16tel im Akkord/Rhythmusspiel

von JohnP, 06.10.10.

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  1. JohnP

    JohnP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.10   #1
    Hallo!
    Ich habe mich in letzter Zeit etwas mit dem Akkordspiel auseinandergesetzt und dabei immer versucht die Downbeats jeweils mit einem Abschlag und die Upbeats jeweils mit einem Aufschlag zu spielen. (denke so heißt das) Das klappt eigentlich ganz gut, kommen jedoch 16tel ins Spiel wird das Ganze schon einiges schwerer. Erstens bringen mich bei höheren Geschwindigkeiten die 3 "Luftschläge" bei 4tel Noten durcheinander und zweitens erscheinen mir manche Geschwindigkeiten relativ unmöglich.
    "Swing Life Away" von Rise Against zum Beispiel ist mit 175bpm und 16teln.
    Meine Frage ist nun, sind solche Geschwindigkeiten reine Übungssache oder rückt man dann von der "immer bewegenden Hand" Technik ab und achtet zB. bei den Viertelnoten einfach aufs Metronom anstatt 3 Luftschläge auszuführen?
     
  2. khournos

    khournos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.10   #2
    Die Luftschläge sind meiner Meinung nach nur ein Hilfsmittel für den Anfang,
    später sollte man dann einfach mit dem Rhytmus fühlen.

    Also ja man rückt dann von den Luftschlägen ab, und nimmt einfach das Metronom,
    es ist aber trotzdem einfach Übungssache, fang langsam an und steiger dich :)

    Hoffe ich konnte helfen,
    mfg Georg
     
  3. =Thunderbird=

    =Thunderbird= Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.10   #3
    kann khournos nur zustimmen. was swing life away angeht - 16tel mit 175bpm - verwundert mich ja das das 175 bpm sind - da auf jeden fall keine unnötigen luftschläge machen. der rythmus isn bisschen gewöhnungsbedürftig aber geschwindigkeitsprobleme mim anschlag werden da normalerweise nich auftreten.
    der tab hier stimmt und s steht mit drin was auf und was abschläge sind http://www.ultimate-guitar.com/tabs/r/rise_against/swing_life_away_ver5_tab.htm
     
  4. Marth

    Marth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.10   #4
    Du solltest dich von den Luftschlägen lösen.
    So entwickelst du ein besseres Rhythmusgefühl

    Außerdem verwirrts dich ja eh nur wie du siehst
     
  5. capekall

    capekall Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.10   #5
    Kann mich dem Rest nur anschließen.
    Luftschläge mögen gut für den Anfang sein, aber - wie du selber schon merkst - bringen die irgendwann nicht mehr so viel. Da Achtet man dann einfach aufs Metronom, bzw. das Schlagzeug.
     
  6. Gast 64587

    Gast 64587 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.10   #6
    Ich muss hier leider ganz ganz vehement wiedersprechen! Für einen "steady" Rhythmus sind diese sog. "Luftschläge" einfach unentbehrlich.
    Schaut euch jeden brauchbaren Funkgitarristen der Welt an und ihr werdet sehen, dass diese Leerschläge wirklich *immer* ausgeführt werden. Dass es nicht unbedingt eine gleich große Bewegung wie bei den wirklich gespielten Akzenten sein muss - ok. Aber ausgeführt werden diese Leerschläge immer, selbst wenn man nur 2-3 Akzente pro Takt auch tatsächlich spielt.


    ---------- Post hinzugefügt um 18:23:32 ---------- Letzter Beitrag war um 18:19:48 ----------

    Ach übrigens: "Swing Life Away" ist ein 3/4 Takt und die Noten, die gespielt werden sind Achtelnoten, keine Sechzehntel, das würde das 1/16 Tempo auf sowas um die 87 reduzieren (wenn es denn 16tel wären...), ist also vollkommen machbar. Die Achtel werden dennoch konsequent durchgeschlagen. Kann man hier ja auch prima sehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=_w5innKbAOE

    - Sascha

    P.S.: Ganz erschreckend finde ich, dass hier tatsächlich alle 4 Vorredner von der Unnötigkeit dieser Leerschläge sprechen. Das ist wirklich vollkommen entgegen jeder auch nur ansatzweise brauchbaren per Plek gespielten Rhythmusgitarrentechnik, und ich frage mich ganz ernsthaft, wer euch das so beigebracht haben mag.
     
  7. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.11.10   #7
    Sehe ich auch so, wie Sascha. Zumindest im Geiste würde ich die Leerschläge ausführen, sodass zumindest gewährleistet ist, dass ein Beat immer auf einen Abschlag, und ein Offbeat immer auf einen Aufschlag zu fallen kommt. Insbesondere Ketten von Offbeats können sonst leicht zum Problem werden und vernudelt werden ...

    Und das hat nix zu tun mit Metronom oder Drums ... Das ist eine Frage der Motorik, denke ich ...

    LG, Thomas
     
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