Bekomme ich mit meinem Equipment modernen Metal hin?

Du, keine Ahnung.

Ich habe das The Drop in beiden meiner Racks (sowohl dem Probenraum Rack, als auch dem Live Rack).
Bei beiden bemerke ich diesen Rauschanstieg, wobei ich in beiden Racks versucht habe, Signal- und Stromkabel seitengetrennt zu platzieren.

Mein Co-Gitarrist hat das The Drop auch, aber er nutzt eh kein Noise Gate und hat durch diverse Overdrive / Boost Stacks ein aus meiner Sicht recht heftiges Grundrauschen.

Woran es also liegen könnte, kann ich beim besten Willen nicht sagen. :confused:
 
Ob mit Harmonizer, Pitch Shifter oder anderen Gerätschaften, ich konnte nie damit warm werden, wenn der Grundton meiner Gitarre nicht mit dem Grundton mit dem aus der Box gleich ist.

Auch bei lautem Spiel im Proberaum nicht. Irgendwie kam mir das immer "falsch" vor .......

Deswegen lieber mehrere Gitarren und dementsprechend verschiedene Stimmungen einstellen.

Ich meine, weshalb soll jemand eine Gitarre runterstimmen, andere Saiten drauf, Hals einstellen, usw. wenn er das GLEICHE Ergebnis so leicht haben könnte - z.B. mit The Drop?: Weil es einfach anders klingt .......

vielleicht bilde ich mir das auch nur ein ;) Mal heute Abend wieder probieren von E auf D spielen und danach die ECHTE D Gitarre schnappen ;) Mal gespannt ;)
 
Wenn ihr Euch weiter über das Pedal unterhalten wollt, würd ich vorschlagen ihr macht einen eigenen Thread an geeigneter Stelle auf. Hier wird das dann doch sehr OT. ;)

mfg stoffl - für die Moderation
 
Classic/ Hard Rock kotzt mich grade (an der Gitarre) echt an, ich möchte mal was neues machen. Ich höre seit Jahren auch z.B Tremonti und sämtliche ableger. Jetzt habe ich Lust, auch mal in der Richtung zu spielen. Heißt im klartext aber auch: Drop Tunings und mehr Gain.
„Leider“ habe ich mich Equipment- Technisch ziemlich auf mein (eigentliches) Genre begrenzt. Ich habe nen Marshall 2203 und ne Gibson Paula.

Wie komme ich in Richtung „Moderner Metal“, mit dem Zeug was ich habe?:cool:
Reichen 11er Drähte? Ich glaube, alles oberhalb der 11er würde Modifikationen an der Gitarre bedeuten. Und das möchte ich auf jeden Fall vermeiden!

:engel: Nach dem Eröffnungspost des TE zu urteilen, scheint das schon eine berechtigte Diskussion zu sein ;) und bietet dem TE unsere Erfahrungen und Lösungsvorschläge ......
 
@stoffl.s
Ich denke dass das schon am Thema ist.

... Klar, liegt an vielen Dingen! Vollzeit Job, Freundin, und ja auch noch andere Erwachsenen Sachen die man leider machen muss.:D ...

Wenn ich das lese, dann können Kommentare wie "du brauchst für jede Stimmung eine Gitarre" eher abschrecken. Die Info dass das Drop nunmal auch Nachteile hat hilft abzuwägen ob man damit leben kann und der Ersteller weis beim ersten Test auf was er zu achten hat. Manchmal sind vor allem die Infos "zwischen den Zeilen" die weiterhelfen.
Für jede STimmung eine Gitarre zu haben ist natürlich nice und hab ich auch, aber definitiv nicht mehr wirklich nötig.

DAs mit den Saiten hab ich überlesen. Pro Halbton runter eine halbe Saitenstärke dicker nehmen ist ca. der gleiche Zug, also 10er in E wären 11er in D
 
Ich denke, dass Dein Equipment auf jeden Fall "Metal-tauglich ist". Ich habe verschiedene OD-Pedale und muss sagen, dass ich das SD1 nicht für sehr geeignet für Dein Vorhaben ist. Ich denke, dass die Gitarre und der Amp super passen. Ich würde einen TS-like Pedal benutzen um diesen typischen mid hump zu erzeugen der die Gitarre nach tightem Metal klingen lässt. Da gehts schon ab 23 € los mit dem Behringer TO800. Dann gibts noch den Ibanez TS mini für 74. Ich nutze für Metal einen einfachen TS9. Du musst dieses Pedal einfach im OD-Kanal Deines Amps nutzen und den Amp etwas zusätzlich befeuern und das Pedal als "Metal-EQ" zu benutzen. Dabei solltest du die Lautstärke etwa auf Unity-Gain stellen und Gain auf Minimum. Tone etwa in der Mitte. Von hier kannst Du Dich dann mit dem Gainregler am Pedal vorarbeiten. Dabei sollte der Sound deutlich tighter werden und das modene "Djent" unterstützen.
Grüße J
 
Hi,

ich hab jetzt den Thread ziemlich genau durchgelesen, aber bisher hat eigentlich keiner den aus meiner Sicht naheliegendsten Vorschlag gemacht: Fahr den Amp Clean und besorge Dir ein passendes Distortion-Pedal.

Es drängt sich doch sehr der Eindruck auf, dass sich Dein Überdruss nicht nur auf das Spielen einer bestimmten Musikrichtung bezieht, sondern eben auch auf den dafür typischen Sound. Das SD-1 bringt (vor dem crunchy Marshall wie im Video) schon geile Metal-Sounds, aber er kommt schon aus einer anderen Zeit - das Resultat bleibt eben doch im Bereich HiGain-Marshall.
Vor einem cleanen Amp klingt das Teil mMn nicht so toll, jedenfalls nicht für die von Dir gesuchten Sounds. Als er entworfen wurde, gabs die aber auch so noch nicht.

Gerade Mark Tremonti hat ja nicht soo lange einen eigenen Amp, sehr lange hat er einen Mesa Rectifier gespielt, wie viele andere aus diesem Genre. Ich würde mal in einen Laden gehen, einen Marshall clean einstellen und dann verschiedene Amp-In-A-Box-Pedale davor hängen. In einem Pedalen gut sortierten Laden solltest Du auch einen geeigneten Amp finden, vielleicht sogar ein Original, sonst einen daran angelehnten Einkanaler oder auch einen clean eingestellten JVM (den gibts eigentlich immer).

Wenn Du einen Einschleifweg hast: es gibt auch Pedale, die ein echter Preamp sind und mit denen Du die Marshall Vorstufe umgehen kannst. Das hier z.B. ist gar nicht mal so teuer:


Durch zwei verschiedene Outputs könntest Du probieren, was für Dich besser kommt, als Pedal in den Input oder eben als voller Preamp in den Return. In Frage kämen für mich aber auch einige ENGL-Pedale, die mir sehr gut gefallen haben (das Victor Smolski Signature gfand ich sehr gut) oder 5150-Emulationen. Der Markt ist ja im Zeitalter des Pedal-Kults recht üppig bestückt mit sowas, sowohl digital als auch analog. Das Spielgefühl empfinden gerade viele altgediente Röhrenamp-User analog halt immer noch als angenehmer, das musst Du einfach ausprobieren.

Gitarrenmäßig sehe ich nicht unbedingt die größte Baustelle. Es gibt durchaus Leute die tiefergestimmten Metal mit Paulas spielen, man muss halt den etwas nachgiebigeren Bass mögen. Auch hier kann man mit einem weiteren Pedal (zB Tubescreamer, wie schon anderweitig genannt) auch vor einem "Amp-Pedal" etwas die Bässe aufräumen.

Gruß, bagotrix
 
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Upps,
ich habe ja garnicht gemerkt das es hier noch so fleißig weiter geht!:great: Ich habe jetzt aktuell 11er auf der Paula, da werde ich nochmal nen Satz mit dickerer E- Saite testen. Ansonsten geht das bis C# ganz gut. Auch mit der SD-1+ 2203 bin ich soweit ganz zufrienden. Das das nicht nach Mesa klingt ist klar, muss es aber auch garnicht!:) Einzig einen "richtigen" Clean Kanal vermisse ich immer mehr...:ugly:

Trotzdem, aktuell langt es so!:great:
 
Hi,

ich hab jetzt den Thread ziemlich genau durchgelesen, aber bisher hat eigentlich keiner den aus meiner Sicht naheliegendsten Vorschlag gemacht: Fahr den Amp Clean und besorge Dir ein passendes Distortion-Pedal.

Es drängt sich doch sehr der Eindruck auf, dass sich Dein Überdruss nicht nur auf das Spielen einer bestimmten Musikrichtung bezieht, sondern eben auch auf den dafür typischen Sound. Das SD-1 bringt (vor dem crunchy Marshall wie im Video) schon geile Metal-Sounds, aber er kommt schon aus einer anderen Zeit - das Resultat bleibt eben doch im Bereich HiGain-Marshall.

Gruß, bagotrix

Das mit dem Sound ist auch schon richtig, ich habe nur noch den 2203, den Rest habe ich damals Verkauft weil ich dachte das ich mehr nicht brauche. Stimmt ja grundsätzlich auch, mit nem 2203 geht irgendwie alles!:great: Aber, wenn man Jahre lang nur einen Amp spielt wirds halt öde.
Ich warte grade auf den PRS Tremonti 100 Watt Amp, vor allem da der "kleine" MT15 schon super sein soll. Dann habe ich einen Briten, und was "amerikanisches".:)
 
Wenn Du einen Einschleifweg hast: es gibt auch Pedale, die ein echter Preamp sind und mit denen Du die Marshall Vorstufe umgehen kannst. Das hier z.B. ist gar nicht mal so teuer:



Da kann ich nur zustimmen. Mein JetCity ist auch nicht gerade DER Metal Amp vom PreAmp her. Der JCM800 wahrscheinlich noch weniger. Natürlich geht es mit TS oder anderen ODs davor, aber eine analoge Emulation deiner Wahl, eben z.B. von AMT, macht aus dem JCM800 praktisch nen anderen Amp (vor allem, wenn man direkt in die Endstufe spielt). Die AMTs gehen auch gut mit OD, wenn's noch tighter werden soll.

Ein anderer Ansatz: Wenn du mehr mit dem Grundsound deines JCM800 arbeiten möchtest, dann nimm ne Gitarre mit hohem Output am Bridge PU (oder kauf einen Booster) und schalte ein EQ Pedal zwischen Gitarre und Amp, nimm dem JCM800 (über das Pedal) etwas Bass weg und regel den Mittenbereich nach Belieben. Es gibt EQs mit Level Regler, um zu boosten, falls der JCM800 Gain-mäßig immer noch "unterfüttert" sein sollte. Mit EQ Pedalen vorm Preamp kann man definitiv was ausrichten, vor allem behält man "mehr" vom Charakter des Lieblingsamps, weil man durch keine Clipping Dioden oder andere "Soundverfärber" durchmuss.
 
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Kurz zur Paula und sofern Drop B Tuning noch ein Thema ist:
Meine ist in Drop B und ich habe mir Baritone Saiten (0.62 auf 0.13) drauf gemacht. Ohne Feilen und nachjustieren ist das leider nicht möglich, wenn man eine vernünftig eingestellte Gitarre haben möchte. Alle Stärken darunter sind mir persönlich zu lasch.
Wenn du nichts am Setup ändern möchtest, würde ich für diese Tuning-Regionen die digitale Lösung zu bevorzugen.
 

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