Eure persönlichen No-Gos beim Gitarrespielen live?

  • Ersteller crazy-iwan
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Ich finde es ziemlich unschön, wenn sich der Gitarrist auf der Bühne über (die Fehler) andere(r) Musiker aufregt und / oder die Augen verdreht.
 
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Das ist nicht gut. Besser: 10 Euro Gagenabzug bei jedem Fehler, Anzeigen während des Songs durch Handzeichen. Das motiviert ungemein.
Hat James Brown auch so gemacht.:D
 
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Trockeneis und Pyroshow beim Kneipengig
Da gab es ja mal eine Katastrophe,am 20.02.2003 auf Long Island.100 Tote wegen Pyro im Nightclub.

Naja,eigentlich ist es mir egal,ob die Band beim spielen hüpft oder im Liegestuhl liegt.
Aber laut Stimmen geht wirklich nicht.Ich hab mal eine Punkband gesehen auf einem Stadtfest.
Der Sänger spuckte regelmäßig auf die Bühne und einmal sogar ins dünn gesähte Publikum.
Mehr No-Go geht wohl nicht.
 
Ich habe immer vermieden, zwischen zwei Songs irgendein Geräusch mit der Gitarre zu machen. Das stört mich auch bei anderen Gitarristen, wenn es vorkommt.

Ansonsten nervt mich Stage-Acting, das gestellt wirkt und als müsse man eine Liste von Moves abarbeiten, die im jeweiligen Stil einfach "dazu gehören". Gerade in "moderneren" Metal-Stilistiken und eher jungen Bands war (und ist?) das oft zu beobachten*.


* Diese Bands haben dann auch immer ihre Entourage dabei, die sie aus allen Perspektiven mitfilmt und fotografiert; die Nachverwertung in den sozialen Medien scheint dann wichtiger zu sein als der eigentliche Gig ... Aber das ist wohl einfach der Zeitgeist.
 
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Ich habe immer vermieden, zwischen zwei Songs irgendein Geräusch mit der Gitarre zu machen. Das stört mich auch bei anderen Gitarristen, wenn es vorkommt.

Also für mich ist das eigentlich klar, dass wenn der Song rum ist man seinen Krempel lautlos macht, mutet mit Tuner oder Volume down, etc. Keine Ahnung warum manche das net machen.
Was anderes ist natürlich wenn man ein gewolltes Feedback möchte und dadurch den nächsten Song anfängt. Aber ansonsten Volume down. Dafür hat ja ein Bass oder eine Gitarre das kleine Rädchen. Manche denken dann sie legen die Hand auf die Seiten, dann bewegen sie sich, haben ein Distortionsound drauf und ratsch fängts lauthals an Geräusche zu machen.
Unverständlich wieso man das Rad net zudreht.

Wobe es glaube ich auch Veranstaltungstechniker gibt, die zwischen den Songs die Saitenspieler muten. Wenn die bei der Sache sind spricht da auch nix dagegen, meiner Meinung nach. Das machen die aber dann auch meist nur, wenn sie so Dödel haben, die net wissen wie man seinen Krempel lautlos schaltet.
Ich mache das immer selber und fertig.
 
Der übermäßige Gebrauch von Anglizismen ist für mich ein No-Go! (Finde den Fehler!)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
* Diese Bands haben dann auch immer ihre Entourage dabei, die sie aus allen Perspektiven mitfilmt und fotografiert; die Nachverwertung in den sozialen Medien scheint dann wichtiger zu sein als der eigentliche Gig ... Aber das ist wohl einfach der Zeitgeist.

Na ja, ich denke mir immer... solche Leute strafen sich selbst! Die bekommen ja nix mit in ihrem Film- und Dokumentierwahn...
Schöne neue äh Seichte neue Welt
 
Wenn man sich das hier so durchliest, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Schreiber keinerlei Spaß beim Besuch von Musikveranstaltungen haben. Vor lauter Beobachtungen und Überprüfungen der persönlichen "NO-GOs" kann doch gar kein Spaß aufkommen. Wie will man denn die Musik (Veranstaltung) genießen wenn man immer nur nach den "NO-GOs" schaut. Normalerweise nennt man das "Muckerpolizei"

Wenn ich auf einen Gig gehe, dann gibt es für mich nur ein Bewertungskriterium - es gefällt mir oder eben nicht. Es ist auch unerheblich ob der Gitarrist besser oder schlechter ist als ich oder ob die Band in ihrer Gesamtheit schlechter oder besser als die eigene Truppe ist oder ob jemand einen Clip-Tuner benutzt oder einen Ordner mit Texte (oder sonstige Infos) hat. Wichtig ist das um was es geht - die Musik.
Wenn ich aber Musik nicht geniesen kann, weil ich immer nur nach Fehlern oder "NO-GOs" suche, wenn ich nicht mehr in der Lage bin unvoreingenommen nur der Darbietung zu folgen ohne dauernd zu werten, dann sollte ich solche Veranstaltungen meiden, denn sie zieht einen dann nur runter.

Man darf sich dann aber auch nicht wundern, das bei eigenen Konzerten die Muckerpolizei das gleiche Spiel mit einem selbst spielt.

Wenn ein Gitarrist nur dann in der Lage ist ein wirklich geiles Solo zu spielen (das mich echt umhaut) wenn er dabei hüpfend auf einem Bein über die Bühne springt und dabei auch noch vom Roadie die Noten vorgehalten bekommt, dann lache ich mich zwar scheckig aber wenn's klingt.:D:evil: Wäre außerdem eine außergewöhnliche Show-Einlage. Mein Ding wäre es nicht.

Was ich sagen will ist: Jedem wie er es braucht und kann. Ich kann und werde mich nicht anmaßen anderen ihr Leben (Bühnenleben) vorzuschreiben. Wenn es mir nicht gefällt, steht es mir frei zu gehen.
Man kann sich über alles Aufregen aber man ist dazu nicht verpflichtet.

Gruß
 
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Ehrlich gesagt, ich achte nicht auf die Punkte die meine No-Goes sind. Davon lass ich mir den Spaß ja nicht verderben.
 
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Das sowieso :D
 
.Ich hab mal eine Punkband gesehen auf einem Stadtfest.
Der Sänger spuckte regelmäßig auf die Bühne und einmal sogar ins dünn gesähte Publikum.
Mehr No-Go geht wohl nicht.
Ich erinnere mich an Punk Bands aus den 80ern da war der Gröller ich meinte Sänger so hackebreit das er von der Bühne geschifft hat. Das war selbst für Punk Verhältnisse ein echtes No Go :eek:
 
Hat er Jemanden getroffen.....:eek::eek::eek::eek::D ?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ein Freund von mir war bei einem Queenkonzert.Als der Freddy Mercury mit Sekt(oder Champus)ins Publikum gespritzt hat,stand da eine gewitzter junger Mann mit einem Lederboxbeutel und hat mit Rotwein zurückgespritzt...Volltreffer ins Gesicht vom Merkury...:D:D:D:D
 
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Wenn man sich das hier so durchliest, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Schreiber keinerlei Spaß beim Besuch von Musikveranstaltungen haben. Vor lauter Beobachtungen und Überprüfungen der persönlichen "NO-GOs" kann doch gar kein Spaß aufkommen. Wie will man denn die Musik (Veranstaltung) genießen wenn man immer nur nach den "NO-GOs" schaut...

Herrlich, denn genau das dachte ich beim Lesen der Beiträge auch. :great:
 
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Ich erinnere mich an Punk Bands aus den 80ern da war der Gröller ich meinte Sänger so hackebreit das er von der Bühne geschifft hat. Das war selbst für Punk Verhältnisse ein echtes No Go :eek:

Ich habe vor Jahrzenten!!! eine Band in Zürich erlebt. Da hat der Sänger rohe Leber ins Publikum geworfen - ich fand's ekelhaft (also No-Go) aber den Leuten hat es gefallen.
Jeder wie er es braucht. Aber auch hier rege ich mich nicht auf sondern gehe dann einfach.

Gruß
 
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Mein Gott, Drahdiwaberl waren bekannt für ihre Bühnenexzesse und haben immer vor vollem Haus gespielt. Hatten allerdings auch in genug Locations danach Auftrittsverbot. :D

Rohe Leber wäre da wirklich noch harmlos gewesen.
 
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Da hat der Sänger rohe Leber ins Publikum geworfen (...) aber den Leuten hat es gefallen.

Publicity / mediale Aufmerksamkeit ist alles, wenn man um jeden Preis bekannt werden will, anscheinend nach wie vor. Hat bei Alice und Ozzy ja schließlich auch geklappt.
Warum also hier nicht? ;-)

Wer's braucht... :er_what:
 
Drahdiwaberl hatten immer Spitzenmusiker - und Weber kam von seiner Einstellung her aus dem Wiener Aktionismus. Das darf man natürlich nicht übersehen. Auch Pete Townshend hat sich im übrigen auf Aktionskunst berufen, wenn er die Zerstörung der Gitarren rechtfertigen wollte.
Ich versteh ihn, käme aber selbst nie auf die Idee, meine Gitarre am Ende vom Gig zu zertrümmern oder wie Hendrix in Brand zu stecken.
 
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Meine No-Gos auf der Bühne:


- sich so zu besaufen, dass man nichts mehr checkt, nicht mal die Abläufe

- Tappingorgien beim AC/DC Solo, geht gar nicht!

- Sich streiten (im Proberaum völlig okay, bei einem Gig haben Streitigkeiten nichts verloren)

- sich mit dem Publikum anlegen oder das Publikum verarschen (schon mal erlebt mit einem Aushilfssänger, er dachte, das Publikum checkts nicht - falsch gedacht!)

- zu lange Pausen zwischen den Songs ohne Moderation

- mit Funk auf einer mini Bühne zu spielen (ist lächerlich) oder nur herumzustehen wie eine Salzsäule (sinnlos)

- so laut zu spielen, dass man die Mitmusiker nicht mehr hört (das sage ich als Gitarrist!)

- Notenständer, evtl. auch noch auf Brusthöhe, zum Kotzen!!! (ein Paar Blätter auf dem Boden gehen, kein Thema)

- Einheitliche Klamotten

- Drittklassige Stripshows auf Bikertreffen mit pummeligen Damen (nichts gegen gutgemachte)

.... mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.
 

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