Akkordsymbole Hilfe dringend

von kingcools, 02.07.06.

  1. kingcools

    kingcools Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.06   #1
    Hey, brauche mal Hilfe bei diversen Akkordsymbolen, aus welchen Elementen(intervalen, am besten ne tonfolge angeben, dann kann ich das verschieben^^) der jeweilige akkord zusammengesetzt ist. Ich gebe immer nen namen mit an, aber will natürlich eigentlich ne allgemeine formel, VIEEEELEN dank schon mal im voraus ^^
    hier sind sie: C13, G+7(#9), Gb b13(#11), E79, eb7sus ^^
    najo wenn da ne 9te oder ne 7te stehe, sind die dann automatisch vermindert oo
    muh und wie ist das wenn da steht "Emi7" dann ist das ne verminderte 7 ?:er_what: oder ? und Emi ist nur emoll ? o.o
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 02.07.06   #2
    Die Intervalle stehen ja (meistens) bereits dahinter - immer vom Grundton aus gerechnet

    C13 - enthält kl. Septime, große None und Sexte (7, 9 und 13(=6))

    G+7(#9) - enthält übermäßige Quinte (+), kleine Septime, übermäßige None

    Gb b13(#11) - enthält kleine Sexte (6=13) und übermäßige Quart

    E79 - enthält kl. Septime und große None

    Wenn nur 7 steht, ist es die kleine Septime (2 Halbe unter der Okatev des Grundtones)
    Wenn nur 9 steht, die große None (2 Halbe über der Oktave der Grundtons)

    Verminderte 7 gibts's net - heißt kleine Septime. Steht immer mit "7". mi = minor = Moll
     
  3. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 02.07.06   #3
    C13 heißt C7 mit 13 (= 6) und - je nach Vereinbarung - den dazwischenliegenden Tensions (eigentlich 9 und 11, aber 11 wird als Avoid Note im Dur-Akkord normaler weise weggelassen).
    Es ergibt sich also "c e g bb (d) a", wobei d als None optional ist.

    Bei G+7(#9) nehme ich an, dass Gmaj7(#9) gemeint ist, also "g b d f# a#", wobei das a# der #9 entspricht.

    Gb b13(#11) heißt Gb7 mit #11 b13, optional noch die 9: "Gb bb db fb (ab) c ebb".

    E79 (= E7/9 = E9) ist (natürlich) ein E7 mit 9, also "e g# h d f#".

    Eb7sus (= Eb7sus4) ist ein Eb7, bei dem die Terz (g) durch die Quarte (ab) ersetzt wird: "eb ab bb db".

    9 steht für die große None (Sekunde), 7 für die kleine Septe. Automatisch vermindert ist nur die Septe bei einem verminderten Septakkord (dim7 oder °7).
    Emi steht für "E Minor", also E-Moll. Die Schreibweise ist aber eher ungewöhnlich, normal verwendet man E- oder Em.

    Edit: Huch, zu spät!
    @Hans3: Dass es keine verminderte 7 gibt ist aber nicht ganz korrekt. ^^
     
  4. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 02.07.06   #4
    Da habe ich auch dran überlegt. Höchstwahrscheinlch ist es eher so, wie Du sagst.

    Problem ist oft, dass sich die Verwendung einzelner Zeichen oft erst entschlüsselt, wenn man mehrere Sachen des selben Autors zum Vergleich hat. Oder, wenn man die in Frage kommenden Varianten anhand der Akkordfolge durchspielt

    DAs + kommt ja durchaus auch als Ersatz für "aug" vor, also die übermäßige Quinte = Staffelung großer Terzen. Taucht in solchen Sheets die Bezeichnung "maj" hingegen nie auf, wird das + wohl Ersatz dafür sein. Sind hingegen "maj" und "+" gemischt vorhanden...

    Ist also manchmal schon verwirrend, weil es international einfach keine eindeutigen Vorgaben gibt, bzw. sich eh nicht jeder nach richten würde.
     
  5. kingcools

    kingcools Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.06   #5
    ah suuuuuuper VIEEEEEEEEEEEEEEEEElen dank :)))))
     
  6. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 02.07.06   #6
    @kingcools: Keine Ursache!

    Ich hab' bei diesem G+7(#9) auch zwischen übermäßig und maj7 geschwankt - eindeutig ist das nicht gerade.
     
  7. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.06   #7
    Woher soll man denn wissen, dass es ein e kleine septime ist, weil es ein dur akkord ist und in der ionischen skala keine maj 7 vorkommt??

    1 9 3 11 5 13 7(!) ??
     
  8. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 02.07.06   #8
    In Ionisch kommt eine maj7 (große 7) vor, aber das hat mit den Akkorden nichts zu tun.

    Bei Akkorden geht man automatisch von der kleinen 7 (10 Halbtöne aus), weswegen der C13 eine kleine 7 enthält. Will man eine große 7 haben, dann schreibt man Cmaj13, Cj13, Cmaj7/13 oder Cj7/13 (und was es sonst noch für Varianten gibt).

    Ausnahme ist (wie erwähnt) der verminderte Septakkord (dim7 oder °7), hier haben wir einen verminderten Dreiklang mit verminderter 7.
     
  9. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 03.07.06   #9
    G+7(#9) ist eindeutig ein alterierter Dom 7 Akkord.+ steht für übermässig,bzw augmented
    ,und nicht für grosse Septime.So wird es bei allen Songs bzw Jazzstandards verstanden,
    wobei das + langsam aus der Mode kommt.
    Begründung:eine #9 ist eine sogenannte Alteration,also ein chromatische Veränderung einer Option.Rein theoretisch kann jeder Vierklang alle möglichen Optionen/Alterationen
    sozusagen als ''Zusatzausstattung '' besitzen.
    De facto wird aber eine #9 bei einem Major 7 Akkord als dissonant empfunden,weil ein
    Major7 Akkord von seiner Funktion her ein Ruheklang darstellt ,also ein Akkord zu dem
    ein Dom 7 hinstrebt bzw sich auflösen möchte,sodass eine Alteration,also eine scharfe
    Reibung bei einem Klang der Ruhe einen inneren Widerspruch darstellt,so als ob eine Ampel Rot und Grün gleichzeitig anzeigte.Bei einem Dom 7 hingegen sind Alterationen ,also scharfe Reibungen,gerne auch Dissonanzen,geradezu erwünscht,weil
    sie die Wirkung der Unruhe,die zur Ruhe strebt ,verstärken.
    So hören ,ergo verstehen es die meisten.
    Im allgemeinen wird deshalb auch richtiger so geschrieben: G7 #9/b13
    ,wobei die reine Quinte im Akkord entfällt.
    Die Töne : G / B / F / Bb / Eb
    Da die #9 und die b13 jeweils Alterationen darstellen ,wird auch häufig
    geschrieben : G7 alt. ,davon ausgehend,dass der/diejenige,die sich mit Musik befassen ,in der ein solcher Klang vorkommt,schon wissen ,was Alterationen sind,und welche sie dann dem Akkord hinzufügen möchten.
    Folgende vier Alterationen stehen zur Verfügung: b9/#9/#11/b13..
    Da sich auch unter Berücksichtigung von Stimmführungen und einigen anderen
    Tricks eine schier unglaublich grosse Zahl an Voicings durch Permutationen ergeben,und
    ein ausgebuffter Musiker da sogar noch über das gefordete Voicing gerne hinausgeht,
    (ohne den Grundaspekt von Spannung / Ruhe zu übersehen),hat es sich eben
    ergeben ,dasses einfach oft unnötig ist ,eine exacte angabe über die Alterationen
    hinzuschreiben ,sondern einfach eben nur G7alt und fertig.
    Grüsse
    Mathias
     
  10. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 03.07.06   #10
    :rolleyes: Stimmt schon, so ein Gmaj7(#9) klingt verdammt schräg, und da das "+" beim G+7(#9) vor und nicht hinter der 7 steht würde ich (inzwischen) doch auch eher von übermäßig ausgehen...ihr habt ja beide recht - außer mit der Behauptung, dass ich wahrscheinlich recht hatte. ;)

    Allerdings gefällt mir die Schreibweise G7 #9/b13 nicht so besonders, da die stabilisierende Quinte zwischen #5 und #9 so verschleiert wird - naja, Geschmackssache.
     
  11. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 03.07.06   #11
    Dank Deiner Erklärung habe ich nun endlich mal begriffen, warum ich mich nicht mehr ärgern muss, wenn nicht angegeben ist, WAS alteriert werden soll. :)
     
  12. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 04.07.06   #12
    Gerne geschehen,Hans!,...nochmal zu Hellraezor: eine #5 heisst besser b13,denn
    es folgt der Logik ,dass die Optionen 9/11/13 (und mehr Töne kann man in einer
    siebenstufigen Skala einem Vierklang nicht hinzufügen) durch chromatische
    Veränderungen zu Alterationen werden.Das wären theoretisch 6 :
    b9 /#9 /b11 /#11 /b13 /#13 ...zwei Var. sind unlogisch bzw klingen einfach nicht:
    b11: bezogen auf einen Vierklang mit einem Durdreiklang also Major7/ Dom7
    wäre b11 schlicht und einfach die Terz,ergo sinnloss,...bezogen auf alles was Moll ist und 'ne kleine Terz enthält: es klingt NICHT
    #13 : ist eine klein Septime,und ergibt bei Dom 7 wiederrum keinen Sinn,und bei allem was im Vierklang eine grosse Sieben hat ,klingt ne kleine Septime auch: NICHT
    das Du eine''stabilisierende Quinte'' ausgemacht hast,ist für den Akkord eine recht
    unwichtige Erkenntnis(sorry),die zu nichts führt,denn es geht einzig und ausschliesslich darum WOHIN der Klang bzw ,wie immer ,die Stimmen geführt werden,
    und da ergeben sich bei Alterationen sehr schöne chromatische Führungen,..man hat sozusagen,obwohl Alt. kompliziert scheinen mögen ,eine ''built in'' Eleganz der
    Stimmführung!
    Grüße!
    Mathias
     
  13. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 04.07.06   #13
    Hast du zufällig ein Beispiel für eine Akkordfolge, in der ein Dom7 alt. auftaucht? Am besten inklusive Stimmführung.

    Danke schon mal im Voraus! :cool:
     
  14. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 05.07.06   #14
    Kumma hier:

    http://guitar-primer.com/Charts/RB03zz.html

    Da gibt es sogar nen F+9 . :) Mhhh, was kann das denn sein ? Major 9 würde ich nicht tippen, ich würde da spontan einen F7#9 spielen.
     
  15. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 05.07.06   #15
    Das gute alte Realbook-Rätselraten :D Im fünftletzten Takt wiederholt sich das, selbe Melodietöne und Akkordumgebung. Da steht dann aber nur noch F7. Genau genommen klingt das im Zusammenhang auch am besten - oder viellicht doch nicht? Ich tendiere da doch eher zu 7/b13 ("F+7").

    Ist eh eine merkwürdige Stelle - weil in der Melodie mit dem Bb auch noch die #11 läuft.
     
  16. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 05.07.06   #16
    Ich favorisiere auch ein F7 als Grundakkord für die Stelle. Erstens sind die zwei Takte ein häufig auftretender Verlauf: ii-V, die V wird vermollt zur neuen ii, und dann noch die entsprechende V. Bin mir sicher, sowas schon öfter gespielt zu haben. :p Das zweite ist die Melodie, in die ich jetzt nicht auf Teufel komm raus wilde Tensions reininterpretieren würde. Der anderthalbe Takt ab dem ominösen F7 ist nur 'ne Bluespentatonik. :D Wenn man sich jetzt also genötigt sieht, mehr als ein reines F7 zu spielen, um die Ohren geneigter Zuhörer nicht mit zuviel Trivialität zu beleidigen, :rolleyes: würde ich auch zu Stringgods F7#9 greifen.
     
  17. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 05.07.06   #17
    Sorry, ich habe zu später Stunde Quatsch geschrieben :o Da gibt's keine #11
     
  18. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 05.07.06   #18
    Redest du vom letzten Takt 1. Zeile ? Da gibbet ein H . b5 (#11) zu F.

    Dass das ne Dominante sein Soll ist wohl klar. Allerdings verstehe ich nicht, warum + (also #5) und warum nicht einfach alt und warum 9 ? Die Melodie zwingt zu ganichts, evtl. zu ner b5. Ich denke, der Author war einfach bekifft. :D
     
  19. MathiasL

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    Erstellt: 05.07.06   #19
    Hallo Hans,hallo Stringgod,..Menschen machen Fehler,auch der/die,die das Realbook
    verfasst haben.Wir haben hier ''Confirmation ''von Charlie Parker.
    Leider fehlt ein b als Vorzeichen.Im Omnibook stehts richtig.Der '' F+9 ''entpuppt sich beim näheren Hinsehen als ein F+7,aslo ein Fdom7 /b13,.dasses später nur F7 heisst ,ist einfach schlampig.Bb ist keine #11 von F sondern eben das falsch geschriebene B.
    Die Funktion des F7 ist die Zwischendominante von Bb,also 5 von 4.Dass sich diese nicht direkt in den Bb7 auflöst ,sondern über den ''Umweg'' F-7'' ist auch erklärbar,aber dazu
    evtl .später mehr..ist ne kompliziertere Sache....
    Wie soll den Fehler nun jemand erkennen,der noch nicht so drin ist ?,..leider gar nicht,..
    Hier benötigt man fundierte Kenntnisse über die Spiel/denkweise im Bebop,und die von
    Bird im besonderen. ''Für'' den Druckfehler sprechen 2 Dinge:
    1) Bb über F7 klingt nicht gut,ist mit der schlechteste Ton. Bird machts trotzdem,..
    warum?,...er antizipiert den Bb7 (bitte der einfachheit halber mal den F-7 wegdenken),mit seinem Grundton. Effekt: der Zuhörer glaubt ,der Solist gibt den nächsten Akkord vor,..in der Tat ist dem natürlich nicht so,aber der Effekt ist klasse.
    C.P. macht das übrigens häufiger ( ''Donna Lee '') .Wer das nicht weiss ,hält das falsche B für bare Münze ,und freut sich ,eine #11 entdeckt zu haben.
    Bitte nicht vergessen,...Bebop ist schnell,...die sekundenbruchteile die vergehen,bis man den eigentlich gemeinten Bb7 hört...
    Und auch nie vergessen,das Musik immer von a nach b läuft ,und Akkorde immer nur sampleartige Ausschnitte des Gesamtgeschehens darstellen,welches permanent in Bewegung ist, und zwar in zeitlicher!
    2) Im gleichen Takt steht ein C-7 mit den Tönen g / Bb /g ,..(eben nicht B)
    eine grosse Septime(B) über einen Mollakkord mit kleiner Septime ist absolut
    üblich ,aber nur in Verwendung eines chromatic Approaches an den Grundton.
    In diesem Falle klingt ein B auch nicht wie eine grosse Sieben ,sondern eben wie ein Approach.In diesem Falle ist eindeutig ein Ausschnitt aus dem Moll7 Arp. gemeint,nämlich
    Quinte/ Kleine (!) Sieben/ Quinte /

    Grüße!
    ach so ,--uff,...Beispiele für Stimmführungen von Alterationen,..maybe morgen,..
    jetzt erstmal Wm,-.........SEUFZ,.........
     
  20. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 06.07.06   #20
    :great: Danke an alle für die vielen Antworten, ich werd' mir das irgendwann mal in aller Ruhe durchlesen, wenn ich Zeit habe. :rolleyes:

    Kein Problem, passiert mir auch ab und zu, vor allem jetzt wo's so heiß ist.
     
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