Wer spielt ein Bajan?

Guten Morgen zusammen,

Erstmal vielen dank für die ganzen Informationen rund um das Instrument :great:. Ich bin gerade ein wenig geflasht und weiß gar nicht was ich schreiben soll :)...
Ich kann nur eins sagen, es macht Spaß das Instrument zu erforschen und jeden Tag ein kleines Stück weiter zu kommen. Wovon ich total begeistert bin ist das hier



Aber bis ich so weit bin, bin ich wahrscheinlich schon Rentner :D
 
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Das da was schönes, wenn auch einfaches bei rauskommt geht schnell.
Besonders wenn das Instrument was kann.
Manchmal merkt schon am nächsten Tag das man was dazugelernt hat.
Ich werde dieses Jahr 60 und habe mir daher direkt von Anfang an entsprechend bescheidene Ziele gesetzt.
 
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Die Farbverteilung bei den Dingern ist reine Zierde und sagt nichts über die Töne aus.
Bei den weißen Bassknöpfen entsprechen die Bässe (und Akkordgrundtöne) den weißen Klaviertasten, bei den schwarzen den schwarzen Klaviertasten. (Hier ein Bild der Bassbelegung.)

Lieber verrückter Dreher, würdest Du bitte auch noch die URL's 2 von 3 sowie 3 von 3 posten.
Wenn du unten rechts im Videofensterchen auf »YouTube« klickst, kommst du auf die YT-Webseite und kannst da direkt nach 2 und 3 suchen (wenn sie nicht ohnehin schon in den Videovorschlägen angezeigt werden).

In Lektion 2 zeigt er den Diskant:


In Lektion 3 lehrt er, wie man das russischste aller Lieder spielt: Katjuscha. :)
 
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Bei den weißen Bassknöpfen entsprechen die Bässe (und Akkordgrundtöne) den weißen Klaviertasten, bei den schwarzen den schwarzen Klaviertasten. (Hier ein Bild der Bassbelegung.)[/MEDIA]
Danke für die Aufklärung bei den Bassknopf-Farben bei den Bajanen. Das war mir tatsächlich nicht bekannt. Es ist fast wie bei den optischen Täuschungen bei den Doppelbildern. Wenn man es einmal gesehen hat, ist es logisch.

Vermutlich wird das aber beim Spielen wenig helfen, es sei denn man sitzt vor einem Spiegel.
Wenn ich mir mal mein B-Griff-Instrument vorgenommen habe, haben mir im Diskant die unterschiedlichen Farben von Ganz- und Halbtönen immer geholfen, da ich einfach von der Piano-Tastatur her denke.

Gruß, Tobias
 
Hallo Tobias

Die Einteilung der Pianotastatur (1 1 ½ 1 1 1 ½) folgt ja den "unregelmässigen" Tonleiterabständen
(c+1= d+1= e+½= f+1= g+1= a+1= h+½ =c).

Da ist die Einteilung der Knopfakkordeons mit den ½-Ton-Abständen (zumindest für mich) viel eingängiger.

Da spielt sich fis-dur genau gleich wie c-dur; im Gegensatz zur Pianotastatur, bei der man dann vorwiegend auf den schwarzen, erhöhten Tasten "herumturnen muss.

Es gibt Akkordeons welche beide Systeme zu kombinieren versuchen:
Akko-Hägendahl.jpg

mfG Paul Frager
 
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Wovon ich total begeistert bin

Für mich nicht nachvollziehbar, da einfach nur auf voller Lautstärke heruntergeleiert - zwar fehlerfrei, aber vollkommen undynamisch und nur sparsam akzentuiert - vom "Mitzählen" per Bein-/Fußbewegung mal ganz abgesehen. Hoffentlich nimmst Du Dir so etwas nicht als Vorbild. Aus diesem traditionellen Stück ließe sich viel mehr herausholen.
 
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[OT]Weiß jemand, ob es die russischen Instrumente auch in C-Griff gibt oder bauen die alles in B-Griff?[/OT]
 
Es gibt Akkordeons welche beide Systeme zu kombinieren versuchen:
Mensch Paule, wie hast du denn diesen tollen Spieler gefunden. Ich glaube bei dem Stück könnte er auch Pianotasten spielen, aber seine Bassarbeit ist absolute Spitze, da denkt man der spielt MIII, ist es aber wohl nicht. Seine chromatischen Läufe sind überwältigend und mir gefällt auch das Stück an sich.
 
Grüße Euch,
@Bajanstarter Ich spiele B Griff Bajan , solltest du Fragen haben oder brauchst du Tips ich helfe Dir gerne .

@Bernnt ich glaube schon das die Russen auch C Griff bauen und anbieten, auf jeden fall habe ich gelesen und es gibt auch Bilder mit C griff Jupiter im Netz , soll jetzt keine Werbung sein z.b.hier, ganz oben ist ein C Griff abgebildet und wenn mann ganz runter scrollt unter /модели/ ,da gib es noch ein ähnliches.
http://translate.google.cz/translate?hl=cs&sl=ru&tl=de&u=http://www.bajan.ru/index_soubory/audio.htm
 
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Für mich nicht nachvollziehbar, da einfach nur auf voller Lautstärke heruntergeleiert - zwar fehlerfrei, aber vollkommen undynamisch und nur sparsam akzentuiert - vom "Mitzählen" per Bein-/Fußbewegung mal ganz abgesehen. Hoffentlich nimmst Du Dir so etwas nicht als Vorbild. Aus diesem traditionellen Stück ließe sich viel mehr herausholen.

Hm, ok... und ich dachte der kann super spielen. Oder ist das Geschmackssache? Aber mal davon abgesehen, wenn meine Finger schon so flink wären, wäre ich zufrieden :D

Grüße Euch,
@Bajanstarter Ich spiele B Griff Bajan , solltest du Fragen haben oder brauchst du Tips ich helfe Dir gerne .

Danke, da werde ich drauf zurück kommen. Ich schreibe dir später mal eine Nachricht.
 
Hm, ok... und ich dachte der kann super spielen. Oder ist das Geschmackssache? Aber mal davon abgesehen, wenn meine Finger schon so flink wären, wäre ich zufrieden

ja , das ist immer relativ.

Wenn man anfängt sieht der erstmal wie der Megaspieler aus, weil der die Finger mit einer Geschwindigkeit bewegen kann, die einem als nicht erreichbar erscheint, dann kommt einem das wie ein supertoller Spieler vor. Wenn man dann selber schon n bissl weiter ist stellt man irgendwann fest dass es Unterschiede gibt von Spieler zu Spieler und dass manche Versionen, einfach viel besser wirken als andere, obwohl da vielleicht sogar langsamer gespielt wird. Das ist dann der Punkt, wo man dann so langsam dahinter kommt, dass es nicht nur auf die Geschwindigkeit drauf ankommt, sondern auch wie man den Ton selber macht ( und vor allem was man mit dem Balg dann noch so alles machen kann)

Das sind einfach alles Lernstufen - eine hast du ja schon gemeistert (in dem dich deine bisherigen Zuhörer in der Anfangsphase am Leben gelassen haben:D) Und jetzt waäre aus meiner Sicht der nächste Schritt angesagt: zu lernen, so zu spielen, dass die Zuhörer nicht einfach davonrennen, sondern sitzen bleiben und zuhören... Und das ist jetzt der Moment wo s nicht drum geht, was man spielt und wie schnell man was spielt, sondern wie man was spielt. Das lässt sich jetzt aber in kurzen Worten nicht einfach schildern. Denn jetzt gehts auch stark drum, was mach ich mit dem Balg, wie forme ich damit Töne, wie setze ich das ein, wann mach ich was . Da kommts noch nicht mal auf die Geschwindigkeit an.

Aber das sind Punkte, die müsste man jetzt denke ich am besten im direkten Austausch Schritt für Schtritt angehen... ich denke ein Lehrer wäre jetzt sinnvoll. Der muss noch nicht mal genau das gleiche System spielen - er muss nur Akkordeon spielen können. Hier gehts erstmal um die Grundlagen, wie benutze ich ein Akkordoen , wie macht man typischerweise und sinnnvollerweise was mit und bei dem Instrument (z.B. richtige Bedieung des Balgs - und das ist unabhängig von der Tastatur ob Knopf, Taste B-Griff, C-Griff etc)

Die Geschwindigkeit kommt später - da würde ich im Moment nicht allzuviel Wert drauf legen. Viel wichtiger ist, dass man das Gerät jetzt richtig bedienen kann. Wenn man zunächst lernt das Gerät richtig zu bedienen, kann man dann später richtig schnell werden. Wenn man jetzt relativ unsauber spielt , dann wirds später unsauber schnell.

Klar , kann ich das verstehen, das man schnell auf ein brauchbares Erfolgserlebnis hinkommen möchte - aber zu schnell sollte man trotzdem nicht vorgehen, denn sonst handelt man sich Fehler ein, die später nur sehr mühsam wie der wegzukriegen sind.
 
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Aber das sind Punkte, die müsste man jetzt denke ich am besten im direkten Austausch Schritt für Schtritt angehen... ich denke ein Lehrer wäre jetzt sinnvoll.

Das ist ein kleines Problem... in meiner Nähe gibt es keinen oder ich habe ihn noch nicht gefunden,, ich muss mir leider alles irgendwie selber beibringen. :(
 
n meiner Nähe gibt es keinen oder ich habe ihn noch nicht gefunden,

es gibt auch zuenehmend mehr Lehrer die auch (gerade jetzt ) Unterricht per Skype anbieten - da kann man auch sehr viel schon machen. Ich glaube @Klangbutter macht oder hat schon öfters Unterricht per Skype gemacht - den kannst und eventuell mal fragen, ob und wie sowas gehen könnte, oder ob er jemand kennt. (Klangbutter spielt übrigens auch Bajan, B-Griff)
 

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