Abnehmen von Toms usw.

von Psydl, 20.10.04.

  1. Psydl

    Psydl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #1
    HI


    ich wollte mal fragen wie ihr das so löst bei Auftritten. Wenn ich mein Set abnehme dann hallen die toms, aber am meisten die standtom immer nach. Mir is auch klar, dass die Nachhallen aber ich will einfach nicht mehr mit Klebeband und Taschentücher rum kleben. Und übrigens nimmt das soviel Zeit in anspruch.

    Wie geht ihr vor bei dem ganzen einspielen des Sets.

    Kurz zu meinem Set:

    Starclassic Performer ist erst 2 Monate alt. Felle Evans G2 Schlagfell und G1 Resonanzfell. Also müssen sich erst noch die Kessel a bissal einschwingen. Das wird auch ein Grund für das Nachhallen sein.


    Wären da am besten die Dämpfungsringe oder sollte ich mir mal Felle zulegen die integrierte Ringe haben. Da Gibt es auch von Evans spizielle Resonanzfelle habt ihr die schon mal ausprobiert?

    Ach ja und "Sustain" bedeutet Nachhall oder?
     
  2. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 20.10.04   #2
    Attack könnte man sehr frei mit Anschlag übersetzen Sustain ist das "singen" des Fells, also der Ton oder auch Nachhall.

    Von Kessel einschwingen hab ich noch nie was gehört, entweder der Kessel klingt oder er klingt nicht. Das ist dann eine Sache der Konstruktion, der Kesselgratung und Verarbeitung.

    Die Evans G2 sind 2-schichtige Felle, ähnlich den Remo Emperor. Das heißt sie sind vorgedämpft und an sich schon etwas dumpfer.
    Wenn Du mit 2 schichtigen Fellen zuviel Sustain hast, liegt es an der Stimmung der Trommeln. Vermutlich sind die Toms nicht sauber oder (für deinen Geschmack) zu hoch gestimmt.

    Zum Thema stimmen kann ich Dir die Drumtuningbibel und die Suchfunktion empfehlen.


    Grüße

    Bob
     
  3. Pressroll

    Pressroll Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #3
    Hi das die Trommeln lange nachschwingen ist doch geil, oder etwa nicht? Alle Firmen geben sich so ne Mühe die Kessel so aufzuhängen, dass die noch nach Stunden summen und dann sucht man Felle die vorgedämpft sind.

    Ich hab meine nicht gedämpft zumindest nicht mit Klebeband. Hab die DW Felle die ja leicht vorgedämft sind drauf und stimme immer auf Resonanz mit dem Kessel also das richtig lange nachsummen.
    Beim Abnehmen hats noch nie gestört; das Signal bei der Aufnahme war auch immer gut. Also wenns deinen Ohren gefällt las die einfach ungedämpft oder halte es in grenzen wenn sich die Tonies beschweren. Meistens kannste das ja (zumindest bei Tonstudioaufnahmen) noch gaten und da verliert sich der lange Nachhall sowieso. Klingende trommeln erzeugen ne schöne Fülle.

    (Beim meinem 16er und 14er Resofellen hab ich versuchsweise mit dünnen Schaumstoffringen experiemntiert und die mit Doppelseitigem Klebeband innen aufs Fell geklebt. Je nach Muße kann man sich so an seinen pers. Geschmack randämpfen.)
     
  4. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 20.10.04   #4
    Probier das nächste mal Emperors statt G2. Ich finde die viel besser.

    Um das Übersprechen zu verringern bzw. auszublenden verwendet man in der Regel Gates.

    Und dann würde ich immer Moongels bereithalten. Aber auch nur nehmen wenn's nicht anders geht.


    Das lange Sustain kommt halt vom dem ziemlich hässlichen aber zweitbesten Aufhängesystem Star Cast... :D
     
  5. Psydl

    Psydl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #5
    also im normalen Betrieb find ich ja das Nachschwingen des Kessels auch gut.

    Aber beim Abnehmen bei Auftritten ist es einfach zufiel.

    Es kann ja nicht sein dass bei Profi Drummer, das hab ich zumindes bei Rock im Park so gesehen dass die hingehen und paarmal die Trommeln anschlagen und das passt dann. Ohne abkleben oder sonstiges.

    Ich is schon klar da sitzten proofis hinter dem Mischpult aber die müssen ja auch eine bestimmte vorgehensweise haben wie sie das alles machen.


    Wie macht ihr das in der Regel.
     
  6. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 20.10.04   #6
    Wurde doch schon geschrieben, an jedem Mik-Kanal hängt ein "Gate" drin!

    Das lässt das Signal erst ab einem bestimmten (einstellbaren) Pegel durch, dadurch werden leise Signale eben nicht wiedergegeben.
     
  7. starclassic123

    starclassic123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #7
    ich verwende live genau so wie im studio kein gate, keine klebeband, keine taschentücher und auch keine vorgedämpften felle.

    wenn das schlagzeug sauber gestimmt ist stellst du einfach mikros dazu pegelst es entsprechend am pult ein und stellst den eq gerade (oder schlatest ihn ganz aus)

    mein starclassic klingt immer und es hat sich noch kein techniker über den "mördersound" ;-) beschwert

    finde das mit dem gates vorallem im studio nicht so optimal weil sich der sound des ganzen schlagzeugs auf unnatürliche weise verändert.

    PS. du must wissen wie du deinen sound haben willst (lass dir von keinem techniker sagen wie du zu klingen hast)
     
  8. JoJoAction

    JoJoAction Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.04   #8
    so siehts aus!

    @ Psydl:
    wie (mit welchen mics) nimmst du dein schlagzeug überauhaupt ab?
    ich habe für toms die sennheiser e604. selbst bei meinem über 10 jahre alten pearl forum habe ich damit keine probleme und bekomme damit live sogar einen passablen sound hin.
     
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