Abstimmen von zwei Gitarren

von beatzstruck, 14.11.05.

  1. beatzstruck

    beatzstruck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #1
    Hi Leute da draussen.

    Ich hab immer mehr Probleme, eine zweite Gitarre zu finden. Sprich man hat ein Rhytmuspart und mir fällt keine Melodie darauf ein.
    Am Anfang hab ich irgendwas rum gefriekelt und es hat immer geklappt, aber langsam wird es mir zu monoton und ich würde gerne die technische Seite kennen lernen.
    Könnt ihr mir paar Tipps und Links geben, damit ich mir sowas mal angucken kann!

    Gruß
     
  2. Ataxia

    Ataxia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #2
    Hallo,
    ich würde empfehlen einfach probieren, je nachdem was ihr spielt, dass der eine vollständiuge Akkorde oder auch nur Powerchords spielt. Der andere kann dann die verkürzten akkkorde auf den hohen seiten mit kleinen Abwandlungen spielen. So klingts immernoch gut und man kann sehr viel abwechslung hineinbringen. Auch ein recht kelines Lick mit 3 Noten , oder wenn man einfach immer nur auf zwei Saiten passende Harmonien spielt, kann schon sehr viel bewirken.

    Wenn du allerdings ganze Melodien spielen willst, dann spiel die Gesangsstimme und wandle sie immer mehr ab. wenn du zufireden bist merkst du das du deine eigene Stimme gefunden hast.

    Wenn du ein Solo spielst auch mal an die Gesangsstimme anlehnen.. kann ziemlich viel bringen.

    Hoffe das hilft dir etwas weiter. Habe zwar noch nicht soo viele Lieder geschrieben, aber so klappts bei unserem Lied im moment auch sehr gut was wir im Moment komponieren (unser Bassist spielt ebenfalls gut Gitarre und deshalb spielen wir hier mit 2 Gitarren). Und wnen man es sich genau anschaut, dann bestehen im Grunde fast alle Stücke mti oder für 2 Gitarren daraus. Pearl Jam ist da ein sehr gutes Beispiel finde ich (wobei die es auch in der Perfektion betreiben :D)

    gl hf
     
  3. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.11.05   #3
    Hmm, wir wissen ja eben nicht was für musik ihr macht, aber versuchts vielleicht mal mit 2-stimmigen singlenoteparts á la iron maiden, das klingt sehr geil, auch wenns nur einfache riffs sind. Ansonsten kannst du vielleicht die einzelnen noten des jeweils gespielten akkords spielen. Wenn er also z.b. nen C-dur spielt (oder auch C-powerchord) dass du dann einfach auf den hohen bünden der h und e saite C,E,G,C dazu spielst oder sowas :)
     
  4. beatzstruck

    beatzstruck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #4
    Ist die Musik entscheidend?

    Na gut ich stell meine Frage konkreter. Wenn man ein Rhytmuspart spielt muss man ja auch eine gewisse Tonleiter einhalten. Nun meine Frage ist die Tonleiter die ich da spiele auch gültig für das Solo oder kann ich da mit anderen Tonleitern rum experimentieren.
     
  5. farmdertiere

    farmdertiere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #5
    wenns der rhythmus in c dur ist kanns du solos auch in c moll, c-pent oder so draufspielen. evtl je nach soundvorstellungen hast du auch noch c in verschiedenen modi zur verfügung. In der regel reicht diese auswahl vollkommen aus. Denk auch daran, z.B. mal statt normalem solo mit arpeggios drüber zu spielen (terzschichtungen in den solos), das erlaubt auch viele variationen!

    Es geht auch mit solos anderer tonleitern (ht-gt) und selbst-konstrierten tonleitern (v.A wenn du mit stufenakkorden experimentierst und modulierst), allerdings wird es da schon komplexer in sachen harmonie und musikalische eingängigkeit...
     
  6. giemel

    giemel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #6
    1. Hol dir ein gutes Harmonielehrebuch
    2. Suche in dem Buch ein Thema, dass du gut beherrschst (z.B. Kadenz oder Pentatonik)
    3. Arbeite dich von diesem Thema aus durch
    4. Wenn dir was nicht in den Kopf will kannst dus ja z.B. hier im Harmonielehreforum posten

    So ähnlich hab ichs gemacht und es funktioniert ganz gut so. Der Fehler, den ich vorher immer gemacht habe war, dass ich versucht habe mir das Thema als ganzes reinzudrücken und nicht auf etwas schon vorhandenem aufzubauen. Es kamen dann immer mehr Aha-Erlebnisse und die Sache hat angefangen richgtig Spaß zu machen.

    Gruß, Giemel
     
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