Ab wann Röhreamp?

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Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und verfasse meinen ersten Thread, hoffentlich ist er nicht allzu sinnlos. :D
Ich spiele seit etwa einem Jahr Gitarren, und seit neustem auch in einer Band. Da ich mir sicher bin, am Gittarrenspielen noch lange meine Freude zu haben, spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Amp für viele Jahre, vielleicht sogar fürs Leben zu kaufen.
Meine Frage ist allerdings, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich nach einem Jahr Gitarre spielen schon einen Röhrenverstärker zuzulegen?
 
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Herzlich Willkommen im Forum!

Ob ein Röhrenamp für dich das richtige ist, musst du selber durch antesten herausfinden. Viele Gitarristen bevorzugen ihn, da er einen weicheren und wärmeren Klang als ein Transistor Amp hat. Selbst wenn die Endstufe übersteuert hört er sich immer bzw. gerade dann, besser an. Jedoch gibt es auch gute Amps auf Transistortechnik. Wie gesagt: Das Gehör entscheidet.
Viel Spaß beim antesten!
 
Die Frage ob Röhre oder nicht hängt einzig und alleine von deinem Soundgeschmack ab!

Ich weiss, es wird immer der heilige Röhrensound gepriesen, aber das ist nicht für jeden das Wahre. Auch andere Technologien geben amtliche Sounds ab.

Und wenn du dir einen Röhrenamp, oder generell einen Amp kaufen möchtest. Entscheide nicht zu sehr nach dem Geld!!!
Lass deine Ohren entscheiden. Wenn der Amp der genau deinen Klang hat 2500 Euro kostet dann spare. Es bringt dir nichts wenn du 1000 euro ausgibst und dann einen Sound hast der dir nicht gefällt. Genau dasselbe gilt allerdings auch andersrum. Wenn dir ein ´´günstiges´´ Produkt gefällt und du davon richtig überzeugt bist, dann kaufe es und ziehe nicht das teurere vor weil es vll. ein höheres ansehen aufgrund des Preises o.ä. geniesst.


Ansonsten gibt es keine empfehlung, wenn du X Jahre gespielt hast brauchst du das und das oder wenn du noch nicht solange spielst lohnt sich kein XYZ.....mach was dir gefällt.
 
Danke für die Antworten!
 
öhm ich würd mir ehrlich gesagt noch keinen so teuren amp kaufen.

Was dir heute gefällt kann dir ja schon in 5 Jahren wieder nicht gefallen.

Klar gute, gepflegte Amps kann man auch Wiederverkaufen, aber 1) ist das ja nicht der SInn der Sache und 2) geht da doch schon ne Menge Geld bei verloren.

Ich würde lieber warten bis du 100%ig sicher bist, deinen Stil auf der Gitarre gefunden zu haben. Das kann in 2, vielliecht in 3, aber vielleicht auch erst in 10 Jahren sein. Aber nach einem Jahr ist man da IMO noch nicht so weit.
Ich meine, du willst dir ja nicht einfach nen bessern Amp zulegen, der lauter, fetziger und was weiß ich was ist, sondern du willst ja wirklich etwas, mit dem du 100% zufrieden bist und immer sein wirst. Mein Tipp: Teste ruhig schonmal Amps an, aber warte noch mit dem Kauf.

Shape
 
Ich schließe mich Bierschinken (wieder mal;)) an, aber auch meinem Vorredner:
Es kommt im Endeffekt darauf an, dass Dir persönlich der Amp gefällt und dass Du damit klarkommst. Wenn Du denkst "der ist es", dann schlag zu.
Behalte aber auch im Auge, wie Shapeshifter sagt, dass man gerade am Anfang seiner Gitarristenkarriere noch nicht soviel Erfahrung hat, weiß, gehört hat etc. Es kann gerade dann, wenn man seinen eigenen Sound noch nicht gefunden hat, und sich noch an verschiedenen Vorbildern orientiert (woran auch sonst:rolleyes: ), schnell zu Geschmacksschwankungen kommen. Und dann kommt es häufig vor, dass man den Kauf bereut.
Ich persönlich würde mich am Anfang nicht gleich festlegen, d.h. tausende Euro in nen Amp stecken, aber Menschen sind verschieden, und wenn Du Dir wirklich sicher bist, hau rein!
Gruß,
Dainsleif
 
Wäre ja auch mal interessant, zu wissen, wie viel der Threadersteller ausgeben möchte oder kann?

Vielleicht hat sich die Frage dann schon erübrigt!
 
Ich hätte 2500 Euro zur verfügung, die ich auch bereit wäre auszugeben.
 
Geh am Besten in eine gut sortierten Laden! Bei so viel Gled sollte sowieso nur noch der Geschmack entschedien
 
Woebi du sehen solltest was du willst, ich denke Röhrensounds haben einen grundsätzlich guten Clean Sound, die Zerre kann sich auch sehen lassen und zur Not hängt man ein Pedal davor die mit Röhrenamps auch echt klasse Sounds rausbekommen. Etwa wenn du nen Peavey XXX 212 für knappe 1400 oder nen Peavey Classic 50 oder andere Geräte in der Größenordnung 1000-1500. Du musst auch sehen was für ne Gitarre du hast und was bei der noch so rumkommt
 
Klampfenhans schrieb:
Ich hätte 2500 Euro zur verfügung, die ich auch bereit wäre auszugeben.

Bei so viel Geld sollte das ganze Equipment stimmig sein, also auch Gitarre z.B. zum Amp passen. Mit entscheidend ist dann natürlich auch Deine/Eure Stilrichtung.

Und das Geld gibt man wohl auch nicht ohne persönliche Beratung und ausgiebiges Testen aus.
 
Alsi wenn du 2500€ zur Verfügung hast dann würde ich auch in einer gute Gitarre investieren. Auch dei Gitarre macht den Sound und somit klingt du mir ner guten Gitarre an nem guten amp besser als mit ner schlechten an nem guten amp ( ich will nicht sagen dass deine Schlecht ist . und schlecht ist auch subjektiv ich weiss)
Ich würde sagen , kauf dir einen schönen Amp für c.a 1300 euro und eine Schicke Gitarre für den Rest , kann natürlich variieren. Allerdings solltest du bei so einer Investition sicher sein das du noch lange Gitarre spielen wirst!

Konkrete Gitarren kann ich dir nicht nennen da du noch keine Stilrichtung angegeben hast. Aber mit ner Les Paul find ich ist man immer gut bedient , schau dir doch einfach mal die Elitist Modelle von Epiphone oder die Tokai Gitarren an . Sind Tolle Dinger.
Allerdings gibt es noch sooo viele andere Gitarre , du musst in einen oder am besten mehrere Läden gehn und dich dort durch alles durchspielen , dann findest du DEINE Gitarre.

MFG Frohe Weihnachten :)
 
Shapeshifter schrieb:
öhm ich würd mir ehrlich gesagt noch keinen so teuren amp kaufen.

Was dir heute gefällt kann dir ja schon in 5 Jahren wieder nicht gefallen.

Klar gute, gepflegte Amps kann man auch Wiederverkaufen, aber 1) ist das ja nicht der SInn der Sache und 2) geht da doch schon ne Menge Geld bei verloren

Ich empfehle gebraucht kaufen, wenn du des zeug noch gut herrichtest, krigste am ende mehr, als du gezahlt hast!
Aber nur, wenn du gut drauf aufpasst
 
Das Ziel muß ja nicht immer ein Röhrenamp sein...
Es gibt genug Musiker die keine Röhren AMPs spielen. Das ist ein Mythos dem alle hinterher rennen.
Auch ohne Röhre kann man gut musizieren :great:
 
Vor allem sind Röhrenamps für den Übungsgebrauch zu Hause sowieso ungeeignet, denn damit du aus einem Vollröhrenamp einen guten Sound herausbekommst, musst du ihn schon richtig aufdrehen. Soll heißen, für die Band und im Proberaum wäre es schon eine gute Anlage, aber wenn du noch keine Band hast/nur zuhause spielst, kannst du auch aus nem JCM 800 nix vernünftiges herausbekommen ohne dass dir die Nachbarn die Hölle heiß machen. Also lieber warten, denn leise klingen Röhrenamps oft enttäuschend.
 
boogieman hat absolut recht.
röhrenamps sind im proberaum und bei kleineren gigs eine pest.
entweder der sound ist gut, dann ist es saulaut oder die lautstärke passt, dann klingts beschissen.

die meisten leute sind heftig enttäuscht von ihrem ersten röhrenamp (und ich von allen weiteren...). röhren haben imho nur noch bei studiosessions eine lebensberechtigung, wenn du einen optimalen sound haben willst und der amp im bunker nebenan steht ;-).

in live oder probensettings ist die zeit einfach vorbei und ein modeller kann das besser.
 
al schrieb:
in live oder probensettings ist die zeit einfach vorbei und ein modeller kann das besser.

seit Ewigkeiten mein Reden:great:
 
al schrieb:
in live oder probensettings ist die zeit einfach vorbei und ein modeller kann das besser.

RAGMAN schrieb:
seit Ewigkeiten mein Reden:great:

ihr ketzer!!! :D

also eure meinung teile ich nicht... ein bissi aufdrehen, gehörschutz rein und man hat einen ständermäßigen sound...

transe klingt mir zu transig... :screwy:
ma ehrlich, viele transistorverstärker bekommen das prädikat "röhrenartig" oder "röhrenähnlich" aufgedruckt... aber das MUSS doch praktisch bedeuten, dass man nur in die richtige richtung geht und nicht, dass man das ziel erreicht...
 
Boogie Man schrieb:
Vor allem sind Röhrenamps für den Übungsgebrauch zu Hause sowieso ungeeignet, denn damit du aus einem Vollröhrenamp einen guten Sound herausbekommst, musst du ihn schon richtig aufdrehen. Soll heißen, für die Band und im Proberaum wäre es schon eine gute Anlage, aber wenn du noch keine Band hast/nur zuhause spielst, kannst du auch aus nem JCM 800 nix vernünftiges herausbekommen ohne dass dir die Nachbarn die Hölle heiß machen. Also lieber warten, denn leise klingen Röhrenamps oft enttäuschend.

Nicht unbedingt...
Ich bekomme aus meinem Herbert auf Zimmerlautstärke einen wunderbaren Klang, der zum Üben mehr als gut ist. Ausserdem gibt es ja auch durchaus Röhrenamps die weniger Leistung haben und somit sehr gut auf Zimmerlautstärke funktionieren.
Oder die dritte alternative, man nutzt den D.I.-Out und geht erst gar nicht über die Endstufe des Amps.
 
deeper_purple schrieb:
transe klingt mir zu transig... :screwy:
ma ehrlich, viele transistorverstärker bekommen das prädikat "röhrenartig" oder "röhrenähnlich" aufgedruckt... aber das MUSS doch praktisch bedeuten, dass man nur in die richtige richtung geht und nicht, dass man das ziel erreicht...


Mal wehrlich...du wirst den unterschied zwischen guter Transe und Röhre nicht hören.

Warum bekommen Transistoren das Prädikat aufgedruckt?
Na weil die Gitarristen Welt hören will dass es nach Röhre klingt.
Ausserdem sind das eigentlich ausschließlich Budget-Produkte für die Leute die sich echte Röhren nicht leisten können..und wo gespart wird geht meist auch Sound verloren.

Bau ´nem Gitarristen ´n Röhrenamp der grottig klingt und stell den neben einen gut klingenden Transistoramp.
Der Gitarrist wird die Transe verabscheuen weil´s ne Transe ist...und das obschon sie besser klingt!


Da sollten viele mal drüber nachdenken.
 

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