Tonregler ohne Funktion bei neuem Squier Affinity Jazz Bass

  • Ersteller Stefan.hx
  • Erstellt am
Habe das alte Lötzinn an den betreffenden Stellen entfernt und neu verlötet. Es hat nichts gebracht...
Dann ist wohl doch der Poti oder Kondensator defekt.
 

So gesehen ist der hier im Thread besprochene Bass eigentlich ab Werk perfekt verlötet, bzw. der Thread-Ersteller Stefan hat anscheinend einen der ganz seltenen Squier Affinity Leland Sklar Signature Special Edition Jazz Bass erwischt ... :D
Oder mal im Ernst: Wäre so wie es ist lassen denn keine Option, wenn der Bass ansonsten elektrisch und klanglich gut funktioniert? Wenn man eine Ton-Regelung braucht, findet man sie ja i.d.R. auch weiter in der Signalkette bzw. am Verstärker. :cool:
 
Hallo, ich war bei einem Fernsehtechniker und der hat einen passenden Kondensator gehabt. Da steht allerdings 0,047 drauf, der Techniker meinte aber, das sei nur eine andere Maßeinheit und dieser Kondensator wäre richtig. Siehe Bild, der grüne Kondensator war drin, den roten habe ich eingelötet.
Es ist nun so, dass ich beim Regulieren des Ton-Potis einen ganz kleinen Unterschied zwischen voll aufgedreht und ganz aus hören kann, der Unterschied ist aber wirklich gering.
WhatsApp Image 2023-04-01 at 10.09.18.jpeg


WhatsApp Image 2023-04-01 at 10.09.19.jpeg


Was meint ihr? Poti defekt oder doch der falsche Kondensator?
Viele Grüße,
Stefan
 
Oder mal im Ernst: Wäre so wie es ist lassen denn keine Option, wenn der Bass ansonsten elektrisch und klanglich gut funktioniert? Wenn man eine Ton-Regelung braucht, findet man sie ja i.d.R. auch weiter in der Signalkette bzw. am Verstärker. :cool:
Och nöö, im Ernst, ein Jazzbass ohne Tonblende ist kein Jazzbass! Und die Lösung ist so nah, ein Teil für 20 Cent wechseln…

Der Kondensator, der bei Dir eingebaut war, ist einer mit 22nF gewesen. Der 47nF jetzt sollte sogar noch mehr (fast alle) Höhen wegnehmen, wenn er über das Poti voll drin ist. Der letzte Schritt wäre jetzt noch das Poti zu prüfen, dafür bräuchtest Du ein Multimeter mit Widerstandsmessung (das hat fast jedes). Gibts sogar in den meisten Baumärkten, nur teuer. Damit würdest Du von dem Mittelkontakt des Potis zum Masseanschluss den Widerstand messen, der muss sich beim drehen von 500 bzw. 250 KOhm gegen Null bewegen. Die Null ist der Zustand, wenn über den Kondensator die hohen Frequenzen gegen Masse fließen und damit im Klangbild nicht mehr da sind. Wenn das Poti hier nicht auf null geht, stimmt was nicht. Du kannst auch mal testweise die beiden Potikontakte mit einem Metallteil kurzschließen, dann müsste der Höhenraub maximal sein. ist er so mehr als wenn das Poti am Anschlag ist, dann hat es einen Restwiderstand.
 
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..... der grüne hatte nur 22nf .

aber mal was anderes , was hängt denn am bass dran ? ..... nicht das das nachfolgende teil schon höhen klaut .
 
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..... der grüne hatte nur 22nf .

aber mal was anderes , was hängt denn am bass dran ? ..... nicht das das nachfolgende teil schon höhen klaut .
Hallo,
ich habe einen Fender Rumble und hauptsächlich spiele ich über DI und Amplitude. Habe es an beiden Varianten ausprobiert.
LG
 
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ok

..... zum testen kannst du den neuen kondensator auch einfach mal vom mittleren anschluß des potis ablöten und dafür an die masse anlöten .

die seite , die an die buchse geht , dranlassen .

dann müßte der bass dumpf und ohne höhen klingen und das poti wäre der übeltäter .
 
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Wenn es dann immer noch nicht geht, ist entweder der Kondensator hin oder das Poti. Zum Test lötest Du den Kondensator aus und ersetzt ihn mit einem Stück Draht. Jetzt muss die Tonblende das Ausgangssignal gegen Null regeln. Wenn das so ist, dann ist das Poti i.O.
Das habe ich gerade mal ausprobiert und den Kondensator durch ein Stück Draht ersetzt. Wenn ich nun den Tonregler ganz runterdrehe, ist das Signal ganz weg.
 
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Das bedeutet, dass das Poti ok ist. Vielleicht setzt Du den roten Kondensator nochmal rein und machst eine Aufnahme, wo vorher noch keine Klangregelung vom Amp drin war (DI auf Pre). Dann am besten den Bridge PU alleine und einmal Tonblende voll auf und einmal voll zu.

PS: Bass_Zickes Test ist auch nochmal gut!
 
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Vielleicht setzt Du den roten Kondensator nochmal rein und machst eine Aufnahme, wo vorher noch keine Klangregelung vom Amp drin war
Ok, hier ist die Aufnahme.
Die Aufnahme ist etwas leise, ich spiele mit 1. Tonregler voll 2. aus 3. voll 4. aus
Man hört einen minimalen Unterschied, aber der müsste größer sein...
 
Hi, ich habe den Bass nochmal am Amp statt DI und PC ausprobiert und da hört man den Unterschied deutlicher!
Mit anderen Worten, mit dem neuen Kondensator funktionobelt es und es ist alles gut!

Vielen Dank an alle, besonders OSDrum, die sich mit meinem Problem beschäftigt haben und mir geholfen haben!! (y)
(y) (y)
 
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Prima, dass er wieder läuft und nicht zweimal durch die Republik reisen muss! Viel Spass mit dem Jazzy!
 
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Hi,
wenn Du einen passiven Bass nicht an einen geeigneten hochohmigen Eingang anschließt wie direkt an den PC oder ungeeignete DI-Boxen mit niederohmigem Eingang, sind die Höhen schon durch die Fehlanpassung der Impedanzen (hochohmiger passiver Bass an niederohmigen Eingang) beschnitten und die Wirkung der Höhenblende ist weniger (47nF-Kondensator) oder gar nicht mehr zu hören (22nF-Kondendator).
Der Bass und seine Höhenblende waren also vermutlich die ganze Zeit vollkommen i.O. ... 🙄😁

Gruß Ulrich
 
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Hi,
wenn Du einen passiven Bass nicht an einen geeigneten hochohmigen Eingang anschließt wie direkt an den PC oder ungeeignete DI-Boxen mit niederohmigem Eingang, sind die Höhen schon durch die Fehlanpassung der Impedanzen (hochohmiger passiver Bass an niederohmigen Eingang) beschnitten und die Wirkung der Höhenblende ist weniger (47nF-Kondensator) oder gar nicht mehr zu hören (22nF-Kondendator).
Der Bass und seine Höhenblende waren also vermutlich die ganze Zeit vollkommen i.O. ... 🙄😁

Gruß Ulrich
Hallo,
das ist interessant zu wissen, (ich habe günstige Studiomonitore am "direct monitoring"-Ausgang des DIs, wahrscheinlich nicht ideal) aber in Ordnung war der Bass auf keinen Fall. Beim ersten Test habe ich den Bass an den Fender Rumble angeschlossen und sofort bemerkt, dass der Tonregler ohne Funktion ist.
Viele Grüße,
Stefan
 
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🦆 gut, alles gut!
 
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am "direct monitoring"-Ausgang des DIs, wahrscheinlich nicht ideal)
So ist es.
Dirct Monitoring ist in der Regel einfach parallel geschaltet. Und damit wird das Signal zusätzlich belastet (= bedämpft) und hat weniger Resonanz und Höhen. Guckst du hier.
Man nimmt eine hochohmige DI Box gerade dazu, um das Signal nicht zu belasten.
Ich hoffe du hast eine aktive DI mit entsprechend hoher Eingangsimpedanz.
 
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Hallo,
ich habe ein Behringer U-Phoria UMC22 als DI.
Ich habe die Boxen in den Kopfhörerausgang des Behringer gesteckt und "Direct Monitoring" eingeschaltet. Ich dachte, damit würde ich Latenz vermeiden.
Meinst du, ich solle lieber die normalen Ausgangsbuchsen von dem DI für die Boxen verwenden? Ist das dann ohne Direct Monitoring auch einigermaßen latenzfrei?

 
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Dein Interface ist geeignet für passive Instrumente, Du musst aber in den Eingang Inst 2 gehen, da nur dieser hochohmig ist. Wie Du aus dem Interface rausgehst in Deine Boxen, macht dann keinen großen Unterschied. Wenn Du die Direct Monitor Funktion nur über den Kopfhörerausgang nutzen kannst, dann ist es ok, die Boxen dort anzuschließen. Es tut jedenfalls dem Basssignal nichts, egal welchen Ausgang Du nimmst.

PS: eine DI-Box ist etwas anderes als ein Interface, ich glaube deshalb gab es hier die Nachfragen. Eine DI-Box macht aus einem unsymmetrischen Signal ein symmetrisches - wenn passiv, dann mit einem Übertrager, wenn aktiv mit einer elektronischen Symmetrierschaltung. Die passiven DI-Boxen sind nicht für passive Instrumente geeignet, weil die Eingangsimpedanz zu niedrig ist und die Instrumente dann ihre Höhen verlieren. Die aktiven sind geeignet für passive und aktive Instrumente, weil sie eine sehr viel höhere Impedanz am Eingang haben.
Bei Interfaces wie bei Deinem gibt es entweder eigene „Instrument“ Eingänge oder aber einer oder mehrere der Kombieingänge lassen sich auf „Instrument“ oder „Hi-Z“ umschalten.
 
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Du musst aber in den Eingang Inst 2 gehen, da nur dieser hochohmig ist.
Ach echt?! Ich habe das gerade erstmal umgestöpselt. :ROFLMAO:
Vielen Dank für den Hinweis.
Wenn Du die Direct Monitor Funktion nur pber den Kopfhörerausgang nutzen kannst, dann ist es ok, die Boxen dort anzuschließen.
Ist es denn zum direkt Mithören besser, den Direct Monitor Schalter anzuknipsen? Ich habe jetzt mal den normalen Ausgang des DIs getestet, ohne Direct Monitor anzuschalten, da kann ich eigentlich auch keine Latenz bemerken.
 
Hm, leider sind meine Probleme doch noch nicht erledigt...
Es ist nun so, dass der Bass ein Störgeräusch, ein verzerrtes Zischen, erzeugt, sobald ich den Tonregler herunterdrehe. Je stärker ich ihn herunterregele, umso stärker wird das Störgeräusch. Wenn er voll aufgedreht ist, gibt es kein Störgeräusch.
Könnte es sein, dass der von mir eingelötete Kondensator schon... durchgeschmurgelt ist, oder so?
Viele Grüße
 

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