Akkordeontechniken

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WhitePhoenix
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Soo....ich dachte mir ich nehm mir mal ein Beispiel an den Gitarrenforen hier und eröffne ein Forum, dass sich mit speziellen Spieltechniken befasst. Das gabs hier hoffe ich noch nicht^^
So...dann schreibt einfach mal rein, was für euch die wichtigsten sind.

:great:
 
Eigenschaft
 
Soo....ich dachte mir ich nehm mir mal ein Beispiel an den Gitarrenforen hier und eröffne ein Forum, dass sich mit speziellen Spieltechniken befasst. Das gabs hier hoffe ich noch nicht^^
So...dann schreibt einfach mal rein, was für euch die wichtigsten sind.

:great:

hi weisser Aschenvogel,

Du bist in schreiblaune? OK!

Gute Idee, aber fang bitte an mit Beispielen deiner "speziellen Spieltechniken" dann weiss jeder genau was Du meinst.
Meine "speziellen" Spieltechniken:

-richtige Haltung im sitzen oder stehen, richtige Riemeneinstellung

-fliesendes unter- und übersetzen der Finger, Hand und Arm müssen sich entsprechend synchron mitbewegen,

-schnell genug musikalisch "denken" oder Noten lesen zu können
(d.h. sich nicht irgendwie verhaspeln weil man die Melodie nicht richtig mitdenkt sondern die Finger nur so dahinsausen läst bis dann doch ein Fehler passiert und man weis gar nicht genau wo und warum. => Nicht die Finger sollen sich das Stück merken sondern das GEHIRN

- TIMING!
tempo und rhytmusschwankungen sind der Tot für schnelles spielen, je schneller desto exakter muss man den Takt und den Rhythmus SPUEREN, jede schnelle Phrase jeder schnelle Lauf muss LANGSAM UND IN GLEICHMÄSIGEM TEMPO sitzen, dann erst schneller aber immer gleichmäsig im gefuehlten Takt, schwere und leichte Taktteile!
TIMING ist ein eigener musikalischer Aspekt.

-Tongestaltung durch Balgführung, Ton oder Akkord mit Balg ansetzen, halten und beenden können

-emotionale Identifikation mit der Musik, ist wertvoller als jegliche Absicht es so oder so nicht zu machen

-Achtsamkeit auf das "hier und jetzt" des eigenen Musizierens, Selbstwahrnehmung des gespielten, sich selbst zuhören können

mfg Balgseele
 
@ balgseele, ich wollte nicht unbedingt den start machen, da ja auch andere wie du die möglichkeit bekommen sich was darunter einfach vorzustellen. was ich genau damit meinte sind z.b. folgende techniken:
Bellows Shake, Ricochet, legato, staccato, etc....
ich meinte auch damit, welche solcher techniken euch am besten liegen oder auch gefallen.
der eine spielt gerne rasend schnell, der andere liebt balladen.
 
RICOCHET kenne ich nicht
es ist das französische Wort für Auf- oder Abprall bzw. für einen Querschläger. Mit diesem Begriff bezeichnet man unter anderem

Eine Racket-Sportart, siehe: Ricochet (Sport)
Eine Technik beim Spiel von Streichinstrumenten, siehe: Strichart
Ein Live-Album der Band Tangerine Dream von 1975
Ein Computerspiel, siehe: Ricochet (Computerspiel)
Einen Film von 1991, siehe: Ricochet – Der Aufprall
Eine amerikanische Country-Band, siehe Ricochet (Country)
Eine deutsche Progressive Rock-Band, siehe: Ricochet (Band)
Eine Disziplin der American Gladiators
Das Brettspiel "Ricochet Robots", siehe: Rasende_Roboter
Einen österreichischen DJ
Ein Schusssystem der Artillerie Rikochettierfeuer
Ein Lied von David Bowie

Ein Akkordeon macht also einen RICOCHET wenn ich es auf den Boden schmeisse!:D

im ernst:
ricochet: Bogenführung bei Streichern:
Bogen wird auf die Saite geworfen und mehrere Töne folgen dem ersten staccatoartig

aber wie geht das beim akkordeon?


mfg Balgseele
 
@ Balgseele

"Standing Ovations"
- das englische Fremdwort für einen begeisterten Applaus

> war ein echter "Brüller"! Gut geschrieben! :great:


P.S. Meine "Freude" richtet sich nicht im geringsten gegen WhitePhoenix!!! Mit dem Fachwissen kann ich nicht mithalten. Darum: WEITERMACHEN!!!
 
Mich würde jetzt aber schon interessieren, was "Ricochet" jbeim Akkordeon etzt eigentlich ist...

Gruss, Senseo
 
Muss zugeben, dass mir der Begriff das Akkordeon betreffend auch nicht ganz geläufig ist, obwohl ich mich schon öfter mal mit moderner Akkordeonliteratur beschäftige...
Was das Thema betrifft, ob Staccato oder legato kommt ziemlich aufs Stück an, manchmal sogar beides in einem Takt...(-:

Techniken bevorzugen ist immer etwas schwierig, jede hat nun mal ihren Charakter und passt zu bestimmten Stücken und Stimmungen.
Kurz gesagt, man braucht alles(-:

ähm, bis auf ricochet, falls Balgseele recht hat
 
es ist das französische Wort für Auf- oder Abprall bzw. für einen Querschläger.
ricochet hat was mit auf und abprall zu tun. es ist eine form des bellows shake. wie wahrscheinlich alle/viele von euch wissen kann man mit dem bellows shake 8tel, 16tel, .... spielen. mit dem ricochet ist es z.b. möglich 8tel oder 16tel-Triolen zu spielen. aber auch quartolen oder quintolen sind damit möglich.

vielleicht kanntet ihr es unter einem anderen namen oder habt es nur unter bellows shake eingeteilt. die technick zu erlären ist sehr schwierig. das muss man entweder per bilder machen oder live vorführen^^
 
hätte da noch das vibrato als technik anzubieten.
spielbar entweder mit links oder auch mit rechts.wobei mir rechts schwerer fällt.
ich halte es für gar nicht verkehrt sich auch mal gitarrentechniken anzuschauen, da kann man einiges übernehmen.
gerade aus den techniken der flamenco gitarre.
ein gutes ayudado bzw. horquilla ermöglicht präzises percussives spiel.auf dem akkordeon erreicht man das durch schüttelbewegungen aus dem handgelenk, wobei daumen und zeigefinger nacheinander auf die tasten treffen.
wenn man das cuatrillo aufs akkordeon übertägt erreicht man witzige übergänge zu anderen tonarten.
 
ja, find vibrato auch cool an manchen stellen. percussive spiel hat auch was...vor allem, wenn ich jetzt an etwas härtere musik denke....wie zum beispiel nen tango etwa. da könnte sowa auch gut passen. :great:
 
ich würde da nicht nur den tango nennen, sondern generell die latein amerikanische musik.
gerade die wechsel zwischen staccato und legato passagen sind wichtig und die damit verbundenen spielweisen.
je nachdem hat man eine andere festigkeit im handgelenk und in den fingern.
ich denke das ist einer der schlüssel was den unterschied zwischen musik und MUSIK ausmacht.
vielleicht sollte man auch den richtigen umgang mit der balgführung ansprechen.
viel zu oft muß man hören das die balgführung ein sonst ansprechendes spiel kaputt macht.
 
Also der Bellowshake begeistert mich einfach nur noch. Ist für mich was ganz besonderes :)
Ansonsten ist natürlich hin und wieder ein Tremolo auch nicht verkehrt ;)

Ansonsten sind mir wohl auch nicht viel mehr davon bekannt (ich würde Legato, Non-legato, Staccato, ... nicht als Technik bezeichnen).
 
das staccato und legato direkt vielleicht nicht, eher wie man es spielt.
staccato eines tons mit laufenden fingern klingt anders als ein staccato des selben tons mit ein und denselben finger.
z.b.
 
Versteh ich das richtig oder ist ein Ricochet ein anderes Wort für nen Triple Shake?

Ansonsten find ich das Überdehnen von Stimmzungen noch spaßig, bellowshake & co sind ja eher standart ; )
 
triple shake hab ich noch nie gehört^^ klingt aber sehr gut. joa scheint also das gleiche zu sein.
töne "ziehen" ist auch echt geil. :great:
 

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