Wie wählt ihr ein Thema für eine Hausarbeit?

Wie inspiriert ihr euch bei der Themensuche?

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G
Gotex27
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Hey Leute,

bin so gut wie fertig mit meinem Bachelor, nur bin ich ärgerlicherweise durch eine Hausarbeit gerasselt (Eigenverschulden). Nachdem ich meine Fehler gut durchgegangen bin, stehe ich nun vor der großen Frage der Themenwahl für die Folgearbeit, die glücklicherweise relativ frei ist. Es muss sich lediglich um westliche Kunstmusik von vor dem 20. Jahrhundert handeln. Im Themen auswählen bin ich leider nicht so gut, da mir zu vielen Themen auch einfach der persönliche Zugang fehlt. Außerdem sollte es ja ein Thema sein, aus dem man eine wissenschaftliche Fragestellung generieren kann.

Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps und Tricks wo man sich (online oder bibliothekarisch) Inspirationen zu geeigneten Themen beschaffen kann? Wie geht ihr da vor / würdet ihr da vorgehen? Aktuell bin ich Grin nach Inspirationen am durchforsten (das studentische Arbeiten nicht so super zitierfähig sind, weiß ich natürlich, aber für eine Themensuche reicht es wohl aus). Ihr könnt gerne an der Umfrage teilnehmen; über eine ausführlichere Antwort, würde ich mich aber sehr freuen :) Sollte ich zwischenzeitlich fündig werden, lasse ich das Thema weiterhin offen.

Kurz zu meinen Interessen: Bin hauptsächlich im Rockbereich unterwegs; an Kunstmusik mag ich folgende Komponisten gerne: Tchaikovsky, Schubert, Beethoven, Wagner (eher die Overtüren und weniger den Typ :D), Holst (Planeten), Debussy, Chopin, Stravinsky (kenne aber noch nicht viel, trotz Datum müsste Stravinsky möglich sein, vermute ich)

Liebe Grüße
 
Eigenschaft
 
Meine Uni-Hausarbeiten waren üblicherweise an ein (Pro-, Haupt-)Seminar gebunden, das einen groben thematischen Rahmen und über die darin üblicherweise verteilten Referate auch individuelle Weichenstellungen gegeben hat. Wirklich ungebundene Hausarbeiten mit komplett freier Themenauswahl hatte ich nur sehr selten, und da habe ich dann meine "Steckenpferde" bearbeitet. Gibt es denn zu den genannten Komponisten Aspekte oder Bereiche, die dich interessieren, so dass du dazu etwas schreiben könntest?
Alternativ: Was ist denn das Thema deiner Bachelor-Arbeit? Gibt es da mögliche Ansatzpunkte, die du im Zuge eines Darauf-hinarbeiten angehen könntest (das dann natürlich in enger Absprache mit dem Betreuer)?
 
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Hey Jackpot, danke für die schnelle Antwort. In dem dazugehörigen Seminar ging es um Musikzeitschriften u. ä. aus dem 18-19 Jhd. Das Thema fällt wegen der Arbeit schonmal weg. Musikgeschichte nach 1600 heißt das Modul. In diesen thematischen Rahmen muss es passen. Steckenpferde werden bei mir neuere Musik (Rock und Pop) sein, meine Bachelorarbeit ging um Videospielmusik. Bei Stravinsky hat mich die Rezeption des Sacre etwas angesprochen. Zu Schuberts Winterreise habe ich eine gute mündliche Prüfung abgelegt. Tchaikovsky und Beethoven interessieren mich hauptsächlich, weil ich einige Stücke mag. Bei Wagner ginge vielleicht das seltsame Privatleben samt politischer Ergüsse, aber das Thema scheint mir äußerst abgegrast. Chopin (oder auch Liszt) würde ich vielleicht im Hinblick auf Virtuosität betrachten (auch hier sicherlich kein weltbewegendes Thema)

Generell mag ich kuriose, makabere oder düstere Sachen (deswegen Sacre, Wagner, Winterreise), da ich privat gerne Hard Rock und Heavy Metal höre (weswegen auch die Liszt und Chopin als Proto-Shredder und Wagner wegen der Dynamik interessant für mich sind).
 
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Auch ein freies Thema sollte m.E. so nah wie möglich am Seminarinhalt sein.
Außerdem sollte man aufgrund eigenen Interesses im Fachgebiet bereits gut eingelesen sein, sonst wird die "Freiheit" durch die Einarbeitung in den Stoff, den Zuschnitt auf die wissenschaftliche Fragestellung und die Diskussion der Quellen plus der Entwicklung eigener Ideen zur ausufernden Quälerei.
Man sollte sein "freies Thema" auch aus der Perspektive des Curriculums prüfen, denn danach wird sie bewertet.

Wenn es an Ideen mangelt und noch keine fachliche Expertise vorhanden ist, dann werte ich das als Warnsignal.
Ich weiß nicht, welchen Stellenwert diese Hausarbeit für den Studienabschluss hat, zu meiner Zeit war die zweite Chance allerdings auch immer die letzte.

Freie Themenwahl ist im Studium m.E. keine gute Idee, wenn man mit überschaubarem Aufwand zu guten Ergebnissen kommen will.
Deshalb wäre mein Tip, sich das Thema geben zu lassen - das bedeutet weniger Aufwand für den Studierenden und auch für den Betreuer.

Falls die Bearbeitungszeit lang ist, dann würde ich unbedingt regelmäßige Sprechstundentrmine für Besprechung der Zwischenstände mit dem Betreuer nutzen - so sind rechtzeitige Hinweise für eine erfolgreiche Arbeit möglich und man bleibt selbst besser am Ball.

Gruß Claus
 
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Zu Schuberts Winterreise habe ich eine gute mündliche Prüfung abgelegt.
Als alter Turoriumsfuchs wäre da meine erste Frage, ob sich hieraus nicht ein Hausarbeitsthema extrahieren ließe. Materialien hast du dazu ja offensichtlich schon gesammelt, und die maßgeblichen Forschungsfragen hoffentlich im entsprechenden Rahmen kennengelernt.
Üblicherweise kenne ich es so, dass sich schriftliche und mündliche Prüfungsthemen aus den im Studium bearbeiteten Hausarbeitsthemen ergeben - warum also nicht auch umgekehrt? Aber auch hier gilt: Unbedingt mit dem Betreuer darüber sprechen; nicht zuletzt für den Fall, dass es da spezifische Regelungen gibt, die das verbieten.

Ansonsten hat @Claus wesentlich wichtige Dinge angemerkt, denen ich mich anschließen kann.
 
Wir wär's mit "Klangmalereien"? Wellingtons Sieg, Sinfonische Dichtungen, ...
Und natürlich ist die "Erfindung" des Virtuosentums auch ein spannendes Thema.

Klangmalerein sind ein super spannendes Thema, allerdings ist es ein ziemlich weites Feld und ich weiß nicht obs für eine Fragestellung so zielführend ist. Das Virtuosentum ist so gewissermaßen meine Hinterhand, haut mich nicht um, ist aber sicher gut. Wieso sprichst du von "Erfindung"?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Auch ein freies Thema sollte m.E. so nah wie möglich am Seminarinhalt sein.
Außerdem sollte man aufgrund eigenen Interesses im Fachgebiet bereits gut eingelesen sein, sonst wird die "Freiheit" durch die Einarbeitung in den Stoff, den Zuschnitt auf die wissenschaftliche Fragestellung und die Diskussion der Quellen plus der Entwicklung eigener Ideen zur ausufernden Quälerei.
Man sollte sein "freies Thema" auch aus der Perspektive des Curriculums prüfen, denn danach wird sie bewertet.

Wenn es an Ideen mangelt und noch keine fachliche Expertise vorhanden ist, dann werte ich das als Warnsignal.
Ich weiß nicht, welchen Stellenwert diese Hausarbeit für den Studienabschluss hat, zu meiner Zeit war die zweite Chance allerdings auch immer die letzte.

Freie Themenwahl ist im Studium m.E. keine gute Idee, wenn man mit überschaubarem Aufwand zu guten Ergebnissen kommen will.
Deshalb wäre mein Tip, sich das Thema geben zu lassen - das bedeutet weniger Aufwand für den Studierenden und auch für den Betreuer.

Falls die Bearbeitungszeit lang ist, dann würde ich unbedingt regelmäßige Sprechstundentrmine für Besprechung der Zwischenstände mit dem Betreuer nutzen - so sind rechtzeitige Hinweise für eine erfolgreiche Arbeit möglich und man bleibt selbst besser am Ball.

Gruß Claus

In dem Seminar ging es um Handschriften- und Quellenkunde. Eingelesen bin ich in das Thema der Winterreise und ein bisschen in Virtuosentum. In der Arbeit ging es um die AmZ deshalb scheidet diese aus.

Was meinst du mit Curriculum? Die aktuellen Forschungsgebiete meiner Profs?

Ja die Hausarbeit muss jetzt klappen, aber ich hab auch schon meine BA-Arbeit erfolgreich bestanden, also sollte mir so ein Patzer nicht weiter unterlaufen. Prinzipiell kenn ich mich fachlich schon aus, nur ist eben die Musik von vor 1900 nicht unbedingt das Gebiet meines größten Interesses.

Das Problem bei der freien Themenwahl ist, dass ich mir erst einmal ein paar Themenvorschläge ausdenken soll. Danach kann mich mein Prof. aber bestimmt auf die richtige Fährte bringen. Aber einfach ein Thema geben lassen, ginge glaube ich nicht.

Ich wollte die Arbeit relativ schnell schreiben und ich glaube nicht das mein Dozent in der aktuellen Situation Zeit für eine umfassende Betreuung hat, zumal ich schon relativ lange studiere und das ganze schon kenne.

Danke für die ausführliche Antwort!
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Als alter Turoriumsfuchs wäre da meine erste Frage, ob sich hieraus nicht ein Hausarbeitsthema extrahieren ließe. Materialien hast du dazu ja offensichtlich schon gesammelt, und die maßgeblichen Forschungsfragen hoffentlich im entsprechenden Rahmen kennengelernt.
Üblicherweise kenne ich es so, dass sich schriftliche und mündliche Prüfungsthemen aus den im Studium bearbeiteten Hausarbeitsthemen ergeben - warum also nicht auch umgekehrt? Aber auch hier gilt: Unbedingt mit dem Betreuer darüber sprechen; nicht zuletzt für den Fall, dass es da spezifische Regelungen gibt, die das verbieten.

Ansonsten hat @Claus wesentlich wichtige Dinge angemerkt, denen ich mich anschließen kann.
Das wäre natürlich das allerbeste! Ich schlage meinem Dozenten die Winterreise vor. Die mündliche Prüfung hat eher einen referierenden Charakter gehabt, ich habe mir quasi den Forschungsstand erarbeitet und detailliert und zugespitzt wiedergegeben; eine eigene Thesenbildung oder Forschungsfrage gab es nicht. Jedoch bin ich natürlich mit einigen wissenschaftlichen Texten tief ins Detail gegangen und somit in dem Thema "drin". Aber ich weiß nicht, ob mein Dozent die Winterreise als Thema zulassen wird, da ich es mir damit ja schon einfach machen würde. Einen Versuch ist es jedenfalls wert.
 
Das Virtuosentum ist so gewissermaßen meine Hinterhand, haut mich nicht um, ist aber sicher gut. Wieso sprichst du von "Erfindung"?
Weil es das "Virtuosentum" so nicht immer gab. Klar gab es immer technisch hervorragende Musiker*innen, aber der "Virtuose" (früher seltener die Virtuosin, das ist recht neu) ist eigentlich eine Erfindung der bürgerlichen Musikkultur, mit dem auch das individuelle "Genie" korrespondiert. (Jetzt mal etwas verkürzend zusammengeschrieben.)
 
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Was meinst du mit Curriculum? Die aktuellen Forschungsgebiete meiner Profs?
Ich meinte "nah an den Inhalten des Seminars und der Referatsthemen", eine Erweiterung von so etwas in einer Hausarbeit ist aus Sicht von Dozenten (wie ich sie kannte) leicht nachvollziehbar und vielleicht sogar nützlich.
Die Forschungsprojekte am Lehrstuhl können eher bei Master und Dissertation von Bedeutung sein.

Gruß Claus
 
Ich meinte "nah an den Inhalten des Seminars und der Referatsthemen", eine Erweiterung von so etwas in einer Hausarbeit ist aus Sicht von Dozenten (wie ich sie kannte) leicht nachvollziehbar und vielleicht sogar nützlich.
Die Forschungsprojekte am Lehrstuhl können eher bei Master und Dissertation von Bedeutung sein.

Gruß Claus
Weil es das "Virtuosentum" so nicht immer gab. Klar gab es immer technisch hervorragende Musiker*innen, aber der "Virtuose" (früher seltener die Virtuosin, das ist recht neu) ist eigentlich eine Erfindung der bürgerlichen Musikkultur, mit dem auch das individuelle "Genie" korrespondiert. (Jetzt mal etwas verkürzend zusammengeschrieben.)

Als alter Turoriumsfuchs wäre da meine erste Frage, ob sich hieraus nicht ein Hausarbeitsthema extrahieren ließe. Materialien hast du dazu ja offensichtlich schon gesammelt, und die maßgeblichen Forschungsfragen hoffentlich im entsprechenden Rahmen kennengelernt.
Üblicherweise kenne ich es so, dass sich schriftliche und mündliche Prüfungsthemen aus den im Studium bearbeiteten Hausarbeitsthemen ergeben - warum also nicht auch umgekehrt? Aber auch hier gilt: Unbedingt mit dem Betreuer darüber sprechen; nicht zuletzt für den Fall, dass es da spezifische Regelungen gibt, die das verbieten.

Ansonsten hat @Claus wesentlich wichtige Dinge angemerkt, denen ich mich anschließen kann.

Danke für eure ausführlichen und fachlich fundierten Tipps. Mit meinem Dozent habe ich mich jetzt auf die Winterreise geeinigt, was meines Erachtens nach gut passt. Jetzt muss ich nur noch eine gute Forschungsfrage finden! Hätte nicht erwartet, dass ich so viele gute Antworten bekomme!

Liebe Grüße
 
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Viel Erfolg für die Arbeit und viele Grüße! :great:
 
Freie Themenwahl ist im Studium m.E. keine gute Idee, wenn man mit überschaubarem Aufwand zu guten Ergebnissen kommen will.
Deshalb wäre mein Tip, sich das Thema geben zu lassen - das bedeutet weniger Aufwand für den Studierenden und auch für den Betreuer.

Ich habe bisher alle meine Hausarbeitsthemen frei gewählt, und hatte immer den Eindruck, dass gerade diese Initiative von den Dozenten sehr gewertschätzt wurde. Zumal auch die Dozenten ungern die mehr oder weniger gleiche Arbeit 3 mal lesen. Ich finde man sollte sich durchaus trauen eine Eigenständige Methodik/Fragestellung einzubringen, soweit man denn eine Idee hat. Die Idee kommt meistens, wenn die Zeit eng wird ... :D

Danke für eure ausführlichen und fachlich fundierten Tipps. Mit meinem Dozent habe ich mich jetzt auf die Winterreise geeinigt, was meines Erachtens nach gut passt. Jetzt muss ich nur noch eine gute Forschungsfrage finden! Hätte nicht erwartet, dass ich so viele gute Antworten bekomme!

Liebe Grüße

Schön. Wieso geht das mit den Musikzeitschriften nicht mehr? Weil du da durchgerasselt bist und das Thema nicht wiederholen darfst? Zum Thema Musikzeitschriften fällt mir immer sofort Schumann ein. Schumann hat ja auch umfangreich mit Mendelssohn, sowie auch mich Chopin und Liszt korrespondiert. Ein Aspekt der mir spontan einfällt in dem Zusammenhang ist die Bach-Rezeption im 19 Jhdt. Mendelssohn und Schumann waren da durchaus aktiv, sowohl Kompositorisch, als auch in Form von schriftlichen Besprechung, und im Falle Mendelssohn, Herausgeberschaft. Schumanns eigene Tätigkeit kann man natürlich auch aufrollen, Florestan, Eusebius, zwei Seelen in einer Brust, hermeneutische Ausdeutungen, bla bla bla.....
Ich halte davon persönlich wenig, aber Profs stehen oft drauf.

Zur Winterreise fällt mir folgendes ein:

Neo-Riemannian Theory, Groß und Kleinterzzirkel, Stimmfürhungsökonomie. Da könnte man Musiktheoretisch einiges rausholen, wenn das dein Fall ist. Schau mal zum Beispiel in die Nebensonnen oder in den Wegweiser. Es ist nicht wahnsinnig schwer, weil viel leichter überblickbar als Wagner-Partituren oder ähnliches, aber das Konzept lässt sich dort dennoch schon darlegen. Schumann färbt oft Melodietöne im Verlauf eines Liedes harmonisch unterschiedlich ein. Eine Stufen-Analyse macht nicht immer Sinn, der Tonnetz-Ansatz gibt aber oft einiges her. In Verbindung mit einer Betrachtung des Textes könntest du da bestimmt etwas herausarbeiten. Und auf der Gitarre ist das ganze auch nicht unnützlich

Ein paar Autoren als Stichworte: Richard L. Cohn, Nora Engebretsen, Dimitri Tymoczko

Im "Oxford Handbook of Neo-Riemannian Theories" findest du ein paar Anregungen diesbezüglich, einfach mit dem Register suchen.


grüße B.B.
 
Ich habe bisher alle meine Hausarbeitsthemen frei gewählt, und hatte immer den Eindruck, dass gerade diese Initiative von den Dozenten sehr gewertschätzt wurde.
Stimmt! Sag ich mal so als ehemaliger Studi und mittlerweile seit 30 Jahren Dozent...
 
Zunächst stellt sich die Frage aus welcher Fachrichtung du die Betrachtung wählen willst. Liegt dir eher Musiktheorie, oder eher historisch/soziologisches... Je nachdem weißt du dann auch welche Methoden du zur Untersuchung wählen kannst.
Ein weiterer genereller Rat: ein Stück ist noch kein Thema, also bitte nicht sowas wie "Chopins Minutenwalzer". Das klingt dann wie ein Schülerreferat.

Ich habe selber mal Musikwissenschaft studiert und hatte den Eindruck, dass dort mit Vorliebe solche "Laber-Themen" verwertet wurden. Ich kann mich an ein Thema von mir erinnern, dass ich relativ interessant fand. Der Einfluss der Salonkultur auf die Musik von Schubert.

Mir hat es bei meiner Examensarbeit sehr geholfen wirklich mit Thesen zu arbeiten. Also versuche vielleicht eine Behauptung aufzustellen und diese zu bestätigen/widerlegen.
 
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