24 Jahre gefangen und missbraucht

von ahead, 27.04.08.

  1. ahead

    ahead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #1
    Inzestfall in Österreich
    24 Jahre gefangen und missbraucht

    [​IMG]

    Wieder ist ganz Österreich erschüttert über ein Verbrechen, das sich niemand überhaupt vorstellen mag: Eine 42-jährige Frau von ihrem Vater 24 Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten worden. Die Tochter hat sechs Kinder, die alle von ihrem Vater stammen könnten.

    Er soll seine Tochter 24 Jahre wie eine Gefangene gehalten und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben: In Niederösterreich hat die Polizei einen 73-jährigen Mann festgenommen, dem schwerer Inzest vorgeworfen wird. Josef F. hat nach Angaben der Ermittler vom Sonntag seine heute 42 Jahre alte Tochter seit 1984 in einem Verlies eingesperrt und regelmäßig sexuell missbraucht. Von den sieben Kindern soll eins nach der Geburt gestorben sein. Der 73-Jährige soll die Leiche verbrannt haben. Drei Kinder waren mit der Mutter eingesperrt und nicht behördlich gemeldet. Die drei anderen lebten bei Josef F. und seiner Frau.

    Der aufsehenerregende Kriminalfall erinnert an das Schicksal von Natascha Kampusch. Die heute 19-jährige Wienerin war als Zehnjährige auf dem Schulweg entführt worden und 2006 nach acht Jahren aus der Gewalt ihres Peinigers entkommen.

    DNA-Analysen geplant


    In dem aktuellen Fall in der niederösterreichischen Stadt Amstetten sagte die 42-jährige Elisabeth F. bei der Polizei aus, sie sei bereits seit ihrem elften Lebensjahr immer wieder von ihrem Vater vergewaltigt worden. Der mutmaßliche Täter verweigert die Aussage. DNA-Analysen sollen jetzt klären, ob der Mann tatsächlich der Vater der sechs Kinder ist, sagte der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Franz Polzer, am Sonntagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Amstetten.

    Wie Elisabeth nach ihrer Befreiung angab, hatte ihr Vater sie im August 1984 in den Keller gelockt, gefesselt und eingesperrt. Ihr Vater hatte seine Nachbarn und Bekannten Glauben gemacht, sie sei weggelaufen, habe sich einer Sekte angeschlossen. In den folgenden Jahren erlitt sie - wie die Polizei berichtete - ein nur schwer vorstellbares Martyrium. Sie wurde "laufend von ihrem Vater missbraucht", berichtete Polzer.

    Nach Informationen des Österreichischen Rundfunks (ORF) hatte Josef F. die Anwesenheit von drei Kindern in seinem Haushalt damit erklärt, dass seine vermisste Tochter ihm von 1993 bis 2002 die Babys vor die Haustür gelegt habe. Tatsächlich habe er sie selbst aus dem Verlies geholt.

    Tochter brachte die heiße Spur

    Die Polizei kam Josef F. auf die Spur, als die 20 Jahre alte Tochter von Elisabeth vor einer Woche bewusstlos im Haus ihres "Großvaters" gefunden wurde. Sie war bis dahin laut ORF zusammen mit ihren inzwischen fünf und 18 Jahre alten Brüdern und der Mutter eingesperrt gewesen.

    Auf der Suche nach Elisabeth F. entdeckten die Ermittler im Haus des verdächtigen Mannes einen Brief, in dem es hieß: "Sucht mich nicht, denn es wäre zwecklos und würde mein Leid und das meiner Kinder nur erhöhen." Der folgende Satz "Auch zu viele Kinder und Bildung sind dort nicht erwünscht", lockte die Polizei zunächst auf eine falsche Fährte. Die Behörden vermuteten, dass sich die Frau in den Händen einer Sekte befinden könnte.

    Laut ORF fand die Polizei Josef und Elisabeth F. schließlich nach einem telefonischen Hinweis in der Nähe der Klinik, in der die 20- Jährige Tochter mit dem Tod ringt. An welcher Krankheit sie leidet, ist noch unklar. Um die anderen Kinder kümmert sich ein Kriseninterventionsteam.

    Ein Kind verstarb

    Nach Angaben der Polizei machte Elisabeth F. einen äußerst verstörten psychischen Eindruck und war in schlechter körperlicher Verfassung, als man sie fand. Erst nach einem längeren Gespräch und der Zusicherung, dass es zu keinem Kontakt mit dem Vater mehr kommen und auch für ihre Kinder gesorgt werde, war sie zu einer umfassenden Aussage bereit.

    Elisabeth F. beschuldigte ihren Vater "massiver Verbrechen". Insgesamt brachte sie danach während ihrer Gefangenschaft sieben Kinder zur Welt, von denen eines starb: 1996 habe sie Zwillinge geboren. Eines der Kinder sei wegen mangelnder Versorgung einige Tage nach der Geburt gestorben.

    Während der Gefangenschaft sollen die drei Kinder, die mit der Mutter eingesperrt waren, ausschließlich von Josef F. mit Essen und Kleidung versorgt worden sein. Die Mutter von Elisabeth, Rosemarie F., behauptet, sie habe von der Gefangenschaft nichts gewusst. "Sie hat es als gegeben hingenommen", sagte Polzer. Die drei Kinder, die bei Josef F. lebten, waren laut Polizei als adoptiert bzw. als "Pflegefälle" gemeldet.

    [ Quelle ]

    --

    Menschen können so grausam sein ... ich frage mich immer, wie so etwas passieren kann.
     
  2. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #2
    Ja habs die letzen drei Stunden beim Arbeiten gehört, das erste mal habs ich nicht gehört und dann eine Stunde später is es mir kalt den Rücken hinunter gelaufen...

    noch schlimmer (geht das überhaupt?) is aber das mit den Kindern, ich mein, seit der Geburt eingesperrt :(
     
  3. sickranium

    sickranium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #3
    Ich bin absolut fassungslos! Da fehlen einem die Worte...

    grühs
    Sick
     
  4. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 28.04.08   #4
    Neben meiner Fassungslosigkeit interessiert mich, was eine angemessene Strafe für so eine Tat wäre?
     
  5. sickranium

    sickranium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #5
    Ich schätze mal, nichts,was sich bei einem 73jährigen noch auszahlen würde....

    grühs
    Sick
     
  6. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.04.08   #6
    Ich stelle mir, neben meiner Fassunglosigkeit, die Fragen:

    1) Warum macht ein Vater das? Wie tickt der Vater psychologisch? Was steckt dahinter?
    2) Warum schon wieder in Österreich (siehe Natascha)? Systemversagen?
    3) Ist sowas auch in Deutschland zu erwarten?


    Topo :cool:
     
  7. Frostbalken

    Frostbalken Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #7
    zu 2) und 3):
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß es wirklich am System liegt. Psychisch massiv gestörte Leute gibt es ja nicht nur in Österreich und auch hier in Deutschland haben die Behörden nur begranzte Möglichkeiten zu kontrollieren, wenn nicht schon der Verdacht des Missbrauchs vorliegt.

    Was mich aber wirklich wundert, ist, daß die Mutter tatsächlich sagt, sie habe 24 Jahre nicht gemerkt, daß ihre Tochter und drei Kinder im Keller eingesperrt waren und die Tochter regelmäßig vergewaltigt wurde und dort sogar Kinder zur Welt gebracht hat. Das muss man doch irgendwie merken. Erst Recht, wenn ein Kind sogar gestorben ist.

    Tja, und Strafe? Wie bestraft man einen 73 jährigen? Selbst wenn er jünger wäre, ich glaube kaum, daß es eine legale Strafe gibt, die der Tat angemessen wäre.
     
  8. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 28.04.08   #8
    Bei einem 73-Jährigen fällt ja auch das Ziel "Resozialisierung" ziemlich flach.
     
  9. TCMI_Seb

    TCMI_Seb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #9
    Das es keine "angemssene" Strafe gibt, macht das Ganze eben noch tragischer für die Opfer.
    Ich sag nur, solche perversen Psychopathen sind für den Knast zu schade !
    :mad:
     
  10. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 28.04.08   #10
    ne, für solche Taten gibt es keine Angemessene Strafe. Ich denke da auch eigentlich weniger dran wie der Täter gerecht bestraft werden soll, sondern wie den Opfern geholfen werden kann.

    Versetzt Euch mal in die Lage der Tochter und deren Kinder. Kann denen noch soweit gehpolfen werden, daß sie in absehbarer Zeit ein Normales Leben ohne Ängste führen können?
    Hoffentlich finden sie irgendwann einen guten halt an der Richtigen Stelle wo sie viel Kraft und zuversicht tanken können!

    Irgendwie scheint die Hemmschwelle auch immer weiter zu sinken was Sexualdelikte und Gewattaten angeht.

    Nachdenkliche Grüße

    Fish
     
  11. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 28.04.08   #11
    Die frage nach angemessener (gibt es so etwas?) strafe ist verständlich, besser wäre es durchzusetzen, dass kleine kinder in regelmäßigen abständen einem kinderarzt vorzustellen sind.
    Das kostet geld? Warum brauchen großverdiener kindergeld, verwendet es anders. Ich höre schon den chor :"das gleichheitsprinzip!", führt das doch beim einkommen ein, chor: "gleichmacherei!" !
    Das reicht beinahe für ein "Oratorio perverso", die soli singen die herren Sarrazin und Sinn.
    2 spalten weiter unten.
     
  12. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #12
    An den Eiern aufhängen und täglich 1 mm höher ziehen.
    "Bis abfatzt"!
     
  13. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 28.04.08   #13
    Nun ja, da es sich bei den Opfern um Menschen handelt, denke ich schon, dass ihnen zumindest psychisch auch damit zu helfen wäre, wenn sie sehen, dass der Täter für den angerichteten Schaden irgendwelche Unannehmlichkeiten zu erleiden hat.
     
  14. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 28.04.08   #14
    Klar, gehe ich mit Dir konform. Wenn es so rüberkam, daß der Täter nicht bestraft werden sollte, tut mir das leid, das will ich natürlich nicht.

    Ich meine, daß sich die Leute viel zuviele Gedanken über die Bestrafung der Täter machen und viel zuwenige über die Hilfe und den Schutz der Opfer.
    Wiso zeigen z.B. nur wenige Frauen nach einer Vergewaltigung Ihren Täter an? Vor Gericht müssen sie die Hergänge der Vergewaltigung(en) nochmals genau schildern und werden dann vom Gegnerischen Anwalt auch noch unter Umständen mit Fragen konfrontiert wie "hatten es Sie nicht doch auch ein wenig Vergnügen am Akt" oder Behauptungen wie "Die vergewaltigung wurde durch reizvolle Kleidung / Verhalten provoziert".

    Da muß das Opfer gleich nochmals alles durchleiden und wird unter Umständen noch mehr gekränkt.

    Das war jetzt nur ein Beispiel. Ich hoffe Du verstehst nun wie ich es meine.

    Gruß

    Fish
     
  15. metalworld

    metalworld Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #15
    so etwas ist eigentlich wirklick unfassbar, nicht vorstellbar ...

    der Täter: dafür kann es keine angemessene Strafe geben, vor allem wie schon oben erwähnt hilft das den Opfern auch nicht immer weiter (natürlich wird es eine gewisse Erleichterung geben, wenn der Täter bestraft wird und zur Rechenschaft gezogen wird).

    Man muss bedenken, dass die Mutter 24 (!!) Jahre weggesperrt war, sowie ihre Kinder (oder doch einige) ihr bisheriges Leben.
    Jetzt stehen an erster Stelle die seelischen Qualen, die man nur zu lindern versuchen kann. Lässt man diese aber außer Betracht, kommen noch die sicher sehr großen Probleme der Eingliederung in die Gesellschaft hinzu.
    Vor allem natürlich auch die Kinder, die z.B. 20 Jahre alt sind und nichts von der Welt gesehen haben.
    Hier kommt natürlich wieder der Vergleich zu Natascha Kampusch auf, wobei man jedoch sagen muss, dass sie (immerhin) schon 10 Jahre alt war, bevor sie entführt wurde. Ich möchte damit nicht sagen, dass ihr Schicksal nicht tragisch ist, sondern vielmehr, dass sie zuvor Kontakt gehabt hatte mit der "Außenwelt".

    ich bin einfach nur geschockt, dass so etwas passieren kann und noch mehr geschockt bin ich, dass die Frau des Täters angeblich nichts davon wusste? das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ...
     
  16. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 28.04.08   #16
    Ich würde den Satz gerne so ändern: "Ich meine, daß sich die Leute viel zuviele Gedanken über die Wahrung der Rechte und Zukunftsperspektiven der Täter machen und viel zuwenige über die Hilfe und den Schutz der Opfer." ;)

    Es besteht zumindest theoretisch dir Gefahr, dass eine Frau später aus irgendwelchen Gründen einen einvernehmlichen GV als Vergewaltigung anzeigt... das muss also schon hinterfragt werden...

    Bei 24 Jahren Gefangenschaft ist das aber sicher anders. Trotzdem wird es sich der Herr Verteidiger wohl nicht nehmen lassen, das bedauernswerte Opfer weiter zu quälen, statt den Täter zu einer Entschuldigung aufzufordern - so wie im Moment ja auch wieder Natascha Kampusch von der Presse unterstellt wird, dass sie vielleicht mit ihrem Martyrium einverstanden gewesen sein könnte :screwy:

    Vielleicht sollte man gelegentlich mal die Opfer fragen, was denn ihre seelischen Qualen lindern täte...

    Mich stört vor allem der prinzipielle Ansatz: "Mit einer harten Bestrafung kann dem Opfer zugefügter Schaden auch nicht ungeschehen gemacht werden." Ich kann mir stattdessen sehr wohl vorstellen, dass die erlittenen Qualen leichter zu verarbeiten sind, wenn dass Opfer Kenntnis davon erlangt, dass es jetzt dem Täter schlecht geht - und vor allem, dass er nachhaltig daran gehindert wird, so etwas wieder irgendwann irgendwem anzutun...
     
  17. sickranium

    sickranium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #17
    100%ige Zustimmung!

    :great::great::great:

    grühs
    Sick
     
  18. Meathook

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    Erstellt: 28.04.08   #18
    Irgendwie dreht sich mir der Magen rum, wenn ich sowas lese. Noch mehr Leid macht die Welt doch nicht besser. Sind wir jetzt schon soweit verkommen, dass wir uns an dem Leid anderer ergötzen müssen um uns selber besser zu fühlen. Sorry, aber auf dem Gebiet scheinst du moralisch gesehen echte Defizite zu zu haben.
     
  19. sickranium

    sickranium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #19
    Es geht hier doch nicht darum, die Welt zu verbessern, sondern eine horrende Straftat zu ahnden! :screwy:
    Und ganz ehrlich: wenn etwas derart Grauenvolles verbrochen wird, und dann schwingen gewisse Leute ausgerechnet wenns um die Behandlung des TÄTERS geht, die Moralkeule, krieg ich SO einen Hals!
    Warum lassen wir den Täter nicht gleich laufen?! Wenn erst alle Welt sieht, daß solche Verbrecher nicht mal zur Rechenschaft gezogen werden, DAVON wird die Welt dann besser, oder? :screwy:
    Da fällt mir ein Text von STS ein:
    "Immer nur friedlich die Wange hinhalten, da bleibst d' halt ziemlich allein
    Gandhi und Jesus, i weiß eh, und wie 's ausgeht weiß i auch"

    grühs
    Sick
     
  20. Jonderik

    Jonderik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.08   #20
    Wenn du selber wahrscheinlich sowas durchgemacht hättest würdest du anders denken.
    Wenn z.b jemand irgendeinen Menschen der dir nahe stand umbringt würde es dir wohl auch besser gehen wenn du wüstest dass er jetzt dafür büßen muss.
    Was würdest du denn deiner Meinung nach mit so jemandem Machen damit es deinen,,Moralischen werten entspricht???

    Hoffentlich kommt er für den Rest seines Lebens in den Bau und darf dann seinen Mitgefangen die Seife auf heben, am besten 25 Jahre lang:twisted: