3 klassisch orientierte Stücke

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reggaefan97
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Hallo, ich würde gerne etwas Feedback zu meinen drei Kompositionen erhalten.

http://soundcloud.com/jacob-ferrari/limpression
Der Titel sagt schon, dass es in die impressionistische Ecke geht.

http://soundcloud.com/jacob-ferrari/la-vie

Ein bisschen klassischer, obwohl auch nicht richtig traditionell.

http://soundcloud.com/jacob-ferrari/l-lglise

Kleines bisschen in Richtung Kirchenmusik.
 
Eigenschaft
 
Hallo,

ein dramadurchzogenes Spiel und meine erste Frage ist: Hast du das auch mit den Fingern spielen können, oder ist das das Werk einer Tastatur? Es gibt "Größen" in der Musikgeschichte, die mit solch einem Stil erfolgreich waren. Ich persönlich bin kein Fan von diesem Geschlecht, denn es fehlt mir das harmonische Zusammenspiel von Hand1 und Hand2 :) Im Bassschlüssel haust du richtig auf die Tasten und das ist wenig Musik in meinen Ohren (du wolltest eine Meinung- dies ist die erste, nicht übel nehmen!).
 
Ich kann nur sehr wenig bzw. fast gar nicht Klavier spielen - nur die Grundakkorde und kleine Melodien.
Die Werke sind alle auf Papier, also ohne sie beim komponieren zu hören, entstanden.

Die harten, leicht unmusikalischen Basstöne liebe ich ;) deswegen baue ich sie oft in meine Kompositionen an.
 
Klingt, als ob aus Dir ein neuer Schönberg wird. :D
Und ich finde es auch bemerkenswert, daß einer, der so jung aussieht, so komponiert.
Grüße aus Regensburg!
 
Danke :)

Mozart hat schon mit weniger als der Hälfte meines Alters komponiert ;)
 
Da kannst Du mal sehen, was die Jungs damals drauf hatten, als es RTL2 und Computerspiele noch nicht gab! :)
Ich habe das auch anders gemeint, als Du es aufgefasst hast: in Youtube sieht man, es gibt mittlerweile eine Menge ganz junge Leute, sogar Teenager, die mit einer billigen (oder gecrackten) Orchester-Library sinfonische Musik komponieren. Aber kein einziger von denen schreibt etwa atonal.
Nach dem, was ich von Dir gehört habe, hinkt aber der Vergleich mit Schönberg. Keine Angst, das meine ich nicht wertend, sondern der schrieb keine Flächen und Cluster, sondern ganz strukturiert in strenger klassischer Sonatenform, sein Vorbild war ja daher auch Brahms. Hör Dir mal "Amerique" von Edgar Varése an, das ist ein ganz anderer Typus moderner Klänge (auf jeden Fall in Youtube zu finden).
 
Danke für den Tipp mit Edgar Varèse, es gefällt mir ganz gut, nur leider mag ich Orchester Musik ansich nicht so sehr. Ich finde die schönsten Kompositionen sind die, die nicht mehr als 5 bis maximal 7 Instrumente beeinhalten, sonst wird es leicht "matschig".
 
Ich schliesse mich der Schneekönigin an, es hapert ein kleines bisschen am Zusammenspiel der Hände, nicht nur harmonisch sonder m.E. auch rhythmisch. Es passiert oben was, dann eine kleine Reaktion unten, z.T. sehr kurze Phrasen, für meinen Geschmack könnten die Stücke etwas längere Spannungsbögen vertragen. Die Rhythmik find' ich zum Teil etwas monoton.

Die Werke sind alle auf Papier, also ohne sie beim komponieren zu hören, entstanden.
Warum? Meiner Ansicht braucht man für so was zwingend Papier, Bleistift, Radiergummi, ein Klavier und vor allem: Ohren. Wobei es natürlich keine schlechte Übung ist, das alles so im Kopf zu entwickeln.

Insgesamt: Nicht uninteressant, weitermachen :)
 

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