Aaahhh, du bist Sängerin....

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Mucki
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Hallo!

Wie kommt ihr damit klar, dass ihr als Sängerin überall begehrt seid. Sobald sie wissen du singst, wollen sie deine besten Freunde werden. Sie stellen viel zu viele Fragen und ständig bist du überall nur "die Sängerin". Irgendwie nervt mich das und ich bin auch mal heilfroh, wenn es mal nicht irgendwo rumgesprochen hat.

Wie kommt ihr damit klar? Habt ihr auch richtige Freunde? Freunde, denen eure Person wichtiger ist als euer "Promidasein"? Wie läuft das mit euren Kollegen, wenn ihr noch einen "normalen" Beruf ausübt? Wie verhalten sich eure Verwandten, wie Schwiegereltern, Schwager, Bruder, Schwester? Wie grenzt ihr euch ab, wenn überhaupt? Seid ihr so energiegeladen, dass ihr den ganzen Tag bis in die Nacht Trubel um euch haben könnt oder vielleicht sogar wollt? Bin ich vielleicht keine Sängerin, wenn ich das nicht kann oder möchte?

Ich wünsch' euch noch einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

Liebe Grüße


Mucki
 
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Oh mann, du hast ja Probleme. ;)

Also Sängerin ist, wer singen tut. Soviel ist schonmal gesagt.

Und ja, es gibt Leute, die durchaus nur auf das Musikerdasein von jemandem achten und deren Vorstellungen darüber, wie so jemand so sein hat, auf einen projizieren.
Das ist ein psychologisches Phänomen und trifft auch für andere "extravagante" Berufsgruppen zu.

Aber richtige Freunde hab ich noch, ja. Sind allerdings alles Musiker ;)
 
Also, ehrlich gesagt.... bildest Du dir das nicht vielleicht auch ein wenig ein ?? Ich bin schon einige Jährchen (Berufs)sängerin ;). Trotzdem bin ich nicht "begehrter" als andere, mein Freundeskreis ist überschaubar, und mit meiner Familie gibt es auch keine Probleme.
Das einzige, was hin und wieder nervt, sind angetrunkene bzw. aufdringliche Verehrer während oder nach einem gig. Aber die habe ich bisher problemlos abschütteln können. Und solche Typen gibt es überall.
Nichts für ungut, aber vielleicht liegt es ja auch ein wenig an dir.... wenn du ständig "die Sängerin" heraushängen läßt, dann wirst du auch vermehrt so wahrgenommen.
Ich unterhalte mich viel lieber über andere Dinge. Zum Beispiel über naturwissenschaftliche Themen.
Wobei ich zugeben muß, daß es einige Berufe gibt, die mich auch in Entzücken versetzen: Schiffskapitän, Winzer, Feuerwehrmann, Chirurg, Astronaut und Physiker (auch in weiblicher Ausgabe, natürlich). Mit einigen Vertretern dieser Berufe habe ich schon spannende Unterhaltungen geführt. Dagegen ist doch "Sängerin" stinklangweilig ;)
 
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??????????????

Ich singe, gern und in zwei Chören, aber GsD bin ich kein Promi. Bin ich nun Sängerin? :)

Wenn wir "eingekaufte" Solisten haben, die scheinen mir immer ganz normale Menschen zu sein, also behandel ich sie auch wie ganz normale Menschen. Es gibt welche, die hätte ich gerne als Freund/in, es gibt welche, da kann ich drauf verzichten. Das liegt mehr am Mensch als am Beruf.

Und soweit ich das blicke haben auch professionelle Sänger in meinem Umfeld Freunde. Das wär ja auch noch schöner, oder? Es ist halt vermutlich schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Kenshi, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, als Musiker einen Nicht-Musiker kennenzulernen? ;) Oder meintest Du "professionelle Musiker"?
 
also, ich bin ja nich rosa oder grün, weil ich sängerin bin.... deswegen erwarte ich auch von niemandem, dass er mich anders behandelt als andere leute. macht auch keiner !
da ich an ner kunsthochschule studiere , ist fast mein GESAMTES umfeld musiker oder schauspieler oder sonstwas. da sticht bei uns ohnehin keiner raus.
ich nehme mal an, dass mein beruf als exotisch angesehen wird von meiner familie, und dass deswegen öfter mal gefragt wird "was man denn damit so machen kann".

ich muss auch sagen, dass jegliche diskussion darüber, was ich dann bin und wo ich arbeiten kann und so weiter mich unglaublich ermüden und ich dem meistens ausweiche. hinzu kommt, dass (vor allem ältere männer) schnell dabei sind, MIR zu erklären, wie MEIN beruf aussieht und wie das mit der welt so ist. das ist aber eine männerkrankheit :-D
ich habe einige freunde, die keine sänger sind, da die mich aber kennen, wissen die auch, dass ich noch viele andere dinge bin und mag als theater und musik und wenn ich betriebswirtin wäre würde sich an unserer freundschaft nichts ändern.
 
deswegen erwarte ich auch von niemandem, dass er mich anders behandelt als andere leute.

Das ist glaube ich auch ein wichtiger Punkt. Self-fulfilling prophecy und so ... Er wird nicht alleine ausschlaggebend sein, komische Leute gibt es schließlich immer, aber doch stark beitragen.

hinzu kommt, dass (vor allem ältere männer) schnell dabei sind, MIR zu erklären, wie MEIN beruf aussieht und wie das mit der welt so ist. das ist aber eine männerkrankheit :-D

<lach>
... und liegt nicht am Beruf, das kann ich aus erster Hand sagen. Das passiert genauso Hausfrauen, Ingenieurinnen (denen sogar weniger und meistens dann von Männern, die NICHT Ingenieur sind) und Lehrerinnen.
 
@moniaqua: ja echtm oder? ist offtopic, aber das ist faszinierend. es scheint so, als könnten manche menschen nicht ertragen, etwas einfach nicht zu wissen :-D und blamieren sich bis auf die knochen, wenn sie dann so tun als ob. und natürlich sind diese leute nicht im ansatz theaterleute oder musiker sondern programmierer oder frührentner :-D )
 
Ich kenne natürlich viele Musiker - zwangsläufig, wir sind ja Arbeitskollegen und manchmal werden auch Freundschaften daraus, wenn die Chemie stimmt. Aber ausschließlich mit Musikern zusammensein, ich glaube, das würde mich tödlich langweilen. Ich schaue wirklich gern über den eigenen Tellerrand und eine Menge Menschen machen sehr spannende Dinge.
Über meinen Beruf gibt es jetzt auch nicht sooo viel zu erzählen. Ich hatte immer schon ein gewisses Talent zum Singen, der Rest hat sich so ergeben, eine ewige Abfolge von Bühnen und PA´s verschiedener Größen, diversen Bandbesetzungen und Umbesetzungen, diversen Genres, vielen Hotelzimmern ;)
Am spannendsten sind ja noch Storys über schräge gigs ... aber die sind einen eigenen thread wert.
 
stimme17, ich sehe, Du kennst diese Spezies recht gut. Diesen Menschen ist eigen, dass sie mit dem Fach, das sie einem erklären, wenig bis keine Berührung hatten.

Um nicht ganz OT zu werden :redface: - ich glaube, manchmal verhindert Prominenz auch Freundschaften. Wegen all der Vorstellungen und Filter, die man so hat und was so gedacht wird - oder auch nicht. Oft ist es auch so, dass SängerInnen, grad die, die selber schreiben und sehr authentisch sind, halt auch unheimlich viel von sich preisgeben. Kein Wunder, dass man manche gern als FreundIn hätte, man sieht ja gleich, was man "einkauft".

Bell* schrieb:
Aber ausschließlich mit Musikern zusammensein, ich glaube, das würde mich tödlich langweilen.

Ich glaube, das ist die Frage, wie man "Musiker" definiert. Ich kenne so viele, die sich auf andere Art ihren Unterhalt verdienen, aber die Musik schlicht nicht lassen können und auch durchaus ein hohes Niveau erreichen.

Und für Nicht-Musiker ist Dein Beruf genauso spannend wie die anderen Berufe für Dich ;) Sie kennen ihn ja nicht...
 
@bell: MACH DEN DOCH AUF !!!!!! BITTEEEEEEEE !!!!! :-D
 
@bell: MACH DEN DOCH AUF !!!!!! BITTEEEEEEEE !!!!! :-D

Daran habe ich schon öfter gedacht.
Aber ihr müßt alle mitmachen.
Heute wird mir die Zeit zu knapp, aber nach Silvester.... gerne ! Wie sollen wir den Fred denn nennen:
Eure bizarrsten gigs ?
Das lustige Musikantenleben ?

Ich könnte da schon aus dem Nähkästchen plaudern.... muß aber darauf achten, die Personen und den Ort unkenntlich zu machen ;)
 
Am spannendsten sind ja noch Storys über schräge gigs ... aber die sind einen eigenen thread wert.

Ich glaube, da gab es schon mal einen, in dem ich mich verewigt hatte. Aber das war im OT-Bereich. Mach also ruhig einen sängereigenen Plauderthread auf.

Spontan fallen mir diverse Bühnenstürze ein. Die meisten glücklicherweise unversehrt. Bei einem ist meine Hand allerdings in einem kaputten Bierglas gelandet. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich bis zum Ende mit blutender Hand weitergesungen habe.

.. und dann war noch die Sache mit Gerhard Schröder . Aber dazu dann später mehr.

@Mucki

eigentlich ist es völlig wumpe, was für einen Beruf oder Hobby man nennt. Ich habe mal aus Spaß eine Zeit lang "Busfahrer" gesagt, wenn ich gefragt wurd "was machstn so?". Du glaubst gar nicht, wie viele Leute das total interessant fanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommt ihr damit klar, dass ihr als Sängerin überall begehrt seid. Sobald sie wissen du singst, wollen sie deine besten Freunde werden. Sie stellen viel zu viele Fragen und ständig bist du überall nur "die Sängerin".

Was für Leute sind das?
Ich habe Musikerfreunde und FreundInnen mit anderen Berufen. Und die interessieren sich im allgemeinen nur ganz mäßig für mein Dasein als Sängerin/Gesangslehrerin. Oder sie interessieren sich jedenfalls nicht deshalb für mich. Aber gib mir doch mal nen Tipp: Wo finde ich diese tollen Fans? Hätt ich auch gern mal ;-)



Häääh??? Was für'n Ding? Kenn ich nicht. Los sag wer du bist? Kennen wir dich aus dem Fernsehen?
 
Hallo!

Schön eure vielen Beiträge zu lesen. Den neuen Thread mit den Pannen finde ich interessant. Mach doch mal auf bitte...

Vielleicht liegt mein Problem da, dass die Leute dann oft so distanzlos sind und gerne alles in Erfahrung bringen möchten und gerne selbst im Rampenlicht stehen würden. Z. B wenn bei Auftritten dann irgendwelche Familienmitglieder auch auf der Bühne rumlatschen, um zu zeigen, dass sie dazugehören. Oder Familienmitglieder, die einem die Zeit stehlen, weil sie auch singen wollen und Aufnahmen bei einem machen wollen. Das kostet immens viel Zeit das Aufnehmen und Mischen. Oder wenn bei deinem Auftritt jemand in deinem Textbuch blättert. Oder generell die, die sich an dich dran werfen, weil sie auch irgendwie weiter kommen wollen. Viele Privatgeschichten, die dann vermischt werden. An Weihachten z. B. wird den neuen am Tisch gleich ausführlich erklärt, dass man singt und so weiter. Ich bin definitiv der Typ, der eher gar nicht über diese Dinge spricht, weil ich mit denken kann, was kommt. Ich hab's privat oder auf der Arbeit auch lieber, dieses Singthema wegzulassen und über andere Themen zu reden bzw. einfach nur die Kollegin zu sein oder so. Doch die Leute haben das ständig im Hinterkopf und ich weiß dann auch nie, ist jetzt dies oder das nur weil ich singe oder wäre es anders genauso gelaufen?

Die Frage wäre dann, wo kann man denn Freunde kennen lernen? Ich meine, wenn man jemanden neu kennen lernt, ist das Thema doch irgendwie ruckzuck im Gespräch.

Wenn man es so sieht, mit den anderen Berufsgruppen. Ja, das ist wohl so. Aber es geht mir auch so um das Ausnutzen. Wie jede Friseurin sicher auch weiß, sobald die Karten auf dem Tisch liegen, wird sie wieder gefragt, ob sie nicht mal losschneiden kann für umsonst. Klar muss man sich da abgrenzen. Aber es nervt und kostet auch Kraft und Energie, sich ständig wehren zu müssen, weil man so ein begehrtes Berufsbild hat.

Für Neujahr haben wir eine Einladung von unseren Vermietern, wo ich mir denke, na super. Da kommen deren Bekannte und dann wird man wieder rumgereicht als "die Sänger". Ich würd' da echt gern drauf verzichten. Ganz sicher kommen dann wieder die Sprüche: "singt doch mal n Lied zum neuen Jahr". Klar, kann man sich irgendwas zurechtlegen und entsprechend kontern. So schlagfertig bin ich dann aber leider nicht, dass mir immer was Passendes einfällt. Aber es ist dann so, dass man dann sofort wieder als Sängerin präsentiert wurde. Das ist sooo sch...... Jedenfalls steht das dann im Raum und ist den Leuten natürlich ständig im Hinterkopf. Ich weiß doch gar nicht, wer sich nun wirklich für mich interessiert. Kann ich auch gleich zu Hause bleiben. Muss ich natürlich auch ne Begründung liefern, wenn die anderen sich nicht abgelehnt fühlen sollen.

Wenn ich jetzt meinen Freundeskreis hätte, wo ich weiß, die meinen wirklich mich, dann wäre es vielleicht was anderes? Was gehen mich all die Leute an, die meinen, sie müssen sich mit mir profilieren? Wenn aber die eigenen Familienmitglieder auch so drauf sind, find' ich's irgendwie nicht mehr witzig. Liegt wohl auch daran, dass diese ihr eigenes Leben nicht so interessant finden. Und ich frage mich ständig, was kann ich denn dafür? Oft empfinde ich das als zusätzliche Belastung, dass so viele an dem teilhaben wollen, was ich tue, noch schlimmer, sich reinhängen und mitreden wollen. Und dann diese Drang prominent und berühmt werden zu wollen. Dann kommen oft so Vorschläge wie: Warum gehst du nicht zum Supertalent? Warum muss ich sowas dann auch noch erklären?

Promidasein ist jetzt natürlich auch etwas übertrieben gewesen. Aber für einen Otto-Normal-Bürger ist das doch schon was, wenn man in der Regionalpresse mal erscheint. Da kann man nicht von Prominenz reden, aber regional ist es doch auch schon was, oder nicht?

LG


Mucki
 
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Promidasein ist jetzt natürlich auch etwas übertrieben gewesen. Aber für einen Otto-Normal-Bürger ist das doch schon was, wenn man in der Regionalpresse mal erscheint. Da kann man nicht von Prominenz reden, aber regional ist es doch auch schon was, oder nicht?

Na ja. Das ist doch alles relativ. Alle möglichen Menschen stehen ständig mit Foto in der Regionalzeitung, der Chef der Freiwilligen Feuerwehr, der Sparkassendirektor, die Landtagsabgeordnete, die Vorsitzende der Friseurinnung....

Ich habe nach wie vor den Eindruck, du machst dir das Problem selber.

P.S. Den Eure-schrägsten-gigs-thread mache ich doch noch heute auf ;)
 
Es gehören immer zwei dazu: Jemand der's macht und jemand der's mit sich machen läßt. Für mich ist eine gewisse Professionalität absolute Grundvoraussetzung, d.h. daß einfach jemand auf der Bühne rumschlappt, der dort nix verloren hat ist ausgeschlossen. Ich glaube, das würde sich auch keiner meiner Freunde/Bekannten/Verwandten trauen. So, wie man im Restaurant nicht einfach in die Küche latscht, weil man den Koch kennt - und das gilt für viele Jobs, wenn nicht sogar die meisten. Antipasti fände es als imaginärer Busfahrer sicher auch nicht so toll, wenn ihm jemand während der Fahrt auf dem Schoß hockt. Sprüche wie: "Sing' doch mal was" kontere ich mit Sprüchen wie: "Wenn Du's bezahlen kannst" oder "Ich bin nicht hier um zu arbeiten" oder "Mach doch mal ne Powerpoint-Präsentation" bzw. "Bau doch mal nen Schrank" bzw. "Back doch mal'n Brot" (oder was auch immer der andere beruflich macht) - dann fällt der Groschen meist recht schnell.
Man muß eben eine Grenze ziehen, wie bei vielen Dingen im Leben. Wenn man das nicht tut, ist man auf ewig gekniffen. Es gibt natürlich Leute, die diesbezüglich keinen Anstand haben, aber da kann man nix dran machen. Also hinnehmen und unzufrieden sein oder sich von solchen Ballastmenschen loslösen. Manche begreifen es irgendwann, wenn man Abstand wahrt - andere kapieren's nie. Geh zur nächsten Feier eben nicht hin und sag ruhig, warum. Wenn Du willst, daß andere auf Dich Rücksicht nehmen, wirst Du es irgendwann auf's Tablett bringen müssen.

Die Reaktionen auf den Beruf sind höchst unterschiedlich. Von "Kann man davon leben?" bis hin zu "Woooooooooow!" war schon alles dabei. Ich bin in der Lage, meinen Job so dermaßen langweilig darzustellen, daß keiner mehr nachfragt. Umgekehrt war ich auch schon mal auf nem Geburtstag, bei dem ich aufgrund zweier anderer Jobs plötzlich völlig uninteressant war: eine war Polizistin, der andere bei der Müllabfuhr - da sind die Leute geradezu heißgelaufen, vom Sänger wollte niemand mehr was...
 
Die Frage wäre dann, wo kann man denn Freunde kennen lernen? Ich meine, wenn man jemanden neu kennen lernt, ist das Thema doch irgendwie ruckzuck im Gespräch.

Du, überall. Man muss sich nur drauf einlassen können. Und vielleicht mal etwas weniger für andere denken ;) Und wieso ist das Thema ruckzuck im Gespräch? Wer soll drauf kommen, wenn nicht Du selber? Und wenn wer anderes es anspricht, musst Du das vertiefen?

Ok, ich geb's zu, ich bin bisher nur mit genau einem Satz namentlich in der regionalen Presse verewigt worden; meine Chöre werden öfter erwähnt. Aber meine Familie macht kein Häck-mäck drum, dass ich singe. Wenn mal wer fragt, ob ich was singe, sage ich entweder "keine Lust" oder ich sing halt, so what? Und die Leute, die wissen, dass ich singe, haben wirklich auch noch genügend andere Themen. Es liegt schon auch an einem selber, finde ich.
 
Ich komme gerade gar nicht raus aus dem mich wundern.
Mucky, echt, ich weiß nicht wovon du redest und ich sing schon echt sehr lange in Bands und Ensembles.
Ich wurde nur ganz selten mal aufgefordert "mal eben" was zu singen und dann hab ichs halt mal gemacht oder ich hab gesagt, daß ich grad nicht singen will.
Ich erlebe auch kein übertriebendes Interesse von anderen an meinem Tun. Eher im Gegenteil ;-) Bloss weil jemand singen kann heisst das ja auch noch lange nicht, daß die Freunde nun alle seine/ihre "Fans" sind. Da spielen doch auch Musikgeschmäcker noch eine wesentliche Rolle, oder? Ich habe Freundinnen, die meine Musik klasse finden ebenso wie solche, die das Null interessiert. Wenn ich meine Freundinnen treffe ist das Singen in den allermeisten Fällen überhaupt gar kein Thema. Die wissen, was ich mache und damit hat sich's.
 
Bei den Amis hier merk' ich schon dass die das stärker interessiert was ich mache. Die freuen sich auch, wenn ich mal mitsinge wenn Bon Jovi läuft oder so. Aber es fordert mich jetzt nicht dauernd einer auf, mal was zu singen. Meine "normalen" Freunde sind nicht alle Musiker, zum Glück :D
 
bist du berufssängerin? oder nicht? machst du das nebenbei? oder hauptberuflich?
und die dusselige frage mit dem supertalent stellt mir auch jeder x-beliebige vollidiot, aber ich mache relativ schnell klar, dass das eine ganz miese idee ist.

wenn du nciht willst, dass verwandte bei einem auftritt auf der bühne rumlatschen, dann sag was. grenz dich ab. es sit doch DEIN beruf. nicht ihrer. und vielleicht solltest du den für dich auch nochmal neu definieren, denn immerhin bist du ja NICHT NUR sängerin.
 
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