2x DAS Audio Action-S218A plus 2x EV ETX-35P für Coverband Rock/Pop?

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Hi zusammen!

Unsere Coverband will sich bei der eigenen Anlage verbessern. Was machen wir? Covermusik im Bereich Rock und Pop hauptsächlich der 70er, 80er und 90er. Wir haben bereits eine bestehende passive PA aus zwei 15er HK P:RO Subs und zwei P:RO 12er Tops mit passenden Endstufen. Die Anlage ist für das was wir vor Jahren investiert haben und wenn wir kleine Gigs spielen bis 150 Mann vollkommen okay, aber dennoch stößt sie natürlich klanglich als auch leistungstechnisch schnell an ihre Grenzen. Vor allem im Mittenbereich für Gitarren, Keyboard und Sänger merkt man halt sehr schnell die Nachteile der günstigen zwei Wege Tops und dass die Subs nicht super viel Bumms haben ist auch bekannt. Dennoch werden wir die Anlage weiterhin nutzen: im Proberaum, Kneipengigs oder kleinen Firmenfeiern.
Da wir jetzt aber mittlerweile zwischen 10-15 Gigs im Jahr (zusätzlich zu Kneipe, Firmenfeier etc) spielen die im Bereich bis zu 500 Leute kommen (Schützen- u. Feuerwehrfeste im „kleinen Zelt“ oder auf dem „Dorfplatz“) wollen wir uns selbst vergrößern. Bei diesen mittleren Größen reicht unsere Anlage natürlich bei weitem nicht aus und Veranstalter sind auch immer weniger bereit neben der Gage für die Live-Musik noch „Unsummen“ für Leih-PAs auszugeben. Das Problem kennt man ja….
Alles über die 400-500er Grenze läuft natürlich eh mit Leihware aber bis dahin wären wir einfach wieder gern flexibel. Dennoch haben auch wir ein begrenztes Budget was wir investieren wollen von ca. 7000-7500€.

Jetzt waren wir in Kontakt mit drei Musikhäusern und einem PA-Händler und alle kamen so ungefähr auf das gleiche Setup (da wir unbedingt auch auf eine aktive Variante umsteigen wollen): Am besten zwei potente Doppel-18er Subs (wegen Zeltplane usw) plus 2x 3-Wege Tops um Gesang/Gitarre usw besser zu definieren und weit genug zu tragen.
Innerhalb des Budgetrahmens kam folgende Kombi raus:
2x DAS Audio Action-S218A plus 2x EV ETX-35P für ca. 6700€ plus ein bißchen „Kleingeld“ für Schutzhüllen und Blue Wheels für die beiden Doppel-18er-Subs. (Und ja es ist bekannt das man für Blue Wheels in den Sub Bohren müsste)

Alternativ wenn wir unser Budget etwas strecken könnten bzw. an das obere Limit gehen, wurde auch 2x der DAS Audio Vantec 218er empfohlen. Die Tops könnten alternativ auch statt der Subs durch RCF NX-985A oder JBL SRX835P ausgetauscht werden. Beide Austauschvarianten würden uns aber bereits ohne Hüllen usw. schon ans obere Limit unseres Budgets bringen.

Was meint ihr zu dieser Kombination aus DAS Audio Action Subs und den EV ETX Tops? Bekommen wir hier wirklich was fürs Geld, also „Best Bang for the Buck“? Haben wir hier ausreichend Saft für max. 500 Personen im Zelt ohne die Anlage permanent am absoluten Limit betreiben zu müssen? Könnten wir kleine Gigs (ggf. dann mit nur einem Sub) damit auch spielen ohne den Zuhörern einen Gehörsturz zu verpassen? Dann könnte die alte PA sogar endgültig im Proberaum verbleiben…
 
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Warum willst du Subs und Tops von verschiedenen Herstellern und Serien mischen? Hast du die messtechnischen Möglichkeiten, um ein sauberes Zusammenspiel zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen?
Die "Reichweite" wird durch den maximalen Schalldruckpegel bestimmt. Wenn ich diese Beispiel heranziehe, hat die 3-Wege-Box da kaum Vorteile gegenüber der 2-Wege-Box:
https://www.production-partner.de/test/jbl-srx-800-im-test/
Natürlich kann das bei anderen Produkten etwas anders ausfallen. Aber zu viel sollte man sich durch den 3. Weg nicht erwarten.
Nachteilig ist das höhere Gewicht und die damit verbundene Schwierigkeit, die Box auf Höhe zu bekommen.

Ich finde 500 Leute im Zelt ambitioniert mit der angestrebten Systemgröße, aber wenn das nur die anwesenden Personen in Summe sind und nicht die, die aktiv beschallt werden sollen, kann das schon gehen. Meine Zelterfahrungen sind begrenzt und nicht besonders positiv, mit anderen Worten, ich versuche diese Veranstaltungsorte zu meiden.
 
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  • #3
Das Mischen zweier Systeme ist kein Problem, beide aktiven Teile werden über unsere vorhandenen Frequenzweichen separat angesprochen. Alternativ/zusätzlich kann ich ja im Top auch einstellen das ein Sub bei einer Trennfrequenz von 100Hz darunter hängt.
Und mit einer Distanzstange mit Kurbelgewinde sind auch Höhe mit dem schweren Lautsprecher kein Thema (wenn Fliegen nicht geht). Der Sub hat dazu ja ein M20 Gewinde und mit über 60kg auch mehr als genug „Bodenbalast“ für das Top.

Die drei Wege wurde uns mehrfach empfohlen um deutlich mehr Definition und Trennung im Sound zwischen Gesang, Keyboards und Gitarren zu bekommen, um die Reichweite ging es dabei nicht wirklich. Ich lasse mich hier gern eines besseren belehren oder gerne auch Argumente aufzeigen warum die Händler hier Mist empfohlen haben. Für die Reichweite im Zelt muss das Top eh auf Unterkante 2m hoch was bei einem fast 1,1m hohen Sub dann auch kein Thema ist.

Das die zwei Subs mit je 1600 Watt RMS / 3200 Watt Peak und 140dB max. SPL nicht im Zelt reichen für bis zu 500 Mann kann ich mir kaum vorstellen, aber auch hier hoffe ich auf eure Erfahrung. Laut eigener Erfahrung wollen im Zelt die hinteren Reihen eh nicht „Vollgas“ beschallt werden. In der Regel wollen eh nur ca. 300-350 vollen Sound und der Rest hinten will zwar alles mitbekommen aber nicht unbedingt „flatternde Hosenbeine“.

Ich sollte vielleicht nochmal auf unser Budget hinweisen und ergänzend die Transportmöglichkeiten. Wir haben einen Anhänger für die PA oder einen Sprinter. Vier 18er Subs plus zwei Tops wird echt eng wenn noch etwas anderes Equipment dazu kommt. Da sind zwei Doppel-18er die man auch in die Höhe stellen kann plus zwei Tops deutlich entspannter. Ggf. Rollbretter, Laderampe usw sind kein Thema und vorhanden.

PS: Gigs im Zelt zu vermeiden ist natürlich keine Option für uns. Als Coverband sind das die „Brot- und Butter“-Gigs. Nur leider sind halt nicht alle Zelte so groß, dass da dann vom Veranstalter eine Leih-PA mit Line-Array oder andere Hochleistungssysteme gestellt wird und nicht von der Band eine PA-Lösung fordert.
 
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Das Mischen zweier Systeme ist kein Problem, beide aktiven Teile werden über unsere vorhandenen Frequenzweichen separat angesprochen. Alternativ/zusätzlich kann ich ja im Top auch einstellen das ein Sub bei einer Trennfrequenz von 100Hz darunter hängt.
Zusätzliche Filter über die eingebauten zu legen ohne Berücksichtigung der dann resultierenden Frequenz- und Phasengänge ist genau das Rezept, wie man ein System nicht zu Spielen bringt. Aber mach, wie du meinst.
Und mit einer Distanzstange mit Kurbelgewinde sind auch Höhe mit dem schweren Lautsprecher kein Thema (wenn Fliegen nicht geht).
Ein K&M 21340 kann 35 kg, die EV wiegt 38,2 kg. Welche Distanzstange mit Kurbel hast du im Blick? Zusätzlich muss der Lautsprecher auch erst mal auf die Stange, bevor es ans Hochkurbeln geht.
 
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  • #5
Zusätzliche Filter über die eingebauten zu legen ohne Berücksichtigung der dann resultierenden Frequenz- und Phasengänge ist genau das Rezept, wie man ein System nicht zu Spielen bringt. Aber mach, wie du meinst.
Sehr hilfreich … vor allem ohne Erklärung dazu.


Welche Distanzstange mit Kurbel hast du im Blick?
Mir wurde eine von Gravity empfohlen mit einer Lastaufnahme von bis zu 45kg. Weiß nur das Modell nicht mehr.

Aber da das Vorhaben ja wohl nicht so einfach umzusetzen ist (wir haben die Teile zusammen nur einmal Probe gehört und es klang phantastisch allerdings natürlich CD Musik), wie wäre es mit Lösungsansätzen oder Alternativen die Ideen die für unser Vorhaben funktionieren statt nur zu sagen was nicht geht oder ggf Schwierigkwiten macht?
 
beide aktiven Teile werden über unsere vorhandenen Frequenzweichen separat angesprochen. Alternativ/zusätzlich kann ich ja im Top auch einstellen das ein Sub bei einer Trennfrequenz von 100Hz darunter hängt.
Eine externe Frequenzweiche ist ok.
Allerdings sollten dann die Subs und Tops keine eigenen Frequenzweichen aktiviert haben, die in dem Bereich mitmischen, denn dann erhält man - wie der Kollege @the flix schon erwähnt hat einen komplett undefinierten Frequenzgang.
Auch würde ich niemals bei 2 verschiedenen Herstllern ein Setting wählen, in dem der Sub seinen eingebauten Tiefpass hat und das Top seinen eingebauten Hochpass. Es gibt so unterschiedlichen Kennlinen (Steilheiten, Phasengänge), dass "Trennfrequenz 100 Hz" gar nichts hilft.
Also entweder Sub mit eingebauter kompletter Frequenzweiche und Tops komplett ohne - oder eine externe Frequenzweiche - aber dann sollte weder in Sub noch in Top eine Frequenzweiche werkeln, zumindest nicht in dem Bereich, in dem die Trennung erfolgen soll.

Es gibt z.B. von Thomann* den kleinen 112er Achat Sub mit einstellbarem Tiefpass. Den würde ich dann auf Maximum (250 Hz) stellen, wenn ich so um die 100 Hz trennen wollte. Einfach, dass dieser Tiefpass im Übergangsbereich nichts macht. Und bei den Tops natürlich auch keinen Hochpass aktiviern, sondern einfach nach unten spielen lassen, wie er will. Dann kann die Frequenzweiche sauber arbeiten.
Und dann ist immer noch nicht gesagt, dass die Kombi bestmöglich funktioniert, aber schon mal viel dafür getan.

Die verteilte Frequenzweiche funktioniert im Prinzip innerhalb einer Serie eines Herstellers. EV oder QSC arbeiten so.
Aber auch da wäre ich vorsichtig mit verschiedenen Serien.

Zu deinen angefragten Lautsprechern kann ich nichts sagen, die liegen eine Größenordnung über dem Material, mit dem ich zu tun habe. Daher keine Erfahrungswerte.
 
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Sehr hilfreich … vor allem ohne Erklärung dazu....

Der Kollege hat eine Erklärung gegeben, aber Du hast sie nicht verstanden. Aber hier nochmal ausführlicher:
Moderne Aktivboxen haben alle eine DSP-Steuerung eingebaut, Subwoofer wie auch die Tops. Dieser DSP sorgt nicht nur für eine gute Frequenztrennung und Linearisirung der Frequenzen, sondern passt auch den Phasengang so an, dass im Übergangsbereich zwischen dem Subwoofer und dem Topteil nicht nur die Pegelverhältnisse stimmen, sondern auch der Phasengang, also dass ein Signal, welches so breitbandig ist, dass es anteilig von Sub und Top abgegeben werden muss, zeitgleich aus beiden Boxen kommt. Das ist (a) wichtig für einen guten Sound und (b) nicht trivial zu bewerkstelligen. Wenn Du Boxen verschiedener Hersteller mischst, hast Du beinahe die Garantie dafür, dass dies dort nicht funktioniert. Du müsstest also am Controller den Phasengang passend einstellen (schwierig und nur mit Messtechnik zu bewerkstelligen), und das eventuell sogar frequenzabhängig (und dies ist dann an einem externen Controller NICHT mehr möglich).

Ihr stellt Euch eine moderne PA so vor wie Eure alten Boxen, nur mit eingebauten Amp-Modulen. Die Wahrheit ist WESENTLICH komplexer, zumindest in der Region, in der Ihr investieren wollt. Um also das beste aus Euren Boxen rauszuholen, bleib innerhalb eines Herstellers und innerhalb einer Serie.

Und noch einen Rat möchte ich Euch mitgeben, denn vor ungefähr 15 Jahren habe ich denselben Schritt gemacht wie Ihr, weg von alter Passivtechnik hin zu modernen Aktivboxen. Folgendes wird passieren: Ihr hört das neue System einmal und wollt NIE WIEDER mit dem alten Zeug spielen. Das ist schwer, unhandlich und klingt wesentlich schlechter. Ich kenne die HK Pro: Serie, und mit modernem Material kann die nicht mithalten. Darum kauft Euch das neue System modular. Soll heissen nicht zwei Doppelachtzehner Subs, sondern vier einfache 18er. Am besten mit Stereoweiche, so dass Ihr bei kleinen Gigs mit einem Sub und zwei kleineren Tops losziehen könnt (diese müsstet Ihr dann ebenfalls noch vom selben Hersteller kaufen - bei größeren Gigs könnt Ihr die als Monitor, als Nearfill, Sidefill, Outfill oder Delay-Line verwenden, die sind also vielseitig verwendbar und kein One-Trick Pony.

Du hast zwar nach DAS Audio und EV gefragt (und die haben beide gutes Zeug), aber ich kenne mich besser mit RCF aus, darum stelle ich hiervon mal was zusammen:

Subwoofer:
RCF Sub 8003-AS MK3*
*

Topteile (groß):
RCF NX 985-A*
*

Topteile (klein):
RCF NX 932-A*
*

(wobei ich letztere vielleicht doch aus der günstigeren ART-Serie nehmen würde - die passen klanglich gut zueinander):
RCF ART 932-A*
*

Von diesen habe ich das Modell zwei Nummern kleiner, und die klingen sehr gut, total unangestrengt, selbst wenn es laut wird:

Also vier Subs, zwei große und zwei kleine Tops, plus Zubehör, Hüllen, Kabel, Stative. Leider auch nicht ganz billig.
Oder Ihr fangt erstmal mit zwei Subs und ohne die kleineren Tops an. Dann käme es ungefähr hin.
Oder sogar erstmal nur zwei Subwoofer und die beiden kleinen Tops ("klein" ist hier relativ, das sind ganz schöne Oschis, und die können auch ordentlich was - der große Hochtöner mit Dreizoll-Schwingspule löst den Mittenbereich superdeutlich auf, ich habe aus der Vorgängerserie das noch größere Modell, und die sind schon sehr geil).

In der kompletten oder in der kleinsten Ausbaustufe könntet Ihr kleinere Veranstaltungen mit einem Sub und zwei Tops spielen, größere dann mit zwei Subs. Und noch größer halt mit den großen Tops und allen Subs. Für den Einsatz als 2.1-System muss der Sub eine Stereoweiche eingebaut haben. Soll heissen, Ihr könnt mit anderen Systemen dasselbe erreichen, aber der Sub muss eine vollständige Stereoweiche eingebaut haben, nicht nur einen HiCut, nicht nur einen Kanal.
 
Grund: Typo korrigiert
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  • #8
Danke an euch alle drei und sorry, dass ich gegenüber @the flix etwas harsch war. War nicht so gemeint!

Das RCF System ist natürlich eine Wucht, aber mit 4 Subs die es im Zelt sicher brauchen wird (Zeltplane schluckt einfach echt viel) und zwei große Tops sprengen wir natürlich das Budget massiv. 😵‍💫 Auch wenn ich die Qualität und die Wucht des genannten RCF Systems kenne und sehr zu schätzen weiß.

Das war eben mit dem Budget auch der Grund warum wir über Doppel-18er nachdenken statt 4 einzelne Subs. 2 Doppel 18er mit ordentlich Power kosten halt deutlich weniger als 4 einzelne 18er Subs. Das ist daher leider (fast) gesetzt.

Hat sonst wer noch Ideen?

Wie wäre es dann mit:

A) 2x dB Technologies DVA KS20
2x dB Technologies Opera Reevo 212
Gesamt ca. 7400€

B) 2x DAS Audio Action-S218A
2x DAS Audio Action-525A
Gesamt ca. 5800€ (da bleibt noch genug Budget für 2x Action-512A für 1500€ als „kleine“ Tops)

C) 4x DAS Audio Vantec-18A
2x DAS Audio Vantec-12A (oder 15A)
Gesamt 7300€ (bzw. 7850€)

D) 2x DAS Audio Vantec-218A
2x DAS Audio Vantec-12A (oder 15A)
Gesamt 7300€ (bzw. 7850€)

Das wären meine „ein Hersteller“-Lösungen um im Budget, bzw. minimal über Budget zu bleiben (dann muss halt jeder nochmal einen Hunderter beisteuern).

Wozu würdet ihr da tendieren?

PS: bei Variante C sind aus Kostengründen natürlich 4x DAS Audio Vantec-118A nicht drin
 
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Sehr hilfreich … vor allem ohne Erklärung dazu.
Hier findest du gute Erklärungen: https://www.merlijnvanveen.nl/en/nl/studiezaal/166-subwoofer-alignment-the-foolproof-relative-absolute-method.
Mit ein wenig Sorgfalt kann man das gut machen. Als Equipment brauchst du nur ein günstiges Messmikrofon (Behringer* ECM-8000), eine Soundkarte mit Mikrofon-Eingang und zwei In/Outputs (z.B. ein entsprechendes USB-Interface) und eine Software (ich selbst nutze gern RCF RDNet Measure, es gibt aber auch andere Lösungen).

Hier noch ein Video dazu:

View: https://www.youtube.com/watch?v=198tbz8Xj4I

Wenn es nicht unbedingt Neukauf sein muss, würde ich mir an eurer Stelle auch mal folgendes Angebot anschauen und ein nettes Telefonat führen: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/rcf-nx-32a-4stueck/3398266697-74-5030 (hat auch noch 4x RCF 905 ASII im Angebot).

Sonst kann ich auch ein Telefonat mit Peter Hecht von IMM-Audio empfehlen. Der hat auch immer mal wieder sehr gute Angebote (Vorführmodelle etc.).

Die DAS-S218 Subwoofer haben Treiber mit 3"-Schwingspulen verbaut. Eigentlich sind 4"-Spulen Standard, diese sind thermisch höher belastbar. Verschiedene Subs sind oft ganz unterschiedlich abgestimmt. Ein RCF 8004A holt aus einem einzelnen Sub richtig viel Pegel, ist aber auch auf Nutzbass abgestimmt. Andere Subs bieten abgrundtiefe Sub-Frequenzen (z.B. für elektronische Musik), können aber unter gleichen Bedingungen (ein Treiber) nicht vergleichbare Pegel liefern- Tief, laut, klein/leicht - zwei Eigenschaften lassen sich realisieren. Daher: Welche Soundvorstellungen sollen im Sub-Bereich umgesetzt werden? Wollt ihr satten Nutzbass oder wollt ihr auch tiefere Frequenzen noch vernehmlich wiedergeben (die man eher in elektronischer Musik benötigt)? Wollt ihr die Subs stumpf L-R aufstellen (und mit der Power-Alley leben) oder würdet ihr gern auch Subs auf Zahnlücke stellen (dann wären vier einzelne Subs ein Vorteil)?
 
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  • #10
Zahnlücke wäre zwar toll, ist aber auch oft platztechnisch nicht immer realisierbar.

Gemini meint, dass das dB Technologie Set „The shit“ wäre um genug Fundament für amtliche Rocksounds zu haben 🤪

Und die Reevo Tops sollen angeblich perfekt auf die Subs abgestimmt sein und lassen sich wohl recht einfach auf die Subs per m20 in die Höhe bringen auf Grund des verhältnismäßig geringen gewichts ?!?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Subs sollen natürlich vor allem die tiefe Saite des 5-Saiter Basses abholen und der Kickdrum den Punch in der Magengrube verpassen.

PS: Wäre es sinnvoll bei dem dB System die zwei Subs mittig zu platzieren und die Tops entweder fliegen zu lassen (wenn mgl) oder auf passende Dreifüße zu stellen, um die Power Alley möglichst zu vermeiden?

Oder würden auch drei der RCF Subs (einer links, einer rechts und einer mittig) reichen. Natürlich den in der Mitte dann mit links und rechts Kanal angesteuert also „Monosumme“ oder wie immer sich das dann nennt?
 
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  • #11
Die Reevo-Tops wirken auf mich (hab sie aber noch nicht gehört) irgendwie wie gewollt und nicht gekonnt. Entweder sind die beiden 12"er nur recht schwach auf der Brust, um dem 1"er obenrum die Arbeit nicht allzu schwer zu machen, oder der 1"er ist ein richtiges Monster, was ich bei dem Preis nicht so recht glauben kann. Normalerweise werkelt bei einem Doppel12"er-Top oben drin ein 1,4", 1,5", oder ganz klassisch ein 2"er Hochtontreiber. Es gibt (z. B. Vom BMS) auch schon richtige 1"er, die gut Pegel können, aber die Kosten halt auch entsprechend...
 
  • Ersteller
  • #12
Wären denn dann als Variante E folgendes realistisch machbar ohne die Subs permanent am Limit fahren zu müssen:

3x RCF Sub 8003-AS MK3 (links, rechts, mittig aufgestellt) und vlt am Ende der jetzigen Saison noch ggf. um einen vierten erweitern
Plus welche zwei Tops um erstmal im Budget zu bleiben? (Zwei 935 würden das Budget ja wieder heftig sprengen)
 
  • #13
Du brauchst keine 15er Tops, die 12er (ART 932 oder noch etwas günstiger ART 732) tun es vollkommen. Mit letzteren spart Ihr fast 400 EUR.

Und +1 für ein Gespräch mit dem Peter Hecht von imm-professional (Punkt) de
 
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  • #14
Oh - Reevo-Tops - da hat es zunächst gar nicht "klick" gemacht. Ihr habt zwar die 212er-Variante eingeplant, aber das Problem (des Hochtonzweigs) ist bei der 210er-Variante vermutlich ziemlich identisch. Schau dir mal den Test von Production Partner an und beachte die Grafik zum Maximalpegel. Im wichtigen Mittenbereich bricht die Box um rund 15dB ein - sprich: Die Verzerrungswerte in diesem enorm sensiblen Bereich erreichen schon bei deutlich geringeren Pegeln die Kotzgrenze. Vergleich das mal mit der RCF ART 945A (auch Production Partner-Test) - die Box hat über den ganzen Übertragungsbereich deutlich gleichmäßigere Werte und erreicht auch bis in den Bassbereich hinein noch sehr hohe Pegel.

Die H-Saite beim E-Bass liegt bei 30Hz. Da wärt ihr schon bei Bässen mit entsprechend tiefer Abstimmung (z.B. eher nicht der 8004A). Das hat dann aber in jedem Fall auch Auswirkungen auf den maximal erreichbaren Pegel. Physik lässt sich nicht überlisten.

Hab mir gerade mal anhand der gll-Files den 8003 MKII (mag sein, dass der MKIII etwas verändert ist - zu dem gibt's aber bislang weder Messdiagramme noch gll-Files) und den 18AX (bzw. 18AS) angesehen - der 18AX scheint gegenüber dem 8003 etwas größere Pegelreserven zu besitzen und auch gleichmäßiger abgestimmt zu sein. Die 30Hz erreichen beide nicht mit Vollpegel, sondern bei ca. -10dB. Bässe, die 30Hz mit Vollpegel schaffen, sind deutlich voluminöser und vor allem deutlich teurer. Zum Vergleich: Der recht bekannte 8004 erreicht bei -10dB etwa 40Hz.

15er-Tops müssen nicht sein - aber es kommt wie immer drauf an. Meine RCF NX-45A haben - wie einige andere Tops von RCF - ein sehr großes Horn und einen sehr leistungsfähigen HT-Treiber (mit 4"-Voicecoil). Schon ab 650Hz übernimmt der Hochtöner - und damit muss der 15er nicht in einem Bereich arbeiten, für den er nicht gut geeignet ist. Vorteil dieser 15er-Tops: Satte Reserven bei den Low-Mids (denn ein 15er hat gar nicht so viel weniger Membranfläche als 2x12-Zoll-Tieftöner). Nachteil des 4"-Hochtöners gibt's in der obersten Oktave (> 10kHz), wo er nicht das Auflösungvermögen von kleinen HT-Treibern (z.B. 1"-Treibern) erreicht. Die könnten ihrerseits aber nicht die Pegelreserven liefern. Kompromisse und Physik - wie immer.

Die ART 932A würde ich auch als einen Tipp empfehlen - oder (wegen Holzgehäuse) die wenig gebrauchten RCF NX-32A, die ich oben in einem Beitrag zu den Kleinanzeigen verlinkt hatte.
 
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  • #15
(links, rechts, mittig aufgestellt)
Wenn schon 3 Stück dann nicht links rechts mitte sondern stumpf alle in die Mitte ohne Zahnlücke.
Wenn man dann noch ein Cardio Setup baut dann hat man hinter den Subs also Richtung Band gleich noch -6 dB der Subs.
Ich bin auch wie alle anderen Koll. für 4 Einzelsubs.
Du brauchst keine 15er Tops,
Genau,aber wenn 12" dann darauf achten das mindestens ein 1,4 Ht im Top ist mit mindestens 2" besser 3" Spule
Nicht Spule sondern Mundöffnung 1,4"des Treiber.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die H-Saite beim E-Bass liegt bei 30Hz.
Vollkommen uninteressant ist der Bereich bis 30 Hz das braucht keine Life Band.
Niemand spielt stundenlang auf der tiefen H-Saite.
 
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  • #16
Zweimal die ART 932 und drei 8003 Subs liegen bei rund 6855€. Ein paar Prozent gehen da vlt noch runter. Bleibt genug über für die Schutzhüllen. Passt doch, oder?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn wir auf den vierten Sub im Nachgang erweitern (vlt schon im Laufe der Saison) wie sollen wir dann die Subs ideal stellen?
Die Zeltbühnen auf denen wir spielen haben meistens ca. 5-6m von links nach rechts (8m kommt vor, ist aber dann schon Luxus pur) und ungefähr 4m-5m Tiefe (ja für 5-6 Musiker schön „kuschelig“ aber muss man eben nehmen wie es ist).
Links und rechts dann je einen neben oder bündig zur seitlichen Bühnenkante und die beiden in der Mitte dann so dass alle vier den gleichen Abstand zueinander haben? Und welchen davon dann Cardioid? Oder auch hier alle vier in die Mitte und einen der mittleren beiden dann Cardioid?
 
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  • #17
Sollte passen. Ob 8003er oder doch lieber 18AS / 18AX in Kombi mit den ART 932 - da würde ich unbedingt nochmal bei Peter Hecht anrufen und ihm erkären, was ihr vorhabt. Dann gleich noch am Telefon einen guten Preis machen lassen - der hat nämlich tatsächlich gerade in diesem Bereich wieder ein paar Vorführmodelle.
 
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  • #18
Gut zu wissen @Hanseat
 
  • #19
Aufstellung der Subs bei Zahnlücke hängt ab von der Trennfrequenz. L-R und zwei in die Mitte dürfte in vielen Fällen schon zu weit auseinander sein. Wenn dich Aufstellungen interessieren, nutze mal EASE Focus, nimm einen beliebigen 18er-Sub (aus den Presets) und bau dir mal eine Zahnlücke zusammen. Dann siehst du ziemlich gut, was passiert (aber bitte die Darstellung mit 1/3-Oktave ansehen). Das Gleiche kannst du mit Cardioid-Aufstellungen machen oder mit anderen Konstrukten experimentieren.

Es spricht aber auch viel für einen Mono-Sub-Haufen. Wenn vor der Bühne kein Platz ist, dann einfach auf einer Seite der Bühne aufbauen (kein Scherz!).
Hier ein Video mit einer Erklärung dazu:

View: https://www.youtube.com/watch?v=vFliN9F_MNY
 
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  • #20
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