3 fragen zum peavey valveking 112

Veeti
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hy leute,

hätte 3 fragen an euch, vl kann mir wer weiterhelfen:

1) der combo hat wie jeder, oben ne lasche zum tragen, wenn ich die auf die 2 schrauben runter montiere, (befindet sich dann innen im verstärker eine mutter die hinein fällt?) bzw kann man das überhaupt machen? (möchte nähmlich was auf den combo draufstellen, oder würde das schaden?)

2) ich habe 2 Marshall Boxen mit je 1x 10" Speaker (16 Ohm) (vom 15w mg fullstack) kann ich die mit den peavey verbinden?

3) kann mir jemand diese a/b classic schaltung erklären? ich check das nicht ganz....


thanks!!!!!
 
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Das wird dir eher weniger weiterhelfen, aber ein bischen vielleicht schon
  1. Ene schraube braucht keine Mutter, sie wird in den Korpus reingeschraubt, hat daher eine Kegelform, ist aber je nach Größe verschieden belastbar. Für was schwereres wird Bolzen verwendet, er hat eine Zylindrische Form und braucht eine Mutter. Oft gibt es aber keine Mutter, sondern die Öffnung hat schon eine Gewinde. Wenn du abschraubst un merkst, das innen doch etwas wackelt und Problemme macht wird wohl doch unfeste Mutter sein.Unfeste Mutter sind aber richtig blöd, weil diese auch dem Arbeiter Problemme bereiten, daher selten verwendet. Schau doch mal rein wenn es geht.
  2. Mal ganz blöd theoretisch kannst du alles anschließen, wenn die Boxen die Leistung vertragen, dann geht auch i.d.R. wenig kaputt. Am besten schaut man auch auf Impendanz des Verstärkerausganges und der Boxen. Hier hilft manchmal die Bedienungsanleitung. Dann klingt es etwas besser und nicht zu leise. Generel im der Theorie darf die Impendanz des Lautsprecheres nicht niedriger als des Anschlusses, höher ja, wenn zu hoch wird vielleicht zu leise. Magst du aber vielleicht aber was besseres anschliesen?
  3. K.A. ich vergesse das seit immer mit diesen Schaltungen, achte auch seit mehrerer Zeit nicht darauf. Ich schau mal im Buch, wenn ich es hab, dann schreibe ich
Gruß
 
Also, dazu muß ich mich jetzt mal äußern.
(Trotz 7 Proberaumbieren und Jägermeister)

Natürlich gibt es Amps mit Einschlaggewinden oder Chassisgewinden. Bei 35-40 (Stilletto-Combo oder der Lone Star 212) Kilo-Amps möchte ich keine Holzschrauben im Amp haben, die das halten sollen. In der Tat gibt es selten "Schraube-Unterlegscheibe-Mutter" im Gehäuse. Bei der enormen mechanischen Kraft (Resonanzen) wäre das auch echt fahrlässig.

Bei Röhrenamps ist auf die korrekte Impedanz zu achten, da sonst der AÜ ratzfatz die Grätsche macht. (Das teuerste Stück im Amp) Und der VK ist einfach mal Röhre! Eine Fehlanpassung ist nur in ganz geringen Grenzen möglich. Ich kenne die Ausgänge des VK nicht, aber achte bitte auf korrekte Ohm-Zahlen und Leistungsdaten Deiner Marshall-Boxen. (Sag deswegen mal Bescheid, dann können wir Dir das konkret beantworten)
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die kleenen Dinger 50 Watt Röhre vertragen (wären ja 25 Watt je Box und somit mehr als das dreifache, als der kleine 15 Watt Transistor-Marshall für Beide übrig hatte).

Für die letzte Frage gibt es garantiert in der SUFU jede Menge Threads. Das ist ein wenig ausführlicher. Einfach mal in der Maske " Class A/B " und "Class A" eingeben.


@Borkopf
Siehe Avatar


mfg
 
1) ok, dann hoff ich mal das vl einer posted der auch den p. valve hat, bevor ich herumschraube und dann schau, wenn die mutter im inneren liegt....! (ich kann leider nicht hinein schauen, da der peavey hinten zu ist!)


2) leider habe ich keine anderen boxen, aber ich werde es lassen, da es mir zu gefährlich erscheint, und so wichtig ist es mir dann auch nicht!


3) also ich hab mal die sufu durchgecheckt, also den GENAUEN unterschied konnte ich auch jetzt noch nicht checken, die a/b schaltung wird öfter verwendet, ist sinvoller als die a schaltung!? meine frage wäre eigentlich nur, welche schaltung ich für 80s heavy rock - metal sound verwenden sollte?

oder hat es sinn wenn man zuhause (leise) probt die a schaltung zu aktivieren, weil sie leiser ist?

jedoch heißt es auch das der A betrieb einen wärmer sound erzeugt, erzeugt dann der AB betrieb ein harten sound oder wie? bzw wann (musikrichtung) wäre was empfehlbar?
 
kannst du nich die lasche abmachen und die schrauben wieder dran geht das nich? ne sry kp:D und dieses a/b schaltung steht dafür wieviele röhren in benutzung genommen wärden also hast du bei a einen anderen sound als bei a/b
 
A/B (Push/Pull) bedeutet, daß sich die Röhren die Signalverarbeitung untereinander aufteilen. Dafür sind also wenigstens 2 Endstufenröhren von Nöten. Quasi wie bei einem 2-Zylinder Verbrennungsmotor. Während die eine Stufe arbeitet, "erholt" sich die andere. Das Signal wird gesplittet, getrennt verstärkt und dann wieder zusammengeführt. Somit kommt es nicht zur frühzeitigen Kompression und das ganze wirkt viel dynamischer und frischer. Diese Arbeitsweise ist viel effizienter und erreicht einen höheren Wirkungsgrad. Nur mit dieser Schaltung erreicht der Amp seine maximale Leistung.
Im Class A Betrieb wird das Signal von der/den Endstufen(n) gleichzeitig verstärkt. Class A sind also auch alle Amps, die nur eine einzelne Endstufe zur Verfügung stellen (Fender Champ, Epi Junior, Gibson GA-5 etc.) Arbeiten also permanent an der Leistungsgrenze.
Somit ist die Leistungsausbeute geringer und der Amp gerät recht schnell in die Sättigung. Der Klang ist eher dreidimensional und sehr weich und bluesig.

Class A und A/B Betrieb klingt also völlig unterschiedlich. Was Dir letztendlich besser gefällt, mußt Du selber entscheiden.

Allerdings denke ich, daß Du für Deine Musikrichtung sicherlich eher der A/B nützlicher ist.

und dieses a/b schaltung steht dafür wieviele röhren in benutzung genommen wärden also hast du bei a einen anderen sound als bei a/b

Nö! Die Endstufen arbeiten immer allesamt. Wir reden hier ja nicht von Leistungsreduzierung durch Abschalten der äußeren/inneren Röhrenpaare (auch nicht ganz ungefährlich das ohne Impedanzanpassung), sondern von der Signalverarbeitung.

mfg
 
@zio.: du hast ja selbst den verstärker oder? wenn ich die schrauben abmonitere, und angenommen es befindet sich darunter eine mutter, dann fliegt diese in das innere des verstärkers, und ich komme nicht mehr an die mutter ran, und kann die lasche auch nicht mehr raufmontieren, da sie keinen halt mehr hätte....! daher müsste ich wissen ob eine mutter darunter ist, oder nicht...!

okay wenn es aber nur darauf ankommt ob ich jetzt 4 oder 6 röhren verwende, dann müsste ja AUTOMATISCH 6 röhren besser sein oder?

die frage wäre auch welche schaltung besser für zimmerlaustärke wäre....!?


@rockindaddy: kann man dann sagen die a schaltung ist mehr für crunch sachen??? und ab für highgain usw?
 
Veeti schrieb:
okay wenn es aber nur darauf ankommt ob ich jetzt 4 oder 6 röhren verwende, dann müsste ja AUTOMATISCH 6 röhren besser sein oder??
Lauter!
Mehr Leistung bedeutet, daß Du mehr Headroom hast und der Amp sehr lange clean bleibt und erst bei einer fiesen Lautstärke anfängt zu crunchen.
Wenn ich Sounds brauche, die bei hoher Lautstärke noch sehr clean sein müssen, hat ein 100 Watter (vier Endstufen) einfach mehr Reserven als ein 50 Watter (zwei Endstufen).

Du kannst mit beiden Betriebsarten Zimmerlautstärke spielen. Allerdings klingt eine Röhre bei ganz geringer Lautstärke halt recht steril und kalt.
Ob Du nun A/B oder A spielst, hängt wirklich nur von Deinem Geschmack ab.
Wenn Du im A/B Betrieb 50 Watt durch die Speaker bläst oder im A Betrieb nur 20-25 Watt, beides ist viel zu laut für zu Hause.
Selbst die 20 Watt A-Betrieb wirst Du nicht annähernd ausfahren wollen. Bei Zimmerlautstärke wirst Du keinen der beiden Modi zum Zerren bringen. Zum leichten Crunchen vielleicht.

Auch wenn der Vergleich vielleicht ein wenig hinkt, aber ich finde den Vergleich mit GitarrenPickups passend.
A/B ist sehr dynamisch, laut und aggressiv wie ein Steg PU, A hingegen sehr harmonisch und rund wie ein leiser Hals PU.

Also ich habe noch nicht probiert, High-Gain mit einem Class-A Amp zu spielen. Das dürfte sich sehr matschig und undifferenziert anhören. Daher ist A/B sicherlich die bessere Wahl für ordentlich Zerre.
 
zwischenfrage zu 1)
also die schrauben haben keine mutter, daher ist es gegangen, ich habe jetzt nur ein teil mit ca 3-5 kg AUF DEN VERSTÄRKER stehen, macht das ihm eh nichts aus???
 
Veeti schrieb:
zwischenfrage zu 1)
also die schrauben haben keine mutter, daher ist es gegangen, ich habe jetzt nur ein teil mit ca 3-5 kg AUF DEN VERSTÄRKER stehen, macht das ihm eh nichts aus???

Hmm geht schon, hab auf meinem Peavey Rage ne Anlage stehn die wiegt auch 2-3 KG. Es sollten halt nicht die Lüftungslöcher verdeckt werden, sofern der VK welche besitzt! ;)

achso und dreh nicht zu laut, sonst macht sich der Gegenstand selbständig :p
 
Bei manchen Proben hocke ich die ganze Zeit auf meinen Amps (bis mir vor lauter Hitze die Kimme qualmt) und ich bin nicht wirklich der Inbegriff von zart gebaut. Die Combos sind schon sehr robust gebaut. Manche stellen ja auch zwei gesplittete Amps übereinander. Mußt halt nur schauen, das durch die Vibration nüscht runterwandert. Aber so schnell geht so'n Gehäuse nicht in die Binsen.
 
Dürfte nichts machen.

Ich kann mich auf meinen kleinen 10 Watter stellen(wieg 60kg) und es macht nix.
 
passt!

okay jetzt hab ich auf a/b geschalten und versuch mal den amp richtig einzustellen...

ich habe noch hinten einen resonance schalter, kann mir jemand erklären wie sehr sich der auf den sound auswirken soll?

thx!
 
Laut Manual handelt es sich dabei um eine Art Bass-Unterstützung. Quasi das Gegenteil vom Presence-Regler.

mfg
 
ja okay... aber für was genau sollte der gut sein? einfach nur mehr bässe oder wie? oder klingt der combo dann stumpfer?

der gain booster ist mir klar, aber der volumenbooster, einfach noch lauter? (spiele zuhause auf lautstärke 1 von 10 *gg*)


thx!!
 

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