PechGehabt - meine Videos, Podcasts, Clips, Lessons

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Moin!

Wir haben angefangen, die bereits vierte Folge unseres Podcasts https://bandmoment.de zu planen. Das Thema wird "Der Auftritt" sein. Vielleicht habt Ihr wieder Lust, Vorschläge für Stichpunkte zu machen? Das hat bei der letzten Folge super funktioniert (nochmal vielen Dank!)

Folgende grobe Stichpunkte stehen bereits auf der Liste:
Proben vor dem Auftritt, Technik (PA, Subs, Tops, Mischer), Wie kommt man an Gigs?, Geld? (Eintritt, Door Deal, Hut, ...), Was ist alles zu organisieren, Setliste, Ansagen oder nicht, Klamotten.

Vielen Dank!
 
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Aloha, ich bin zwar noch nicht bereit für ne Band (bin u 18 nicht, dass das nen Argument wäre, aber muss erstmal besser werden)
Allerdings hab ich zwei sehr gute Freunde, die wie ich Metal hören, wir wollen dann mal ne Band gründen usw.
Probleme, für die ich mal nen Ratschlag gut fänd sind, dass ich Death Metal usw. gut finde, aber Kumpel nr. 1 sagt, er möchte etwas mit dem man mehr masse erreichen kann und mehr als Headbangen kann, alleine die Aussage fand ich schon bekloppt, ich meine "ne große Masse erreichen" bitte, das ist nicht der Sinn davon Metal zu machen und das ist dann auch der Punkt an dem ich meine auch Mitspracherecht zu haben, deswegen dachte ich an sowas in Richtung Deathcore, aber Kumpel nr. 2 will Keyboard spielen, ich meine oke, was stellt man sich vor?! Dann möchte Kumpel nr. 1 keinen Bassunterricht nehmen, weil der nicht auf Metal spezialisiert ist (man kann sich ja auch Grundlagen etc. beibringen lassen und ohne Unterricht gibt's Fehler am Laufband, aber Oke, ich sag auch das Deathcore relativ komplex ist und er auch noch nicht wirklich spielen kann)
Problem Kumpel nr. 2 will ja Keyboard spielen, aber fängt auch nicht an, ich meine der eine will sich das mühsam und nicht gerade Fehlerfrei beibringen, der andere denkt man muss sich alles beibringen lassen, ich hab Unterricht und bringe mir einiges selbst bei, z. B. Growlen, Screamen... sonst spiele ich Gitarre und mache ne Stimmbildung
Ich meine wenn wir in 2 Jahren was anfangen wollen muss man auch mal anfangen.
 
Ich meine wenn wir in 2 Jahren was anfangen wollen muss man auch mal anfangen.
So oder so, ihr müsst euren Stil finden, und gemeinsame Ziele haben.
Meiner Meinung nach kann das auch sehr früh geschehen, meine ersten Bandschritte habe ich zusammen mit der Gitarre gemacht. Muss ja nicht gleich ne richtige Probe sein, aber einfach mal zusammen daddeln, schauen, wo die Reise hinführt.

Wenn ihr Geld machen wollt, dann spielt keinen Metal, spielt Schlager, ist in Deutschland am zuverlässigsten.

Ansonsten kann auch jeder seinen Stil einbringen, und man schaut gemeinsam, wo es hinläuft.
Man kann auch eine Kategorie treffen, ohne sie zu suchen, und in der Regel ist die Gefahr sehr groß, dass man sich zu stumpf an großen Bands orientiert und nichts eigenes aufbaut.
 
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Geld machen oder gar berühmt werden will ich so gar nicht, ist halt so, dass die Kumpels keinen Bock haben, aber wenn ich das denen sage sind sie beleidigt
 
Geld machen oder gar berühmt werden will ich so gar nicht, ist halt so, dass die Kumpels keinen Bock haben, aber wenn ich das denen sage sind sie beleidigt
Schau mal im Netz, Facebookgruppen, Jugendhäusern, da gibt es oft musikwillige junge Leute :)
 
ich bin zwar noch nicht bereit für ne Band
Meine erste Band, da hat mir der Sänger gezeigt, wie rum man den Bass hält, da müsste ich 13 gewesen sein.
Wenige Monate später hatte ich mit der Band den ersten Auftritt.
Unterricht hatte ich jetzt vor 3 Monaten das erste Mal und ich spiele dennoch schon seit Jahren Bass, mit Bands und vor Publikum, das ein oder andere Mal allerdings auch vor leerem Feld.

Muss es denn unbedingt Metal-Subgenre XY sein? Einfach mal Anfangen, egal was bei raus kommt, bisschen Spaß haben...
Es wird sich eh schnell rauskristallisieren, wer wirklich Spaß und Lust auf Musikmachen hat und wer nicht, dann sortiert man aus.

Ich persönlich halte nichts von "wir müssen erst lernen und Unterricht nehmen, bevor wir eine Band gründen", was nicht heißen soll, dass Unterricht nicht hilfreich sein kann!
 
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Meine erste Band, da hat mir der Sänger gezeigt, wie rum man den Bass hält, da müsste ich 13 gewesen sein.
Wenige Monate später hatte ich mit der Band den ersten Auftritt.
Unterricht hatte ich jetzt vor 3 Monaten das erste Mal und ich spiele dennoch schon seit Jahren Bass, mit Bands und vor Publikum, das ein oder andere Mal allerdings auch vor leerem Feld.

Muss es denn unbedingt Metal-Subgenre XY sein? Einfach mal Anfangen, egal was bei raus kommt, bisschen Spaß haben...
Es wird sich eh schnell rauskristallisieren, wer wirklich Spaß und Lust auf Musikmachen hat und wer nicht, dann sortiert man aus.

Ich persönlich halte nichts von "wir müssen erst lernen und Unterricht nehmen, bevor wir eine Band gründen", was nicht heißen soll, dass Unterricht nicht hilfreich sein kann!

Du sagst es, genau das klappt nicht, ich sitze da und spiele gitarre und dann kommt einer und sagt ey darf ich auch mal...
Mir wäre es auch so gut wie egal was für nen Metal wir machen nur auf dieses Trancecore zeug hab ich keine lust
Und Kumpel nr. 2 fängt halt nicht an und sagt ja, nach dem und dem Ereignis fang ich an und übe jeden tag 1std
 
Dann würde ich, an deiner Stelle, mal den Ratschlag von crazy-iwan beherzigen:

Schau mal im Netz, Facebookgruppen, Jugendhäusern, da gibt es oft musikwillige junge Leute :)

Insbesondere Jugendzentren bieten manchmal sogar günstige oder kostenlose Proberäume und Instrumente zum leihen, oder wenigstens mal ausprobieren.
 
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Hi!

Verstehe Deinen Frust... Vielleicht ist es wirklich ne Alternative, nach anderen Mitmusikern zu suchen. Oder es lohnt sich, mit deinen Jungs noch mal zu sprechen.

Du solltest auf keinen Fall die Lust verlieren, Musik in einer Band zu machen. Dazu hab ich einiges in der Folge 2 "Eine Band gründen" gesagt. Egal wie gut ihr seid, egal welche Musik ihr macht (und nicht nach möglichem Publikum schielen...) Hauptsache, ihr habt Spaß dran. So doof wie es klingt: Der Rest kommt von ganz alleine.

Also: Versuch es noch mal mit den Jungs oder versuch andere zu finden, aber gib nicht auf!
 
Ich als "alter Sack" kann ganz gut nachvollziehen, dass die heutige junge Generation, aufgewachsen in Zeiten von Selbstoptimierung und -darstellung, ein Problem damit hat, in einer Band ZUSAMMEN zu spielen. Eine Band ist letzten Endes immer ein Kompromiß, da man aufeinander eingehen und aufeinander hören MUSS. Jemand, der sich über Instagram und Selfie-Wahn definiert, wird damit fast zwangsläufig ein Problem kriegen. Und so klingt die Beschreibung für mich: eine Ansammlung von Individualisten, die Musik machen wollen (warum auch immer), aber die jeweils Anderen haben gefälligst - und nur! - nach der eigenen Pfeife zu tanzen. Mein Motto dabei ist: Hyper-Egomanen brauchen keine Bandkollegen, sondern Angestellte ...

Aber BTT, falls die Thematik noch offen sein sollte: ich mag es ja, größere Themen in Sub-Themen zu unterteilen. Beim "Auftritt" würde ich zwischen "Kern" und "Peripherie" unterscheiden:
1. der "Kern" = der Auftritt selbst
- jeder trägt Verantwortung für "seinen" Teil, d.h. Equipment und Können
- eine Generalprobe mit Aufstellung wie beim Auftritt und nicht wie bei der Probe
- Setlist mit Spannungsbogen und sinnvollem Ablauf (z.B. Instrumentenwechsel nicht nach jedem Song, sondern nach Song-Blöcken), auf Dauer achten!
- äußeres Erscheinungsbild abstimmen
- Ansagen: ja, unbedingt, aber bitte sinn- und planvoll und nicht völlig aus dem Stegreif: was über die Band erzählen, die Bandmitglieder vorstellen, nicht nach jedem Song bedanken (lieber einmal am Ende), ... sprich: bitte VORHER Gedanken machen ...
2. die "Peripherie" = alles rund um den Auftritt, und das ist v.a. ungeliebte Organisation
- Gigakquise
- Regelungen / Vertrag für den Auftritt: Gage (in welcher Form auch immer), Zeitplan, An- und Zufahrt, Soundcheck, Technik vor Ort, Stagerider, ...
- Merchandising / Verkauf organisieren
- Helfer mitbringen
- fester Ansprechpartner auf beiden (!) Seiten, fairer, respektvoller und konstruktiver Umgang miteinander
- klare Absprachen + Kommunikation

Einen professionellen Eindruck hinterläßt man nur, wenn BEIDE Bereiche klar, verläßlich, offen, konstruktiv, ..., kurz, professionell behandelt werden. Ist zumindest meine Erfahrung. Und für einen Auftritt sind vor allem drei Dinge wichtig: Vorbereitung, Vorbereitung und Vorbereitung. (Kommt dann sowieso wieder anders, als man denkt ...)

Das nur mal so aus meinem völlig subjektiven Standpunkt.

Bässte Grüße

MrC
 
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1. der "Kern" = der Auftritt selbst
- jeder trägt Verantwortung für "seinen" Teil, d.h. Equipment und Können
- eine Generalprobe mit Aufstellung wie beim Auftritt und nicht wie bei der Probe
- Setlist mit Spannungsbogen und sinnvollem Ablauf (z.B. Instrumentenwechsel nicht nach jedem Song, sondern nach Song-Blöcken), auf Dauer achten!
- äußeres Erscheinungsbild abstimmen
- Ansagen: ja, unbedingt, aber bitte sinn- und planvoll und nicht völlig aus dem Stegreif: was über die Band erzählen, die Bandmitglieder vorstellen, nicht nach jedem Song bedanken (lieber einmal am Ende), ... sprich: bitte VORHER Gedanken machen ...
2. die "Peripherie" = alles rund um den Auftritt, und das ist v.a. ungeliebte Organisation
- Gigakquise
- Regelungen / Vertrag für den Auftritt: Gage (in welcher Form auch immer), Zeitplan, An- und Zufahrt, Soundcheck, Technik vor Ort, Stagerider, ...
- Merchandising / Verkauf organisieren
- Helfer mitbringen
- fester Ansprechpartner auf beiden (!) Seiten, fairer, respektvoller und konstruktiver Umgang miteinander
- klare Absprachen + Kommunikation
Super, vielen Dank!
 
Yo, danke, wir kriegen das hin, aber nen Bassistenin dem Bereich zu finden ist in einer Kleinstadt schon ein Krampf
 
aber nen Bassistenin dem Bereich zu finden ist in einer Kleinstadt schon ein Krampf
Fang erstmal an, dann kommen schon die Gelegenheiten.
Wir haben auch n Jahr ohne Bass gespielt, dann kam uns wer durch ne Auflösung ner anderen Band zugelaufen, ujd wir waren schon weiter um dem Basser überhaupt was bieten zu können.

Mein Gitarrenlehrer meinte mal zu mir, ich solle Inspiration, Instrumente und Bandmitglieder nicht erzwingen, denn wenn die Zeit kommen würde, würde sich alles von selbst anbieten.
Boslang trat das bei mor immer ein. Bandmitglieder kamen durch Zufall aus den unerwartetesten Ecken, Instrumente kamen als Schnäppchen, und Inspiration kommt vor Allem wenn man keinen Kopf zu haben glaubt.
Einfach machen und paar mal auf die Schnauze fallen, alles weitere kommt schon :)
 
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Hi! Unsere nächste Folge wird sich um das Thema "Cover oder eigene Songs" drehen.

Hier ein paar Stichworte dazu von uns - vielleicht habt Ihr noch Ergänzungen?
  • *Cover gibt Rahmen, schafft Sicherheit
  • Publikum kennt es
  • Eigene Lieder geben Identität
  • Eigene kann man besser veröffentlichen
  • Cover muss man ja nicht 1:1, so kann man auch individual sein
Vielen Dank für Eure Gedanken hierzu!
 
Cover für ne Coverband oder um ne erste Basis zu schaffen, nicht standardmäßig ins feste Programm für ne freie Band.
Wenn es mal passt, und man hat n Coversong, der entweder sehr gut in die Musik/Band passt, oder man kann den sehr gut interpretieren, OK, aber ich würde nicht empfehlen, gezielt n Cover aufzugreifen.
 

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