Akkordsymbole für Sax und Trp, gibt´s da unterschiede?

von musicmacher, 16.07.06.

  1. musicmacher

    musicmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.06   #1
    Hallo zusammen, schreibe gerade an meinem erstan Big Band arrangement in Sibelius, und bin dabei auf folgendes Problem gestoßen:

    Ich habe das ganze erstmal klingend geschrieben, damit ich nicht den überblick verliere (kann nicht in b, und diese ganzen saxschlüsseln lesen,war schon immer ne niete in musiktheorie)

    Nun habe ich in Sibelius das "magische Knöpfchen" gedrückt, das einen das ganze ja so umschreibt, das die Trompeter und Saxophonisten das ganze auch lesen können, und dabei hat sibelius gleich die ganzen Akkordsymbole auch mit umgeschrieben.(wenn also in den posaunen, die ja klingend spielen, cm7 steht, steht bei den trompeten dm7)

    Ich wollte das ganze schon wieder ändern als mir auffiel das dass ja durchaus sinn machen könnte, da diese armen trompeter ein c ja tatsächlich für ein d halten (wer auch immer sich diesen schwachsinn ausgedacht hat und warum ist mir bis heute ein rätsel) :screwy:

    Ist das so üblich???!!!:eek:
    Werden die Akkordsymbole für sax und trompeten tatsächlich auch nicht klingend geschrieben?


    bitte um aufklärung, danke schon im vorraus




    musicmacher
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 16.07.06   #2
    Es macht sinn, wenn musiker mit einem transponierenden instrument wissen, in welcher harmonie sie gegebenenfalls improvisieren müssen, oder wohin sie ausweichen können, wenn einer im vollen satz fehlt. Der "schwachsinn" ist sehr praktisch, wenn man als bläser häufig die stimmung wechselt, horn in allen möglichen stimmungen (aus der zeit der naturinstrumente mit zu steckenden erweiterungen), tromp. in C, B oder F, die "Aida" in AS, sax in Es und B, klarinetten in C, B , A oder Es, da bleiben die griffe oder die ventile immer die gleichen. C-partituren erleichtern das lesen, und wenn das programm die transposition macht - - - -, braucht man es nicht zu lernen, aber wissen sollte man, wie und warum. Ein beckenschläger oder triangelist hat diese probleme nicht. Was spielst du denn?
     
  3. musicmacher

    musicmacher Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.06   #3
    \quote Es macht sinn, wenn musiker mit einem transponierenden instrument wissen, in welcher harmonie sie gegebenenfalls improvisieren müssen, oder wohin sie ausweichen können, wenn einer im vollen satz fehlt \end quote

    Ja, das ist mir schon klar, deshalb schreibe ich die Akkordsymbole ja auch :-)

    Es geht um den Solo teil des arrangements, das wie gesagt für Big Band ist.

    Aber meine eigentliche Frage war ja, ob es üblich ist auch die Akkordsymbole umzuschreiben. Es geht ja darum das z.B. der Trompeter weis, das die Rythmusgruppe gerade z.B. Cmaj7 spielt. Meine frage ist, ob dann beim Trompeter dort Dmaj7 stehen muss. Ich dachte eigentlich immer das die Akkordsymbole für alle Instrumente die gleichen sind....Gekommen bin ich ja wiegesagt nur darauf weil Sibelius beim Transponieren für die Trompeten und saxes die Akkordsymbole mitgeändert hat, was mich stutzig gemacht hat.

    \quote Was spielst du denn? \end quote

    Ich spiele Posaune und Klavier

    Aber der genaue zusammenhang bleibt mir weiterhin verborgen, wenn man ab und zu als Posaunist Noten i, Violinschlüssel in Bb vorfindet führt das meistens eher zu verärgerungen im Satz, und ist keinesfalls eine erleichterung :-)

    Wie es bei Altposaunen aussieht weiß ich nicht genau, aber wenn ich mich nicht irre spielen die klingend im altschlüssel obwohl eine altposaune ja auch anders gestimmt ist (ich glaube auf es).

    Naja wie dem auch sei, es ist ja nunmal so, und ich kanns nicht ändern :)

    Nur was mache ich jetzt mit den akkorden?...


    fragt sich


    musicmacher
     
  4. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 16.07.06   #4
    Die lässt du, wie Sibelius sie ausdruckt, ein b-instrument muss D-Dur greifen, wenn die anderen C-Dur spielen, mit gleichen akkorden verwirrst du die betreffenden, es klingt dann alles einen ton tiefer. Warum die stimmen für posaunen und tuba nicht transponiert werden, hatten wir schon woanders erörtert, es hat alles einen meist sehr praktischen grund. Die verschiedenen schlüssel zeigen einen für das betreffende instrument günstigen tonbereich mit möglichst wenig hilfslinien, sind keine transposition.
    In einer Big-Band sind akkordsymbole für bläser grundlage für solistische improvisationen, für einen b-klarinettisten oder trompeter ist C7-maj eben D7 -maj, klingt einen ton tiefer und alles bleibt im lot.
     
  5. musicmacher

    musicmacher Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.06   #5
    Hallo, danke für die Antwort, habe es jetzt verstanden.

    Habe ich vorher nie gehört, das akkordsymbole für instrumente die in anderen schlüsseln spielen, auch umgeschrieben werden müssen, man lernt halt nie aus :-)

    gruß


    musicmacher
     
  6. Günter Sch.

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    Erstellt: 16.07.06   #6
    Nicht ganz: in anderen schlüsseln ändert sich die tonart nicht! Nur bei transponierenden instrumenten. Wir schaffen es noch!
     
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