5 Strats und 5 Soundbeispiele - Was sind die klanglichen Unterschiede?

  • Ersteller OliverT
  • Erstellt am

Welche Gitarre klingt für Dich am besten?

  • Guitar 1 - 0:00 - 0:18

    Stimmen: 29 37,2%
  • Guitar 2 - 0:19 - 0:38

    Stimmen: 13 16,7%
  • Guitar 3 - 0:39 - 0:57

    Stimmen: 9 11,5%
  • Guitar 4 – 0:58 - 1:16

    Stimmen: 14 17,9%
  • Guitar 5 – 1:16 - 1:36

    Stimmen: 13 16,7%

  • Umfrageteilnehmer
    78
Dieser "Test" stellt meine Mehrausgaben in keinster Weise in Frage:moose_head:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Custom Shop Fender oder eine Haar oder sonst ein wirklich hochwertiges Produkt dabei gewesen wäre.
Selbst auf die Gefahr hin, dass dann mancher seine Mehrausgaben in Frage hätte stellen müssen.
Für mich hätte sich auch dann nicht viel geändert. MMn. merkt man die Unterschiede erst wirklich, wenn man selbst die Gitarren spielt, und das auch über einen längeren Zeitraum, wenn es darum geht, welche klingt nun am Besten (Bespielbarkeit und Optik mal aussen vorgelassen). Bei meiner "mittelpreisigen Strat (Fender prof)" stelle ich da nichts in Frage, die ist für mich gut und fertig.
Man "hört" ja auch nicht immer gleich, sozusagen Tagesform und Laune abhängig.
Trotzdem Dank an @OliverT, steckt ja auch Mühe drin, und die Reaktionen, einschliesslich meiner, sind ja interessant.
 
Selbst auf die Gefahr hin, dass das jetzt arrogant rüberkommt - aber das waren ja 5 billige Gitarren!
Wäre interessant gewesen, wenn da wirklich eine Custom Shop Fender oder eine Haar oder sonst ein wirklich hochwertiges Produkt dabei gewesen wäre
Ich selbst habe eine Fender Squier MIJ (von 1993, großes Fender-Logo, kleiner Squier-Zusatz) und die billigste Thomann, habe aber immer wieder die Möglichkeit gehabt, ältere Fenders, CS-Strats und Haar und ... zu spielen, auch ein halbes Dutzend über längere Zeit (ca. 15-20 Jahre) immer wieder vergleichend. Die Unterschiede sind groß - aber es gibt keine Linearität von "Qualität" zu Preis. Auch in der Preisregion nicht. Viel ist und bleibt Geschmack.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
@fly me to the moon

Also wir (Freunde von mir) haben solche Experimente mit Fender Esquier aus den 60er, Strats aus den 60er, 70er , Jackson Custom Build, Les Pauls in Preiskategoerien von € 2000-8000 und viele andere mit Blindtests aufnahmen gemacht .......

Im Endeffekt hat das keine Rolle gespielt ....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich komme seit vielen Jahren immer wieder zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Schon komisch...
 
Ergänzend, bis vor knapp 2 Jahren, hatte ich keine Gitarre unter € 2.000.......
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme seit vielen Jahren immer wieder zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Schon komisch...
nicht wirklich... deine Ergebnisse (Erinnerungen) beruhen auf realen, analogen Hörerlebnissen.
Eine Aufnahme fängt das nur unvollkommen ein.
Ich habe ein sehr einfaches Bass-Setup: einen Impedanzwandler mit Verstärker, der einen Kopfhörer treiben kann, also rein analog.
Nutze ich den DI Eingang des Audient ID22 (hat eine hohe Reputation, wie auch der Kopfhörerausgang), ist das Ergebnis eindeutig „lebloser“, nicht um Nuancen, sondern schlicht eine Klasse drunter.
Der Clou an der Sache ist aber folgender: man kann das nicht aufnehmen :eek:
Die Aufnahme des externen Preamps klingt praktisch so, wie die DI des Interfaces, obwohl das Signal direkt auf den Wandler geht und nicht die Vorstufe des Interfaces durchläuft.

ps: eine reale Gitarre im Raum ist logischerweise ein ganz andere Geschichte, deswegen dieses „reduzierte“ Beispiel mit einem Direktsignal um das Prinzip zu zeigen.
Verstehen tue ich es allerdings nicht, bzw nicht in der Dimension, in der es sich bemerkbar macht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Unterschiede sind groß - aber es gibt keine Linearität von "Qualität" zu Preis.

Linearität kanns nicht geben - natürlich steigt der Preis ab einer gewissen Qualitätsstufe exponentiell. Da gibts dann andere Faktoren, die bestimmen, ob es einem das wert ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Da geht es schon um die hier verbotene Gesellschaftliche Frage:
Will ich eine Gitarre von der ein Gitarrenbauer gut leben kann oder darf sie auch unter Tönnies Bedingungen hergestellt sein.
Wichtig!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Und wie bewertest Du die im Vergleich zu den Budeget-Gitarren aus Deinem Test hier?

Nehmen wir mal die Schecter. Ich habe Aufnahmen gemacht im Clean und Metalbereich. Die Schecter € 650, die Jackson € 3.000. Die Jackson war in der Verarbeitung eine perfekte Gitarre, alle Bauteile fühlten sich sehr hochwertig an. Aber Soundtechnisch haben sich beide Gitarren nichts genommen. Bei Aufnahmen war es wie hier, Geschmacksache. Beide waren sehr ähnlich. Die Bespielbarkeit bei beiden grandios.

Gleiches Erlebnis mit einer Harley Benton SC 550 (€ 280) und einer Les Paul Standard 90er (€ 2000)

Ich habe mir 2 Jackson USA auf den Leib schneidern lassen, was zu seinerzeit gut und richtig war.

Was mein Problem bei einer solchen Sache ist, wenn ich mehr Geld hinlege, dann ist meine Erwartungshaltung eine ganz andere. Ich erwarte dann bessere Stimmstabilität, weniger Schnarrgeräusche, bessere Saitenlage, besserer Klang - Und genau so war es früher - Aber jetzt halt nicht mehr .....

Binding und anderer Schnickschnack juckt mich nicht mehr, für welches viele Geld verlangt wird.

Genau so Markennamen, ich wäre vor 2 Jahren nie im Leben auf die Idee gekommen mir eine "No name" oder Budget Gitarre zu holen. Never!

Mich interessiert Bespielbarkeit, Setupmöglichkeiten, Klang und Stimmstabilität - Und das bekomme ich inzwischen für recht wenig Geld ......
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---

Hast Du Dir Deinen TV, dein Handy, deine Schuhe, deinen PC und die anderen 1000 Teile in Deiner Wohnung auch nach den Kriterien gekauft ?

..... bitte BTT denn solche Diskussionen gehören woanders hin ......
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 9 Benutzer
Leider kann ich mich für die Kekse bei Dir in Deinem Profil nicht bedanken

Kein Problem das ist auch gar nicht notwendig. Ich danke dir für den schönen Vergleich.

Als Besitzer einer Harley Benton ST-62DLX VW Vintage Series mit Fender Vintage Noiseless kommt mir das Ganze sehr entgegen und in diesem Sinne ist es eine nette Bestätigung meines persönlichen Gefühls bei dieser Gitarre.

Ich könnte das niemals so spielen das man das Klangbild so deutlich raushört wie du das geschafft hast.
Meine Stärken liegen wo anders.;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Weiss nicht genau ob ich jetzt alles gelesen habe aber ich tu mich bissl schwer mit der Aufnahmesituation als gute Vergleichsbasis.
Da langt ja schon ein Kompressor ordentlich zu und ein wichtiger Aspekt für mich, besonders bei Strats ist doch deren Dynamik, Ansprache, Volumen..

Das sind für mich die eigentlich wichtigen Klangqualitäten eines Instruments und das geht halt bei einer solchen Soundvorgabe womöglich unter...
Denke liese man da mal ein unkomprimiertes Signal durch nen Amp laufen und plazierte dazu ein Raummikro, dann sähe das schon anders aus.

Oder auch Feinabstimmungen..manche Pu´s haben halt nen höhenreicheren Output, denn man aber ein klein wenig etwas zurückregeln kann und plötzlich
entfaltet sich das Instrument besser..

Sprich schwierige Bedingungen um ne Gitarre zu bewerten. Wär ja noch blöder wenn alle gleich täten..
steckt man die Teile allerdings direkt ins Pult, tja dann klingen alle ziemlich gleich..bescheiden..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Richtig ...... und wenn wir all Deine Variablen noch einrechnen hat eine teure Gitarre ja bald gar keine Berechtigung mehr, zumindest wen es SOUND Only angeht ;) Denn Su sagst ja selbst, es gibt so viel Stellschrauben ;)

Ich bin auch sicher, dass man mit Pickup höhen, EQ, Amp Feintuning usw. bald alle Gitarren sehr, sehr ähnlich bekommt, selbst die schlechte Eigenbau Gitarre ......

...... und wen ich mir so manche Aufnahmen vom Gitarrengott Hendrix anhöre, dann könnte das teilweise auch eine € 99 vom Supermarkt gewesen sein ........

Es liegt viel Mojo in der Luft ....... auf den Sound bezogen ....
 
Ich tue mich schwer damit, aus einem Test, in dem 5 günstige Gitarren über einen Compressor gespielt verglichen werden, das ganze in nur einem Sound und auf insgesamt 1:36 Min., all die Rückschlüsse zu ziehen, die teilweise hier vertreten oder angedeutet wurden (es sei egal, welche Gitarre man benutzt, teure Gitarren würden nicht besser klingen usw.).
Lassen wir die Kirche im Dorf.
Es war ein interessanter Vergleich, mir hat er gefallen. Aber die Aussagekraft ist dann doch eher begrenzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 9 Benutzer
Wat? Hast du dich jetzt auf meinen Post bezogen, OliT?

Meine Absicht in der Aussage ist eine völlig andere...
Dynamik im Instrumentenvergleich ist gesetzt und EQ oder Vol.regler nur um Feinheiten gegenüber dem Ampverhalten anzupassen, eben nicht um alle gleich
haben zu wollen sondern um die Stärken des einzelnen Instruments zu unterstützen..

Aber wie gesagt, die Warnehmung ist da natürlich unterschiedlich.
Du als Metall-Fan, vereinfacht gesagt hast da natürlich auch eine andere Affinität z.B. zu Compression oder High Gain, was ja meisst mit Comp. einher geht.

Ich mag die komplette Dynamik des unplugged Instruments, das möchte ich in etwa so abgebildet finden am Amp.
Und der aspekt wird nach meiner Befürchtung mit deiner Einspielung zu kurz gekommen sein, dennoch, tolle Aktion und auch rund eingespielt
trotz dem Wechselchaos, da kann man nicht meckern..um meine Überlegungen nicht misszuverstehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich tue mich schwer damit, aus einem Test, in dem 5 günstige Gitarren über einen Compressor gespielt verglichen werden, das ganze in nur einem Sound und auf insgesamt 1:36 Min., all die Rückschlüsse zu ziehen, die teilweise hier vertreten oder angedeutet wurden (es sei egal, welche Gitarre man benutzt, teure Gitarren würden nicht besser klingen usw.).
Das stimmt. Ich finde auch, daß 1:36 min für 5 Gitarren nicht ausreichen um sich ein umfangreiches Urteil zu bilden. Allerdings hat OliverT wohl auch mehr als 1:36 min an Erfahrung mit diesen 5 Gitarren.
Sagen wir mal so, immerhin hat er ein paar Soundbeispiele um seine Aussagen zu stützen. Das ist eine Menge mehr wie sonst üblich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
@ThisErik
Ich habe das eigentlich positiv Dir gegenüber gemeint.... Eventuell war ich zu müde die richtigen Worte zu finden :)
 
Verstehen tue ich es allerdings nicht, bzw nicht in der Dimension, in der es sich bemerkbar macht...

Ich verstehe das auch nicht.
Da Du ja mehr Ahnung von Elektronik hast als ich, vermute ich, dass Dir deine (unverblindete) Wahrnehmung einen Streich spielt.
 
Hast Du Dir Deinen TV, dein Handy, deine Schuhe, deinen PC und die anderen 1000 Teile in Deiner Wohnung auch nach den Kriterien gekauft ?

..... bitte BTT denn solche Diskussionen gehören woanders hin ......
Keine Angst auf Whataboutism gehe ich gar nicht erst ein.

Zum Thema:
Der Unterschied zwischen HB und Meistergitarre liegt ja (bei Brettgitarren) weniger im Sound, was der Vergleich zwar nicht beweisen kann vielleicht andeutet, sondern wenn dann in der Bespielbarkeit/Individualisierung des Instruments und letztlich der Frage welches Konsumverhalten man pflegen möchte. Fast fashion vs. Nachhaltigkeit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben