2016: Das große Promi-Sterben?

von Tolayon, 31.12.16.

Sponsored by
Gravity Stands
  1. Tolayon

    Tolayon Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.03.13
    Zuletzt hier:
    20.11.17
    Beiträge:
    801
    Zustimmungen:
    329
    Kekse:
    1.799
    Erstellt: 31.12.16   #1
    Ich frage mich, ob das nur so wirkt oder ob in diesem jetzt ausgehenden Jahr tatsächlich mehr Promis/ VIPs gestorben sind als in den jeweiligen Jahren davor.

    Angefangen hat es mit David Bowie, dann soll auch noch jemand von Motörhead von uns gegangen sein, darauf folgte Prince, dann - um auch auf die Schauspieler-Fraktion einzugehen - Bud Spencer, Anton Yelchin (der "Chekov" aus den neuen STAR-TREK-Filmen), und um bzw. kurz nach Weihnachten auch noch George Michael und Carrie Fisher (letztere vor allem bekannt als "Leia" aus STAR WARS).

    Und das sind jetzt nur die, an die ich mich noch erinnern kann.
    Nicht alle waren in einem Alter, in dem man es unbedingt erwartet hätte; ein Unfall oder eine längere Krankheit, von der die meisten nichts wussten, waren in vielen Fällen die Ursachen; bei den letzten beiden von uns Gegangenen ist bis jetzt einfach nur von plötzlichem Herzversagen die Rede.

    Ich möchte wissen, was ihr davon haltet. Sind es tatsächlich so viele oder waren es einfach nur Promis - gerade auch aus der Musik-Branche -, die stärker herausstachen als andere?
    Ich hoffe auf jeden Fall, dass es 2017 nicht so weiter geht und wir auch von anderen Katastrophen weitestgehend verschont werden.
     
  2. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

    Im Board seit:
    05.11.06
    Beiträge:
    9.095
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    4.097
    Kekse:
    88.118
    Erstellt: 31.12.16   #2
    "irgendjemand von Motörhead" ist Lemmy Kilminster, gestorben am 25.12.2015

    Ansonsten kannst ja mal nachzählen:

    https://gestorben.am/2016
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

    Im Board seit:
    29.01.07
    Beiträge:
    56.589
    Ort:
    Urbs intestinum
    Zustimmungen:
    15.290
    Kekse:
    218.123
    Erstellt: 31.12.16   #3
    Oder die Threads im RIP-Sub zählen: https://www.musiker-board.de/forum/r-i-p-kondolenzthreads.769/

    Ich war entsetzt und habe sofort energisch dagegen protestiert ... ;)

    Spaß beiseite ... was soll jemand "davon halten" ... jeder Tote ist für i-jemanden, der diesem nahesteht, schlimm.
    Prominente Personen sind davon nicht ausgenommen.

    Darüber kann man doch eigentl. nicht diskutieren, das muss man "hinnehmen" und akzeptieren.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  4. Pie-314

    Pie-314 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    24.10.14
    Beiträge:
    2.292
    Ort:
    Eichstätt / Bayern
    Zustimmungen:
    3.723
    Kekse:
    35.687
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

    Im Board seit:
    29.01.07
    Beiträge:
    56.589
    Ort:
    Urbs intestinum
    Zustimmungen:
    15.290
    Kekse:
    218.123
    Erstellt: 31.12.16   #5
    Auch diese Liste ist bei weitem nicht komplett ... es fehlen z.B. Gisela Mey, Debbie Reynolds, Knut Kiesewetter, Richard Adams, Rudi Altig, John, Glenn, Robert Vaughan, Leon Russell, Victor Bailey, Oleg Popov, Sir Neville Mariner, Hans Korte, Werner Lämmerhirt, Tamme Hanken, Toots Thielemans, Miriam Pielhau ... ... ...

    @Pie-314 Allerdings sind auf dieser Liste ein paar, die ich gar nicht mitbekommen habe ... :(
     
  6. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.04.12
    Beiträge:
    4.511
    Ort:
    Köln
    Zustimmungen:
    1.126
    Kekse:
    16.891
    Erstellt: 31.12.16   #6
    Sorry, das ich dich jetzt aus deinem Traum herausreissen muss....
    So weh es tut und so schlimm wie es sich jetzt anhört, aber es werden in absehbarer Zeit nicht
    die letzten sein, die von uns gegangen sind.
    Alleine wenn man bedenkt, in welchem Alter viele meiner alten Vorbilder mittlerweile sind,
    ich denke da gerade auch an AC/DC, Iron Maiden u.s.w.
    Sie sind ja mit Sicherheit im Durchschnitt auch schon gute 65 Jahre alt und das Leben, das sie führen, fördert ja nun auch nicht gerade den gesundheitlichen Aspekt.
    Es ist zwar nicht schön, dies jetzt zu lesen aber mein Gefühl sagt mir, das wir uns in den nächsten Jahren noch auf vieles gefasst machen sollten. Man muss realistisch sein und den Tatsachen ins Auge sehen.

    So ist es leider. :(

    In Gedenken an alle die von uns gegangen sind....:weep:
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  7. UK Prog 1970

    UK Prog 1970 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.02.13
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Bezirk Hartberg
    Zustimmungen:
    280
    Kekse:
    3.371
    Erstellt: 31.12.16   #7
    Sie sind uns nur vorausgegangen.
     
  8. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

    Im Board seit:
    01.09.03
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    10.279
    Ort:
    Düsseldorf
    Zustimmungen:
    673
    Kekse:
    32.998
    Erstellt: 12.01.17   #8
    Ich bin für die Abschaffung des Sterbens!

    ... Vielleicht hat die AfD ja ne vernünftige Alternative?
     
  9. Waljakov

    Waljakov Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.11.13
    Zuletzt hier:
    12.06.18
    Beiträge:
    362
    Zustimmungen:
    121
    Kekse:
    1.561
    Erstellt: 12.01.17   #9
    Hängt sicherlich mit der wachsenden Bevölkerung zusammen. Wenn es mehr Menschen gibt, gibt es auch mehr Promis und zum Schluss auch mehr tote Promis.
     
  10. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    03.12.09
    Beiträge:
    15.467
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    13.424
    Kekse:
    21.929
    Erstellt: 12.01.17   #10
    Ich denken 2016 waren es zwei Sachen die zusammengekommen sind:

    viele der Verstorbenen hatten ein hohes Alter erreicht. Leonard Cohen war 82, Bud Spencer über 80... Da ist es ja nur eine Frage der Zeit und diese Tode gibt es Laufend. Es ist halt so, dass es jetzt die "rebellische" Generation trifft, die wir noch als junge Künstler aus den 60er und 70er Jahren in Erinnerung hatten. Teilweise kennen wir auch nur ihre damaligen Werke - und da sie so zeitlos sind, wirkt es als wären sie jung.

    Aber dann gab es noch eine Reihe von Verstorbenen, bei denen man nicht damit rechnen musste. David Bowie, der angeblich selbst erst paar Monate davor erfahren hatte, dass es das Endstadium ist. Und ganz besonders natürlich Prince, der zwar auch schon 57 war, aber doch deutlich "zu jung" zum sterben. Eine Ikone vor allem der 80er Jahre. Und die sind noch nicht so alt. Ähnlich wie 2009 Michael Jackson oder vor paar Jahren Whitney Houston. Alle eigentlich zu jung und da gab es eben auch paar. Da zähle ich auch Rick Parfitt oder eben David Bowie dazu, die beide noch keine 70 waren.

    Wir sind es von manchen auch gewohnt, dass sie bis ins hohe Rentenalter aktiv sind, wie der Nobelpreisträger Dylan mit 75, die Stones die alle bereits die 70 hinter sich gelassen haben...

    Waren es viele? Ja. War es gehäuft? Ich kann's nicht sagen, aber es waren eben einige Künstler, die viele von uns mitgeprägt haben.
     
  11. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    12.340
    Zustimmungen:
    2.447
    Kekse:
    104.473
    Erstellt: 12.01.17   #11
    Die "Jugendkultur" gibt es seit Mitte der 1950er Jahre ...
    Also sowohl Musik, als auch Produkte um die Jugend (wie "Bravo") ...

    Zudem sorgt das Internet dafür, dass der Tod bestimmter Personen überhaupt berichtet wird ...
    Elvis Tod habe ich sogar im Urlaub auf Mallorca (Ferienhaus abseits des Trubels) mitbekommen ...
    Aber er war auch "der King" ...

    Glenn Millers Tod im Dezember 1944 war eher eine Randnotiz (da das Konzert ohne ihn stattfand). Selbst Bob Marley war wegen fehlendem Internet nur eine "Tagesnotiz" (und in Musikerzeitschriften erwähnt) ...
    Es gab aber keine Stelle, an der die 1981 gestorbenen Musiker hätten gelistet werden können ...

    Liest man, wen die britischen Helden der 1960er geformt haben, kennen die meisten von uns nur die Hälfte (oder weniger) der Musiker! Die Singles der Matrosen kamen eben nach Liverpool, aber weniger nach Hamburg.

    Nein; 2016 war kein großes Promi-Sterben.
    Unsere Medienwelt nimmt aber Notiz von viel mehr Todesfällen der Jugendkultur ...