A Moll Pentatonik, gibts auch andere?

von flominator, 17.12.05.

  1. flominator

    flominator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #1
    Hi,

    ich beschäftige mich momentan mit der a-moll pentatonik und das damit verbundene Improvisieren von Solis.
    Jetzt kann man ja die a moll pentatonik nur für lieder verwenden, die in a moll oder C Dur geschrieben sind, oder?
    Wie schauen denn nun Pentatoniken aus, die man zu lieder spielen kann, die in in anderen tonarten geschrieben sind?
     
  2. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.12.05   #2
    Du musst das ganze etwas anders sehen.

    Du beginnst die Pentatonik vermutlich im 5ten Bund der E Saite. Damit hast du den Startton A. Verschiebst du nun das Griffmuster verschiebst du auch den Startton, damit kannst du dann schon alle Töne bedienen.

    Zu der sache mit Moll und Dur. Pentatoniken sind genaugenommen weder das eine noch das andere. Die Standard Pentatonik wird gerne für Molliges verwandt wegen ihrer ´kleinen Terz´.

    Möchtest du jetzt doch eine Pentatonik über ein Stück in Dur verwenden (und du verwendest nicht die Mollparallele) dann beginnst du die Pentatonik erst in der 2. Lage. Denn dann hast du mehr oder weniger eine große Terz die zur Dur-Leiter passt.
     
  3. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #3
    Das heißt also, wenn ich g moll haben will, dann verschieb ich den startton einfach 2 bünde runter auf den 3. auf der e-saite, oder?

    gut, was ist denn nun, wenn ich a dur habe? die geht ja sicherlich anders als a moll pentatonik oder?
     
  4. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.12.05   #4
    Jap, vollkommen richtig.

    Wie schon gesagt. Du verwendest dann, wenn du nicht die Moll-parallele auf der 6ten Stufe verwendest, die 2te Lage der Pentatonik.
     
  5. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #5
    mmh, was heißt denn nun 2. lage und 6. stufe genau?
     
  6. Mige

    Mige Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #6
    Bierschinken hat es schon ausführlich erklärt, trotzdem dazu noch eine Ergänzung. Die Pentatonik besteht aus fünf Positionen oder Patterns, die ausgehend vom Grundton über das ganze Griffbrett verwendet werden können.

    Ich denke es hilft dir, wenn du das ganze auch noch bildlich siehst:
    http://www.stringworks.ch/index.php/theorie/pentatonik
     
  7. ZiONNOiZ

    ZiONNOiZ Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #7
    Kann mir vll. jmd. einen Link oda so geben, wo es alle Pentatoniken in Tabs-Form gibt?? Es wäre auch sehr hilfreich, wenn ihr mir sagen könntet welche Pentatoniken ich mit welchen Lieder spielen kann? Sorry aber ich blick da net so ganz durch...

    mfg der zionnoiz
     
  8. Mige

    Mige Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #8
    Lies dir mal meinen oben genannten Artikel durch. Danach wirst du verstehen wie die Pentatonik aufgebaut ist und wie man sie einsetzen kann.

    Es ist eigentlich relativ einfach. Du musst dir lediglich die fünf Positionen einprägen und verstehen, wie man sie einsetzt.
     
  9. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.12.05   #9
    ich erläutere es dir mal kurz, aber schau dir trotzdem mal den Stringworks Artikel an.


    6. Stufe:

    Damit ist der 6te Ton einer Tonleiter gemeint.
    Du kennst C-Dur -> C D E F G A H C

    hier ist A der sechste Ton. Die sechste Stufe einer Durtonleiter ist ihre Moll parallele. Das bedeutet du kannst sie mehr oder weniger verwenden für stücke in dur, denn die A Molltonleiter besteht aus den selbern Tönen wie die C-Durtonleiter.
    A-Moll -> A H C D E F G A


    2. Lage:

    Damit meint man das 2te Greifmuster einer Pentatonik. (Das kannst du im Link sehen') Insgesamt gibt es davon 5. Aber das verrät dir der Link auch.
     
  10. Bensy

    Bensy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.10   #10
    Hallo zusammen,,ich hab heute auch mal eine Frage,,ich beschäftige mich auch seit zwei wochen mit der Pentatonik, kann mir jemand sagen wo ich ein paar leichte Übungen finde? damit ich erst mal anfangen kann,,ich selber mach es mir etwas schwer welche aus dem Kopf zu spielen,,
    würde mich freuen wenn mir jemand einen Tip geben könnte,

    danke schon mal,,Bensy
     
  11. Janmann2007

    Janmann2007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.10   #11
    @Bensy, würde mal bei youtube den kanal von justinguitar durchsehen, was es da zu pentatonik und blueslicks gibt.
    licks selber sind eigentlich auch gute übungen, um mit den pentatoniken klarzukommen, sind aber gleichzeitig, bzw eig gerade für den praxisgebrauch erdacht. ansonsten würde ich auch mal mal gucken, was google so hergibt, gibt einige seiten im netz, die kostenlose blueslessons anbieten.
     
  12. crushiii

    crushiii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #12
    Also ich gehe das immer recht locker an. Mache einen Jamtrack an und dann spiele ich einfach wahllos Noten^^ Ich variiere dann noch ein wenig die Anschlagstärke um Akzente zu setzen, mache Bendings, Vibratos etc und dann kann man da schon etwas schönes machen. Macht spontan glaube ich auch mehr Spaß, als etwas nachzuspielen. Den Fingersatz muss man schließlich auch erstmal einstudieren :)

    Ich empfehle einfach zu spielen. Der Rest wird sich sicher ergeben und wenn du dann immernoch nicht weiterkommst oder glaubst, dass dir das nicht reicht, kannst du immernoch Licks suchen und die nachspielen.
     
  13. Janmann2007

    Janmann2007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #13
    Also probieren, testen, usw. is selbstverständlich elementar und macht vorallendingen mehr Spaß.
    Aber wie so oft im Leben kann sollte (oder muss) man auch etwas Akribie zeigen und auch mal gezielt arbeiten.
    Und als blutiger Anfänger der Improvisation kann einfach wildes Drauflosgespiele auch ganz schnell bedeuten, dass der Schuss nach hinten losgeht und man in der kreativen Entwicklung aber ganz flott stecken bleibt. Wenn man da nicht von wegkommt (ich sage nicht, dass es nicht Spieler gibt, die auch ohne jegliche Übungen, Licks, etc. sehr weit gekommen sind), artet das Ganze sehr schnell in wildes, sinnfreies, langweiliges Rumgeplänkel aus und macht niemandem Spaß.

    Nichtsdestotrotz denke ich auch, dass viiiiiiel probieren einer der Schlüssel zu eigentständigem Spiel ist, aber man sollte schon wissen wie und wo man ansetzt...
     
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