Komplettes (günstiges) Einstieg-Equipment und Tipps für Gitarren-Recording

Hab da noch ne Frage an die Profis

Spielt ihr "trocken" ins Interface und legt die Effekte im PC dann wie ihr sie braucht
oder kann ich da bedenkenlos das Stressbrett davor schnallen ?
 
Trocken. Du kannst ja Deinen Sound beim Einspielen schon abhören. Das trockene Signal kannst Du hinterher komplett und sauber bearbeiten. Ansonsten kannst Du Dein Rig ja komplett abmikrofonieren. Geht auch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich benutze schon seit Jahren das Pod Studio UX1 für Vocals, Bass und Gitarre und hab bisher nie mehr gebraucht. PodFarm ist dabei und wurde auch immer benutzt.
Eigentlich war PodFarm der Grund wieso ich das Interface damals gekauft habe.
Damals war die Lite Version von Ableton Live dabei, das habe ich irgendwann auf die Intro Version aufgestockt, weil ich mehr Spuren brauchte.
Als Drummer benutze ich EZDrummer mit dem Metal Machine Addon.

Alle Instrument werden dabei trocken aufgenommen, um die Möglichkeit zu haben nachher mit dem Plugin in Ableton den Sound zu ändern. Sonst würde das ja nicht gehen.
Und so wird dann Spur für Spur eingespielt, bis alles passt.
 
Für 0€ bekommt man Cakewalk, da ist ein recht umfangreiches Modeling drin und wenn man das weiter oben besprochene PowerDrumkit 2 lädt hat man eigentlich alles was man im Rechner erstmal so braucht. Dazu ein Interface, wurde ja auch schon genannt. Cakewalk ist einfach zu bedienen und kann alles was eine DAW können muss, finde ich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Also ja ein kleines Focusrite oder Steinberg Interface ist ja eh schon mal klar.
Software unbedingt Reaper verwenden. Weuß nicht ob ich es überlesen habe, oder die Kollegen es dir hier schweigen: Reaper kannst du für alle Ewigkeit im Evaluierungsmodus gratis weiter verwenden, ohne zu kaufen. Dabei hat man keinerlei Einschränkungen, ausser eine Wartezeit von 5 Sekunden beim start und einmal auf "ok" drücken.

Solltest du Akustik-Gitarre aufnehmen wollen, hol dir ein günstiges Großembran Mikro von audiotechnica, oder t.bone. Die sind tatsächlich brauchbar und leistbar und eignen sich auch für eventuelle Gesangsaufnahmen auch gleich. Für E-Gitarre einfach ein SM57, oder einen würdigen Klon. (Diese Dinge kann man auch super gebraucht kaufen, da es sie wie Sand am Meer gibt und Mikros, wenn sie denn nicht kaputt sind, keinerlei Altersverschleiß haben)
Nimmst du die E-Gitarre direkt ins Interface auf und arbeitest du mit PlugIns, braucht dein Interface einen Hi-Z/Instrumenten-Eingang, den haben 2i2 und UR22 aber eh. Ich kann als Gitarren-Software Guitar Rig 5 empfehlen. Kost bissi was, ist aber gut und intuitiv zu verwenden.

Bevor du aber teure Gitarren Modeller verwendest teste mal das On-Board Zeug von REaper vielleicht reicht das ja auch schon, dann hättest du viel gespart -> Video ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Reaper kannst du für alle Ewigkeit im Evaluierungsmodus gratis weiter verwenden, ohne zu kaufen.

Rick-and-Morty-dick-move-meme-300x253.jpg


Nur weil man es kann heißt das nicht, dass man das auch tun sollte. Reaper ist für seinen Leistungsumfang wirklich unglaublich günstig. Die 60$ sind sicher angemessen, wenn einem das Programm gefällt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Sehe ich so wie blacksheep.
 
Warum unbedingt Reaper? Fand ich von der Bedienung schwieriger als Cakewalk. Welchen Unterschied gibt es? Sind beides komplette DAWs, oder überseh ich was?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Nein, würde Cakewalk Reaper vorziehen. Irgendwie finde ich die Oberfläche von Reaper altbacken. Aber gut ich bin auch Cakewalk gewöhnt. Letzlich egal was man nimmt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Bin ich verpeilt, oder gibt es Cakewalk nicht mehr nach der Übernahme durch Gibson diesen Sommer? Sonar ist nicht mehr frei.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Man muss sich bei Bandlab anmelden und bekommt Cakewalk für umme. Bandlab sendet übrigens keine Werbung und man kann Cakewalk unabhängig von Bandlab nutzen. Also kein Stress und keine Probleme.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Also war ich doch verpeilt. Danke!
 
(...) Software unbedingt Reaper verwenden. Weuß nicht ob ich es überlesen habe, oder die Kollegen es dir hier schweigen: Reaper kannst du für alle Ewigkeit im Evaluierungsmodus gratis weiter verwenden, ohne zu kaufen. (...)
Ich bin gleichfalls REAPER-Nutzer und bin nach diversen anderen DAWs bei Reaper geblieben, einfach, weil die Qualität stimmt, das Programm stets kostenfrei aktuell gehalten wird und weil es unkompliziert zu bedienen ist. Was ich jedoch nach meiner Evaluationsphase gemacht habe, ist, dass ich dieses tolle Programm gewürdigt habe, indem ich eine Lizenz gekauft habe. Ja, es stimmt, man kann Reaper bis in alle Ewigkeit kostenlos weiterbetreiben, aber ich finde es extrem unfair und schofelig gegenüber den Herstellern, ihre fantastische und vorbildliche Arbeit zu torpedieren, indem man die 50 € scheut. Denn das bißchen Geld haben sie redlich verdient!

(...) Bevor du aber teure Gitarren Modeller verwendest teste mal das On-Board Zeug von REaper vielleicht reicht das ja auch schon, dann hättest du viel gespart -> Video ;)
Das ist ein guter Tipp. Habe ich selbst noch nicht gemacht, bzw. gewusst. - Und dies ist sogar nochmal ein Argument dafür, dass man eine Lizenz erwerben sollte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Nein, würde Cakewalk Reaper vorziehen. Irgendwie finde ich die Oberfläche von Reaper altbacken. (...)
Altbacken??? :govampire: Nee, dann hast Du noch nie die dutzenden Skins/Themes und funktionalen Oberflächen aus dem Stash gesehen, entdeckt oder ausprobiert. Das findest Du alles unter den Resources...
 
Das stimmt. Hatte Reaper neulich nur mal installiert und fand die Iconleiste da so abschreckend. Sieht irgendwie aus wie aus den 90er. Wenn es da alternative Skins gibt, nun ja, will ich nichts gesagt haben. Mit dem Workflow von Reaper habe ich mich auch noch nicht beschäftigt, habe aber festgestellt, dass ich mich auch bei einem Wechsel auf Studio One zu sehr umgewöhnen müsste, als das ich wechseln wollte. Vermute, dass das bei Reaper nicht anders aussieht. Aber wie ich ja oben schrieb, wer neu einsteigt, für den ist die Wahl des DAW heutzutage vermutlich recht egal und was man wirklich gebrauchen kann und fehlt, stellt man erst später fest. Ich hätte z.B. in Cakewalk gerne die Arrangementspur von Studio One. Aber man kann nicht alles haben :)

Fakt ist aber Cakewalk kostet nichts, auch wenn man sich um eine Lizenz nicht herumdrücken will. Probiert beide aus, nehmt was am besten gefällt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich gehe mal davon aus, dass das was am Ende aus der DAW kommt gleich klingt, wenn man mischen kann. Ich kenne den Gitarrenkram in Reaper nicht, bin aber enorm von TH3 in Cakewalk überzeugt. Super AC30, super Soldano, ne Menge weitere Amps und Boxen und Effekte und alles sehr übersichtlich. Dazu IR-Loader, alles komplett...
Was mich an Cakewalk sehr überzeugt ist die intuitive Bedienung. Ich kann Ableton, Reason, Cubase - Cakewalk ist nach 5 Minuten startklar und den Rest erarbeitet man sich. Das angesprochene PowerDrumkit 2 in Cakewalk routen ist easy, in Ableton und Cubase auch - bei Reaper hab ich das nur mit Schritt für Schritt Anleitung gecheckt:ugly:
Seit Cakewalk umsonst ist muss man nicht mehr asi Reaper umsonst ausnutzen und diese Reaper-Religion find ich auch seltsam.

Soll hier ja auch nicht in ne DAW-Diskussion ausarten. Aber in Cakewalk ist EQ und Compressor immer in jeder Spur von Anfang drin, total leicht zu händeln, Drumkit einmal routen und Template speichern, für den Bass noch den BOD-SansAmp-Clone-VST, TH3 für Gitarre mit IRs nach Wahl, dann hat man für 0€ ein Setup, mit dem man mit Steinberg oder Focusrite Interface richtig gut klingende Demos machen kann. Kann Reaper sicher auch, wird ja nicht umsonst geliebt, aber Cakewalk kommt MIR einfach intuitiver vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interface apogee jam...gibt es als aktuellste Ausführung als jam+ für ca.170€***.
Arbeitet über usb am Windows Pc oder lightning mit apple problemlos mit garageband, jamtrack, bias usw zusammen.
Probleme sind mir nicht bekannt. Einfach zu handhaben und ein guter Einstieg ins recording.
Gruß Rolf
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben