"Gute" + "analoge bezahlbare" Mischpulte (16-24 Kanäle+Recording) bis 2000 €

  • Ersteller Le_Franzose
  • Erstellt am
Da reicht mir das analoge Pult. Jedes weitere Gerät, und sei es auch nur ein
Sorry, aber das erinnert mich an einen Ausspruch meines Vaters, als ich vor knapp 40 Jahren als junger Student meinen ersten PC kaufen wollte (und die Kohle dafür von ihm haben wollte ;-)): "So´n Zeugs braucht man doch nicht - ich habe meine Diplomarbeit ja auch mit der Schreibmaschine geschrieben..."
Hab das glaube ich schon anderer Stelle geschrieben: Ich gehörte auch zu den eingefleischten Analogen, die auf dem Standpunkt standen, so´n digitales Zeugs kommt mir nicht in Haus.....bis mir dann das X32 vor 5 Jahren vor die Tür gestellt wurde....
 
Ach, als Informatiker bin ich nicht wirklich digitalfeindlich... Aber ich habe bei meiner - zugegebenermaßen nicht kompletten - Recherche noch nichts gefunden, das ich für *unseren Anwendungsfall* bevorzugen würde. Oder es kostet richtig Geld (z.B. der A&H Qu16), das aber den Rahmen bis auf weiteres sprengt.

Wie gesagt, als "Dauertechi" und im heimischen Studio würde ich die Sache deutlich anders sehen.
 
Grundsätzlich ist es richtig, dass beim Umstieg in die digitale Welt einiges erlernt werden muss.

Aber der Lernaufwand ist äußerst gering, wenn man nur den Leistungsumfang eines Analogpultes nutzt. Im Auslieferungszustand des Digitalpultes ist ein Arbeiten mit den Möglichkeiten des Analogpultes fast sofort möglich.

Wirklich Erlernen muss man nur Dinge, die ein Analogpult erst garnicht kann. Aber es geht, wenn man es braucht.

Gruß Jürgen
 
Das ist aber kein ideologisches Plädoyer für analog, sondern ein (hoffentlich) weiser Entschluss in der Einschätzung des jeweiligen Aufbauchaos'.

Also ich kenne eure Besetzung jetzt nicht und auch nicht wie ihr das organisiert. Dass sich das "Aufbauchaos" bei einem Digitalmischer verschlechtern sollte, kann ich mir aber eher nicht vorstellen. Verkabelung dürfte z. B. definitiv geringer ausfallen.
 
Mag sein das auf dem iPad mischen nicht jedermanns Sache ist. Irgendwie beschleicht mich aber das Gefühl, viele die eine komplexe oder komplizierte oder maximale Brainpower benötigende Bedienung von Digital Pulten monieren haben noch nie eins verwendet. Hier mal eine exemplarische Vorführung wie sowas bedient wird:



immer Übersicht, beleuchtete Tasten, Touchscreen der alle Parameter des gewählten Kanals zeigt. Mehr als Select am Channel muss nicht gedrückt werden und schon sind die Parameter im Zugriff. Und da brauche ich keine Taschenlampe und Vergrösserungsglas um gegebenenfalls zu sehen, wo denn der Regler X oder X steht. Oder ob oder nicht irgend eine Funktion geschaltet ist. Das bringe ich jedem Kind ab 10 Jahre bei. Problemlos.......
 
Auch die sog. "faderlosen" Digitalpulte sind kein Hexenwerk.

Beim Soundcraft Ui24R funktioniert das z. B. per HDMI und Touchscreen im Prinzip gar nicht anders als wie mit einem Analogpult.
Einziger Unterschied: die Regler und Fader sind nicht "echt". Video ab ca. 2:12min


 
Ach, ich entwickele seit 30+ Jahren Software und weiß auch, wie ein digitales Pult funktioniert. Und wenn es die Zeit erlaubt, wurstel ich auch meinem Alesis-Interface herum, dass ich vor vielleicht 10 Jahren (oder wohl schon länger her) gekauft habe. Mit digitalen Audioaufnahmen befasse ich mich seit Mitte der 1980er. Das Verstehen ist also vermutlich das geringere Problem.

Aber wir stöpseln die Instrumente / Mikrofone heute in den Mixer ein und von da aus geht es in die (eine) Säule ("Straßenfest light", Hoffest). Die Stellung der Züge erkenne ich von weitem ohne weiteres Gerät. Keine Effekte, Panning ist wg. der einen Säule nicht relevant, an den EQs hat sich - anders als der Outputregler des Fishmans an meinem Akustikbass - nie etwas von selbst verstellt, grundsätzlich sind die ohnehin neutral eingestellt. Klar, optisch sichtbare Züge gehen beim Digi-Mixer auch, aber dann eben gegen Geld wie beim A&H.

Und beim Soundcraft und vergleichbaren Geräten braucht man dann eben wieder ein zweites Gerät, um das zu bedienen, dafür eine weitere Steckdose zum Laden usw. Wofür, wenn ich die zusätzlichen Möglichkeiten des digitalen Pultes nicht brauche?

Klar, wenn ich kanalspezifisch Parameter reproduzieren möchte, parallel digital aufzeichnen möchte und daher ohnehin noch einen Technikkoffer mitschleppe, dann sieht das anders aus. Dann bin ich auch gerne bereit, das Geld dafür auszugeben. Aber es muss doch auch möglich sein, Digi-Mixer mit einem "All-in-one"-Ansatz (also ohne zwingende Smartphone- oder Laptop-Anbindung) für wenig Geld auf den Markt zu bringen...
 
parallel digital aufzeichnen möchte

Genau darum geht es in dem Strang schon seit Beitrag eins....... :D

Aber es muss doch auch möglich sein, Digi-Mixer mit einem "All-in-one"-Ansatz (also ohne zwingende Smartphone- oder Laptop-Anbindung) für wenig Geld auf den Markt zu bringen...

Scroll doch einfach mal hoch. Der Presonus Mixer. All in One. Keine zusätzliche Hardware nötig. Die kleinen kann man in einen grösseren Rucksack stecken. Um die 800 die Dinger.

Also ab und an mal lesen, was vorher so gepostet wurde kann ungemein erhellend sein...... :rolleyes:
 
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Genau darum geht es in dem Strang schon seit Beitrag eins.......

...und da macht eine reine digitale Lösung mehr Sinn als ein Analog/Digital-Mix.

Alles andere ist für mich - wie es unser Gitarrist immer so schön sagt - ein "Geärpfl".
 
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Ich versteh den Ansatz "keep it simple, stupid". Bei kleinen Jobs mit meiner Band verzichte ich bewusst auf all den Komfort, den ich mit einem Digitalen haben kann. (Und an der möglichen Auswahl scheitert es beileibe nicht). Das kleine graue aus der Kiste auf den Bassamp gestellt, einschalten, etwas nachgebessert, fertig. Aber da wird nix aufgenommen, da ja nicht mal halbwegs komplett abgenommen wird. An Stereomitschnitte oder gar Multitrack braucht man gar nicht erst denken. Dann wohl eher einen Fieldrecorder irgendwo vor der Band platzieren und damit mitschneiden.
Für alles andere, größere Veranstaltung reicht das mir aber nicht mehr. Und da ist auch das F16 zu klein und unvollständig. Vom Gewicht mal abgesehen.
 
Genau darum geht es in dem Strang schon seit Beitrag eins.......

... mein Komma war eine &&-Verknüpfung ...

Scroll doch einfach mal hoch. Der Presonus Mixer. All in One. Keine zusätzliche Hardware nötig. Die kleinen kann man in einen grösseren Rucksack stecken. Um die 800 die Dinger.

Hmm, ich habe den günstigsten digitalen Presonus (StudioLive 16.0.2) neu für 1k€+ gefunden. Klar, das ist im Budget des TE drin und für ihn sicherlich sinnvoll. (Im Kontext des Bandlokals ohnehin.) - Ich bin durch da den Satz von Haensi ("passen die Begriffe analog und Live-Mischpult nicht mehr zusammen") etwas angepiekst worden (Nachtrag: sollte nicht thread-kapernd sein), da sehe ich durchaus noch Möglichkeiten in ähnlichen Szenarien wie den von mir beschriebenen, zumal simple Analogmixer für 200€+ erhältlich sind (oder einem gebraucht hinterher geworfen werden). Das sind Nischen, klar. - Auf größeren Festen (Stadtfeste, Kulturhäuser) spielen wir aber eben auch über eine gestellte PA und die Mixer dürften mit Sicherheit digital sein (das spielt für mich dann keine Rolle mehr; meine Schnittstelle zum Veranstalter ist dann das Instrumentenkabel).
 
Na ja, war auch eher ein Hinweis darauf das Digital nicht unbedingt = kompliziert sein muss.

Und die älteren Presonus sind Hybriden. Die gibt es relativ günstig:

s-l1600.jpg

Presonus StudioLive AR16 18-Kanal Mischpult / Audio-Interface

EUR 649,00 im Direktkauf. Und kann alle Kanäle zur digitalen Aufnahme weiterleiten an eine DAW.
 
... ja, aber der Mixerteil ist analog, oder verstehe ich die Webseiten von Presonus und Thomann falsch? ("Sonst" sicherlich ein spannendes Gerät mit vielen intelligenten Features, aber offenbar gerade doch ein Analogmixer.)

Nachtrag:
Na ja, war auch eher ein Hinweis darauf das Digital nicht unbedingt = kompliziert sein muss.

... nee, ist richtig. Aber eben auch nicht unbedingt einfacher. Und wenn auf gleichem Level, dann nicht unbedingt günstiger:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eins können diese "Zwitter" halt nicht - für mich mit ein weiteres Kaufargument und das spricht eindeutig für digital: Total Recall bzw. das Abspeichern von Szenen. :great:


Ein weiterer Punkt (gerade für mich als Drummer): ein akustisches Drumset ohne Effekte bzw. "soundtechnischen Eingriffen" (insbesondere Gate, Kompressor und parametrischen EQs) - das wird nicht besonders toll tönen.
Da ich weder Lust hätte diese als externe Geräte zu verkabeln, geschweige denn, herumzuschleppen, gibt es dann ja nicht allzu viele Alternativen.
 
... ja, aber der Mixerteil ist analog, oder verstehe ich die Webseiten von Presonus und Thomann falsch?

Das ist schon richtig. 100% analog. Mit eingebautem Interface das nach den Preamps abnimmt und noch die Summe liefert. Zur DAW. Die Summe kann auch auf SD Karte aufgezeichnet werden. Für den schnellen Mitschnitt nebenher bei der Probe. Also wenn man sich gar nicht mit digital anfreunden kann......

Und ich sehe gerade, da werden anscheinend die Restbestände abverkauft. 16 Kanal für 519 CHF, 22 Kanal für 791 CHF. Neu.
 
Diese Hybrid-Pulte gibts auch von anderen Herstellern, wie in diesem Thread schon von einigen erwähnt wurde. Da ist das Presonus nicht alleine. Ich habe auch inzwischen das Gewfühl das sich die Diskussion ganz shön im Kreis dreht.
Mein Fazit ist: (Fast) alle finden einen Digitalmixer aus vielen Gründen geeigneter für die gestellte Aufgabe als ein Analog-Pult mit Aufnahmefunktion. Da aber der der TE nach wie vor eher nicht dieser Meinung ist können auch noch so viele Mantra-Artigen Spruche nach dem Motto "Digital ist besser....Digital ist besser....Digital ist besser....Digital ist besser....Digital ist besser....Digital ist besser...." wohl auch nix bewirken.
Nun gut, es ist wie es ist und mal sehen, vielleicht gibts dann in ein paar Monaten einen neuen Thread zur Kaufberatung eines "Digitalpult mit Aufnahmefunktion für Livemitschnitte..." Und im Flohmarkt wird dann eines der Analog-Pulte mit USB oder Firewire Schnittstelle angeboten. ;-)
 
un gut, es ist wie es ist und mal sehen, vielleicht gibts dann in ein paar Monaten einen neuen Thread zur Kaufberatung eines "Digitalpult mit Aufnahmefunktion für Livemitschnitte..." Und im Flohmarkt wird dann eines der Analog-Pulte mit USB oder Firewire Schnittstelle angeboten

... und wie ging der Spruch mit den Elchen noch mal? :D:gruebel:

Allerdings bin ich auch so ein Kandidat. Ich hielt auch nicht viel davon. Bis ich dann bei einem Verleiher ausgeholfen hab und der überwiegend mit dem X32 unterwegs war. Als ich gesehen habe, was das Teil kann, war ich infiziert. ;)

Also wenn man sich gar nicht mit digital anfreunden kann......

Davon wird man nicht impotent. :rofl: Im Ernst, die "Angst" (oder was immer das sein mag) kann ich nicht wirklich verstehen. Heute telefonieren auch nahezu alle mit einem Smartphone.
Ich bin sicher niemand, der ohne Nachdenken jeden Trend hinterherrennt. Wenn sich neue Sachen als gut, bequem und vorteilhaft herausstellen, sollte man sich dem aber nicht verschließen.
Lernen wird man immer müssen, also warum nicht die Herausforderung annehmen und das Neue zu seinem Vorteil nutzen?
Wie gesagt, es schadet nicht. Und in diesem Fall kann man nicht wirklich urteilen, wenn man es nicht probiert hat.

So bevor mir noch schwindelig wird, (wir drehen uns schon seit einiger Zeit im Kreis) steige ich hier aus. :whistle:

Ich habe auch inzwischen das Gewfühl das sich die Diskussion ganz shön im Kreis dreht.

 
Eins können diese "Zwitter" halt nicht - für mich mit ein weiteres Kaufargument und das spricht eindeutig für digital: Total Recall bzw. das Abspeichern von Szenen. :great:
Ein weiterer Punkt (gerade für mich als Drummer): ein akustisches Drumset ohne Effekte bzw. "soundtechnischen Eingriffen" (insbesondere Gate, Kompressor und parametrischen EQs) - das wird nicht besonders toll tönen.
Da ich weder Lust hätte diese als externe Geräte zu verkabeln, geschweige denn, herumzuschleppen, gibt es dann ja nicht allzu viele Alternativen.

Bei diesem Szenario bin ich völlig bei Dir, kein Widerspruch.
 
Hallo.

Ich danke höflich für die letzten Beiträgen. Ich bleibe immer noch an eine analoge Lösung mit wertige Preamps interessiert, daher werde ich mich auch die Presonusse anhören.

Die Digitale Lösungen werden auch damit verglichen werden. Möchte die hochwertigere Lösung gewinnen.

Wir werden mit dem Mischpult nie Touren, nie wird er aus dem Lokal genommen. Eigentlich ist es sogar ein plus wenn der Mischpult schwer und sperrig ist (bei Einbruch weniger Diebstahl chancen), und er darf auch soviel Strom essen wie er will, solange er gut klingt.

Ich habe im nächsten Monat einen Termin bei Allen&Heath. Und auch bei einem Kollege gehe ich mal durch, er hat eine Audient ASP4816 die wir ausprobieren könnten.
 

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