3,2 Millionen Arbeitslose gelten nicht als arbeitslos

von Pleasure Seeker, 14.03.08.

  1. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #1
    Ich hätte ja nie gedacht das ich hier mal die FAZ verlinke oder eine FDP Aktion lobe, aber das hier schlägt dem Fass wohl den Boden aus, auch wenn es nicht wenige geahnt haben:

    12. März 2008 Rund 3,2 Millionen Personen, die derzeit Arbeitslosengeld beziehen, tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf. Dies hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Klaus Brandner, jetzt auf eine kleine Anfrage der FDP mitgeteilt. Danach werden ein Viertel der Bezieher von Arbeitslosengeld I, nämlich 286.000 Personen, sowie mehr als die Hälfte aller Empfänger von Arbeitslosengeld II, das sind 2,86 Millionen, nicht als arbeitslos verzeichnet.

    Quelle:
    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E4CD6FB4CCAF94A538C5855380AA83774~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Wieviel Statistikfälschung un monatliche Lobhymnen verträgt die Republik? :rolleyes:
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 14.03.08   #2
    Es läuft alles nach plan: restriktive maßnahmen greifen, das muss "bewiesen" werden, damit es munter weitergehen kann mit gewinnmaximierung auf der einen seite und maximaler ausbeutung auf der anderen.
    Wer das anprangert oder nur erwähnt, ist "links" und/oder sozialneidisch und muss aus allen rohren beschossen werden, mit "i" reicht nicht.
    "Die" wollen die leistungsträger schröpfen (Beckstein), andersrum ist es selbstverständlich, hat jahrhundertelang funktioniert, warum nicht weiter so?
     
  3. Karl.

    Karl. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #3
    in der tat nichts neues.
    so war es gedacht.

    wobei ich den tieferen sinn bis heute nicht verstehe
     
  4. Arielle

    Arielle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #4
    Hallo,

    hm.. wodrin liegt wohl der Sinn Statiskiken zu schönigen (wobei ich es ja schon als fälschung interpretiere, aber das ist was anderes)...

    Viel interesannter finde ich das hier: http://www.sozialbetrug.org/thread.php?threadid=5457

    zieht die Zalhen nochma ein bisschen nach oben :D


    Grüße
     
  5. Karl.

    Karl. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #5

    ich meinte eigentlich arbeitslose, die nicht unter der rubrik "arbeitslos" erfasst werden.

    die statistik sieht gut aus dann. ja.
    aber das ist dann nur das resultat.

    warum gelten sie jedoch nicht als arbeitslos?? :confused:
     
  6. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.03.08   #6
    Weil man bewußt bestimmte Kriterien festgelegt hat, an die dieses Attribut gebunden ist. Du bist auch nicht krank im Sinne des Staates, wenn du Aids oder offene TBC hast aber ohne aktenkundige ärztl. Diagnose bzw. Attest trotzdem arbeiten gehst. Deshalb gibt es auch in Gesetzen, ja sogar in Versicherungsbedingungen immer sog. Begriffsbestimmungen, die meist eingeleitet werden mit: "...als beliebiges_Adjektiv_einsetzen,zB:'arbeitslos' gilt, wer..."

    Interessanterweise ist man mit dieser Aufzählung meist schneller fertig, als wenn man aufzählen würde, wer alles nicht dazu zählt..:rolleyes:
     
  7. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 14.03.08   #7
    Statistiken waren schon immer ein beliebter Trick, "Erfolge" auf dem Papier zu erzeugen. Als 1933 die Nazis "an die Macht" kamen, wurden erstmal alle Frauen und Jugendlichen aus der Arbeitslosenstatistik gesrtrichen. Schwupp - waren es mit einer Unterschrift 700.000 weniger.
     
  8. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #8
    Wobei es schon für die Arbeitsmarktpolitik Sinn macht, Menschen, die kurz vor der Rente stehen und dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung stehen, nicht als Arbeitslose zu zählen. Die sind ja eher Rentner.

    Mir scheint das eher ein Problem aus der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld zu sein. Die Arbeitslosenstatistik macht also nur Sinn, wenn man die Ex-Sozialhilfeempfänger-Statistik dazuzählt.

    Für die Arbeitsmarkt sind die Angaben also korrekt, aber nicht um die Aufwendungen für Erwerbslose zu berechnen.
     
  9. walking gills

    walking gills Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #9
    Fairerweise muss man aber schon dazu sagen, dass man auch Hartz-IV kriegt, wenn man nicht arbeitslos ist, solange man weniger als den Regelsatz verdient. Das betrifft wohl mehr als eine Million (letzter Absatz im verlinkten Artikel). Der Trend zu Mini- und Mikrojobs ist in meinen Augen schlimmer als das Schönen der Statistik.
     
  10. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #10
    China und Japan machen das seit Jahrzehnten. Ist wie gesagt Auslegungssache und ich seh nicht wirklich ein Problem darin:)
     
  11. nightflight

    nightflight Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #11
    Genau darin liegt das Problem! China ist eine Diktatur....sehr beruhigend dass China jetzt unser Vorbild ist :rolleyes:
     
  12. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #12
    Aber hat denn irgendwer behauptet, dass ein Hartz VI-Empfänger automatisch ein Arbeitsloser ist?

    Es gibt Menschen, die suchen einen Job und finden keinen oder haben wegen Kinder oder anderen Gründen keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Klassische Arbeitslose, die ja vielleicht wieder ins Arbeitsleben zurückkehren.

    Es gibt Menschen, die sind arbeitslos aber wollen keinen Job, da sie vielleicht eh in einem Jahr in Rente gehen und es einfach keinen Sinn mehr macht, nun noch auf Jobsuche zu gehen. Die bekommen Hartz VI, sind aber doch irgendwie nicht arbeitslos.

    Und dann Menschen, die Arbeit haben aber so wenig verdienen, dass sie noch Hartz VI dazubekommen. Auch nicht arbeitslos.

    Ich sehe immer noch den "Betrug" nicht...
     
  13. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #13
    für mich ist der jenige, der trotz arbeit nicht ausreichend verdient um sich selbst zu versorgen sicherlich KEIN indiz für erfolgreiche arbeitsmarktpolitik....

    somit kann und muss man ihn auch in der dafür wichtigsten statistik lassen....
     
  14. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #14
    Dieselbe sache sieht von verschiedenen standpunkten aus sehr verschieden ais, die wortwahl ändert sich mit der interessenlage, die gutachten geraten je nach besteller, finden je nach gemütslage oder betroffenheit zu- oder widerspruch, die fakten bleiben dieselben.
     
  15. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #15
    IMO fängt in den Regel die Rente mit 65 an (für die meisten hier mit 67) und nicht mit 58 Jahren.

    Und wenn man sich das Rentenberechnungsystem anschaut, ist es für die meisten die denkbar schlechteste Ausgangsposition sich aus Harz IV heraus ins die Rente zu verabschieden. Selbst aus ALG I heraus, kommt einfach weniger Rente dabei raus.

    Daher gehe ich davon aus, dass die allermeisten arbeiten wollen, wenn sie denn eine Möglichkeit dazu hätten.

    Weiterhin gibt es HartzIV Empfänger, die nicht arbeiten können (arbeitsunfähig) - diese werden so oder so in der Statistik nicht mitgezählt. Da gibt es schon auf dem Antrag, sowohl bei ALG I und auch bei ALG II (=Hartz IV) entsprechende Kästchen für Kreuze.

    Ich konnte bisher leider nicht rausfinden, wer/wann diese Änderung der Statistik beschlossen hat. Aber es sieht für mich nach einer großen "Verarsche" der Bürger durch die große Koaliation aus.
    Dieser Tage hat die Agenda 2010 Jubiläum und wird von Herrn Schröder gefeiert. Ich glaube die SPD Agenda 2010 (in großen Teilen von der CDU mit unterstützt) und eben auch Hartz IV wird in die Geschichte unter dem Titel eingehen - wie vernichtet man in einer globalisierten Welt am schnellsten den eigenen Mittelstand im Land.

    Ich Frage mich die ganze Zeit - wo sind die Kinder der 68iger?
    Wo sind die "alt" 68er?
    Warum sind so viele junge Menschen so gleichgültig?
    Zu meiner Zeit (und ich bezeiche mich mal als Kind/Spirit der 78er) wären z.B. bei dem Thema Studien Gebühren "die Städte und die Universitäten erbebt"...........(so das Zitat von damaligen Studienkollegen, die sehr aktiv im RCDS waren).


    Topo :cool:
     
  16. Antje

    Antje Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.03.08   #16
    Na ja, aber arbeitslos bedeutet, keine Arbeit zu haben. Alles was über geringfügig beschäftigt hinaus geht, wird halt als fester Arbeitsplatz gesehen und derjenige muss nicht mehr vermittelt werden (Soll man diejenigen, die zwar nen Job haben, meinetwegen 6 Stunden am Tag arbeiten, aus ihrem Job rausreißen und woanders hinvermitteln?) und darum geht es dabei eigentlich. In der Statistik werden nach meinem Kenntnisstand nur die erfasst die vermittelbar sind. Für Arbeitsunfähige, sei es durch Krankheit oder Alter oder weil sie Angehörige pflegen, braucht man keinen Arbeitsplatz. Diese 3,2 Millionen Arbeitslose bedeuten, dass man 3,2 Millionen Arbeitsplätze braucht und nicht 4 Mille, weil soviele gar nicht zu besetzten wären. Zumindest sollte das so sein, meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen. :D

    Und mir ist auch bewusst, dass 1-Euro-Jobber und Arbeitslose in Trainingsmaßnahmen keinen wirklichen Job haben und eigentlich dazugezählt werden müssten.
     
  17. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #17
    Ah so, klassische Arbeitslose sind gar keine, oder was? :rolleyes:
    Mit 58 verfrühte Rente dank ALG? Eine halbe Millionen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz unter 20 Jahren nichts Wert für die Statistik?
    Wenn man ALG beziehen muss um über die Runden zu kommen, trotz Arbeit, auch nicht arbeitslos? Ist ein Billiglohnjob, der zum Leben nicht reicht, ein vollwertiger Arbeitsplatz oder nicht?

    Ich denke, selbst bei den Zahlen gibt's noch eine nicht zu kleine Dunkelziffer. Fakt ist jedoch, das wahrscheinlich Arbeitsplätze geschaffen wurden, allerdings viele kleinere Tätigkeiten in einen Lohnsektor abgerutscht sind, der kein Leben in Deutschland ermöglicht.
    Kurios auch wer das dann bezahlt, die Lohnnebenkosten wurden schließlich erheblich gesenkt: Wir alle über kürzungen bei staatl. Dienstleistungen, Privatisierungen, Steuererhöhungen. Die INSM müsste eigentlich zufrieden sein, aber die wollen noch mehr.
     
  18. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #18
    Lies doch noch mal meinen und Antjes Post, das gleiche kann ich auch nur EDE-WOLF empfehlen.

    Von 58 steht nichts in meinem Post, von "Wert" auch nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die 58er Regel eh kurz vor ihrer Abschaffung, oder? Und ob das gut ist, oder nicht, ist ja für eine Statistik egal. Menschen, die auch mit 58 noch einen Job suchen, werden ja kaum bei dem 58er Programm mitmachen, oder? Also tauchen diese Leute dann auch als "arbeitssuchend" in der Statistik auf.

    Du kannst doch nicht dem Staat vorwerfen, dass er Statistiken nach seinem Gutdünken interpretiert in dem du die Statistik nach deinem Gutdünken interpretierst?

    Hier geht es um Arbeitslosenzahlen, nicht um Arbeitsmarktpolitik.

    Wer nicht arbeiten kann oder will, oder Arbeit hat die mies bezahlt ist, ist nicht arbeitssuchend, dabei bleibe ich.
     
  19. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #19
    Während Antje den schrieb konnte ich ihn leider nicht lesen, hatte selbst das Textfeld offen..ich kann leider nicht Hellsehen, deinen habe ich jedoch gelesen ;)

    Richtig hier geht es um die Zahlen, die Arbeitsmarktpolitik verfälscht diese ja schließlich :)
    Warum erwähnst du nicht die Gruppe der unter 20 Jährigen? Ist legitim diese Gruppe wegzulassen, frei nach dem Motto, wer keinen Ausbildungs oder Arbeitsplatz findet ist nicht arbeitslos sonder eher faul? :rolleyes:
    Die 58er Regelung ist genau deswegen eine "Schönrechnung", weil es die Gruppe derjenigen ist, die generell schwierig zu vermitteln wäre, da liegt es nahe sie nicht aufs Abstellgleis Richtung Rente zu schieben. Arbeitslos sind diejenigen dennoch.
    Diejenigen in Umschulungs/Qualifizierungsmaßnahmen, tauchen auch nicht in der Statistik auf, arbeiten gehen diejenigen nicht, sie würden aber doch evtl. ganz gerne.
    Ist ein 1€ Job/Minijob oder ABM ein vollwertiger Arbeitsplatz oder nicht? Du behauptest ja, ich denke nein, nicht bei den Zuschüssen vom Staat, und auch nicht im Dienstleistungssektor wo dadurch reguläre, für die Arbeitgeber teure, Stellen gestrichen wurden. Wieviele bei Zeitarbeitsvermittlern in der Warteschlange stehen taucht ebenso nicht auf wie die Beschäftigten, die zwischenzeitlich immer wieder arbeitslos werden. z.B. nicht verbeamtete Lehrer.
     
  20. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #20
    Informiert eine regierung klar und deutlich über ein sensibles gebiet oder sind ihre verlautbarungen propaganda, um das image der politiker aufzupolieren, die da immer das rechte (für wen?) zur rechten zeit gewollt, getan haben und zudem geliebt, gewählt, versorgt werden wollen ?
    Der eine möchte dies, der andere das hören, "die absicht ist nur allzu klar - - - " (die "Zauberflöte" ist unerschöpflich), aber solange die rechnung aufgeht und es mehr solche als solche gibt - - - -, es sind nicht die besten schauspieler und musiker, die applaus "schinden", das ärgerliche: sie bekommen ihn auch. Andere wissen, was sie der rolle, dem stück, dem autor schuldig geblieben sind.