Gibson Les Paul: Studio, Classic, Traditional, Standard, Custom, etc. - Die Unterschiede

  • Ersteller Jaydee79
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Was den Neck angeht, ich spiele mit meiner Paula NUR Solos am Neck, und das klingt schlicht weg fantastisch, dieser dumpfe, weiche, Klang der eine mords Power hat .......
 
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habe ich noch nie versucht.
 
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Der Burstbucker Pro am Steg ist ne Wucht, der Classic 57 am Hals neigt aber tendenziell zum Matsch bei Akkordarbeit, clean wie overdrive...

Das eine vokal klingende Paula am Hals zum Bollern neigt, ist ein oft beobachtetes Phänomen. Nichtsdestotrotz klingen die Burstbucker Pro IMO im Vergleich zu den Custom Buckern oder auch den „normalen“ CS Burstbuckern etwas „blechern“. (Was bei High Gain aber eigentlich kein Thema ist, oder sogar noch etwas netten „Bite“ bringen kann...).
Aber sei es wie es sei, ein PU Set, dass diese Probleme ausräumt ist ein Häussel 1959 am Steg und 1959 Custom am Hals. Letzterer klingt klasse ausgeräumt im Bass.
 
Da das Thread-Thema trotz "lexikalischen Touchs" im Prinzip eine (erfolgreich abgeschlossene) Kaufberatung war/ist, und sich nun Anschluss-Diskussionen ergeben haben, habe ich den Titel etwas umgepimpt, damit hier zum nun erworbenen Objekt bzgl. angedachter "Ergänzungen" weiter diskutiert werden kann ;).

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Ein mMn fantastischer Halspickup, der gebraucht oft günstidsch zu haben ist, ist der Rockinger PAF ECT.
Wäre ggf ein Fall, um ihn mal gebraucht zu schießen, probieren und bei Nichtgefallen weiterziehen lassen...
 
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Ich sehe gerade mit Schrecken, dass auch die nachfolgenden Jahrgänge nicht mehr auf der Seite zu finden sind. :confused:
Mal sehen, ob man da was rekonstruieren kann. :gruebel:

Der Vollständigkeit halber sei das hier erwähnt:

Es gibt bei Gibson.com die Unterseite Gibson Legacy Archive.

Da findet man alle Spec Sheets der Jahrgänge 2015 bis 2019, also genau das, was ich zuletzt vermisst habe. :juhuu:
Den 2014er Jahrgang konnten wir ja auch noch rekonstruieren.

Leider gibt es keine derartigen Übersichten über noch ältere Jahrgänge, zumindest kenne ich keine. :gruebel:

Alles, was ab diesem Jahr kommt, ist für diesen Thread hier im Speziellen nicht mehr relevant, denn die Begriffe Classic, Traditional und Studio haben nach dem neuen Konzept von Gibson mit der Original Collection und der Modern Collection zunächst ja keine Relevanz mehr.
 
interessant, daß die 2015 classic ganz andere pickups hat, als die 2019 classic.
 
In meiner Gitarre sind ab Werk auf BB Pros drin. Ich spiele viel auf dem Hals PU und der singt schon ganz ordentlich. Mit was mehr Verzerrung kommt er besser klar, als der 57er. ...welcher meiner Meinung nach aber auch superb ist. Mit mehr Zerre kommt er aber auch gut zurecht - ein Matschen ist mir nicht aufgefallen, aber das kommt sicher auch auf Amo und Settings an.

Ein weiterer Tipp wäre der SH2 von SeymourDuncan. Der klingt als Neck- und auch als Steg PU unglaublich toll in Les Pauls.
 
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Custom Shop Gitarren haben in der Regel eine Truss Rod Abdeckung, auf der Custom Shop Les Paul Custom steht.
Dann haben sie in der Regel ein mehrlagiges Binding, das auch um die Kopfplatte herum geht (je nach Modell), und die Seriennummer beginnt in der Regel mit CS. :)

Beispielhaft die Gitarre, die @socccero neulich gepostet hat, da sieht man Binding und das Truss Rod Cover gut:

20190909_120647-jpg.704600



Nachtrag:

Hier noch ein Artikel von Gitarre&Bass, der zwar nicht sonderlich in die Tiefe geht, aber vielleicht hilfreich sein kann, wenn man sich einen ersten Überblick verschaffen möchte. :)
 
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Das stimmt so aber nicht ganz.
Les Paul Custom und Custom Shop ist ein Unterschied.
Meine ist eine Custom aus dem Custom Shop, kann aber nicht exemplarisch für jede CS genommen werden!

Ganz davon abgesehen, dass es von der im Bild nur 25 gibt.;)

Und meine geht auch nicht mit CS los weil es eine fiktive Reissue ist^^
 
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Stimmt, danke für die Richtigstellung, das kann man anhand des aktuellen Custom Shop Lineups gut sehen:

https://www.gibson.com/Custom-Shop (Link Stand 12.09.19, kann sich inhaltlich zwischenzeitlich ändern)

proxy.duckduckgo.com.jpg

Beispielbild von oben genanntem Link, Stand 12.09.2019

Nur die Instrumente, die auch wirklich ein "Custom" im Namen tragen, haben dieses tolle Binding.

Ansonsten führen die Instrumente aus dem Custom Shop in der Regel noch eine Toggle Switch Plate, die die Bezeichung "Gibson Custom" im Logo hat.
Stellvertrend dafür ein Beispielbild, wie das aussehen könnte:

proxy.duckduckgo.com.jpg
 
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Wenn der Neck PU "matscht" -> Bässe raus, Mitten rein.

Yep! Habe auch die 57er in einer Studio verbaut und mache das auch so.

Falls ich entsprechendes überlesen habe, sorry. Hier noch ein Video, welches einen klanglichen Unterschied zwischen Studio und Standard deutlich macht:



Die Studio kommt hier eher "mittiger", die Standard etwas "offener", "breitbeiniger" daher.

Als Tendenz scheint mir das zu stimmen. Einzelexemplare können dennoch weit auseinander fallen.

Nach einem Jahr Studio, (deren Sound ich immer noch spitze finde) fällt mir dieser Unterschied immer mehr ins Gewicht. Einiges geht mit der richtigen Einstellung. Ich versuche es meist mit so viel Zerre wie nötig und so wenig wie möglich. Der Rest Druck muss vom Booster kommen.

Denke mal, daß z.B für Punkrock die Studio vollumfänglich taugt. Unterhalb dieser Rock Schwelle im Crunge Bereich, der mich interessiert, z.B. im Blues, dürfte ne Standard, wie im Video vorgestellt, die Nase etwas weiter vorne haben. Ich hätte das Geld für ne Standard derzeit, aber man kann es nur einmal ausgeben. Im Moment ist mir der Klangvorteil die Knete nicht wert. Andererseits habe ich umso mehr davon, je früher ich eine anschaffe.
 
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Ich seh schon, die Custom Shop Custom von @socccero war das unpassendste Instrument, das ich als Beispiel nur hätte anführen können. :-D
Nein, aber mal im Ernst: Die Richtigstellung war dem Thread inhaltlich nur zuträglich! :)

Ansonsten könnte bestimmt @hoss noch einiges Wertvolles zur Frage "Woran erkennt man eine wirkliche Custom Shop" von @Der ahnungslose Depp beitragen. :)
 
haben aber den long tenon Hals, was die studio nicht hat. Zu welcher würdet ihr neigen von den trockenen Fakten her?
... ich würde eine LP (weniger noch als andere Gitarrentypen) inzwischen nicht mehr an Specs orientiert kaufen. Gerade, wenn es um Merkmale wie "holziger Ton" geht, versagen da Vorhersagen anhand der Bauteilliste eher völlig. Ich habe selbst bei Halsprofilen inzwischen feststellen können, dass sich gleich bezeichnete am Individualinstrument verschieden anfühlen können.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Meine alte Tokai LS2 hingegen fand ich echt klasse
.. wenn du schon (was ich persönlich für sehr vernünftig halte) so weit rumgekommen bist bei deiner Suche, würde ich auch ansonsten eher hoffen, dass dir etwas gefälliges über den Weg läuft, als noch Faktoren zu forsten ...
 
@Jaydee79 ist bereits durch mit seiner Suche. :)

Ich habe selbst bei Halsprofilen inzwischen feststellen können, dass sich gleich bezeichnete am Individualinstrument verschieden anfühlen können.

Ich habe zwei baugleiche 2014er Standards. Das Halsprofil fühlt sich bei den beiden eigentlich sogar ziemlich gleich an, aber was mich erstaunt hat, war das doch ganz schön unterschiedliche Spielgefühl, z.B. beim Benden.
Gleiche Gitarre, gleiche Saitenmarke, gleiche Saitenstärke - unterschiedliches Spielgefühl.
Gleiches Modell != Gleiche Gitarre, das stimmt auf jeden Fall. :)
 
Custom Shop Gitarren haben[...] in der Regel ein mehrlagiges Binding, das auch um die Kopfplatte herum geht (je nach Modell)

MWn trifft das (fast?) ausschließlich auf das "Custom"-Modell zu, welches aber nicht immer ausschließlich auch im Custom Shop produziert wurde. Zumindest in jüngerer Vergangenheit werden diese Modelle erst (wieder?) seit 2004 im CS produziert.
 
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Hier noch ein Video von Reverb.com, das die Unterschiede zwischen den verschieden Serien nein wenig beleuchtet:



:)
 
Ich seh schon, die Custom Shop Custom von @socccero war das unpassendste Instrument, das ich als Beispiel nur hätte anführen können. :-D
Nein, aber mal im Ernst: Die Richtigstellung war dem Thread inhaltlich nur zuträglich! :)
Ansonsten könnte bestimmt @hoss noch einiges Wertvolles zur Frage "Woran erkennt man eine wirkliche Custom Shop" von @Der ahnungslose Depp beitragen. :)

Also für mich ist da die aufgestempelte Seriennummer anstelle der eingestanzten Nummer immer ein erstes Indiz. Daran wird sich wohl auch bei den neuen Modellen nichts geändert haben, oder?
 
Wann hat Gibson bei der Tribute den Hals von Mahagony auf Ahorn umgestellt?
Bei meinem Händler stehen ausschließlich welche mit dem hellen Hals.
Jetzt habe ich so eine HoneyBurst von 2018 in die Finger bekommen. Sieht meiner Meinung nach schon mal besser aus so von hinten mit einer einheitliche Holzoptik. Das Auge hört ja irgendwie doch auch mit sie Klang jedenfalls super,
Ist das mit dem Ahornhals eine Sparmaßnahme von Gibson oder war das sogar als Upgrade gedacht? Mein Geschmack ist es jedenfalls nicht.
 
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