1. Album selber schreiben??

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D-G
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Moin Zusammen,

Ich möchte gerne ein Album aufbauen und selber meine Songs schreiben, nun ist es so das ich noch nie selber Songs geschrieben habe und eine Album gemacht habe.

Das ganze ist Hobbymässig nur ich weiß nicht in wie fern am besten eine Album aufgebaut wird wie der titel der Album am besten ist??

Also was ich eigentlich fragen möchte wie baut man eine Musik Album mit liedern die man selbst schreibt am besten mit auf und müssen alle lieder des titels der Album ähneln??

Beispiel: Mein Album heißt der Frühling oder so ähnlich, müssten alle Songs die ich schreibe über den Frühling handeln damit diese ins Album mit rein passen oder wie sieht ihr das ganze??

Es würde mich auch allgemein Interessieren wie man am besten Songs und sonstiges schreibt da ich sowas leider noch nie gemacht habe...

mfg
euer D-G
 
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Fang am besten erstmal an Songs zu schreiben!
Danach kannst du dir dann Gedanken machen welche du auf einem Album zusammenfassen willst.
Und zuletzt dann den Titel des Albums!

Und zum Songwriting gibt es hier auch glaube ich eine Extra Unterforum schau da mal rein..

Ein Buch kann ich dir allerdings empfehlen:
"Songtexte schreiben" von Masen Abou-Dakn
 
Davon mal abgesehen "mußt" du ueberhaupt nichts. Es gibt doch (zum Glueck) keine Regeln, was genau ein Album thematisch beinhalten soll, wieviele Lieder mit welcher Story mit welchem Songtitel drauf sein sollen usw.
 
Es gibt, wenn man ein Album schreiben möchte, mehrere Möglichkeiten.
1: Das Album stellt einen Schnappschuss des aktuellen Repertoires dar. Das heißt Du gehst so vor, wie Dir von TheMartin geraten wurde und schreibst einfach mal darauf los Songs und schaust hinterher, was wie in welcher Reihenfolge auf das Album passt. Der Titel kommt dann ganz zum Schluss.
2: Das Album hat ein inhaltliches Konzept. Wie Du schreibst, wählst Du dann z.B. als Inhalt "Frühling" und schreibst lauter Songs, die Thematisch dazu passen. Ob Du es dann hinterher "Frühling" oder "nicht Winter" nennst, ist egal, das ist Dir überlassen. Diese Variante ist etwas schwerer, weil Du 10-12 Songs (je nach Songlänge) schreiben musst, die musikalisch und thematisch zu diesem einen Thema passen - entsprechend bietet es sich an, das Thema entweder relativ allgemein zu wählen ("Frühling" ist da ein ganz gutes Beispiel, "Kleine braune Papiertüten vom Gemüsehändler, in denen mal Tomaten waren" ein eher schlechtes, weil das wohl kaum mehr als 1-2 Texte her gibt) - oder eben so speziell, dass sich die Texte quasi aufdrängen (z.B. Konzeptalben von Death Metal-Bands über einen Krieg, wo die Songs von den großen Schlachten handlen oder so).
3: In meinen Augen die Königsdisziplin der Konzeptalben: Alben, die eine Geschichte erzählen. Da musst Du Dich erstmal hinsetzen und eine Geschichte schreiben (oder, wenn Dir das nicht liegt, eine literarische Vorlage auswählen). Hinterher musst Du Texte schreiben, die die jeweiligen "Szenen" der Geschichte gut zusammenfassen und die inhaltlich nach Möglichkeit das ganze Bild der Geschichte vermitteln. Dann kommt der schwierigste Teil: gerade bei solchen Alben halte ich es für besonders wichtig, dass auch die Musik zur Handlung der jeweiligen Szene passt.

Da sich Dein Post aber liest, als hättest Du songwriterisch noch nicht so viel Erfahrung, würde ich Dir am ehesten zu Variante 1 raten, zur Not, wenn Du eine tolle Idee hast, vielleicht auch 2. Außerdem empfehle ich Dir auch das Songwriting-Unterforum hier im Board, das Dir da sicher auch weiter hilft. :)

Viel Erfolg.
 
Wenn du musikalisch was zu sagen hast, lass dich doch nicht von den Mechanismen und den technischen Beschränkungen der Plattenindustrie einengen. Es sagt doch niemand, daß ein komplettes "Album", d.h. die Zusammenstellung von ~12 Songs eine erstrebenswerte Sache ist. Nur weil viele Leute das so machen heißt das doch nicht, daß das auch jeder neue Komponist so machen muß. Vielleicht wirken deine Songs ja auch besser in anderer Zusammenstellung, das hängt vom Inhalt ab.

Wenn du gute Songs schreibst, bestehen die sicher auch für sich alleine - wenn nicht, dann hilft auch der Albumzusammenhang nichts. Vor allem, wenn du noch keine Songs geschrieben hast: versuche erst mal, die standardmäßigen ~3 Minuten musikalisch interessant zu füllen, sodaß der Hörer gefesselt wird - das ist schwer genug. Wenn dir das reproduzierbar gelingt, dann ist Zeit, über ein Album nachzudenken.

Harald
 
@HaraldS: Sorry der Nachfrage aber welche andere Zusammenstellung meinst du. Klar ein Album muss ja nicht unbedingt zwölf Songs haben. Es gibt ja welche die haben bis zu 20 und andere haben nur 8 oder 9 Songs. Und auch von der Länge gibt es keine Grenzen.
Es gibt Doppelalben für ganz Schreibwütige und EP's die eine Art Minialbum darstellen.

Aber sonst? Meintest du das oder was sonst?
 
@HaraldS: Sorry der Nachfrage aber welche andere Zusammenstellung meinst du. Klar ein Album muss ja nicht unbedingt zwölf Songs haben. Es gibt ja welche die haben bis zu 20 und andere haben nur 8 oder 9 Songs. Und auch von der Länge gibt es keine Grenzen.
Es gibt Doppelalben für ganz Schreibwütige und EP's die eine Art Minialbum darstellen.

Aber sonst? Meintest du das oder was sonst?

Ich meinte vor allem, daß D-G's Voraussetzung, gleich ein ganzes Album schreiben zu wollen, kein guter Startpunkt ist. Schon 2 oder 3 Songs können ja thematisch eine Einheit bilden, und mit solchen Größenordnungen anzufangen ist für einen Anfänger zielführender, als sich gleich auf das Ziel "Album" mit zwischen 8 und 20 Songs zu werfen.

Das Konzept "Album" kommt ja von der technischen Beschränkung der Plattenindustrie, auf einer LP oder einer CD so um die 10 Songs zusammenzustellen. Viele Künstler haben dann daraus das Prinzip gemacht, die Songs auch künstlerisch als eine Einheit zu behandeln. Als routinierter Songschreiber kann man so ein Konzept sicher auch gut verfolgen, aber als Anfänger ist das zuviel.

Harald
 
Ok, das leuchtet ein. Habe auch schon versucht zu einem Thema mehere Songs zu schreiben. Aber es klappt ncht so einfach.
Es ist auch relativ schwierig bei einem Thema zu bleiben wenn einem so viele verschiedene Sachen durch den Kopf gehen.
Ich schreibe schon seit ich 17-18 bin eigene Songs und jetzt rund 10 jahre später habe ich endlich den Gedanken gefasst ein eigenes Album zu schreiben. 10 Jahre hat es bei mir gebraucht bis ich mich dazu in der lage fühlte ein Album in Angriff zu nehemen und selbst jetzt werden eigentlich erstmal nur Songs geschrieben und diese wollen dann ja auch noch aufgnommen werden. Mit meinen bescheidenen Homerecording Mitteln (Zoom H4/ Audacity/ Cubase LE 4) und nicht gerade so viel Zeit versuche ich das beste hervorzubringen.
Alleine 4 Spuren einzeln einzuspielen und diese dann zu bearbeiten ist nicht einfach (und für ein Album sind das 8 Songs mindestens besser zweistellig)
Und das mit Songs die sich gut, hintereinander abgespielt, anhören aber textlich jeweils für sich stehen.
Da steht ein Anfänger besonders jemand der noch nie was selbst geschrieben hat echt vor einem Berg den er nicht bezwingen kann wenn er nicht erstmal das Handwerk, das er braucht, erlernt.

Vergleichbar ist das mit Leuten die einfach mal so einen tollen Roman schreiben wollen ohne sich wirklich gedanken über Charaktere und Handlung zu machen.

Auf meiner myspace-Seite sind mal Beispiele was ich so für Musik mache.

www.myspace.de/thewdm
 
Da du es ja hobbymäßig machst, hast du freie Hand. Es gibt keine Plattenfirma, die dir vorschreibt, 3 Singles auf der Scheibe zu haben, keinen Produzenten, der seinen Input einbringen will/muss und auch kein Marketing, das auf bestimmte aussagen besteht. Ein Album sind zuersteinmal zwischen 40 und 70 Minuten Musik (oder besser gesagt Töne irgendwelcher Art). Wie du diese Zeit füllst, ist deine Sache. Es gibt keine Vorgaben, außer eben markttechnischen Übereinkünften, die in deinem Fall ja nicht greifen.

Also fang einfach an und lass dir den Spaß nicht von Dingen vermiesen, die dich nicht betreffen.
 
am besten geht man von sein eigene stimme aus und was für einem wichtig ist... oder? ich meine ich man selbst ist doch die beste orientierungs factor. ich müss mich dass auch immer wieder sagen, weil man doch immer wieder etwas von draussen hört... aber eigentlich weiss man selber was am besten ist. und was ich mir auch immer wieder sagen müss, MACH ES und MACH ES JEtZt, egal wo man anfängt, es kann ja irgendetwas sein, so lange man tut es.
 

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