Gitarrensammler - mein Youtube Channel

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aber wesentlich schwerer als eine richtige (also ungechamberte) Les Paul ist sie auch nicht.
:) ... ich hatte mal eine späte "richtige" 1960er in der Hand, die lag so bei 3,6kg .... und sie war durchaus eine "gute", was meine Skepsis gegenüber 4++ nachhaltig befeuert hat, auch wenn ich selbst etliche davon rumstehen habe, ich denke immer: da hat jemand nicht wirklich alles verstanden ... eine eher ingenieurhafte bzw. holzbeschaffungs-ökonomische Herangehensweise an das Thema Gitarre ist da eingeflossen ;) Aber: wo die Liebe hinfällt .. das Gewicht ist sicher nie das einzige Kriterium, warum man ein Instrument mag oder nicht.
 
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Stimmt. Die einige posts zuvor angekündigte verrückte Gitarre, die bei mir demnächst eintrudeln sollte, wird wohl meine schwerste werden.

Selbst der Verkäufer meinte im Inserat: " Weighs a ton, sounds and looks great."
Da bin ich ja gespannt! 💪
 
So, die angekündigte verrückte Gitarre ist heute angekommen. Ein paar kleine Transportschäden leider, aber nur im kosmetischen Bereich. Die Gitarre war außerdem lange nicht gespielt worden und völlig verstaubt. Naja, nach 2-3 Stunden Arbeit und zwei Gläsern Grauburgunder aus der Südsteiermark sieht das wieder ganz manierlich aus.

72 Gretsch 5566 Jet Doubleneck 19.jpg


Wer schon eine Gitarre mit Bigsby neu besaitet hat, weiß, was das für eine Fummelei ist. Eine Gitarre mit 2x Bigsby zu besaiten ist dann echt nervig.
Die Gretsch hat ja einen klassischen 6-Saiter Hals und einen mit langer Bariton Mensur.
Da ich mit anderen Tunings nichts anfangen kann, hab ich auf der Bariton den Fender Bass 6 Saitensatz aufgezogen 24-84.
Das ist noch nicht Bass und nicht mehr Gitarre. Das könnte ganz interessante Klänge ergeben. Schaun wir mal.
Dadurch ist der lange Hals klassisch auf E gestimmt, allerdings eine Oktave tiefer.

Im Channel sollte ich wohl mal ein Doubleneck-Special machen. ;) Ich steh momentan echt auf diese Dinger.

77 Doublenecks 13.jpg
 
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Na, so lange es keine Transportschäden in diesem Bereich sind:

Les+Paul+with+Guitar.jpg


:ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:

Bei Deinen Double-Necks ist ja noch Luft nach oben

large.jpg


:rolleyes: - aber es kommt ja bald Weihnachten, also Wunschzettel schreiben :ROFLMAO:

BTW: Glückwunsch zur neuen Errungenschaft :prost:
 
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Danke, aber ich denke, 2 Hälse sind für mich das spielbare Limit. Die Gretsch ist jetzt sicher nicht top of the line, aber trotzdem spannend, weil vom Konzept her anders als alle anderen Doublenecks, die ich kenne. Versenden ohne Koffer, noch dazu über einen langen Weg ist immer problematisch. Ärgerlich zwar, aber kein Bein- (oder Hals)-bruch und der Verkäufer hat auch sehr fair reagiert. Jetzt werde ich mich mal mit den Wurst-Saiten anfreunden. Es klingt sehr interessant, wenn man versucht, genau so, wie auf der normalen 6-Saiter , samt Akkorden zu spielen. Die tiefe E säuft dann zwar ein bisschen ab, aber da muss ich noch ein wenig damit experimentieren.
Wenn man sich mit recording beschäftigt (was ich nicht tue) könnte ich mir overdubs damit ganz spannend vorstellen.
 
Beim Bigsby empfehle ich die Umrüstung auf die Reverend Soft Touch Spring.
Eine solche Gretsch war mir unbekannt, daher freue ich mich, wenn Du sie in bewegten Bildern erläuterst!
 
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wow, die Gretsch ist ja mal geil (nicht das die andereren beiden nicht minder toll wären ;) aber es ist auch das erste mal das ich so eine sehe!
 
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Ich zitiere mal ganz provokant zum Einstieg einen bekannten Fotografen der sagte: “Eine Sammlung ohne Konzept ist eine Ansammlung”.

Das Ganze soll jetzt allerdings keine bösartige Provokation sein, sondern eine Anregung / Contentwunsch vielleicht nicht nur den Antrieb hinter einzelnen Gitarren zu erläutern sondern auch die übergeordneten Themengebiete deiner Sammlung (z.B. Doubleneck, 3 Pickups, bestimmte Jahrzehnte, etc,) vorzustellen, also welche “roten Fäden” sich durch die Sammlung ziehen. Das ganze könnte man dann in Themenwochen /- Monate verpacken, das würde das ganze für mich etwas runder machen, denn nicht nur die Standalone Fakts würden mich interessieren, sondern auch wie sich z.B eine Ibanez gegen eine Gibson-Doubleneck schlägt.

Nichtsdestotrotz ein schöner Channel mit interessanten Gitarren!
 
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Tja, Sammlung oder Ansammlung? Wer kann das schon mit Sicherheit sagen. Das eine große Thema gibt es nicht, Es wäre mir auch zu langweilig, nur eine eingeschränkte Richtung zu sammeln. Ich erhebe ja auch keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Relevanz. Die Sammlung hat ausschließlich den Zweck, mir Freude zu bereiten.
Der rote Faden ist:
Einerseits die Klassiker in diversen Varianten zu haben, als z.B. bei der Les Paul das für mich wichtigste Dreigestirn: Goldtop-Burst-Black Beauty, dann SG, ES, V, Explorer, Firebird .....
Andererseits das dann mit interessanten Einzelstücken (bevorzugt österreichische Handarbeit wie Neubauer, Bergfels ..) oder eben speziellen Stücken wie dieser Gretsch anzureichern, damit es spannend bleibt.
Ein roter Faden, der allerdings nur von mir selbst nachzuvollziehen ist, ist die Erfüllung von Wünschen, die in den 70ern/80ern nicht erfüllbar waren. Also ein sehr persönlicher Zugang.

Die Vergleiche zwischen einzelnen Modellen hebe ich mir noch auf. Jetzt mach ich mal die Bereiche, Meine Sammlung, ich besuche, Besucher bei mir, weiter.
Die Anzahl der Beiträge pro Monat übersteigt ja doch deutlich die Anzahl der Neuzugänge im selben Zeitraum. Darum brauche ich noch Themen, wenn ich mal durch bin!
 
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Da ich mit anderen Tunings nichts anfangen kann, hab ich auf der Bariton den Fender Bass 6 Saitensatz aufgezogen 24-84.
Oof, habe auf meiner Baritone 13-62 drauf und das ist schon fett.
Hast du Sattel stark nachfeilen müssen / Trussrod adjustieren?
Finde C Standard ein schönes Tuning für Baritone, kannst ja mal ausprobieren wenn nicht schon 100% auf Bass comittet :D
 
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Ich hatte vor, die Bass 6 Saiten zu installieren, ohne zu wissen was jetzt drauf ist. Dann habe ich festgestellt, dass die ohnehin drauf waren. Der Sattel ist darauf eingestellt, an der Bridge wurde nichts verändert. Das geht ganz gut so.
Mir ist wichtig, mich nicht umstellen zu müssen und wenn wir mit der Band spielen, dass alle anderen mit der Standard Stimmung arbeiten können.

Wie und wo man das dann einsetzt, wird sich weisen. Ich hab sie ja erst seit gestern und bisher mehr Zeit mit Aufbereitung und Saitenwechsel verbracht als mit Spielen.

Ich versuche gerade, ein paar Stücke so zu spielen, als wäre es eine normale 6-saitige Gitarre und reinzuhören, wie das ist.
Bei manchen eröffnen sich interessante Töne, die vor allem dann gemeinsam mit dem 2 Gitarristen spannend sein können.
Andere Stücke wiederum kann man vergessen. Das klingt einfach nicht.

Wird noch ein Weilchen brauchen, bis ich das vernünftig beurteilen und einsetzen kann.
 
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Zweck, mir Freude zu bereiten.
Das ist doch ein ausreichender roter Faden :prost:

Ich hab mal eine Zeitlang Neck-through Gitarren "gesammelt". Aber letztlich hab ich das aufgegeben, und zwar aus genau dem Grund "Freude bereiten". Selbst mein "Filter" besondere Gibson LPs und die Gibson Artist E-Gitarren (hier hat mir nur noch eine gefehlt und ich sogar eine SG R1) erwiesen sich FÜR MICH nicht als befriedigender roter Faden, weil mir die Zusammenstellungen eben nicht "Freude bereiteten" und sich diesbezüglich keine Befriedigung einstellte. Letzteres kam aber genau mit dem Schritt, dass ich mich auf die Gitarren konzentrierte, die mir eben schon "Freude bereiteten".

Ja, es mag Sammler geben, und das ist völlig legitim, die sich ein - nennen wir es einmal - sachliches Thema auf die Fahne schreiben, und wenn es "nur" die Gewinnspekulation oder eben anderes ist, was beispielhaft genannt wurde. Aber so, wie solche Ziele akzeptabel sind, muss auch das Ziel "Freude bereiten" als der angesprochene rote Faden anerkannt werden.
 
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Danke für die ausführliche Antwort! Wie gesagt, es liegt mir fern deine Sammlung oder die Motivation dahinter zu kritisieren, das Ziel Freude daran zu haben reicht als roter Faden völlig aus und ist wahrscheinlich sogar der beste Grund von allen:prost:.
 
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Ja, ganz genau! Für ein Museum ist es vielleicht interessant, alle Sonderfarben der Flying V2 zu haben, aber als Privater bringt das absolut nix! In erster Linie will ich ja auch Musik mit diesen schönen Instrumenten machen und da ist Vielfalt und Bandbreite zielführender als Spezialisierung.
Ich finde es auch sehr inspirierend und anregend, aus dem Vollen schöpfen zu können. Was nehmen wir denn heute, und wozu hab ich gerade Lust?
Dadurch und durch den Umstand, dass alle meine Gitarren griffbreit aufgehängt und aufgestellt sind, spiele ich auch wirklich 90% der Sammlung immer wieder.
 
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Ich glaube zwar, dass ich mich an anderer Stelle bereits als großen Fan deines Youtube Kanals geoutet habe, aber ich möchte es trotzdem auch hier noch einmal betonen. Mir gefällt auch, dass du deine Videos nicht "überproduzierst". Die entspannte Atmosphäre mit interessanten Hintergrundinformationen zu den Gitarren und deine Klangbeispiele, die wirklich auf die Gitarren an sich fokussiert sind, machen genau die richtige Mischung. Da schaue ich wirklich gerne mal rein, wenn ich Zeit habe.

Ist eigentlich ein Video zu der roten Fender Jaguar geplant, die man in einigen Videos im Hintergrund an der Wand hängen sieht? Die Offset Modelle von Fender, vor allem Jaguar und Mustang, haben in der letzten Zeit großes Interesse bei mir geweckt.
 
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Danke für die sehr freundliche Beurteilung. Das freut mich sehr und genau für Menschen wie dich mache ich das auch. Es gibt nicht viele, die sich so für Gitarren interessieren und deswegen auch wenig Angebote, weil meist nur was gemacht wird, wenn finanziell was rausschaut.
Mir ist das egal und deswegen soll das ein Treffpunkt für Liebhaber der Materie sein.
Die Jaguar und die Jazzmaster werden demnächst mal an die Reihe kommen.

98 Fenders 71.jpg


Die Jaguar ist Made in Japan aus 1997. Schöne Gitarre mit kurzer Mensur, klingt aber gut und spielt sich recht leicht.
Die Jazzmaster ist Made in USA aus 2017 aus der Magnificent Seven Serie und mit dem serienmäßigen Bigsby ziemlich einzigartig.
Bei der war ich mit den Originalpickups gar nicht happy. Die haben gebrummt wie Sau und sehr dünn geklungen.
Deshalb habe ich mir Humbucker von The Creamery aus England kommen lassen und jetzt gefällt sie mir viel besser.
 
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Kurze Rückblende zur V2:

https://www.ebay.de/itm/304253507918

Wahnsinn! Mal abgesehen davon, ob die V2 zu dem Preis einen Käufer finden wird (und das auch noch mit den Verbasteleien), hab ich meine 2012 für ca. die Hälfte verkauft und dabei auch noch (ein Bisschen) Profit gemacht. Allerdings gab es auch damals schon Angebote für über 2.000 Euro.
 
Für die verbastelte Gitarre ist das zu viel, aber eine in gutem Originalzustand sehe ich klar bei 3.000,-- Plus!
 
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o_O
(Liegt das am "kleineren" österreichischen Markt?)
 
Zeig mir eine Anzeige für eine "no stories" V2 die heute günstiger ist. Das ist international so. Bei Reverb nimmt man 4000,-- Plus und auch sonst hätte ich in letzter Zeit keine unter 3.000,-- gesehen. Und da spreche ich nicht von den Sonderfarben, sondern von den "einfachen" in natur.
 
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