AKG D-65S Korb entfernen?

von .Jens, 21.07.05.

  1. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.07.05   #1
    Moin...

    ich habe in meinem Leben schon viele Mikrofonkörbe erfolgreich ab- und wieder aufgeschraubt.
    Doch an meinem D-65S verzweifle ich. Ich habe immmer öfter das Gefühl, dass das gute Stück irgendwie "scheppert" bzw. zerrt. Nicht durchgängig, nur manchmal (und nein: es ist definitiv kein Pegelproblem...). Bevor ich das Teil jetzt aber für unverhältnismäßig viel Geld zum Service gebe, wollte ich mal schauen, ob an / vor der Kapsel irgendein Plastikteil o.ä. sich selbstständig gemacht hat. Bzw. wollte ich mal schauen, ob man irgendeine Beschädigung erkennen kann.

    Bei jedem anderen ähnlich gebauten Mikro schraubt man dazu den Korb ab. Selbst mit großer Kraftanstrenung gelingt es mir aber beim D65S nicht, den Korb auch nur einen Millimeter zu bewegen. Die Bedienungsanleitung lässt sich darüber nicht aus, ebensowenig das spärliche "Service-Manual". Letzterem kann man nur entnehmen, dass es den Korb auch einzeln gibt - also sollte man ihn auch abnehmen können.

    Die Frage jetzt: gibt es da einen Trick? Ich möchte ungern mit aller Kraft an dem Korb drehen, solange ich nicht sicher weiß, dass er auch so zu entfernen ist...

    Jens
     
  2. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.05   #2
    Ich habe noch ein D 65 S, das geht normalerweise schon, muß ich aber mal nachgucken.

    Vielleicht hat Jemand derart reingesabbert, daß es verrostet ist ?

    Beim MD 421 von Sennheiser sollte man das Gehäuse wohl nicht öffnen, da es unter Vakuum steht (Unterdruck)
     
  3. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 21.07.05   #3
    Hallo Jens - ich hatte mal ein ähnliches Problem bei einem AKG C5900. Ich wollte es unbedingt säubern, wusste sogar, dass das Ding einen Bajonett-Verschluss hat und habs einfach nicht aufbekommen.
    In meiner Verzweiflung hab ich bei der AKG-Hotline angerufen und der hat gesagt: einfach feste drehen.
    Habs dann mit meiner ganzen Kraft (ich wieg immerhin knapp 90 Kilo) volle Pulle rumgedreht und auf einmal gings auf.
    Seither läufts einwandfrei - ohne Beschädigungen.

    Vielleichts hilfts.....
     
  4. .Jens

    .Jens Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.07.05   #4
    Nein. ;) Das ist mein ureigenes, und das Problem besteht schon seit Anfang an. Nur "musste" ich bisher nie wirklich dran. Eher könnte es sein, dass irgendwelcher überschüssigen Klebstoffe mir das Leben schwer machen. Es war noch nie auf...

    Wie soll das denn gehen? Und wozu? Irgendwo muss der Schall ja rein, und diese Öffnungen macht man sinnigerweise nicht luftdicht...
    Du hast allerdings insofern recht, als dass AFAIK das wieder-zusammenbauen eines MD421 nicht ganz unkompliziert ist und gerne mal Schräubchen irgendwo reinfallen, wo man sie nur schwer wieder rausbekommt. Ich hab's aber noch nie probiert...

    Jens
     
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