6P3S-E Röhren = 6L6 5881 Röhren ??

von Tommi_Berlin, 26.01.05.

  1. Tommi_Berlin

    Tommi_Berlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #1
    Hallo!

    Habe einen Peavey Ultra Amp mit 4 6L6 Röhren die langsam aber sicher ihren Geist aufgeben nach Jahren. Habe jetzt Röhren angeboten bekommen. Russische 6P3S-E Röhren, Quartett gematcht. Mir wurde gesagt das das die russische Version der 6L6 Röhren ist, stimmt das? Kann ich die den einbauen in meinen Amp also damit meine alten 6L6 ´er ersetzen?

    Kennt jemand die russischen Röhren 6P3S-E ? Laut Beschreibung hab ich folgende Infos:

    Russische Militär-Version der amerikanischen 6L6 made by reflector 1985
    eine von Musikern und HIFI-Enthusiasten sehr geschätzte Röhre
    mit außergewöhnlich hoher Langlebigkeit (> 5000 Stunden)
    sehr ausgewogenes Klangbild mit präzisen Höhen. Eine der besten 6L6 Röhren überhaupt.


    Gruß Tommi
     
  2. pingpong

    pingpong Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #2
    soweit ich weiß,ist die russische militärvariante der 6L6 die 5881
     
  3. Namenlos

    Namenlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #3
    Hallo,
    da gibt es sehr wenig Informationen, das einzige Datenblatt das ich gefunden haben ist das:
    http://www.tubes.ru/techinfo/HiFiAudio/6p3se.html
    Beim oberflächlichen Überfliegen waren sie recht ähnlich aber nicht gleich. Ich meine aber das es eine 6pi3c ist, dank den Kyrillischen Zeichen gibts da immer durcheinander.
    Bei Dirk (Tube Town) gibts die auch, für 7,5? das Stück allerdings halt ungematched. Und orginal (soweit man das heut sagen kann) 6L6 gibts auch schon ab 12? von daher musst du abwägen ob sich das lohnt.

    Grüße
    Henning
     
  4. Phil

    Phil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #4
    hallo, in den ultra kommen mit 99% sicherheit ganz normale 6L6
    oder bei bedarf (etwas weniger leistung) 6L6WGC bzw. 5881er rein.
    sind beide an sich nicht teuer, aber gematchte quartette sind nie billig ;)
     
  5. N.C.

    N.C. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.07   #5
    Hallo, ich hab das gleiche "Problem".
    Ich hab gerade ein gemachtes Quartet 6P3S-E für meinen Marshall 6100 (nein, nicht die LM Version -die läuft mit EL34ern, sondern die 6100 die mit 5881ern betrieben wird) erworben. Ich kann auch nur widergeben was ich in anderen Foren gelesen habe, also bitte alle Infos mit Vorsicht genießen:

    Fast alle Forumeintragungen im Netz überschlagen sich mit Lob der 6P3S-E. Tatsächlich haben die Russen auch deutlich mehr Erfahrungen im Röhrenbau als wir Wessis, so dass ich gerne annehme dieses Lob ist auch gerechtfertigt. Mein 6100 liefert scheußliche Bässe, gerade hier sollen die 6P3S mit einem sehr präzisem Voicing glänzen. Die Unterschiede liegen unter anderem in der Anodenspannung. Die 6P3S-E werden mit nur 250V betrieben, der Marshall liefert jedoch um die 450V für die 5881 - nich gut.
    Der Anodenstrom lässt sich über die Bias Einstellung regulieren, die Anodenspannung aber nicht (wenn es irgendein Experte anders sieht nehme ich diese Aussage gerne zurück - wäre mir sogar lieber so, dann hätte ich dieses Problem nichtmehr). Was also tun? Es gibt viele Gitarristen im Netz die die 6P3S-E einfach am höheren Anodenstrom betreiben (das ist zwar nicht Gesund für die Röhre und verkürzt die Lebensdauer. Diese soll jedoch bei über 5000 Betriebsstunden (für die 6P3S-E) liegen, so dass eine verkürzte Lebensdauer verschmerzbar sein könnte). Ich hab auch schon Beiträge gelesen von Jungs die der 6P3S-E knapp 600V anlegen (!?!) - angeblich alles ohne Probleme.
    Vielleich kann hier jemand helfen:
    1. Welche Möglichkeiten gibt es die Aodenspannung zu reduzierten (ohne gleich einen neuen Trafo einbauen zu müssen)
    2. Stimmt es das eine Reduzierung der Anodenspannung auch einen neuen Ausgangsübertrager nötig macht?
    3. Ganz naiv ins Blaue gedacht: Man sagte mir mal die Vorstufenröhren (12AX7) würden mit 250V Anodenspannung betrieben...könnte man jetzt ganz einfach die 450V Anodenspannung am Röhrensockel abklemmen und die der 250 Vorstufenröhren auflegen?
    ...is wahrscheinlich ne dumme Frage..aber sollche Ideen kommen einem halt.
    Dankeschön,
    N.C.
     
  6. N.C.

    N.C. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.08   #6
    Tja, ich habs wirklich gewagt und die Röhren an 450 V Anodenspannung betrieben und was soll ich sagen - MEGA! Ich habe meinen Amp immer gehasst weil er absolut matschig klang (mit immerhin orginal Mesa-Röhren !!!). die neuen Röhren machen einen komplett anderen Amp aus meinem 6100 - boa ich traue heute noch kaum meinen Ohren. Zugegeben die Vorstufensektion ist immer noch undifferenziert und unausgeogen - matt und matschig. Aber die Endstufe - mit den neuen Röhren - sehr rund, bauchig ohne zu rumpelt, sehr dynamisch und präziese in der Wiedergabe - eben das was ich als Sologitarrist brauche (ich geh über einen Tubefactor in ein Boss GT6 (ich weiss etwas, ungewöhnliche Kombination) direkt in die Endstufe und vom Amp in eine 2X12 mit Eminence the Tonker Speakern). Dieser Amps wird nie wieder andere Endstufenröhren sehen - und das zu knapp 1/4 des Preises herkömmlicher 6L6/5881 er. Leute wagt es! Für mich klingt es so als hätte man das Beste eines Marshalls, Roland Jazz Chorus 120 und FenderAmp zusammengeworfen, rockig, sehr direkt hell und glockig, man hört die einzellnen Saiten ebenso gut heraus wie Änderungen an den Gitarrenpotis (trotz Digitalkacke vor dem Amp) - so wie ein Röhrenamp sein soll!
    Ich betreibe den Amp seit nem halben Jahr mit den russischen Röhren - ohne auch nur den Hauch eines Problems.

    Die 6P3S-E sollen angeblich für das Radarsystem der MIG gefertigt worden sein, - höhere Qualitätsstandars in Punkto Röhren wird man dementsprechend wohl kaum finden! Macht aus Schwertern Flugscharen - setzt Euch die 6P3S-E in den Amp (gematched natürlich), ich flieg voll drauf ab...
     
  7. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 21.06.08   #7
    Das kann man so nicht sagen. Nur sie bauen eben bis heute Röhren und Telefunken und Co eben nicht.

    Zu der Sache mit den "original Mesa-Röhren": Mesa-Röhren gibt es nicht, das sind einfach chinesische Dinger mit anderem Stempel drauf. Von daher hast du im Endeffekt billige Röhren drin gehabt, die den russischen MIL-Röhren natürlich nicht das Wasser reichen können.

    MfG OneStone
     
  8. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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