Midi auf Leuchttasten Keyboard übertragen

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Paris 1803
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Hallo 😊
Ich bin neu hier und hab leider zu meinem Anliegen noch nichts gefunden...ansonsten einfach dahin verschieben. 😬
Also es ist so das ich mir ein Keyboard kaufen möchte was eher für mein Kind (8) aber auch für mich sein soll.
Ich hab mich schon gut informiert was es gibt aber selbst der Verkäufer in einem Fachgeschäft konnte mir da nicht weiter helfen. Ich möchte ein Keyboard mit Leuchttasten, Anschlagdynamik, und was mit am wichtigsten ist möchte ich Midis selbst importieren. Und da sind wir auch schon bei meiner Frage... Ist es möglich über ein USB to Host Midis so zu übertragen das die Leuchttasten dann auch funktionieren. Oder braucht es dazu den USB to Device? Es ist mir sehr wichtig das die Leuchttasten auch Funktionen. Hab da das Casio - Lk 250 gefunden was meine Wünsche weitestgehend entspricht es hätte USB to Host. Reicht das dafür aus. Ich bedanke mich auf jedenfall schonmal im voraus vielleicht kann mir ja jemand helfen. 😊 LG Claudia
 
Eigenschaft
 
Du glaubst aber hoffentlich nicht, dass man mithilfe der Leuchttasten Keyboard spielen lernt?
 
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USB to Host: Anschluss des Keyboards an einen z.B. Computer.
USB to Device: Anschluss eines z.B. USB-Stick/SD-Karte etc. an das Keyboard.

Wenn du also nicht den Umweg über einen immer erst angeschlossenen PC (Host) gehen möchtest, um externe Midi-Files abzuspielen, brauchst du also einen "to Device"-Anschluss, wenn du nur schnell und einfach einen Stick am Keyboard anschließen möchtest.
Allerdings verfügt das LK250 leider nicht über die Möglichkeit, einen Stick am Keyboard anzuschließen, sondern bietet nur die Möglichkeit des Anschlusses an einen PC, um es dort als Midi-Keyboard z.B. mit einer DAW oder anderen Lernprogrammen etc. zu betreiben (und um vor dort heraus Midi-Files und Sequenzen etc. abzuspielen).

Das LK-S450 verfügt allerdings neben einem Host, auch über einen Device-Anschluss, um z.B. Midi-Files usw. direkt vom Stick abzuspielen.
https://www.thomann.de/de/casio_lk_s450.htm

Um deine Frage also zu beantworten:
Mit dem LK-250 wäre das Abspielen von Midi-Files über einen PC/Laptop/iPad etc. und einem Programm zwar grundsätzlich möglich, setzt aber halt immer den Anschluss eines PC und das Starten von etwaiger Software voraus.
Mit dem LK-S450 ist das natürlich bequemer und vom PC unabhängig, da du lediglich einen USB-Stick mit Midi-Files an das Keyboard anstöpseln brauchst und gleich loslegen und Spaß haben kannst.
 
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@stuckl natürlich weiß ich das man mit Leuchttasten allein kein Klavier lernen kann das ist mir klar. Mein Sohn ist acht und er soll natürlich auch Noten lernen und zum Unterricht gehen.. Aber Kinder verlieren schnell die Lust wenn sie keine Fortschritte sehen...deshalb ist es auch wichtig das man Leuchttasten an und Ausschalten kann.
@Vancosso vielen dank für die schnelle Antwort 😊 leider beantwortet es meine Frage noch nicht so ganz. Mir war noch wichtig zu wissen ob, wenn ich die Midis dann wenn ich sie aufs Keyboard übertragen habe, dann auch die Leuchttasten mit der selber übertragenen Midi funktioniert. Das wäre mir sehr wichtig da auf dem Keyboard doch meist nicht so gute Lieder drauf sind etwas Abwechslung wäre halt gut. Aber wenn man die Lieder dann nur ohne Leuchttasten spielen kann ist das als Anfänger natürlich nicht so gut. LG Claudia
 
Ob die Leuchttasten bei externen Midi-Files tatsächlich funktionieren, kann ich dir allerdings nicht bestätigen, da ich keine Casio`s nutze.
Da Leuchttasten (ob nun beim Casio oder Native Instruments) lediglich getriggerte On/Off Impulse der Noten über Midi sind, sollte das allerdings kein Problem sein und funktionieren.
100% garantieren kann ich das allerdings nicht, aber ich sehe allerdings auch nicht, was dagegen spräche.

Am besten einfach mal z.B. den Support von Thomann zu den Leuchttasten und Midi befragen.
Die helfen dir da gerne und zuverlässig weiter.

https://www.thomann.de/de/compinfo_contact.html
 
Da werde ich das mal machen. Oder vielleicht direkt mal bei Casio direkt anfragen, da mir selbst die Verkäufer da ja nicht helfen können.
Vielen lieben Dank trotzdem nochmal für die Erklärung Host /Device. Hat mir auch geholfen. Dann muss es nicht zwingend ein noch teureres Gerät sein. 😊 LG Claudia
 
Sieht so aus, als ginge es - jedenfalls mit Hilfe einer angeschlossenen App.



Kinder verlieren schnell die Lust wenn sie keine Fortschritte sehen...
Das Wort "sehen" :gruebel: ... Sollte es nicht in diesem Fall "hören" heißen?
 
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Ich kenne keine/n SchülerIn, der / die Motivation wegen fehlender Leuchttasten verloren hat.

Bei einem externen Midifile, das aufwendig mehrstimmig arrangiert wurde, würden ja dann, wenn es funktioniert, total viele Tasten leuchten, das ist ja eher irritierend als hilfreich.
 
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Ich kenne keine/n SchülerIn, der / die Motivation wegen fehlender Leuchttasten verloren hat.

Bei einem externen Midifile, das aufwendig mehrstimmig arrangiert wurde, würden ja dann, wenn es funktioniert, total viele Tasten leuchten, das ist ja eher irritierend als hilfreich.
Mhh kinder sind leider sehr verschieden, mein Sohn hat außer Autos keine Hobbys. Schon einiges versucht.
Außerdem hat er das kleine Problem, sich nicht länger auf eine Sache zu konzentrieren, das einzigste was ihn außer Autos noch interessiert ist Musik und das schon seit er 1 war. Wie gesagt jedes Kind ist anders und meiner braucht es immer etwas "interessanter". 🤷🏼‍♀️
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Sieht so aus, als ginge es - jedenfalls mit Hilfe einer angeschlossenen App.




Das Wort "sehen" :gruebel: ... Sollte es nicht in diesem Fall "hören" heißen?

Ja in dem Falle natürlich hören 😜
Danke für den Link 🙋🏼‍♀️
 
Sorry , aber solche Lernmethoden finde ich schlichtweg KRANK.
Schüler verlassen sich förmlich nur auf die leuchtenden Tasten und
ein musikalisches Spiel oder gar Gefühl dessen wird völlig unterdrückt
und auf ein einfaches ACTIO - REACTIO reduziert was nichts weiter darstellt
wie irgendein Videospiel mit einer Spielkonsole

Eine Frage wird hierbei überhaupt nicht berücksichtigt:
Wie will man per Leuchttasten Schülern eigentlich einen
VERNÜNFTIGEN FINGERSATZ beibringen ???
Wenn ich das Gewurstele im Video sehe wird das nichts - definitiv !!!

Ich habe früher selbst Unterricht gegeben und meine Schüler konnten schon nach der
ersten Stunde ein einfaches Stück nach Noten bzw aus dem Kopf spielen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich hab mich schon gut informiert was es gibt aber selbst der Verkäufer in einem Fachgeschäft konnte mir da nicht weiter helfen.
ich kann es mir nicht verkneifen, aber das da ist einfach vielsagend zum Thema
guter Verkäufer
 
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Natürlich kann man den "Sinn" hinter der Lernmethode mit Leuchttastenkeyboards hinterfragen, aber das sich immer gleich so echauffiert werden muss und so getan wird, als müsse man am besten gleich mit einem Steinway auf die Welt gekommen sein :rolleyes:.

Hier sucht eine Mutter doch ganz einfach nur ein möglichst unterhaltsames Mittel, um gemeinsam mit ihrem Kind Spaß an der Musik zu haben- auf einem zunächst spielerischen Wege und womöglich überhaupt erst einmal zu eruieren, ob man am Keyboard Gefallen findet... vielleicht findet man daran auch keinen Gefallen oder interessiert sich für ein anderes Instrument usw.
Soviel ich weiß, lässt sich die Beleuchtung ja auch ausstellen und das Keyboard also ganz normal genutzt werden kann.
Also mal bitte auch die Kirche einfach im Dorf lassen ;)

Hinsichtlich Midi-Wiedergabe und aufleuchtende Tasten:
Ich denke mal, dass ein Midikanal (z.B. Piano, Bass, Streicher usw.) separat zur Wiedergabe/Nachspielen auf den Leuchttasten ausgewählt werden kann.
Ansonsten wäre das natürlich ein wahlloses Durcheinander, wenn 16 Kanäle auf einmal eine Lightshow zum Besten geben.
 
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Kirche im Dorf lassen natürlich erstrebenswert.
Dem gegenüber steht jedoch eine recht unbedarfte Claudia , deren
Wunschliste zwar verständlich ist, nur daß hier eine Erwartungshaltung
was MIDIfiles angeht schon zu hochgeschraubt ist, ganz einfach weil
es MIDIFILEs und MIDIFILEs gibt. Die einen gut gemacht, die anderen
mit dringendem Nachbearbeitungsbedarf damit es gut klingt.
Letztlich alles eine Preisfrage was die Qualität angeht.
Ferner gilt zu berücksichtigen, daß die wenigsten MIDIFILES
in Tonarten gerade für Anfänger ablaufen , ie in C DUR.
Egal - solche Midifiles können mit Sicherheit im Keyboard nicht so
einfach transponiert werden um für Anfänger geeignet zu sein,
hier wäre dann noch etliches Zubehör an Hardware oder Software nötig
was einem " Spasseffekt " beim Erlernen doch schon entgegenwirkt.

Sollte man dann irgendwann einmal auf die Idee kommen eine
Keyboardschule aufzusuchen wird das nächste Problem sein, daß
ein Schulkeyboard auf dem man dann im Unterricht spielt ein völlig anderes
sein wird als das zuhause. Gesetzt den Fall, daß Schulkeyboard macht irgendwie
mehr Spaß als das eigene, weil es zB besseren Sound und Begleitung hat,
dann liegt das eigene Keyboard irgendwann nur noch in der Ecke.
Abhilfe schafft hier nur Einzelunterricht zuhaus auf dem eigenen Keyboard.
IdR wird sich ein Lehrer schneller auf dieses Instrument einstellen können als
umgekehrt.

Auf den ersten Blick sieht ein Lernerfolg Spiel nach aufleuchtenden Tasten vielversprechend aus und man meint hierbei einfach schneller zu lernen.
Dem ist jedoch nicht so.
Vielmehr gleicht dieses System dem damaligen " Spielen nach Zahlen "
wo die gesamte Tastatur durchnummeriert wurde und statt Noten
nur noch Zahlenkolonnen zu lesen waren.

Ein langfristiges Ziel einmal nur nach Noten spielen zu können wird so
sicher nicht erreicht - eher verhindert.

Will man ganz ohne Noten oder andere Hilfsmittel spielen
muß nur das Gehör geschult werden und dazu braucht es keine beleuchteten
Tasten oder anderes
 
Gerade wenn der Sohn sich nur gut (und nicht lange) auf eine Sache konzentrieren kann, sind die Leuchttasten zuviel input.

Wie wäre es, zunächst mal eine Probestunde Keyboardunterricht zu nehmen und zu schauen, was der Lehrer sagt und wie er es einschätzt?
 
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Hallo Claudia,

Bedenken gegen Leuchttasten wurden ja bereits zur Genüge geäußert, deshalb möchte ich auch nur auf die technischen Aspekte eingehen und es eher mit @Vancosso halten:
Also mal bitte auch die Kirche einfach im Dorf lassen ;)

Deshalb zu Claudias Frage:
Mir war noch wichtig zu wissen ob, wenn ich die Midis dann wenn ich sie aufs Keyboard übertragen habe, dann auch die Leuchttasten mit der selber übertragenen Midi funktioniert.
Ich hatte mal vor vielen Jahren in diesem Beitrag erwähnt, wie man die Leuchttasten gezielt ansteuert.
Dies geschieht über MIDI-Kanal 3 für die linke Hand und MIDI-Kanal 4 für die rechte Hand.

Auf diese Weise kann man auch die Leuchtgewitter-Befürchtungen zerstreuen:
Bei einem externen Midifile, das aufwendig mehrstimmig arrangiert wurde, würden ja dann, wenn es funktioniert, total viele Tasten leuchten, das ist ja eher irritierend als hilfreich.

Allerdings nur, wenn man die zu nutzenden Files entsprechend aufarbeitet.

Die beiden speziellen "Navigationskanäle" 3 und 4 können also gezielt und ausschließlich die Leuchtfunktion ansteuern.
So ist es möglich, dass z. B. nur die Tasten leuchten, ohne einen Ton zu produzieren (den soll der Übling ja selbst dazuspielen).
Die Trennung in linke und rechte Hand erscheint zunächst sinnlos, da sowieso alle Tasten rot leuchten, aber das hat den Sinn, dass man separat linke und rechte Hand ein- und ausstellen und somit auch separat üben kann.

Es geht also durchaus, eigenes MIDI-Material zu nutzen - es muss eben nur entsprechend aufbereitet werden.
Wenn man keine DAW nutzen will, geht das auch schön mit praktisch jedem Notensatz-Programm, das MIDI-Dateien speichern kann.

Ob sich der Aufwand lohnt? Kommt drauf an. Und: was tut man nicht alles für sein Kind! ;)

Viele Grüße
Torsten
 
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Wenn hier Kanal 3 und Kanal 4 für Leuchtanzeigen quasi reserviert sind,
so möge man einmal so wie es Claudia vorhat ein beliebiges Midifile
kaufen, einladen und dann abspielen bzw gleich abspielen lassen.
Noch besser man lädt sich einmal ein x beliebiges kostenloses Midifile im Netz
herunter und versucht dann die Tasten mal leuchten zu lassen.
Vermutlich wird dann ein Gewitter angezeigt aber nichts wonach man lernen könnte.
Mir ist kein Midifileanbieter bekannt ( zB Geerdes oa ) bei denen das Format
genau dem vorgegebenen Wunsch schon bearbeitet ist.
Das Gegenteil ist der Fall und fast alle Kanäle werden bei umfangreicher Ausstattung
benutzt. Bei Sparversionen gilt die alte Midi - Vorgabe
OM bzw rechte Hand : Kanal 1
UM bzw linke Hand : Kanal 2
Pedal bzw Bass : Kanal 3
Begleitstimmen ab Kanal 4 - 9 ; 11 - 15
Drums : IMMER Kanal 10

Das bedeutet schlichtweg : Für eine Anwendung mit Leuchttasten ist
JEDES GEKAUFTE Midifile IMMER zuvor entsprechend zu bearbeiten

Wenn Claudia und ihr Sprößling hier pure Anfänger sind, stößt dies bereits auf die
ersten Schwierigkeiten im Umgang mit Midifiles, hier einen Lerneffekt via
leuchtenden Tasten bei Erlernen eines Keyboardspieles zu erreichen.

Wenn hier dann vorgeschlagen wird dies mit einem entsprechenden Notensatzprogramm etc zu machen wird hier erneut bei Claudia etwas
vorausgesetzt, was mit Sicherheit nicht an Wissen bei ihr vorhanden ist.

Wäre dem so , hätte Claudia sicherlich nicht ihren Hilferuf gestartet.
 
Das bedeutet schlichtweg : Für eine Anwendung mit Leuchttasten ist
JEDES GEKAUFTE Midifile IMMER zuvor entsprechend zu bearbeiten
Stimmt.
Und nicht nur jedes gekaufte, sondern auch jedes "freie".
Und seien es Bachs zweistimmige Inventionen.

Wenn hier dann vorgeschlagen wird dies mit einem entsprechenden Notensatzprogramm etc zu machen wird hier erneut bei Claudia etwas
vorausgesetzt, was mit Sicherheit nicht an Wissen bei ihr vorhanden ist.
Naja, Claudia hat ja explizit gesagt, dass sie die von Casio vorgefertigten Übungsstückchen nicht so begeistert ist.
Wenn man Eigenes laden will, kommt man um einen Eigenanteil an Aufwand eben nicht herum. Da muss man eben durch - oder das nehmen, was man vorgesetzt bekommt.

Wäre dem so , hätte Claudia sicherlich nicht ihren Hilferuf gestartet.
Weiß nicht. Kann sein. Wird wohl auch so sein.
Aber vor allem ging es um die Frage, ob und wie es möglich ist, die Leuchttasten per MIDI anzusteuern.
Und diese Frage habe ich beantwortet. Nicht mehr und nicht weniger.

Und ich traue Claudia durchaus zu, in MuseScore o. ä. mit ein wenig Einarbeitung "Hänschen klein" einzugeben.
Ob man den Sprössling damit hinterm Ofen vorlocken kann, steht freilich auf einem anderen Blatt. :)

Vermeiden lässt sich allerdings nicht, sich notfalls in Neues einzuarbeiten, z. B. Notenschrift.
Das, allerdings, halte ich für einen sehr guten und sinnvollen Nebeneffekt - unendlich viel sinnvoller als Leuchttasten in jedem Fall, oder gibt es da Widerspruch?

@Paris 1803
Aber fertig benutzbare Leuchttasten-Files wirst Du tatsächlich sicher nirgends bekommen (außer bei Casio...)

Viele Grüße
Torsten
 
wenn ich das Handbuch LK 250 richtig interpretiere, kann man am Casio Midi->Leucht konfigurieren (steht unter 'Midi-In-Navigation')
Demnach sollte man einstellen koennen, ob das untere, obere o. beide Manuale auf Midi-Noten leuchten u. die Midi-Kanaele (fuer oberes/unteres Manual) aendern. Naja, das muesste ggf. halt bei jedem Midi-Song umgetellt werden

So! Da lief also die Diskussion unter der Praemisse, warum einfach wenn's auch kompliziert geht.

Denn - es gaebe von Casio die Chordana Play (for Keyboard) App (kostnix, Eifon oder Android - eins v. beiden wird ja im Haushalt sein).
Das waere eine Lern-App, die mit dem LS250 per Kabel (u. bei LS450 ggf. via Bluetooth) verbunden wuerde.
Cordana haette 50 fertige Uebungsstuecke und - klammern wir uns am Stuhl fest und erstarren vor Ehrfurcht - es koennte beliebige Midifiles importieren (von denen es tausende und nochmehr tausende im Netz kostenlos zum Download gibt), die dann - oh Wunder - die Leuchttasten leuchten liessen !

So einfach ginge das:


ABERRR - das ist natuerlich grottenhaft simplizistisches Teufelszeug. Von der reinen Leere Lichttastenjahre entfernt.

Dennoch ....
sollte die Anfragende nach den freundlichen, leicht verstaendlichen Beitraegen oben verblueffenderweise nicht die Flucht ergriffen haben und dies hier noch lesen, koennte sie ja trotzig-motzig (und klammheimlich im stillen Kaemmerlein, auf dass niemand den Frevel saehe) doch so ein Casio mit besagter App probieren ...

(und nix fuer Ungut, liebe Freunde :D )
 
klammern wir uns am Stuhl fest und erstarren vor Ehrfurcht - es koennte beliebige Midifiles importieren (von denen es tausende und nochmehr tausende im Netz kostenlos zum Download gibt), die dann - oh Wunder - die Leuchttasten leuchten liessen !
Ich war davon ausgegangen, diese App sei bekannt (wird ja auch von Casio beworben).
Ich frage mich allerdings, woher die App automatisch weiß, welche Tasten bzw. welche Teile von welchen Spuren leuchten sollen.

Wenn ich nur von "einfacher" Klaviermusik ausgehe (gilt aber für alle MIDI-Files), läuft das Klavier normalerweise auf einem einzigen Kanal. Dann "automatisch" linke und rechte Hand sinnvoll zu trennen stelle ich mir spannend vor.
Also muss man dann doch manuell rumbasteln. In welcher App ist doch egal und mir ist i. d. R. ein Programm, das ich kenne und mit dem ich vertraut bin, lieber als noch 'ne Äpp.

Es geht ja nicht um Werbeversprechen, sondern um die Lösung des Problems.
Wenn man der Werbung glaubt, kann man auch mit Leuchttasten Klavierspielen lernen. :evil:

Von der reinen Leere Lichttastenjahre entfernt.
Ja, das Nirwana ist für die meisten unerreichbar.

(und nix fuer Ungut, liebe Freunde :D )
Aber natürlich nicht, warum auch? :)
Danke für den Hinweis auf die Casio-App, die hätte man wirklich mal erwähnen können, das muss ich zugeben.

Viele Grüße
Torsten
 
Auha auha .............

Ob nun Keyboard oder Piano mit Tastenbeleuchtung



Es sieht zwar so aus, als ob man hier nach den leuchtenden LEDs
das Instrument erlernt , nur dem ist leider nicht so !!

Wer sagt dem Schüler eigentlich welcher Fingersatz hier angebracht ist ?

Vielmehr kann man hier das Stück schon spielen und läßt dazu die LEDs
nur aufleuchten
Aber es ist ja alles so unheimlich easy - genau es so darzustellen ist hier
die Absicht !!
in Praxis sieht das dann so aus ........ welch Aufwand ( eines Influenzers )



In Konsequenz auf das Casio Keyboard von Claudia projeziert
wird es vermutlich darauf hinauslaufen sich nur an den leuchtenden Tasten zu erfreuen, wenn ein Midifile abgespielt wird.
 
Ich war davon ausgegangen, diese App sei bekannt (wird ja auch von Casio beworben).
Ich frage mich allerdings, woher die App automatisch weiß, welche Tasten bzw. welche Teile von welchen Spuren leuchten sollen.

so, hab die App aus Neugier auf dem China-Android Handy installiert (laeuft also auch auf low-performern)
Browser => midiworld.com
den BeeGee song aus dem Video oben runtergeladen.
Download fragt 'in Chordana oeffnen?'
Chordana startet, es oeffnet sich eine Uebersicht aller Tracks (Midi-Kanaele). Auf Abspielen gedrueckt, Song spielt (Handy-Audio) und man sieht per Leuchtanzeigen, auf welchem Kanal grad Midisignale reinlaufen (man kann die Tracks auch einzeln stummschalten) - jedenfalls ist der "Melodie-Kanal" in 5 sec gefunden und wird als 'Rechte Hand' markiert.
Man kann nun die Darstellung konfigurieren:
- 'herunterregnende Noten'
- Darstellung R+L Hand mit 'aufleuchtenden Fingern'
- Notenblatt Violin+Bass Schluessel, beide mit Fingersatz (die App erkennt aus dem Midi file heraus Akkorde f. d. linke Hand)
Die G'schichte sollte so auch auf die Leuchttasten gemappt werden (mangels Keyboard nicht pruefbar)

Alles intuitiv, nach 5 Min. 'probieren' flutscht es (ein 8-Jaehriger braucht wahrscheinlich 1 Min.)

Zum Thema Fingersatz: hab die Noten-Notation probiert: das klappt im grossen und ganzen (und wenn schon, gedruckte Noten haben auch nciht immer 100% richtige Fingersaetze).
Nett: man kann per Wisch im Noten-Blatt scrollen, Song-Position verschiebt sich mit.
Scheinbar lassen sich auch Songbereiche markieren und ein 'Abschnitte-Lern' Modus anschalten.
Je nach Casio-Key laesst sich der Song auch auf's Keyboard transferieren.

Im Casio Music Forum gibt's einen Pack mit rund 70 Songs von Usern fuer User zum download, von Oh-Susanna ueber Filmmusik bis Ozzy und Metallica.
Kommerzieller Anbieter: https://chordana-midi-files.com (k.A. ob die was taugen)
Oder halt die unzaehligen freien Midi-Anbieter (wie oben midiworld.com)

Wenn ich nur von "einfacher" Klaviermusik ausgehe

und wenn man von der - - - Eingangsfrage ausgeht, dass es im vorliegenden Fall weniger um das 'Klavierstudium des jungen Mozart' geht, sondern darum, dass ein 8-Jaehriger ueberhaupt mal Interessen entwickelt ausser Buergerkaefige?

Vorschlag/Moeglichkeit: Casio-Leucht-Key bei Thomann & al. bestellen und mit Chordana probieren. Wenn es den Kurzen nicht anmacht, 30 Tage Ruecksendefrist einhalten :)
 

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