8 ohm head in 4 ohm box

von kashivo, 12.12.05.

  1. kashivo

    kashivo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #1
    hallo zusammen,

    kann ich mein Topteil (Vollröhre) mit 8 ohm am output an eine box mit 4 ohm hängen ( 2x12). kann etwas kaputt gehen oder die lebensdauer der röhren verkürzt werden?

    gruß kashivo
     
  2. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #2
    hat das top ganz sicher nur den einen 8 Ohm Ausgang? Was is es denn für eins.
    Röhren verkraften zwar weniger Ohm aber ich glaub das verkürzt deren Lebensdauer. Genau weiß ichs nich.
     
  3. chapter-Stevie

    chapter-Stevie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #3
    Hallo

    Grundsätzlich: JA, es kann was kaputt gehen!
    Der Amp ist auf 8 Ohm ausgelegt. Sinkt der Widerstand der Box, steigt zwar die Leistung, die der Amp abgibt. Aber dafür muss der Amp auch mehr Arbeiten. insofern ist lodentonis Aussage absolut richtig. De Röhren müssen mehr schuften und werden früher das Zeitliche segnen.

    Sinkt der Widerstand zu nahe an NULL, gibt's nen elektischen Kurzschluss, bei dem die Leistung des Amps sehr kurz sehr hoch ansteigt, und dann de Endstufenröhre sich einen schönen Platz im Nirvana sucht.
    Besser wäre es, die Impendanz der Box zu verändern.
    Bei der 212er würde ich sagen, daß da zwei 8Ohm-Speaker parallel geschaltet wurden.
    Wenn Du die nun in Reihe schaltest, hast Du 'nen Gesamtwiderstand von 16Ohm und dann kann dem Amp nix mehr passieren. Allerdings bleibt zu erwähnen, daß die Leistung sinkt.
    Hmmm, wie lange läuft das denn nu schon so?
    haste vielleicht mal ein bild von den Speaker-Anschlüssen Deines Amps? würde weiter helfen, um konkrete Ausagen treffen zu können.

    Greeetz,

    S.
     
  4. Hexer

    Hexer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #4
    ist meines wissens nicht empfehlenswert

    mehr last (höhere ohmzahl der box) geht meines wissens, halt ich aber auch net unbedingt für ideal (wobei mir da ein bissl erfahrung und fachwissen fehlt).

    wirklich gut dürfte eigentlich nur ne passende last sein, da dann nix vom signal reflektiert wird (zumindest hab ich das so verstanden, man möge mich verbessern wenn nötig!)
     
  5. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #5
    Ich glaub DAS WÄR SCHLECHT!

    Bei allem was ich über Röhrenverstärker gelesen habe, habe ich gelernt dass:

    Eine Röhre sollte nie Ohne Endlast betrieben werden. Jedoch verkraften sie mal einen "schnellen" kurzen. Es wäre also glaub ich besser die Box mit 4Ohm zu betreiben als mit 16Ohm.

    Transistoren sollte man mit midestens der angegebenen Ohmzahl betreiben und Röhren maximal mit der angegebenen Impedanz.

    Das war genau umverdreht.
     
  6. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.12.05   #6
    Und ich glaub, es war genau andersrum.

    Aber bevor wir hier rumraten, wie wäre es, wenn der werte Herr Threadersteller vielleicht mal die Suchfunktion bequemt? Die ist genau dafür da, und das Thema gibts hier bereits mehrmals.
     
  7. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #7
    Nee, bei transistoren bin ich mir auf jeden fall sicher. Nur wie weit man mit den röhren gehen kann weiß ich nich.
     
  8. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.12.05   #8
    hm...stimmt schon, wenn ichs mir so direkt überlege...

    Mal so rein vom Gedankengang her (wenn ich falsch liege, sagts mir bitte!):

    Man darf nen Röhrenverstärker _nie_ ohne Last laufen lassen, sonst zerballerts einem den Ausgangsübertrager. Also immer ne Box angesteckt ham.
    Angenommen, wir gehen von 8 Ohm aus, die das Topteil haben will, dann befindet sich 4 Ohm aufm Weg zu "Kurzschluss" und 16 Ohm aufm Weg zu "unendlich hoher Widerstand".

    Wenn man keine Box anschließt, hat die Klinkenbuchse keinerlei Verbindung zwischen ihren Polen. Das würde bedeuten, wir ham nen unendlich hohen Widerstand.
    Da 16 Ohm aufm Weg dazu is, hat man jetzt annähernd die gleiche Situation.
    Also kanns auf diese (simpelste) Weise betrachtet schon durchaus sein, dass höhere Ohmzahlen an der Box schlecht fürs Topteil sind. Höherer Widerstand -> braucht mehr Ampere -> "zieht" mehr Strom durch die Röhren -> Röhren verschleissen.

    Aber andererseits: Wenn man keinen Verbraucher hat, fließt überhaupt kein Strom. Also wäre der grnezfall "unendlich hoher Widerstand" wieder unproblematisch, weil dann garnix passiert.

    Auf der anderen Seite bewegt sich 4 Ohm in richtung "Kurzschluss". Und n Kurzschluss is eigentlich nie gut :-)D).
    Ausserdem wüsst ich jetzt nicht, wie der zustande kommen sollte. Dazu müsste die Buchse parallel eingebaut sein. Hab keine Ahnung, ob das so is.

    Bei 4 Ohm hat man dann dementsprechend wenig Ampere die gebraucht werden, also werden die Röhren weniger belastet -> würde heißen, das kann man machen.

    Aber ich hab echt keine Ahnung, werd da grad selber net schlau draus :D
     
  9. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #9
    Ein unendlich hoher wiederstand is für röhren alles andere als unproblematisch.
    Aber so ähnlich war auch mein gedankengang.

    Transistor: Kurzschluss schlecht; viel Ohm gut.
    Röhre: Kurzschluss mal OK; viel Ohm schlecht.
     
  10. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.12.05   #10
    Ja aber wieso dat denn?
     
  11. Farbenfinsternis

    Farbenfinsternis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #11
    müssten sie dann nich versuchen "unendlich viel ampere" durch die röhren zu rotzen um gegen den widerstand anzukommen? *nur son ahnungslosen einwurf* ^^
     
  12. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #12
    Ich hatte früher ma die Fixe idee mit röhren zu basteln. Habe viele Bücher gelesen und mein nachbar is Nachrichtentechniker gewesen (zu röhrenzeiten)

    Daher weiß ich dass ne Röhre auch ma nen kurzen verkraftet, was eine Transe nich macht (es sei denn sie hat da schutzssysteme gegen)

    Ne röhre darf man dafür nie mit einem zu hohen wiederstand belasten. Warum habe ich nie rausbekommen, könnte mir aber vorstellen dass wenn am ausgangsüberträger keine last hängt sinkt der wiederstand auf der primärseite (röhrenseite) und dadurch fließt ein zu hoher strom auf die Bremsgitter. (is nur ne fixe idee)
     
  13. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 12.12.05   #13
    4 UND 16 ohm sind nicht so gut - aber aus unterschiedlichen gründen. ich hab´das mal gelesen, aber ich hab´die ganzen details vergessen. "in der regel" halten röhrenamps aber eine 100% fehlanpassung in beide richtungen (also in deinem fall 4 oder 16ohm) aus. es soll aber fabrikate geben die da anfälliger sind + andere die das problemloser aushalten.
    hier mein tip:
    wenn du deinen amp nur gelegentlich mal an die box hängen willst würde ich sagen mach das ruhig. wenn das ´ne dauerlösung sein soll, empfehle ich die box mit passenden speakern (2 x 16ohm in parallel auf 8 ohm verkabelt) zu bestücken. da bekommst du die optimale leistung + keine kopfschmerzen.
    cheers - 68.
     
  14. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 13.12.05   #14
    Was Lodentoni und 68goldtop sagen stimmt schon. Eine zu geringe Last ist bei Röhrenverstärkern weniger tragisch als eine zu hohe (da sinkt einfach die Leistung). Und ein Amp der mit halbwegs vernünftigen Bauteilen und Sachverstand gebaut wurde, der hält das schon aus. Bei Transistoren ist es genau umgekehrt: hier die Mindestimpedanz nicht UNTERschreiten.
    Soll es eine Dauerlösung sein, dann wäre ein umlöten/umstecken der Box auf 16 Ohm angeraten (das Top wird ja wohl wenigstens einen 16 Ohm Ausgang haben?). Keine Angst, das geht ganz einfach! Mit einer korrekten Impedanzanpassung klingt der Amp auch gleich etwas anders (genauso wie serielle und parallele Speaker leicht unterschielich klingen).
     
  15. chapter-Stevie

    chapter-Stevie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.05   #15
    Hmmm,

    okay, da hab ich dann was grundlegend vertauscht mit den Impendanzen bei Röhren-Amps.
    Sorry!!!
    Grundsätzlich kann man aber doch sagen, wenn man das anschließt, was auf'm Amp draufsteht, kann nix schief gehen, oder?!?


    Greeetz,

    S.
     
  16. Hexer

    Hexer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.05   #16
    ich hatte mir mal die ansicht zusammengebastelt, dass ja (logischerweiße) bei einer fehlanpassung (eigentlich egal ob zu hoch oder zu niedrig) ja ein teil der leistung reflektiert wird und dadurch ja wieder zur endstufe zurück läuft, was dieser wiederum nicht wirklich gefällt...

    kann mir das jemand bestätigen bzw berichtigen?
     
  17. the hoff

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    Erstellt: 13.12.05   #17
    ich hätte da auch mal ne frage: ich hab an meinem top nen 8ohm anschluss und die box (marshall 2x12) hat 2 buchsen stereo 8ohm und bei einer steht mono 4ohm drüber, is es jetzt möglich das ich einfach das kabel in die buchse stecke bei der nicht mono 4ohm drüber steht und ich hab meine 8ohm, eigentlich nicht stimmts? müssten ja auch 4ohm sein ...also umlöten...?
     
  18. Lodentoni

    Lodentoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.05   #18
    bei der 2x12 hat jeder speaker 8Ohm. Wenn du in beide Buchsen ein Kabl rein tust (nen amp anschließt) hast du sie in stereo betrieb.

    Wenn du nur in der Buchse wo Mono4Ohm dran steht nen Amp dran hängst, werden beide 8Ohm speaker parallel geschaklten und haben vier Ohm.
     
  19. the hoff

    the hoff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.05   #19
    und wenn ich sie in reihe schalte? dann 8?
     
  20. Rockin'Daddy

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    Erstellt: 14.12.05   #20
    :D Nein, dann sind's 16 Ohm:great:
     
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