so mit mir selbst spielen, das ist Sinn und Zweck an der Sache. Da es mir nicht um die Qualität ging, habe ich auch nur mein Billig-Sprachmikro benutzt, das immer für solche Zwecke auf dem Schreibtisch steht. Um das Tempo einzuhalten, habe ein Metronom zuhilfe genommen (100 bpm, das ist nicht zu schnell).
 
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Das mit dem Metronom könnte ich mal probieren....
 
So, mittlerweile ist das Buch von Corelli auch bei mir angekommen. Ich hab mich mal an das erste Stück, das Präludium, gemacht- das finde ich rhythmisch schon nicht so einfach.
Ansonsten hab ich positive Rückmeldung von meiner Flötenlehrerin bekommen, sie hat gemeint, dass sie deutliche Fortschritte bemerkt :)
Die Sonate hat auch nicht so schlecht geklappt, zweistimmig ist halt nochmal anders. Ich bin noch ein bißchen damit beschäftigt und habe jetzt noch angefangen, das nächste Stück der a Moll- Sonate, die auf S.8 beginnt, zu üben: das Allegro. Auch das finde ich schwer, aber ich komme schon bis zum ersten Wiederholungszeichen:redface:
Zu allem kommt halt auch noch, dass ich nicht die Zeit habe, jeden Tag ewig lang zu üben....Aber es macht wirklich soviel Spaß und ich freue mich immer darauf....
 
Ich finde das Duettbuch wrklich nicht einfach.
Von den Corelli-Stücken kann ich Nr. 1-4 und die Nr. 6. Wenn man sie kennt, sind sie einfach.

Heute habe ich mal beim Zimmermann weitergeblättert. Das Menuett auf Seite 71 ist ja nicht so schwer, auch nicht zu schnell aufgenommen (hat schon beim 3. Durchgang mit Musik geklappt) und superschön.

Leider kann ich wegen meines Daumens auch immer nur kurz üben. Bis vor einem Vierteljahr habe ich oft 2 x 1 Stunde pro Tag geübt, jetzt bin ich froh, wenn mein Daumen die Hälfte durchhält. Und schwere (sehr schnelle oder hohe) Stücke gehen fast gar nicht. Durch diese blöde Daumengeschichte bin ich ziemlich zurückgefallen, so langsam bin ich aber wieder auf dem Stand von vor drei Monaten.
 
Hallo zusammen!
Wenn Ihr an denselben Stücken Freude habt, probiert doch mal aus, ob es irgendwie funktioniert, gemeinsam an einem Stück zu arbeiten. Man spielt einen audiotrack ein, lädt ihn auf einen server hoch, wo ihn die Mitspieler herunter laden können und wenn man seine Aufnahme hinzu gefügt hat, lädt man die neue Version hoch, mit der dann der/die Nächste weiter arbeitet. @hack_meck macht so etwas mit Gitarrenkollegen aus dem Board. Vielleicht kann er Tipps geben, wie so etwas funktioniert. Und wer weiß, vielleicht machen dann auch noch ein paar andere mit.

Gruß
Lisa
 
Moin,

Der Blues Jam Thread liegt hier: https://www.musiker-board.de/thread...er-hier-im-forum-zeigt-was-ihr-fuehlt.427394/ da kann man sich für den Ablauf Anregungen holen.

Ob ihr die für eure Zwecke benötigten Backing Tracks findet :nix: kann ich nicht beurteilen. Wir nehmen immer ein Teilstück aus einem Track heraus und packen den, entsprechend der Teilnehmerzahl, in den Loop.

Einer unserer Mitglieder hat einen Server, auf den wir zugreifen um den Track zu lagern.

Ablauf:

- Track ausschrieben
- nach Anmeldeschluss den Track verlängern
- Starter übernimmt den Track und spielt seinen Part zum Hintergrund
- Verkündet Vollzug und bestimmt folgenden Spieler aus der Teilnehmerliste - dieser hat 24 Stunden Zeit zu übernehmen ... und in der Folge 48 Stunden um zu liefern. (Bei bis zu 20 Teilnehmern muss es vorwärts gehen, sonst schwindet das Interesse)
- Nächste Spieler zieht sich den Track vom Server und spielt seinen Part. An der Stelle ist es wichtig, dass er den Backing Track unverändert lässt, denn alles was er damit macht, würde auch die Spuren vorher betreffen. Nach dem Einspielen werden die Spuren zusammen gemischt und es entsteht ein "neues" Backiing welches zurück auf den Server kommt.

- usw.

Vor, während, nachdem gespielt wurde, unterhalten sich alle im Thread über Gott und die Welt und Blues. Oft schreiben Teilnehmer Anregungen und Kritik zu den Beiträgen (mal technisch, mal Emotionen ...) ==> was dann so aussieht #10425

Als Dateiformat haben wir vor 5 Jahren bei "dünnen Internet Leitungen" das mp3 Format gewählt, auch wenn es durchaus leidet im Verlauf des Jams.

Gelernt haben alle Teilnehmer nicht nur was über den Blues und die Jam Situation ... sondern auch über "rote Aufnahme Lampen" die einen ganz durcheinander bringen und die Finger lähmen, über DAW Software zum Einspielen, über ... über ... über ...

Wir sind jetzt nach 6 1/2 Jahren bei JAM #70 - mal mit mehr Zug, mal eher gemächlich ....

Euch viel Erfolg !!!

Gruß
Martin
 
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Das klingt schon interessant, aber irgendwie auch kompliziert für jemanden wie mich, die es noch nichtmal mit Garage Band hinbekommt, mehrspurig etwas aufzunehmen....
Ich habe aber auch nur relativ wenig Zeit, wenn ich so 1/2 bis eine Stunde übe, bleibt nicht mehr viel für anderes- zumindest mal unter der Woche.

@DieDa!
Ungefähr in der Ecke im Zimmermann- Buch bin ich auch, vielleicht ein paar Seiten weiter, aber die Stücke wiederhole ich auch immer mal wieder. Seit der Schatzkiste ist der Zimmermann allerdings eher liegen geblieben, deshalb komme ich da auch irgendwie nicht zum Ende....Bei "The priest' s leap " auf S. 74 verknote ich mir regelmäßig die Finger, und irisch klingt das bei mir nicht wirklich, da nicht wirklich schnell...
Ich finde aber super, wie du trotz Daumen weiter dran bleibst und nicht aufgibst. Und freue mich für dich, dass es auch besser wird und du Erfolgserlebnisse hast. Denke das schlimmste ist überstanden...
 
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Lisa und Martin, das hört sich wirklich toll an, aber im Moment ist das für mich auch noch nicht interessant. Ab und zu nehme ich mich zum Üben selbst mal zwei- oder dreistimmig auf, das reicht vorerst. Trotzdem: ein interessanter Denkanstoß!

@finsaph Ich habe ja einen riesigen Stapel Noten und spiele immer wieder etwas anderes, deshalb komme ich mit meinen Lehrbüchern auch nicht recht weiter. In regelmäßiger Benutzung habe ich über 20 Notenbücher, dann kommen ab und zu noch Ausdrucke aus dem Internet dazu. Außerdem hatte ich ja schon seit Januar Probleme mit den Daumen und deshalb die überspielten Töne nicht so gern. Mit der Sopran bin ich immerhin schon beim hohen C und habe die meisten Halbtöne, mit der Alt bin ich vergleichsweise nicht ganz so weit. Aber mit den gelernten Tönen gibt es ja schon ein reiches Notenangebot. Ohne CD habe ich allerdings oft meine Probleme, ich hatte ja so gut wie keine Musikvorkenntnisse und musste mir erst die Noten beibringen, als ich vor eineinhalb Jahren mit dem Flöten begonnen habe. In Hintermaiers Altblockflöten-Solobuch gibt es jedoch viele Stücke, die auch für mich geeignet und ohne CD nachvollziehbar sind.
 
Bei "The priest' s leap " auf S. 74 verknote ich mir regelmäßig die Finger, und irisch klingt das bei mir nicht wirklich, da nicht wirklich schnell....
An dem Stück verzweifle ich auch gerade. Ich übe schnelle Stücke immer zunächst langsamer mit "Best practice", aber das kann man erst ab 70 Prozent anhören. Ich bräuchte es aber 50 Prozent langsamer. Die Wechsel mit dem Fis (das ich mit meiner Alt 134 greifen muss) und dem Cis läuft absolut nicht automatisch. Die beiden Stücke auf der nachfolgenden Seite dagegen klappen prima und gefallen mir gut. Von Boismortier gibt es ohnehin sehr viele Stücke, die einfach sind und trotzdem gut klingen.

Sehr gut gefallen mir gerade zwei Stücke aus der Hintermaier Altblockflötenschule: Das Allegro aus der F-Dur Sonate opus 1/11 von Händel (spiele ich immer hier mit, inzwischen in dem Tempo) und das Allegretto aus der Sonatina Nr. 2 in C-Dur von James Hook (Teil der Noten und mein Mitspielvideo).

Demnächst muss ich mir wohl den 2. Zimmermann besorgen, denn eben habe ich gesehen, dass es nur noch wenige Seiten sind.
 
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