Kaufberatung/Aufbau Key Rig

Mit einzeln meine ich, dass man entweder 2 Hardware-KEys rausschickt damit der FOH das Verhältnis selber regeln kann, wenn er denn unbedingt will. Bei einer anderen Band mit festem Techniker will dieser ebenfalls Laptop und S90 getrennt haben, um flexibler mit einzelnen Sounds zu sein. Vielleicht kommt auch bald ein Projekt auf den Tisch, wo ich einen Clicktrack oder Backingtrack separat rausschicken möchte. Dann brauche ich ebenfalls min. 4 Outputs
 
Ich habe mal ein paar Bilder gemacht:

Rack 3HE:
IMG_20180523_061821.jpg IMG_20180523_061853.jpg IMG_20180523_062027.jpg

Gig Aufbau:
IMG_20180522_195653.jpg IMG_20180522_195728.jpg IMG_20180522_195711.jpg

Ich wollte das möglichst einfach und leicht halten. Im Rack befindet sich eine Mehrfachsteckerleiste mit Sicherung und Schalter, sowie eine alte Fritzbox als Access-Point. Ein langes LAN-Kabel liegt für Notfälle mit einem kleinen USB to Ethernet-Adapter im Rack.

Für die Keys habe ich eine Dreifachsteckdose zusätzlich eingeplant, da sind die Kaltgerätestecker vom Kronos und PC3x dran, einer ist frei für das Netzteils eines Tablets.

Die Audio-Verkablung mache ich mit einem symmetrischen 8-fach Multicore Kabel (3m). Mein Kabel fürs IN-EAR kommt vorne im XR-18 in die Kopfhörerbuchse. Main Out für FOH und über Aux 1 und 2 verteile ich noch den Klick.

Aufbauzeit mit Keys...keine 5min bis spielfertig. Die Stromkabel kommen für den Transport hinten ins Rack, nur die Audioverkabelung nehme ich jedes mal ab, dass könnte man durch einen anderen Einbau vielleicht noch optimieren.

Im Grunde stelle ich das Ding nur hin, Kabel rein und es läuft. Anpassen muss ich maximal nur den Eingangspegel des Monitorsignals vom FOH. Wir spielen häufiger in festen Locations, wo wir beim FOH Pult im Speicher sind, da schließe ich es an und muss nichts mehr machen.
 
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Mit einzeln meine ich, dass man entweder 2 Hardware-KEys rausschickt damit der FOH das Verhältnis selber regeln kann, wenn er denn unbedingt will. Bei einer anderen Band mit festem Techniker will dieser ebenfalls Laptop und S90 getrennt haben, um flexibler mit einzelnen Sounds zu sein. Vielleicht kommt auch bald ein Projekt auf den Tisch, wo ich einen Clicktrack oder Backingtrack separat rausschicken möchte. Dann brauche ich ebenfalls min. 4 Outputs

Das Motu und das Focusrite haben beide 8 Ausgänge, beide laufen auch ohne das Notebook.

Ich glaube es geht hier in der Beratung nicht weiter, so lange Du nicht entschieden hast, welche Keys Du mit auf die Bühne nehmen willst.

Wenn Du nur zwei Hardware-Keys mitnimmst und deren Signale einzeln zum FOH geben möchtest, brauchst du weiterhin nur zwei DI-Boxen. Da ginge ja auch einfach ein Pedalboard, wo du alles mit der Stromversorgung zusammen drauf packst...
 
Das Motu und das Focusrite haben beide 8 Ausgänge, beide laufen auch ohne das Notebook.

Ich glaube es geht hier in der Beratung nicht weiter, so lange Du nicht entschieden hast, welche Keys Du mit auf die Bühne nehmen willst.

Wenn Du nur zwei Hardware-Keys mitnimmst und deren Signale einzeln zum FOH geben möchtest, brauchst du weiterhin nur zwei DI-Boxen. Da ginge ja auch einfach ein Pedalboard, wo du alles mit der Stromversorgung zusammen drauf packst...

Das Problem an allen Audio-Interface-Lösungen ist, ich brauche zwingend ein Notebook, es sei denn es gibt inzwischen Steuerapps für Android oder iOS. Da Arthur nicht EIN Setup hat, sondern je nach Projekt verschiedene Setups nutzen möchte - oder MUSS - kann es sein, dass er vielleicht gar keinen Rechner braucht und dann möchte man den Notebook vielleicht ungern zusätzlich mitschleppen, wenn man sein iPad oder Smartphone eh dabei hat.

Es geht also die ganze Zeit nicht nur um "das eine Setup", sondern um eine flexible, leichte und zugleich stabile Lösung. Nach meiner Meinung ist das XR-18 dafür Ideal, das Einzige was ich nicht genau sagen kann, wie performant das XR-18 als Audio-Interface - in Verbindung mit virtuellen Instrumenten - ist. Das Interface bietet unterschiedliche Betriebsarten, mit denen man es auf Latenz vs. Audio-Kanäle optimieren kann. Ich selbst habe es aber auch noch nicht ausprobiert und wie stabil das XR-18 dann im Live-Einsatz ist, ist wieder eine andere Frage.
 
Welche zwei Signale denn einzeln? Da bist du doch mental noch bei Piano und Synth als zwei Einzelgeräte... .... Das könnten dann den FOH verwirren...
Mit einzeln meine ich, dass man entweder 2 Hardware-KEys rausschickt damit der FOH das Verhältnis selber regeln kann, wenn er denn unbedingt will. Bei einer anderen Band mit festem Techniker will dieser ebenfalls Laptop und S90 getrennt haben, um flexibler mit einzelnen Sounds zu sein. Vielleicht kommt auch bald ein Projekt auf den Tisch, wo ich einen Clicktrack oder Backingtrack separat rausschicken möchte. Dann brauche ich ebenfalls min. 4 Outputs
Im ersten Fall gebe ich @WO SCH recht, ich würde einem FOH meine Keys nicht als Einzelsignale geben wollen, schon gar nicht, wenn es nicht unser eigener ständiger Techniker ist, weil er überhaupt nicht einschätzen kann, welcher Sound aus welchem Keyboard oder Laptop kommt. Er müsste tatsächlich die Kanäle über Kopfhörer kontrollieren, und glaubt mir, 95% aller Techniker sind genau hier dran interessiert ;) Ich schicke einen MasterMix, und der ist so, wie ich die Verhältnisse für richtig befinde. Getrennte Kanäle würde, wenn überhaupt nur dann Sinn machen, wenn ich eindeutige Instrumente nutze, wie ein reines Digitalpiano, ein Rhodes, eine Orgel, aber definitiv keine zwei Workstations, und/oder Midi Setups mit Laptop.

Ja, wenn ich neben meinem Keyboard-Submix auch noch Backingtracks schicke, dann schicke ich die schon als eine weitere von den Keyboards losgelöste Summe, und dann brauche ich dafür natürlich auch weitere DIs. Ein Clicktrack könnte theoretisch noch ohne DI gehen, vor allem, wenn dieses Signal die Bühne nicht verlässt. wenn es allerdings auch zum FOH geht, und von dort der Monitormix kommt, also dort dem Drummer wieder auf den Aux geroutet wird, dann würde ich auch hier eine DI Box nutzen. Aber DI Boxen - hatten wir die Diskussion gerade erst hier, oder war das in einem anderen Thread? - sind kein Kostenfaktor. Jede Technikfirma sollte davon ausreichend im Gepäck haben. Ich habe selber ausreichend davon. Einfachste passivie reichen hier völlig aus. Hauptsache ein Groundlift, und wenn möglich ein Pad für Signal-Absenkung. Gibt's ab 15EUR aufwärts. Und wenn man sie nicht immer separat aufbauen möchte, gibt's auch günstige 4fach in 19". Ich hab sogar noch eine ungenutzt bei mir herumliegen.
 
Im ersten Fall gebe ich @WO SCH
Ja, wenn ich neben meinem Keyboard-Submix auch noch Backingtracks schicke, dann schicke ich die schon als eine weitere von den Keyboards losgelöste Summe, und dann brauche ich dafür natürlich auch weitere DIs. Ein Clicktrack könnte theoretisch noch ohne DI gehen, vor allem, wenn dieses Signal die Bühne nicht verlässt. wenn es allerdings auch zum FOH geht, und von dort der Monitormix kommt, also dort dem Drummer wieder auf den Aux geroutet wird, dann würde ich auch hier eine DI Box nutzen. Aber DI Boxen - hatten wir die Diskussion gerade erst hier, oder war das in einem anderen Thread? - sind kein Kostenfaktor. Jede Technikfirma sollte davon ausreichend im Gepäck haben. Ich habe selber ausreichend davon. Einfachste passivie reichen hier völlig aus. Hauptsache ein Groundlift, und wenn möglich ein Pad für Signal-Absenkung. Gibt's ab 15EUR aufwärts. Und wenn man sie nicht immer separat aufbauen möchte, gibt's auch günstige 4fach in 19". Ich hab sogar noch eine ungenutzt bei mir herumliegen.

Also ich habe auch zwei aktive DI-Boxen im Koffer, die habe ich aber im letzten Jahr genau EINMAL bei einem Zeltfest gebraucht und zwar nicht für meine Summe, sondern für den Monitorweg vom FOH zu mir, weil da Einstreuungen von der Lichtanlage drauf waren, die ich mit der DI-Box beheben konnte. Ich verkabel von den Keys zum Submixer alles konsequent symmetrisch. Sollten dann noch Störsignale auf der Leitung sein, hilft in den wenigsten Fällen ein Ground-Lift, sondern eher ein schmalbandiger EQ (den ich ohne Probleme mit einem XR-18 realisieren kann), um die Störung zu filtern. Auch gute geschirmte unsymmetrische Kabel über kurze Distanzen sollten nicht so Störanfällig sein, dass man vor dem Key-Submixer mit DI-Boxen arbeiten muss. Hier hat natürlich jeder andere Erfahrungswerte und Vorlieben ;)

Ich z.B finde, dass einfache bzw. günstige DI-Boxen das Signal stark verfälschen und einfärben können, gerade bei Keyboard-Signalen, die ein breites Frequenz-Spektrum haben, aber auch wird jeder ein anderes Empfinden haben.
 
Aktive DIs brauchst Du für Line Signale nicht. Die machen Sinn, wenn Du mit ner Akkustik-Gitarre oder einem Fender Rhodes direkt in's Pult gehst. Und hier gebe ich Dir recht, dass bei günstigen DIs was vom Sound auf der Strecke bleiben kann. Ob's irgendwer hört, oder es nur messbar ist, sei mal dahin gestellt. Für Line Signale sind einfache passive DIs völlig ausreichend.

Auch in dem Punkt hast Du recht, dass Einstreuungen über eine Lichtanlage mit einem Groundlift kaum eliminiert werden können. Aber das sind Störgeräusche, die ich mit einem EQ nicht wegfiltern kann, dafür sind die viel zu breitbandig - zumindest die Störgeräusche, die ich bislang kennengelernt habe. Da verdrehe ich nur unnötig meinen Sound, wenn ich hier mit dem EQ herumspiele, ohne dass es wirklich was bringt. Hier ist es angebracht, dass man die Kabel sauber voneinander getrennt verlegt, was jeder einigermaßen professionelle Techniker drauf haben sollte. Allerdings treten solche Störgeräusche meistens nur dann auf, wenn man auf der Lichtseite noch mit Powerpacks arbeitet, was heutzutage kaum noch der Fall ist, wo fast alle nur noch mit LED fahren.
 
Für Line Signale sind einfache passive DIs völlig ausreichend.

Interessanterweise hatte ich jetzt schon bei einigen kleineren Locations das Problem, dass die dort vorhandenen aktiven DI-Boxen (eigentlich hochwertige/teure DIs wie Radial oder BBS) grauenhaft waren. Einige haben merkwürdig auf Virbationen/Trittschall reagiert, Erdungsprobleme trotz Groundlift, Probleme bei +48V usw.
Ich benutze seit Jahren passive Monacor-DIs und hatte noch nie ein einziges Problem damit.
Da Arthur nicht EIN Setup hat, sondern je nach Projekt verschiedene Setups nutzen möchte
Völlig richtig! Mein Key-Rig soll eine gewisse Flexibilität behalten. Ein Laptop mitzunehmen ist aber für mich kein Problem, zumal die Gigs mit Mainstage oder Ableton immer mehr zunehmen. Klar, perfekt wäre es, wenn sich alles übers Handy/Tablet steuern ließe.
Dein Rig sieht auf jeden Fall super aus und ich muss sagen, das XR18 ist schon sehr verlockend. Leider habe ich bisher noch nichts im Internet gefunden, wo Leute über das Audio-Interface bei VST-Anwendungen berichten - das ist natürlich die wichtigste Frage, die sich bei diesem Setup stellt.
Du weißt nicht zufällig, ob man auch mehrkanalig(4) den Sound übers Interface schicken kann?
Getrennte Kanäle würde, wenn überhaupt nur dann Sinn machen, wenn ich eindeutige Instrumente nutze
Das stimmt. 4 Ausgänge wären trotzdem schon gut, u.A. falls mal Backingtracks anstehen sollten.
 
Dein Rig sieht auf jeden Fall super aus und ich muss sagen, das XR18 ist schon sehr verlockend. Leider habe ich bisher noch nichts im Internet gefunden, wo Leute über das Audio-Interface bei VST-Anwendungen berichten - das ist natürlich die wichtigste Frage, die sich bei diesem Setup stellt.
Du weißt nicht zufällig, ob man auch mehrkanalig(4) den Sound übers Interface schicken kann?
Also...ich kann mal übers Wochenende ein paar Experimente machen, wenn ich es schaffe. Ich hatte das bisher nur einmal gemacht, nach dem Motto "okay geht" und dann vernachlässigt, weil das XR bei mir "nur" als Submixer arbeiten soll.
Das XR-18 bietet mehrere Betriebsarten fürs Audio-Interface, von 2x2 bis 18x18. Du kannst in der Software einstellen, was ein Kanalzug als Quelle hat. Die "echten" Eingänge oder dir USB-Kanäle.
 
Schau doch mal in den Keyboard-Submixer Thread. @Duplobaustein hat einen XR18 als Key Submixer (ob immer noch, weiß ich nicht), und diverse Erfahrungen dazu berichtet
 
Du brauchst wegen der symmetrischen XLR-Ausgänge auch keine DI-Box mehr.
Doch - unter Umständen eben leider ja. Groundlift wurde ja schon genannt, aber Pegelanpassung ist auch noch so ein Stichwort, wenn da altertümliche Technik am FOH steht, wo XLR zwingend auch Mic-Preamp bedeutet. Und nein, nur den Submix-Master runterdrehen möchte man dann nicht...

Für was brauchst du denn DI-Boxen? Auf den kurzen Wegen vom Keyboard zum Submischer, würde ich nicht unbedingt meine Signale mit DI-Boxen symmetrieren.
Von den Keys zum Submischer braucht's wirklich keine DI. Vom Submix zum FOH ist der Knackpunkt. Selbst wenn der Pegel passt, möchte man zumindest eine Groundlift-Option und nach Möglichkeit dann auch vollständige galvanische Trennung haben - daher auch am besten passive DIs für diesen Einsatzfall. Oder eben, wenn man auf die Pegelanpassung verzichten kann, ein 1:1 Lineübertrager.

Interessanterweise hatte ich jetzt schon bei einigen kleineren Locations das Problem, dass die dort vorhandenen aktiven DI-Boxen (eigentlich hochwertige/teure DIs wie Radial oder BBS) grauenhaft waren. Einige haben merkwürdig auf Virbationen/Trittschall reagiert, Erdungsprobleme trotz Groundlift, Probleme bei +48V usw.
Trittschall ist mir neu - aber Erdungsprobleme sind bei aktiven DIs quasi vorprogrammiert, weil eben die galvanische Trennung (fast immer) fehlt. Und da kommen dann u.U. auch die Probleme mit der Phantomspeisung her. Es gibt einen ganz einfachen Merksatz: aktives Instrument (oder Quelle wie Mischer) = passive DI, passives Instrument (Pickups) = aktive DI. Klappt immer. Einziger Grenzfall, wo beides passen kann, ist eine typische Westerngitarre mit 9V-Batterie-gespeistem Piezo-Pickup. Das ist zwar eigentlich ein aktives Instrument mit eigener Stromversorgung, aber Erdungsprobleme hat man da eher nicht und die Pegel sind hoch genug auch für passive DIs.
 
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Jetzt sind wir aber schon weit von der Eingangsfrage entfernt, mit der Zusammenstellung eines Sideracks hat es nur wenig zu tun, bzw. kann man ja einfach seine DI-Boxen dabei haben.
Vielleicht ist es meinen eher seltenen Auftritten geschuldet, dass ich bisher immer davon ausgegangen war, dass das letztlich "Problem" des
Tonmenschen vor Ort ist, wie er das Signal zum FOH bekommt. Ich hab zwei Klinkenkabel im Rack angeschlossen, die kamen bisher immer an die DI-Box, die mir hingelegt wurde...

Aber auch ich habe den ersten Post falsch verstanden, ich dachte es ginge darum, welche Variante zu bevorzugen ist:

Hallo Leute,

Die Anforderungen sind unterschiedlich, daher mal ein paar Varianten:
Var. 1 - Zwei Hardware-Tasten: Yamaha S90 ES und Yamaha EX5
Var. 2 - S90 ES und DAW (mit Komplete Audio 6)
Var. 3 - nur S90 ES (da kann man sich das Rack auch sparen ;) )
Var. 4 - zwei USB-Masterkeyboards (SL88 Studio und Code 61)
Var. 5 - Das sind sozusagen die Maximal-Anforderungen: Zwei Hardwaretasten und DAW

Wenn alle diese verschiedenen Setups verwendet werden sollen, sehe ich da gar keine Lösung für ein universelles Rack.


Hallo Leute,

ich bräuchte ein bischen Hilfe. Ich möchte mir gerne ein Rack vollpacken - allerdings diesmal nicht fürs Studio sondern für Live, weil ich das Verkabeln und Aufbauen leid bin. Bisher habe ich alles auf einzelnen Ständern und DI-Boxen gemacht. Ziemlich nervig...

Wenn du dir wirklich den Behringer holst, musst du doch weiterhin alles je nach Variation neu verkabeln. Und du hast ja maximal drei Klangerzeuger, das brauchst du m.E. keinen so großen Mixer .

Die einzige Lösung, die ich mir zur Vereinfachung vorstellen kann, ist mehr virtuell im Laptop zu erledigen. Also die verschiedenen Anforderungen der Projekte in einem entsprechenden Programm einschl. der Sounds zu verwalten. Wie machst du das denn bisher? Machst du dir Notizen, welche Sounds du bei welchen Bandprojekt bei den jeweiligen Titeln spielst und schaltest alles händisch um? 80 Gigs pro Jahr ist echt ein Wort, da bist du ja teils mehrmals wöchentlich unterwegs...

Ich glaube ich komme zu meinem ersten Vorschlag, hol dir eine 88er Workstation (Kronos, Motif etc.) und mach einfach alles in einem Gerät, alternativ alle Sounds im Laptop und ein Masterkeyboard:engel:
 
Ich bin nachwievor der Meinung, dass eine Rack, so wie ich es habe (s. hier) alle Variationen, sowie in-ear und auch die zukünftigen Optionen abdeckt. Es beinhaltet Audio-Interface, ausreichend Inputs für Hardware Keys und Aux-Zuspieler, In-Ear Sender, Patchbay für eine universelle Verkabelung, ausreichend Outputs für Stereo-Summe, ggf. Einzel-Outs, Klicktrack und/oder Playback, sowie Midi-Schnittstelle. Das einzige, was man noch ergänzen könnte, wofür hinten auch noch Platz wäre, ist eine DI.
 
@dr_rollo Ich finde auch, dass dein Rack sehr viele Sachen/szenarien abdeckt!

Wie machst du das denn bisher? Machst du dir Notizen, welche Sounds du bei welchen Bandprojekt bei den jeweiligen Titeln spielst und schaltest alles händisch um?
Für viele "Acts" (also eigene musik/feste arrangements) habe ich die Setlist natürlich einprogrammiert, egal ob S90ES oder DAW. Bei Coverbands bin ich ohne Laptop unterwegs (nur S90ES und EX5) und schalte alle Soundwechsel manuell, u.A. um Flexibilität (gerade bei Sub-Jobs) zu behalten.
Allerdings plane ich in näherer Zukunft, die Covergigs ebenfalls virtuell anzugehen und den EX5 in den Ruhestand (Studio) zu verbannen, dort passt er auch besser hin.

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Man darf allgemein nicht vergessen: Alle 5 Varianten, die ich auf Bühnen benutze, funktionieren ja schon. Es geht mir nur um eine Optimierung bei Stabilität und Auf/Abbauzeit. Deshalb ist mit das MOTU auch leider zu teuer wobei es das beste Interface für solche Sachen wäre.

Habe mir inzwischen eine Liste erstellt, von der ich denke, dass das Tour-Rack stimmig ist:
- Rack 4HE (Link)
- 18i20 (Link) Dort werden die Hardware-Klangerzeuger direkt in den Input gesteckt, also ohne Rackblende mit Anschlüssen.
- DI (Link) Diese ist fest mit dem Output des Interface verkabelt, nur nervig, dass die Inputs aussen sind.

Zubehör:
- Strom (Link) brauche ich eigentlich überspannungsschutz?
- USB-Hub (Link)
- Schublade (Link) vorne für Kabel, Pedale etc. lieber ein 4HE Rack mit Schublade als 2 HE +Extrakoffer


Bezüglich DI bin ich noch am Überlegen ob ich Winkelkabel kaufen muss, meine zwei vorhandenen DI-Boxen an eine Rackwanne ranschraube oder eine 19" DI-Box her muss, wo die Inputs "hinten" und die XLR-Outs "vorne" sind, z.B. Behringer DI4000
 
Es muss gar nicht das MOTU sein, genauso wenig wie es ein Sennheiser In-Ear sein muss ;) Geht ja mehr um die Funktionalität, und es gibt auch noch andere günstigere (natürlich auch teurere!) Audio-Interfaces, die über ausreichend INs und OUTs verfügen, um einen etwaigen Linemixer gleich mit abzudecken.
Überspannungsschutz - hab ich in über 35 Jahren Bühnenerfahrung noch nie gebraucht. Verkehrt ist es aber nicht, und wenn's den Aufwand und die Kosten nicht zu sehr strapaziert.
Seit dem wir einen Digitalmixer auf der Bühen haben, hab ich auch eine kleine USV im Einsatz, wo ich mich auch mit meinen Keyboards und meinem Siderack ranhänge. Da ist ein Überspannungsschutz sowieso dabei.

Schubladen hab ich aus meinen Racks mittlerweile wieder verbannt. Unnötiges Gewicht. Lieber einen separaten Koffer/Rucksack, vor allem, wenn auch dieses Zubehör öfter wechselt.
Pedale und Kabel hab ich übrigens auf einem Floorboard fest verbaut. Deckel zu und gut. Somit hab ich zwar wieder zwei Teile, aber die stehen ja auch unterschiedlich. Und was Auf- und Abbau angeht - mehr Optimierung gibt's kaum noch.
 
Pedale und Kabel hab ich übrigens auf einem Floorboard fest verbaut
Welches Floorboard hast du da genommen? Eine Art "Pedalboard" wäre ja eigentlich die ideale Ergänzung - dann kann ich auch ein 2-3 HE Case nehmen. Am Besten modular, also mit Velcro bei den Pedalen :)

und es gibt auch noch andere [...] Audio-Interfaces, die über ausreichend INs und OUTs verfügen
Ein kleines Gegenargument ist, dass diese meist nicht im 19" kompatiblen Format vorliegen aber das größere Gegenargument ist, dass sie oft mit einer unzureichenden mixersoftware ausgestattet ist, die nichtmal standalone laufen kann
 
Welches Floorboard hast du da genommen? Eine Art "Pedalboard" wäre ja eigentlich die ideale Ergänzung - dann kann ich auch ein 2-3 HE Case nehmen. Am Besten modular, also mit Velcro bei den Pedalen :)
Ich hab verschiedene Floorboards, in der Regel selbstgebaute oder mir anfertigen lassen. Ja, Du kannst ein Pedalboard nehmen, wie sie bei Gitarristen eingesetzt werden. Das größte Problem ist hier allerdings oft, dass diese vorne eine Kante haben, was für ein suboptimal für den Einsatz eines Sustainpedals ist.
Modular mit Klett kann man machen. Ich hab's aber gerne aufgeräumt, d.h. alle Kabel sind in einem Kabelschlauch zusammengefasst. Somit geht je ein Kabelbaum zu einem Keyboard und einer zu meinem Siderack. Die kann man auch gut zusammenrollen, auf den Pedalen platzieren, Deckel rauf für den Transport. Somit ist mein Floorboard auch gleichzeitig mein Kabelkoffer.

Ein kleines Gegenargument ist, dass diese meist nicht im 19" kompatiblen Format vorliegen aber das größere Gegenargument ist, dass sie oft mit einer unzureichenden mixersoftware ausgestattet ist, die nichtmal standalone laufen kann
Na ja, 19" Format sind schon viele, bzw. kann man sie mit Winkeln 19" Einbaufähig machen. Das mit der Standalone Geschichte stimmt schon. Ein Grund, warum es bei mir ja auch ein MOTU geworden ist.

BTW: Ich denke, dass gerade einige MOTU User auf die neuen AVB Geräte wechseln. Daher bekommst Du die 828er mittlerweile für 150-250 EUR gebraucht, auch die Ultralites, die ja von der Ausstattung ähnlich sind, gibt's gerade in letzter Zeit immer wieder mal günstig in der Bucht.
 
Das Ultralite hat mich auf eine ganz neue Idee gebracht!! :) Hatte das Interface vorher nicht aufm Schirm weil ich so vernarrt in die Rack-Interfaces war...

Ich könnte alles wichtige auch in diesem "DJ-Koffer" unterbringen. Dieser hat hinten und vorne Blenden, die man dann abnehmen kann. Dort müsste eigentlich alles passen:
Ein MOTU Ultralite (auch extern steuerbar), ein USB-Hub, Mehrfachsteckdose - Hinten dann2 Stereo-DI's (und um easy an die Inputs zu kommen vielleicht noch ein Cinco oder Rockboard).
Für den Gig oben das Laptop raufpacken und das untere Teil auf den Deckel stellen falls kein anderes Case etc. zum Erheben verfügbar ist.
Damit alles save ist, muss is wahrscheinlich alle Geräte an einer Holzplatte festmachen und diese wiederrum gut an dem Boden fixieren.

Was sagt ihr dazu?

Mit Magma-Cases habe ich gute Erfahrungen sammeln können (Habe eins ohne abnehmbare Blende fürs Kontrol S2). Sowohl gewichtstechnisch als auch aufbautechnisch geht es glaub ich kaum noch leichter...
Die Idee mit dem Pedalboard ist interessant! Dazu tauschen wir uns dann aber am Besten per PN aus, dr_rollo ;)
 
Aä, das Motu Ultralite wäre auch racktauglich, aber klar, muss nicht. Ich denke, Du würdest das alles mit Klettband in dem DJ-Koffer unterbringen. Warum nicht. Ich persönlich hab lieber immer alles im Rack fest verbaut, und eine Patchbay nach vorne, alleine schon, weil ich das mit der Verkabelung suboptimal fände, so wie Du es vorhast. Denk dran, dass die Anschlüsse für ein Audiointerface, wie das Motu, hinten liegen. Du könntest es natürlich umgedreht einbauen, aber dann siehst Du die Pegelanzeige nicht.
Wenn Du wegen Floorboard Fragen hast, jederzeit gerne. Ich wohne ja offensichtlich auch quasi um die Ecke bei Dir ;) ....ok, Hannover ist groß
 
Motu Ultralite wäre auch racktauglich
Grad bei Thomann angerufen, es gibt keine (gute) Rackmount-Lösung fürs Ultralite... Wenn man zwei kleine MOTUs hat, geht es wohl...
weil ich das mit der Verkabelung suboptimal fände, so wie Du es vorhast. Denk dran, dass die Anschlüsse für ein Audiointerface, wie das Motu, hinten liegen
Deswegen würde ich ja (wahrscheinlich rückseitig) soetwas wie den Rockboard MOD verbauen. MIDI, 4 Inputs und einen Kaltgerätestrom, der dann über einen Steckdosenverteiler wie diesen hier weitergegeben wird.
 

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